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Mai28

PS4 Kritik: Wolfenstein - The New Order

PS4 Kritik: Wolfenstein - The New Order

Originaltitel: Wolfenstein: The New Order
Entwickler: MachineGames
Publisher: Bethesda Softworks

Plattformen: PC, PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360, Xbox One
Genre: First-Person, Action, Shooter

Freigabe: FSK-18
Mehrspieler: 
Nein
Spielzeit: ca. 12 Stunden (16 Kapitel)

Getestete Version: Deutsche Presseversion (v.1.0)
Hardware: PS4, Philips 42", Sony BDVN8100WB 5.1 Heimkinosystem

Wir danken Bethesda Softworks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


 

Story: Europa im Jahr 1960: Das Regime konnte den Krieg mithilfe einer geheimnisvollen, hoch entwickelten Technologie für sich entscheiden. Mit gnadenloser Brutalität und menschenunwürdigen Einschüchterungen hat es selbst die mächtigsten Nationen in die Knie gezwungen und herrscht mit eiserner Faust über die Welt. Sie sind der einzige Mann, der es wagt, sich gegen diese gewaltige Armee zu stellen. In der Rolle des amerikanischen Kriegshelden B.J. Blazkowicz können nur Sie den Lauf der Geschichte verändern.


 

 


  

Kritik: Anders als die Vorgänger "Wolfenstein 3D" (1992), "Return to Castle Wolfenstein" (2001) und "Wolfenstein" (2009) ist "Wolfenstein: The New Order" (2014) nicht mehr konstant im 2. Weltkrieg angesiedelt, sondern führt die Geschichte um den Protagonisten B.J. Blazkowicz im Jahre 1960 fort. Der US-Soldat lag 14 Jahre im Koma und erwacht in einer von den Nationalsozialisten regierten Welt. Er schließt sich dem Widerstand an und nimmt den Kampf gegen das Nazi-Regime auf. "Wolfenstein: The New Order" thematisiert eine Alternativweltgeschichte, die vergleichbar mit den Romanen "Vaterland" von Robert Harris und "Das Orakel vom Berge" von Philip K. Dick ist.

Mit "Wolfenstein: The New Order" liefert Machine Games einen soliden First-Person Action Shooter, der längst vergangene Jahre wieder aufleben lässt. Das Szenario von "Wolfenstein: The New Order" ist einigermassen originell. Als William "B.J." Blazkowicz startet man im Jahr 1946 das Abenteuer bzw. den Prolog - den man als längsten Prolog der Videospiel Geschichte ansehen kann. Zu diesem Zeitpunkt sind die Nazis - in der deutschen Fassung das Regime - im Gegensatz zur Realität noch nicht besiegt worden - ganz im Gegenteil - Sie sind drauf und dran den Krieg weiterhin für sich zu entscheiden. Warum das so ist, wird anfangs nicht erläutert. Das geschieht im späteren Spielverlauf. Neu und recht Zukunftsorientiert verfügt das Regime jetzt über riesige Roboter, Roboter-Kampfhunde und andere mechanische Monstrositäten. Die Alliierten hingegen haben dem nichts entgegen zu setzen. Nach dem Prolog fällt der Protagonist aufgrund eines Kriegsunfalls für 14 Jahre ins Wachkoma. Als er 1960 wieder aufwacht, hat das Regime die gesamte Welt erobert. Selbst Amerika musste kapitulieren, weil auf New York eine Atombombe fallen gelassen wurde. Innerhalb von 16 Kapiteln schließt unser Protagonisten B.J. Blazkowicz sich dem Widerstand an und bekämpft von nun an gegen das Regime. Der Hauptfeind ist General Totenkopf, der als verrückter Oberbossdoktor sein Unwesen treibt und für verrückte Experimente bekannt ist. Bestärkt wird er von Frau Engel und Ihren Toyboy die für Abwechslung sorgen.

"Wolfenstein: The New Order" ist ein schneller, stumpfer First-Person Action Shooter, bei dem es ordentlich zu Sache geht. Demnach fällt die Steuerung recht Shooter getreu aus. Gespielt wird aus der Ich-Perspektive (Firt-Person). Über die vorderen Schultertasten lassen sich die Schusswaffen auswählen, die über ein Waffenauswahlrad - der recht gewöhnungsbedürftig ausfällt - ausgewählt werden. Durch die Sticks lässt sich präzises Zielen ermöglichen und erlaubt actionreiche Schusswechsel über die hinteren Schultertasten. Ein nützliches Deckungssystem erfüllt seinen Zweck und runden das Actionszenario positiv ab. Aber es geht nicht nur ums  rum Ballern, denn meistens ist es etwas klüger, sich bedeckt zu halten. Wer möchte, kann sich an Feinde anschleichen und sie aus kürzester Distanz messern oder sie mit dem Schalldämpfer an der Pistole erledigen. Das ist bei Offizieren besonders empfehlenswert, da diese über Funk sonst Verstärkungen rufen können. Da die Soldaten fest vorgegeben Routen haben, kann man sich ganz gut einprägen, wann und wo man zuschlagen sollte. Das Schleichsystem - sofern man es so betiteln kann - erfüllt seinen zweck, mehr auch nicht, denn man kann nicht immer besonders gut abschätzen, ob man nun gesehen oder gehört wird, oder nicht. Zudem ist es kaum möglich zu reagieren, wenn der Feind unseren Protagonisten erspäht. Bei "Metal Gera Solid", "Splinter Cell" und co. bekommt man eher die Chance, seinen Fehler auszubügeln. Oft darf man selbst entscheiden, ob man etwas ruhiger agieren will, aber es kommt vor, dass man schleichen muss, weil man sich z.B. durch ein Gefangenenlager bewegt. Höchstens ein Messer steht da zur Verfügung. Insgesamt ist die Mischung aus reiner Ballerkost - die natürlich eindeutig überwiegt - und dem leisen Vorgehen gut gelungen. "Wolfenstein: The New Order" erfindet das Rad natürlich nicht neu. Das Spiel bietet rein gar nichts, was es nicht schon in anderen First-Person Shootern gab. Fast schon erfrischend ist der Umstand, dass es kaum geskriptete Szenen gibt, wie man sie bei "Call of Duty" hinter jeder Ecke findet. "Wolfenstein: The New Order" ist erfrischend altmodisch und Abwechslung wird auch genügend geboten. Der Shooter-Alltag wird immer wieder von diesen netten Sequenzen unterbrochen, die leider häufig zu kurz ausfallen und nur per Tasten-Druck gestartet werden. Das wiederum zieht einem doch zusehr aus der Spielatmosphäre heraus, da es so zu einer kleinen Unterbrechung kommt.

Während der Kampagne kommt man immer wieder ins Berliner Hauptquartier des Widerstands zurück. Diese Abschnitte zählen zu den eher ruhigen Momenten. Man unterhält sich mit den durchaus interessanten Charakteren, erforscht ein wenig die Umgebung und erledigt ein paar harmlose Botengänge. "Wolfenstein: The New Order" ist relativ umfangreich, zumindest für einen Shooter. 12 bis 15 Stunden sind es, was aber davon abhängt, wie man spielt und welcher Schwierigkeitsgrad angewählt wird und wie viele Nebenmissionen man absolviert. Hinzu kommt noch, ob man denn unbedingt alle Sammelgegenstände haben möchte. Jedoch besteht "Wolfenstein: The New Order" wirklich nur aus dieser einen Singleplayer-Kampagne. Es gibt keinen Koop-Modus, keine Online-Herausforderungen und auch keinen Mehrspieler-Modus. Dank der unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade, die einige Gamer sicherlich zum erneuten Durchzocken motivieren werden oder die Entscheidung zwischen Leben & Tod zweier Charaktere könnte die Motivation in der Tat etwas steigen. Letzteres hingegen bringt nicht alt so viel frischen Wind mit sich. Abhängig davon, wer überlebt, wird eine anderen Zeitlinie eröffnet. Fortan bekommt man in Sequenzen andere Dialoge zu sehen und es werden unterschiedliche Perks freigeschaltet. Weltbewegend sind diese zwei Zeitlinien zwar nicht, aber in Verbindung mit einem höheren Schwierigkeitsgrad kann man "Wolfenstein: The New Order" durchaus ein zweites Mal angehen, danach dürfte für die meisten Spieler aber Schluss sein. Bei so Sachen wie mechanischen Hunden mag man meinen, dass "Wolfenstein: The New Order" etwas abgedrehtere Waffen zur Auswahl stellt, aber das ist nicht der Fall. Stattdessen gibt es eine Pistole, Shootgun, Sturmgewehr, Scharfschützengewehr, Granaten und co. Erwähnenswert ist vielleicht der Umstand, dass man fast alle Knarren im Akimbo-Style (Doppelt) nutzen kann. Dadurch geht zwar die Präzision flöten, da das Zielen über Kimme und Korn nicht mehr möglich ist, doch dafür hat man auf kurze Distanz doppelt so viel Feuerkraft zur Verfügung.

Eine Besonderheit, die "Wolfenstein: The New Order" zumindest etwas von der Konkurrenz abhebt, ist das sogenannte Laserkraftwerk, das sich sogar aufrüsten lässt. Das dient zwar auch als Energiewaffe gegen Feinde, doch mit der zweiten Funktion werden Gitter und Abdeckungen aufgeschweißt. Das Aufschmelzen von Ketten, an denen gerne irgendwas befestigt ist, ist ebenfalls möglich. Dies geschieht jedoch nicht automatisch, man muss die Form schon selbst ausschneiden. Ist die Öffnung zu klein und man bleibt hängen, was übrigens all zu oft geschieht, muss halt nochmals angesetzt werden. Auf Dauer ist das etwas lästig. Die Level sind zudem nicht so linear und schlauchig designt, wie man vielleicht meint. Es gibt durchaus alternative Wege und teils sind die Gebiete sogar ein wenig offen gestaltet. Es ist demnach durchaus Raum für taktische Variationen vorhanden. "Wolfenstein: The New Order" bietet ein kleines aber feines Vorteilssystem. In den Kategorien Heimlichkeit, Taktik, Angriff und Zerstörung kann man gleich mehrere Perks freischalten, die zum Beispiel das Schleichen vereinfachen, zu mehr Muntionskapazitäten führen oder die Durchschlagskraft verbessern. Dafür muss man kleine Aufgaben erfüllen  (Fünf Stealthkills, 20 Tötungen mit Granaten oder 40 Headshots), die meisten Aufgaben sehen in etwa so aus und führen immerhin dazu, dass man seine Spielweise ein wenig ändert, auch wenn die Perks keine weltbewegenden Unterschiede ausmachen. Ein netter Einfall sind sie jedoch allemal.

Wenn es schon etwas zu meckern gibt, dann über die Technik. So richtig angekommen ist "Wolfenstein: The New Order" noch nicht in der neuen Konsolen-Generation. Auf der PlayStation 4 wirken die meisten Texturen sehr verwaschen und die Animationen der Charaktere machen einen steifen und leblosen Eindruck. Vor allem die Mimik oder Haare der Figuren ist schon fast aus der Shooter-Steinzeit. Das sieht furchtbar altbacken und rudimentär animiert aus. Spiele wie "The Last of Us" sind Meilenweit voraus. Etwas unschön ist auch der Stilbruch zwischen Gameplay-Grafik und einigen Zwischensequenzen, die merklich besser aussehen als der Rest des Spiels. Machine Games kann das aber mit viel Liebe zum Detail ausgleichen. Das Versteck der Widerstands ist zum Beispiel toll ausgearbeitet. Und auch die Abwechslung bezüglich der verschiedenen Orte lässt matschige Texturen oder wenig eindrucksvolle Lichteffekte fast vergessen. Ob ein Berlin, das wir so nicht kennen, das völlig umgebaute London, ein Zug, ein Arbeitslager und noch vieles mehr, man wird an sehr viele unterschiedliche Orte geschickt. Natürlich sind Dinge wie Panzerhunde ziemlich abwegig, aber Machine Games hat ebenfalls Dinge erschaffen, die von den Nazis tatsächlich schon in irgendeiner Form in Planung waren, wie die Jets oder die riesige Ruhmeshalle, die im Spiel mitten in Berlin steht. Die Entwickler versprechen auf der PlayStation 4 eine Auflösung von 1080p und 60 Bilder pro Sekunde. Und tatsächlich sind keine Ruckler während des Tests aufgefallen. Größere Grafikfehler sind auch nicht vorhanden. "Wolfenstein: The New Order" ist in Sachen Optik zwar keine Wunderwaffe, aber die Technik ist sauber programmiert. Die KI der Gegner ist für einen First-Person Action Shooter zweckmäßig. Die Soldaten gehen in Deckung und benehmen sich bei Schusswechseln einigermaßen nachvollziehbar. Sie sind keine großen Leuchten, aber eigentlich erwartet man das nicht von so einem Spiel dieser Art. Dennoch kommt es zu Aussetzern, was vor allem im Nahkampf geschieht. Hier entstehen oft wenig schlüssige Verhaltensweisen, die teils albern wirken. Der Soundtrack von "Wolfenstein: The New Order" ist übrigens stimmig und begleitet das Geschehen sehr passend. Allerdings bleibt da auch nichts hängen. Die deutsche Sprachausgabe kann ebenfalls zu den gelungeneren Arbeiten gezählt werden.

In Deutschland wurde sämtliche verbotene Symbole entfernt, wozu unter anderem die Hakenkreuze zählen. Die Nazis werden zudem mit keinem Wort erwähnt. Es ist immer nur von dem "Regime" die Rede. Zwar weiß natürlich jeder Spieler, wer damit gemeint ist, aber genannt wird da nichts. Im Vergleich zum englischen Original wurden zusätzlich einige Texte geändert, um möglichst keinen Hinweis auf die Nationalsozialisten zu geben. Wenn es um die Gewalt geht, ist "Wolfenstein: The New Order" hingegen ungeschnitten. Mit Splatter-Effekten und Blut wird jedenfalls nicht gegeizt, übertrieben wirkt deren Einsatz allerdings nicht.

Fazit: "Wolfenstein: The New Order" macht viele Dinge richtig, es konzentriert sich mit einer umfangreichen Kampagne sowie packenden Videosequenzen bewusst auf das Einzelspieler-Erlebnis und verhilft dem Shooter der alten Schule zu einem kleinen Comeback - auch wenn das manuelle fortsetzen der Videosequenzen einem den Übergang versaut. Es gibt einige Besorg-/Suchaufgaben, aber die abwechslungsreichen Schauplätze mit ihrer Packende Atmosphäre runden das gesamt Paket positiv ab. Die id Tech 5-Engine sorgt im Detail allerdings nicht für Begeisterung und die Speicherpunkte lagen etwas ungünstig und haben den Spielspaß merklich gedämpft. Schön hingegen war die Wahl zwischen dem Schleich- und Actionweg, der dazu sorgte, dass man die Story über zwei verschiedene Wege abschließen konnte. Dazu gesellt sich die präzise Steuerung mit Deckungs-Mechanik sowie ein cooles Waffenarsenal, das allerdings mit dem Waffenauswahlrad gewöhnungsbedürftig daher kommt. Die Ton-Abstimmung hat man trotz guter Synchron und passendem Soundtrack ziemlich vergeigt. Auch die Story kann nicht überzeugen, denn die Inszenierung schwankt sehr zwischen billigem Trash und realistischen Geschichtlichen-Handlungen. Der größte Kritikpunkt wird jedoch der fehlende Mehrspieler-Modus sein, der allgemein den Wiederspielwert drastisch reduziert. Zudem fällt der Nahkampf zu mager aus, da die Cut's recht schnell und nicht wie bei anderen Shooter mit liebe im Detail ablaufen. Man vermisst mehr Sorgfalt in der Produktion, eine klarere Linie in der Regie und Gegner über dem IQ einer Scheibe Brot. So feiert Blazkowicz nur ein durchschnittliches, aber immer noch unterhaltsames Comeback.

Bewertung: 7|10

Grafik:             
 (7/10)

Sound:            
 (6/10)

Einzelspieler:   
 (8/10)

Steuerung:      
 (6/10)

Mehrspieler:    
 (0/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.8/10 Bewertung (6 Stimmen)

 


 

Verkaufsstart: 20. Mai 2014

Entwickler: MachineGames
Publisher: Bethesda Softworks
Homepage: -


Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Anzahl Disk: 1

Wendecover: Ja

Bild: PAL HD 720p
Spiel-Engine: id Tech 5

Ton: 
1. Deutsch

Untertitel: 
- Deutsch

Spielzeit: ca. 12 Stunden (bei 16 Kapitel, ohne Nebenmissionen)
Mehrspieler: Nein
PlayStation Plus notwendig: Nein
Installation/Größe: 
Ja, 42000 MByte
Schwierigkeitsgrad wären des Test:
 Mittel

Trophäen/Anzahl: Ja, 51
Schwierigkeitsgrad der Trophäen: Mittel
Wiederspielwert: Gering
In-Game-Käufe: Ja
Besonderheit: Keine

Pro
 2 unterschiedliche Entscheidungsmöglichkeiten
 Packende Atmosphäre 
 Zahlreiche Nebenmissionen
 Abgedrehtes Nazi-Szenario
 Abwechslungsreiche Schauplätze
 Abwechslungsreiche Auswahl an Waffen
 Solider Umfang (ca. 12 Stunden ohne Nebenmissionen)
 Gute deutsche Synchronisation
 Häufige Wahlmöglichkeit zwischen Schleich- und Actionweg
 Umgebung teilweise zerstörbar
 Netter Retro-Bonusabschnitt
 Gelungener Soundtrack 

Contra
 Sprachausgabe überschneidet sich mit den Hintergrundgeräuschen
 Waffenauswahlrad gewöhnungsbedürftig
 Grafik wirkt mit matschigen Texturen stellenweise unscharf
 Schwierigkeitsgrad "Mittel" zu schwer ausbalanciert
 Mischung aus absurder Trash-Story und ernsthaften Szenen nicht jedermanns Sache
 KI-Aussetzer
 keine Multiplayer-Modus
 manuelles Aufsammeln nervt
 Speicherpunkte liegen etwas ungünstig
 schwache Animationen bei Nahkampf
 keine englische Tonspur enthalten

Kritik Extras, Spielzeit, Pro/Contra, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Nach gefühlten 20 Minuten und ca. 42000 MByte (bei einer 100.000 Brandbreite), die für die Installation drauf gingen, lag uns eine reine Spielzeit von ca. 12 Stunden bei 16-Kapitel vor, in dem nicht alle Nebenmissionen inbegriffen waren. Betrachtet man das gesamte Konzept inkl. den  Nebenmissionen, beläuft sich der Titel auf mindestens 15 Stunden Spielspaß. Für ein First-Person Action Shooter eine beträchtige Spielzeit. Dank der 2 unterschiedlichen Entscheidungsmöglichkeiten, bekommt der Endverbraucher ein Titel geboten, der dank der Wahlmöglichkeit zwischen Schleich- und Actionweg, einen hohen Wiederspieltwert bietet. Es gibt vier Schwierigkeitsgrade von "Sehr Einfach" bis "Schwer". Wobei der Schwierigkeitsgrad "Mittel" nicht zu unterschätzen sein sollte. Man wird nämlich bereits auf dem Schwierigkeitsgrad "Mittel" zum späteren Zeitpunkt sehr gefordert. Auf der höchsten Schwierigkeitsgrad bleibt das Spiel sehr kniefflig und ist ohne Spielerische Erfahrung kaum - bis gar nicht zu bewältigen oder nur für eingefleischte Pro Gamer eine Herausforderung. Die Trophäen sind gut ausbalanciert und allesamt offline zu erreichen. Viele bekommt man während des ersten durchlaufs, andere bekommt man beim 2-3mal durchlauf auf sein Konto gut geschrieben. Das Spiel verfügt über automatische Speicherpunkte, die wären des Spielverlaufs erfolgen. Teilweise liegen diese Speicherpunkte etwas ungünstig, wodurch man beim Scheitern einiges wiederholen muss. Weitere Extras bekommt man nur noch in Form von Sammelgegenstände geboten, die im Spiel gesammelt und später im Menü betrachtet werden können. U.a. sind das Staturen, Soundtracks, Charakter-Figuren u.s.w. Ein gravierender negativ Punkt wäre zum einem die fehlende Einstellungsmöglichkeit über die Sprach-/Umgebungslautstärke, die hier eindeutig fehlt und dafür sorgt, dass die Sprachausgabe von den Hintergrundgeräuschen nicht überschattet werden und zum anderem in der fehlenden Multplayer-Modus, der den Wiederspielwert drastisch senkt
.

Bewertung: 4|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

5.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

   

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