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Nov05

PS4 Kritik: Titanfall 2

PS4 Kritik: Titanfall 2

Originaltitel: Titanfall 2
Entwickler: Respawn Entertainment
Plattformen: Microsoft Windows, Xbox One, PS4
Genre: First-Person, Shooter, Science-Fiction, Action

Freigabe: FSK-18
Mehrspieler: 
Ja (2-16 Mehrspieler-Modus)
Spielzeit: ca. 10 Stunden (Kampagne; 9 Kapitel)
Preis zum Test:
59.- Euro 


 

Story: Piloten sind die mächtigste Waffe im Grenzland: Sehr erfahren in allen Kampfszenarien, blitzschnell auf dem Schlachtfeld unterwegs und gefährlich auf jede Distanz. Um das Privileg eines Piloten zu verdienen, musst sich unser Protagonist Jack Cooper erst einmal als Kanonenfutter in den Rängen der Miliz behaupten. Gestrandet hinter den feindlichen Linien musst sich unser Protagonist gegen eine Übermacht zur Wehr setzen, um eine Mission abzuschließen, für die er eigentlich nie bestimmt war und fortan eine ungewöhnliche Partnerschaft mit einem kampferprobten Titan namens BT-7274 - ein Titan mit mächtigen Waffen, deren schwere Panzerung nahezu jedem Angriff standhält - eingehen. Beiden müssen ihre Fähigkeiten kombinieren um eine Mission - die nie für sie bestimmt war - zu Ende zubringen.

 


 

 


 

- Kritik -   

Electronic Arts sorgte mit "Titanfall" im Jahre 2014 für ein gut ausbalancierten Inhalt aus Akrobatik, Action und Gefechten im Shooter-Genre. In "Titanfall" lieferten sich nicht nur Jetpack-Piloten brenzliche Gefechte, sondern auch schwer bewaffnete und kampferprobte Titanen sorgten in dem Mehrspieler-Modus für Abwechslung.  Bei "Titanfall 2" will man auf dem starken Fundament des Erstlings aufbauen und gleichzeitig die Pfeile da ansetzen, wo es bei "Titanfall" letztendlich geharkt hat. Die Enttäuschung keine Kampagne im Content aufzufinden war demnach groß. Nachdem "Titanfall" letztendlich ein reiner Mehrspieler-Shooter war, hat sich die Entwicklerschmiede Respawn Entertainment und der Publisher Electronic Arts dazu entschlossen in "Titanfall 2" dem Endverbraucher mehr bieten zu wollen und integrierten auch eine Einzelspieler-Kampagne hinein. Letztendlich kann man an dieser Stelle schon verraten, ist Respawn Entertainment mit "Titanfall 2" in jeder Hinsicht eine souveräne Fortsetzung gelungen. Ob die Fortsetzung jedoch die Erwartungen erfüllt und gegen die starke Konkurrenz eine Chance hat, steht auf einem anderen Blatt und wird im laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

Die Entwicklerschmiede Respawn Entertainment  entwickelte mit Ihre Valves Source Engine im Jahre 2014 "Titanfall" und wollte damit etwas Neues versuchen, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Die sinkenden Spielerzahlen und die fehlende Einzelspieler-Kampagne verhinderten den Anschluss an die AAA-Shooter der letzten Jahre. Respawn Entertainment wollte sich trotzdem in diesem Genre etablieren und "Titanfall" als Serie fortsetzen. Für die diesjährige Fortsetzung "Titanfall 2" wollte man alles richtig machen und definitiv eine Einzelspieler-Kamapgne liefern, die der Endverbraucher so sehnsüchtig verlangt hat. Weiterhin musste die Pfeile am bestehenden Gameplay angesetzt werden um noch mehr positive Impulse zu erzeugen. Diverse Neuerungen und veraltete Elemente wurden bis in die Perfektion aufpoliert damit sich der Titel auch gegen die Konkurrenz durchsetzen kann. Schließlich tritt "Titanfall 2" gleich gegen zwei AAA-Shooter an: "Battlefield 1" welches für einen qualitativen Mehrspieler-Shooter steht und exakt eine Woche zuvor erschien und "Call of Duty: Infinite Warfare" der ebenfalls für einen qualitativen Mehrspieler-Shooter steht und eine große Fan-Gemeinde anspricht und exakt eine Woche nach "Titanfall 2" in dem Handel erscheint. Demnach hat es "Titanfall 2" doppelt so schwer, sich letztendlich zu behaupten, erst recht nach einem eckigen und kantigen "Titanfall" der qualitativ und inhaltlich hinter der Konkurrenz lag. Vom Zeitfaktor mag man vielleicht recht haben, dass "Titanfall 2" letztendlich zur falschen Zeit sein Weg in den Handel gefunden hat. Die Konkurrenz ist groß und die Spielgemeinde zählt auf diese Titel und zieht diese teil vor, egal wie gut ein "Titanfall 2" schlussendlich sein mag. Es mag ungerecht klingen, aber auch ein paar gute Worte helfen da nichts und werden dem Titel keine großen Zahlen versprechen. Nicht desto trotz kann man nur noch hoffen, dass sich "Titanfall 2" dennoch behaupten kann und Verkaufszahlenmäßig gut abschneiden kann, dem Titel sei es gegönnt, erst recht nachdem Respawn Entertainment alle angesprochenen wünsche bestmöglich realisiert haben.

Hohe Erwartungen an die Einzelspieler-Kampagne von "Titanfall 2" hatte wohl niemand, man tendierte eher auf ein solides Beiwerk auf Shooter-Standard, der den Unterhaltungsfaktor um weitere Spielstunden erweitert. Der Inhalt von "Titanfall 2" beschreibt sich wie folgt: Piloten sind die mächtigste Waffe im Grenzland: Sehr erfahren in allen Kampfszenarien, blitzschnell auf dem Schlachtfeld unterwegs und gefährlich auf jede Distanz. Um das Privileg eines Piloten zu verdienen, musst sich unser Protagonist Jack Cooper erst mal als Kanonenfutter in den Rängen der Miliz behaupten. Gestrandet hinter den feindlichen Linien musst sich unser Protagonist gegen eine Übermacht zur Wehr setzen, um eine Mission abzuschließen, für die er eigentlich nie bestimmt war und fortan eine ungewöhnliche Partnerschaft mit einem kampferprobten Titan namens BT-7274 - ein Titan mit mächtigen Waffen, deren schwere Panzerung nahezu jedem Angriff standhält - eingehen. Beiden müssen ihre Fähigkeiten kombinieren um eine Mission - die nie für sie bestimmt war - zu Ende zubringen. BT-7274 ist unser mechanischer Gefährte in "Titanfall 2" und man merkt sehr schnell, dass die Dialoge sehr kreativ, amüsant und interaktiv (mehrere Antwortmöglichkeiten) sind und sich mit dem Spielverlauf auch weiter entwickeln und Humorvoll werden. Ebenso Humorvoll und Herzergreifend wird auch die Bindungen zwischen unseren Protagonisten und der künstlichen Intelligenz. BT-7274 wächst einem dabei sehr ans Herz, wirkt aber zugleich als liebenswerter Supersoldat, der im Alleingang die Welt rettet. Innerhalb der Einzelspieler-Kampagne können wir mit unseren mechanischen Gefährten interagieren, ihn steuern und alle verfügbaren Waffen ausprobieren. Das dient in etwa eines XXL Tutorial für den Mehrspieler-Modus, der jedoch spassig und Unterhaltsam zugleich ist  und deswegen gar nicht negativ auffällt. Die Zeit, in dem der Spieler außerhalb von BT-7274 herumläuft, dürfte aber die spannendste Phase sein. Neben dem typischen Schusswechsel kann unser Protagonist dank Exoskelett und Jetpack auch an Wänden laufen und sich in hohen Sprüngen von Hindernis zu Hindernis bewegen. Das ähnelt ein wenig an "Mirror’s Edge", funktioniert aber ganz plausible und die vereinfachte Steuerung lässt unseren Protagonist da herlaufen, wo er auch herlaufen soll. Ansonsten gibt es sogenannte Ghost-Runner, die Manuel dazu geschaltet werden können, wenn man an einer stelle nicht weiter kommt. Während der Einzelspieler-Kampagne bekommt unser Protagonist im laufe der Kampagne ein ganz besonderes Gadget, welches einem an dem Action-Shooter "Singularity" aus dem Jahre 2010 stark erinnern lässt - der Zeitreise-Handschuh. Mit einem Mausklick bewegt sich unser Protagonist zwischen der Gegenwart und Vergangenheit in einem Forschungslabor hin und her, das entweder zerstört oder Intakt ist. So können verschlossene Türen, Hindernisse oder Gefährliche Szenarien clever überwunden werden. Aber auch die unterschiedlichen Gegner-Typen sorgen für Abwechslung und wurden erstklassisch in Szene gelegt. Die Temporeichen Phasen werden teil durch gut ausbalancierter Akrobatik unterbrochen und wirken gut platziert und keineswegs übersteuert. Die Weitsicht oder der Part indem die Zeit angehalten wurde, wirken einzigartig und bisher nie dagewesen. Ein schöner Anblick für die Augen. Die KI hingegen reagieren lahm und dumm an manchen stellen, hin und wieder aber clever und nachvollziehbar. Aber per Nahkampf-Angriff lassen sich die meisten Gegner schnell und einfach ausschalten, auch wenn man nicht unsichtbar für den Gegner erscheint. Etwas eintönig wirken die Boss-Fights (Außer Viper) da diese zu schlicht und einfallslos daher kommen. In den meisten fällen reicht ein Stumpfes draufhalten völlig aus um die Situation zu entschärfen. Da hätten wir uns etwas mehr Raffinesse versprochen. Die zahlreichen Sammelobjekte liegen verteilt in den 9 Kapitel in form eines blauen Helms vor, teilweise gibt es bis zu 9 Helme pro Kapitel zu finden, jedoch ohne Nutzen oder tiefliegende Bedeutung. Da hätten man mehr freunde dran gehabt, wenn man z.B. neue Waffe, Skins, ein neuen Titan oder ähnliches freischalten könnte, wenn man sich schon auf die Suche nach den Sammelobjekten macht.

Ein rasantes Mehrspieler-Erlebnis mit Fokus auf die sechs brandneuen Titanen, einer Vielzahl tödlicher neuer Waffen, Ausrüstungen und erweiterten Fähigkeiten runden den Mehrspieler-Spass bei "Titanfall 2" positiv ab. Die relativ trägen Titanen liefern einen falschen Ersteindruck ab, denn die mechanischen Gefährten aus Stahl spielen sich rasend schnell und können das Blatt schnell wenden. Gewinnen kann nur der, der den Übergang von Titan zu Pilot perfekt beherrscht und mit dem Jetpack schnell durch die Karte manövrieren kann. Durch den neuen Greifhaken, mit dem man sich an Titanen und Wände heranziehen oder sogar auf ihnen klettern und reiten kann, wird die Mobilität der Piloten genauso erhöht wie durch das neue Rutschen aus dem Lauf heraus.  Allerdings lässt sich der Greifhaken nicht als separate Fähigkeit einstufen, sondern ist nur Bestandteil einer Auswahl an Charakterklassen, zu der auch eine kurzzeitige Tarnung, ein Impuls für das Aufspüren von Gegnern im Umfeld oder ein Partikelschild zählen. Genau wie bei den Waffen hat man auch hier die Qual der Wahl, welche individuellen Zusammenstellungen man bei der Ausrüstung bevorzugt. Bei den Titanen wird man hinsichtlich der individuellen Ausstattung stärker eingeschränkt. Da man jetzt an sechs Modelle bzw. Klassen mit vorgefertigten Waffensystemen und Fähigkeiten gebunden ist. Wie in allen Team-Modis steht am Ende des Kampfes der Epilog auf dem Programm, in dem sich die Überlebenden des Verlierer-Teams noch bis zu einem Rettungsschiff durchschlagen und Boni mitnehmen können, während die Gewinner alles daran setzen, genau das zu verhindern. Es mag nur eine Kleinigkeit sein, aber die Idee hinter dem Prolog ist immer noch einzigartig und verhilft den Gefechten am Ende nochmal einen dramatischen, letzten Höhepunkt. Denn selbst wenn man sicher an Bord ist, kann es immer noch passieren, dass das Schiff durch kollektiven Beschuss zerstört wird. Das Geschwindigkeitsgefühl zusammen mit befriedigendem Trefferfeedback der absurd großen Waffen schüttet schnell Adrenalin aus und macht Lust auf mehr. Der Mehrspieler-Modus fällt mit 12 Mehrspieler-Modis riesig aus und erweitert seine Taktiken mit den oben genannten Gadgets oder der Verstärkung die man während eines Gefechts rufen kann. Diese werden anschließlich in form von Bots auftauchen und den Gegner unter Beschuss nehmen. Bei dem Bounty Hunt Modus geht es übrigens darum möglichst viele Geld einzusammeln und in Bank Terminals einzuzahlen. Geld verdient man, indem man Gegner wie die Titanen, Gegenspieler oder Bots ausschaltet. Das spannende ist das man auch Geld verlieren kann. Stirbt man, verliert man wieder einen Teil seines Geldes. An den Bank Terminals geht es gut ab, weil jeder verhindern will, das jemand sein Geld einzahlt. Im 6 vs 6 Modi entsteht eine super Spannung und nette Piloten-Kämpfe und das ohne Titan Unterstützung. Im Modus Coliseum wird man in einem Käfig eingesperrt und trägt ein 1 gegen 1 Duell aus. Die anderen Modis wie Capture the Flag sind aus dem Vorgänger bekannt und manchmal leicht abgeändert. Wie in der Einzelspieler-Kampagne ist das Leveldesign im Mehrspieler-Modus sehr abwechslungsreich angefangen von einem schicken Waldgebiet bis zum Fabrikkomplex ist alles enthalten. Die Parkour Elemente bieten sehr viele Möglichkeiten sich fortzubewegen, was u.a. abwechslungsreiche Spielweisen ermöglicht. Vor allem die Außenarealen sorgt die Technik der modifizierten Source-Engine für grafische Höhepunkte.

Man kann sagen was man will, doch die Jungs von Respawn Entertainment haben aus ihren Fehlern gelernt und wissen, wie man den Endverbraucher zum Stauen animieren kann. Ob wohl der Vorgänger schon klasse aussahen und konstant ein stimmiges Bild ablieferten, wirkt "Titanfall 2" doch um einiges stimmiger und konnte grafisch noch eine Schippe drauflegen. Respawn Entertainment setzte die Feile da an wo es nötig war. Das Resultat kann sich sehen lassen und servierte uns ein bislang einzigartiges Action-Scien-Fiction-Spiel wo man mit seinem mechanischen Gefährten regelrecht fusioniert. Im Gesamtbild ist "Titanfall 2" zu seinem Erstling ein deutlicher Sprung gelungen. Sowohl Texturen oder Licht-/Schatteneffekte sehen allesamt scharf und stimmig aus. Das gilt auch für die detaillierte Umgebung. Auch der Titanen selber und deren Waffenauswahl fällt gigantisch aus und wurden mit viel Liebe im Detail angefertigt. Das Zusammenspiel von stimmungsvollen Beleuchtungen und gleißende Reflexionen und einer atemberaubenden Texturdichte von tiefen Details sorgen für einen würdigen Next-Gen-Titel. Egal ob bei den Außenarealen oder bei einem Kampf in einer Fertigungsfabrik wo man erst auf ein fundament, später in einem Haus und am Ende in einer Simulation kämpft, alles erzeugt ein Augenschmaus für die Augen. Da kann man schon drüber hinweg sehen, dass die Einzelspieler-Kampagne das Gefühl aufbaut, als wäre man in einem XXL-Tutorial für den Mehrspieler-Modus gelandet, wenn man nach klassischer Manier Akrobatik-Manöver ausübt oder an die Steuerung des Titans herangeführt wird, dann wirkt alles recht Stimmig und überzeugend, da Respawn Entertainment bei seinem "Titanfall"-Projekt vieles richtig gemacht hat. Die Gadgets z.B. der Zeitreise-Handschuh oder der Titan selber haben sich bewahrheitet und bringen viel Abwechslung sowie unterschiedliche Spielabläufe mit sich.

 

- Fazit -

"Titanfall 2" macht viele Dinge richtig, die noch der Erstling vergeigt hat. Respawn Entertainment konzentriert sich bewusst auf eine umfangreiche Einzelspieler-Kampagne sowie weiterhin auf ein packenden Mehrspieler-Erlebnis und verhilft dem Shooter der alten Schule zu einem kleinen Comeback - auch wenn die KI lahm und dumm reagiert, die Boss-Fights zu schlicht und eintönig wirken und die Sammelobjekte ohne tiefliegende Bedeutungen und Nutzen vorliegen. Es gibt einige interessante und abwechslungsreiche und vor allem gut gemachte Missionen, die einen hohen Wiederspielwert erzeugen und das gesamt Paket positiv abrunden und die negativ Aspekte verblassen lassen. Die modifizierte Valves Source-Engine sorgt im Detail für Begeisterung und der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende angespannt. Dazu gesellt sich die präzise Steuerung mit der Akrobatik-Mechanik sowie ein abwechslungsreiches Waffenarsenal, wo unser Protagonisten allerdings nur zwei Waffen gleichzeitig tragen kann. Die Ton-Abtastung wirkt stimmig, jede Waffe hat seinen eigenen "Wumms" und sorgt dafür, dass sogar der Boden vibriert. Die deutsche Synchron wurde mit professionellen Sprechern sehr gute Lokalisiert und gerade BT konnte man Synchrotechnisch ins Herz schließen. Aber auch die Einzelspieler-Kamangne kann überzeugen und sollte nicht als nettes Beiwerk angesehen werden, sondern als zweites Zugpferd auf Augenhöhe mit dem Mehrspieler-Modus. Es geht also doch Respawn Entertainment! Danke!

Bewertung: 9.5 | 10

 

Grafik:             (9/10)
Sound:            (10/10)
Einzelspieler:  (10/10)
Steuerung:      (9/10)
Mehrspieler:    (9/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

9.8/10 Bewertung (4 Stimmen)

 


 

- FACTS UND EXTRAS -

 

Verkaufstart: 28. Oktober 2016

Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Respawn Entertainment
Verpackung: Digital Content
Wendecover: Nein

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: Modifizierte Valves Source

Ton: 
1. Deutsch (DTS, Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (DTS, Dolby Digital 5.1)
3. Russisch (DTS, Dolby Digital 5.1)
4. Japanisch (DTS, Dolby Digital 5.1)
5. Italienisch (DTS, Dolby Digital 5.1)
6. Französisch (DTS, Dolby Digital 5.1)
7. Polnisch (DTS, Dolby Digital 5.1)
8. Spanisch (DTS, Dolby Digital 5.1)
9. Portugiesisch (DTS, Dolby Digital 5.1)
10. Chinesisch (DTS, Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Russisch
- Englisch
- Japanisch
- Italienisch
- Französisch
- Polnisch
- Spanisch
- Portugiesisch
- Chinesisch

Spielzeit: ca. 10 Stunden (Kampagne; 9 Kapitel)
Mehrspieler: Ja (2-16 Mehrspieler-Modus)
PlayStation Plus notwenig: Ja (Mehrspieler), Nein (Kampagne)
Installation/Größe:
Ja / 31,9GB
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Mittel
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 51
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Mittel
Wiederspielwert: Hoch
In-Game-Käufe: Nein

Pro

 Abwechslungsreiche Schauplätze und interessante Gadgets

 Gut ausbalancierter Inhalt aus Akrobatik, Action und Gefechten

 Packende und abwechslungsreiche Online-Gefechte

 Beeindruckende Licht-/ Schatteneffekte

 Große Auswahl an Titanen und Spiel-Modis im Mehrspieler

 Umfangreiches Waffenarsenal für Pilot und Titan im Einzelspieler-Kampagne

 Gute deutsche Lokalisierung mit professionellen Sprechern

 Weitläufige Schauplätze

 Zahlreiche Upgrades für Piloten, Waffen und Titanen

 Künftige DLC's kostenlos

Contra

 KI reagieren lahm und dumm

 Boss-Fights wirken zu schlicht und eintönig

 Sammelobjekte ohne Nutzen und tiefliegende Bedeutung

Kritik Extras, Spielzeit, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Neben der Einzelspieler-Kampagne umfasst "Titanfall 2" auch einen umfangreichen Mehrspieler-Modus, der uns mit weiteren Stunden Unterhalten soll. So verkündet Electronic Arts gleich zu Beginn an, dass alle zukünftigen Karten, Modis, Waffen, Fähigkeiten, Skins und Items kostenlos zu Verfügung gestellt werden. Davon sollten sich mal andere Publisher ein Beispiel nehmen. Als kleiner Tipp: Wenn man "Battlefield 1™" mit dem selben Konto wie mit "Titanfall 2" spielt, dann schalte man die Roter Baron-Kriegslackierung für den Ion-Titan in "Titanfall 2" frei. Respawn Entertainment möchte den Mehrspieler-Modus lange frisch halten und ständig den Titel mit neuen Inhalten versorgen. So bekommt man über das Jahr verteilt einen abwechslungsreichen Content geboten, der  den Mehrspieler-Modus erweitert und auch fisch hält. "Titanfall 2" verfügt über automatische Speicherpunkte, die im Spielverlauf erfolgen. Manuelles Speichern ist nicht möglich, aber auch nicht notwenig. Die automatischen Speicherpunkt sind sehr human gelegt, scheitert man z.B. an einer Parkour-Passage oder im Kampf, dann wird man kurz vor dem Scheiterpunkt gespawnt und man kann sein Abenteuer ohne viel Vorlauf fortsetzen, ebenso stehen einem sogenannte Ghost-Runner zu Verfügung, die Manuel dazu geschaltet werden können, wenn man an einer stelle nicht weiter kommt. Die Kampagne von "Titanfall 2" lässt sich auf insgesamt vier Schwierigkeitsgraden spielen. Von Anfänger - der empfohlen wird, wenn man keine Erfahrung mit First-Person Shootern hat - bis Meister der nur was für Titanfall-Experten ist, ist für jedem Spieler ein optimaler Schwierigkeitsgrade vorhanden. Die Trophäen sind sehr gut ausbalanciert und sehr leicht und teilweise sogar automatisch zu erhalten. Um alle Trophäen zu erreichen, ist eine Playstation Plus Mitgliederschaft notwenig, da 3 Trophäen über den Mehrspieler-Modus zu bekommen sind. Die Spielzeit für die Kampagne auf dem Schwierigkeitsgrad "Normal" liegt im guten Mittelfeld. Wir haben für die komplette Kampagne 10 Stunden und 23 Minuten gebraucht. Wir haben  die kompletten Schauplätze erforscht und fast alle Sammelobjekte gefunden. Wir können aber empfehlen, die Kampagne in ruhe zu genießen, da man während der Kampagne das Spielgefühl für die Parkour-Akrobatik und das Handling des Titans besser zu verstehen bekommt. Ohne wird man im Mehrspieler-Modus keine große Freude bekommen. Aber immerhin kommt man so in den Genus der atemberaubenden und sehenswerte Spielwelt. Mit den zahlreichen Inhalten die über das Jahr verteilt kostenlos dem Endverbraucher zu Verfügung gestellt werden, bekommt man einen ordentlichen und stimmigen Umfang geboten, der für weitere Spielstunden sorgen wird. Wir sind begeistert von der Vielfalt an kommenden Inhalten, die allesamt kostenlos zu Verfügung gestellt werden und können nur noch eines Sagen: Es geht also Doch!

Bewertung: 10 | 10

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Autor

Pascal Müller

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