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Apr08

PS4 Kritik: The Division

PS4 Kritik: The Division

Originaltitel: The Division
Entwickler: Massive Entertainment
Plattformen: PS4, Xbox one, PC
Genre: Third-Person MMOG Shooter

Freigabe: FSK-18
Mulitplayer: 
Ja (4er Coop; Mehrspieler-Deathmatch)
Spielzeit: ca. 36 Stunden (ohne Dark Zone)
Preis zum Test:
59.- Euro 


 

Story: Viele Einwohner New York Citys sind schwer erkrankt und sterben an den Folgen eines künstlich hergestellten Virus. Nach fünf Tagen ist das Leben in der Stadt zum Erliegen gekommen. Im Vorfeld kam es zu einem problematischen Domino-Effekt. Zunächst brach die Infrastruktur komplett zusammen, die Versorgung von Lebensmitteln und anderen wichtigen Ressourcen zum Überleben wurde unterbrochen und das totale Chaos brach aus. Die Regierung entschloss sich, die Spezialeinheit The Division einzusetzen. Einige Agenten dieser Einheit befinden sich in der mittlerweile fast menschenleeren Stadt, in der die Anomie ausgebrochen ist. Ihre Aufgabe besteht darin, den endgültigen Absturz der Gesellschaft zu verhindern und die Ordnung wiederherzustellen.

 


 

 


 

- Kritik -  

Vor fast drei Jahren war “The Division” eines der ersten Spiele, die für die neue Konsolengeneration auf der E3 2013 groß angekündigt wurden. Ubisoft wollte mit Ihrem neuen Produktportfolio zwei Genre mit einander Fusionieren um sich im Spielemarkt neu zu etablieren. Mit Spielereihen wie “Splinter Cell” oder “Rainbow Six” konnte sich Ubisoft bereits behaupten, da der Name Tom Clancy an sich für ziemlich gute Spiele steht. Bei Tom Clancy’s “The Division” handelt es sich um einen Online-Rollenspiel-Shooter. Ob es allerdings dem großen Namen im Titel gerecht werden kann oder man doch lieber bei den bekannten Tom Clancy-Spielen bleiben sollte, erfahrt ihr in unserem Test.

 

Eine leergefegte Stadt
New York steht unter Quarantäne, nachdem die Stadt von Bioterroristen verwüstet wurde. So beginnt das Szenario von The Division. Als Spieler übernimmt man die Rolle eines Mitglieds der Strategic Homeland Division, die versucht, wieder Ordnung in der Stadt herzustellen. The Division ist ein Rollenspiel, auch wenn das nicht auf den ersten Blick deutlich wird. Creative Director Magnus Jansen sagt, das Spiel stehe auf drei Säulen: Open World, Online und RPG. Doch wie viel Rollenspiel wirklich in The Division steckt, wird einem erst während des eigentlichen Spielverlauf klar.

 

Was einem bei The Division erwartet, ist eine äußerst düstere Version von New York City. Die Stadt selbst ist in mehreren unterschiedlichen Zonen aufgeteilt. Die verbleibenden Menschen dort haben sich in mehrere Gruppen aufgeteilt. Drei dieser Gruppen sind kriminelle Banden, die ihre eigene Vision davon haben, wie es mit der Stadt weitergehen soll. Eines haben diese Gruppen alle gemeinsam: Jeder, der nicht in ihrer Bande ist, wird neutralisiert. Ob durch Schusswaffen-Gewalt oder einen Flammenwerfer hängt dabei von der jeweiligen Gruppierung ab. Die Zivilisten vor Ort, die sich keiner Bande angeschlossen haben, leben mehr oder weniger auf der Straße und sind wirklich nicht zu beneiden. Zu guter letzt bleiben da noch die Division. Diese sind extrem gut ausgebildete Agenten, die nur bei aussichtslosen Situationen aktiviert werden. Sie sind einer von diesen neuen Ordnungshüter der Stadt, Sie sind ein Division!

 

Das nur noch ein Bruchteil der Bevölkerung den Bioterror überlebt hat, merkt man schnell, wenn man durch die einzelnen Zonen läuft. Hier begegneten einem vereinzelt Zivilisten. Die Interaktion mit den Zivilisten beschränkt sich meistens auf Handlungssträngen wie z.B. das beobachten wie ein Zivilist versucht ein Auto aufzubrechen, von einer anderen Person etwas zu Essen möchte oder mit einer Person eine Auseinandersetzung austrägt. Eben so bitten Sie einem selber um Hilfsgüter. Händigt man Ihnen was aus, bekommt man dafür Erfahrungspunkte und Kosmetische Klamotten, die man verwenden kann um seinen Agenten optisch den letzten feinschliff zu verpassen. Mindestens genauso eine Aktivität bekommt man von der Tierwelt geboten. Hunde durchstreifen die einzelnen Zonen und setzen Ihren Haufen mitten auf der Strasse, Schnuppern im Müll oder Bellen laut stark einem an. Ratten überqueren die Straßen New Yorks oder werden von Raben attackiert und gefressen. Aber auch die Möglichkeit, dass bei einem Kampf z.B. der Lauf eines Gewehrs nach einer Dauer Salve erhitzt und der Lauf dadurch aufglüht oder Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen werden kann (Scheiben zerbersten, Reifen verlieren Luft, Karosserie weisen Einschusslöcher auf oder die Fahrertür oder Stossstange löst sich vom Fahrzeug ab) oder beim Häuserkampf Fernseher, Aquarien, Blumentöpfe oder Vasen erheblichen schaden nehmen können, sind zwar nur kleinen Details, sorgen aber für ein passendes und stimmungsvolles Szenario in der Welt von The Division”.

 

Der Zerstörungswut freien lauf lassen
Die Gestaltung von New York City ist authentisch und mit sehr viel Liebe im Detail in Szene gesetzt worden. Die Atmosphäre ist dank der kleinen Details im Spiel gut eingefangen und wird stimmungsvoll wiedergegeben. Dadurch, dass die Stadt fast menschenleer ist, hatten die Entwickler anscheinend mehr Freiraum sich auf die Gestaltung der Gebäude und Umgebung zu konzentrieren. Viele Bereiche sind fast schon perfektionistisch detailliert worden. In div. Häusern sind die Zimmer einzigartig und passend zur Situation gestaltet. Sogar Fotos von echten Personen stehen auf den Kommoden. Die Spielwelt ist Gigantisch und die Möglichkeit einzelne Häuser zu betreten, erweitert das Szenario um längen. Manche Stellen sind zwar ein wenig kahler und strotzen nicht vor Details, aber die grandiose weit laufende Spielwelt stellt dieses kleine Manko schnell in den Schatten.

 

Weihnachten ohne Deko, ist wie Spielen ohne Pad
Da der Bioterror am Black Friday ausbrach - der bekanntlich Ende November viele Menschen in den Kaufhäusern lockt - findet man fast überall in der Stadt Weihnachtliche Dekorationen. Die mittlerweile etwas herunter gekommene Weihnachtsdeko sorgt aber auch dafür, dass sich alles realistisch anfühlt, schließlich brach der Virus vor Weihnachten aus und danach blieb die Stadt stehen. Da das Szenario einige Wochen nach dem besagten Black Friday spielt, gibt es im Spielverlauf auch ein schönes Wettersystem, wo starker Schneefall nicht nur zur Weihnachtszeit gut passt, sondern auch schön mit anzusehen ist, jedoch die eigentliche Situation drastisch verschlechtert. Aber damit sollte es nicht gewesen sein, denn The Division bietet zusätzlich noch einen dynamischen Tag und Nachtzyklus, der je nach Mission und Spielweise Euch oder den Feind Schutz bietet.  

Rücken an Rücken war gestern, die Wand tut es auch
The Division ist wie bereits erwähnt ein Online-RPG-Shooter. Gespielt wird hierbei in der Third-Person-Perspektive und es lässt sich am ehesten mit einem Deckungs-Shooter vergleichen. Wenn man offen in den Kampf läuft hält man das nicht sehr lange durch. Dafür bietet das Spiel aber auch ausreichend und gute Möglichkeiten Schutz zu suchen. Wenn man sich in einer Deckung befindet, kann man eine zweite Deckung anvisieren um schnell und direkt zu dieser zu gelangen. Was das Deckungssystem sehr gut und nützlich rüber bringt. Man kann praktisch komplett seine Angriffe aus der Deckung heraus agieren. Oft hat man es bei Deckungs-Shootern, dass der Charakter sich an bestimmte Wände nicht vernünftig ran lehnt. Bei The Division sind solche unbenutzbaren Stellen so gut wie gar nicht vorhanden.

 

The Division meets Diablo 3
Das Spiel verfügt auch über typische Rollenspielelemente. Durch Sammeln von Erfahrungspunkten kann man im Level aufsteigen. Erfahrungspunkte erhält man für das Abschließen von Hauptmissionen, das Töten von Gegnern oder das Erledigen von Nebenmissionen, wie beispielsweise das weiter oben erwähnte Aushändigen von Lebensmitteln an Zivilisten. Je weiter man im Level aufsteigt, desto bessere Ausrüstung und Waffen kann man anlegen, sofern man diese im Spielverlauf gefunden oder gekauft hat. Gefundene, selber Hergestellte oder gekaufte Rüstungsgegenstände können in der Hauptbasis verbessert werden, in dem man einen einzigen Wert, denn man verbessern möchte, durch Credits oder Phönix-Credits neu auswürfelt. Man kann dieses Feature mit dem aus dem Rollenspiel Diablo 3 aus dem Hause Blizzard vergleichen, wo man durch Gold einen Wert neu Rollen kann. Neben dem finden und erbeuten von Gegenständen hat man noch die Möglichkeit durch Credits bestimmte Gegenstände beim Händler in der Hauptbasis oder im Safe House zu erwerben. Neben die normalen Händler, gibt es noch zwei Speziale Händler, die sich beide durch den Weiterausbau der Hauptbasis freischalten lassen. Dort lassen sich bessere Gegenstände kaufen, die jedoch eine anderes Zahlungsmittel verlangen. Im Spielverlauf von The Division” verdient man nicht nur Credits, sondern auch Dark-Zone-Credits oder Phönix-Credits die bekommt man hauptsächlich in der Dark Zone, von Elite-Gegner oder wenn man eine Daily auf Schwer spielt (Wird freigeschaltet, sobald unser Protagonist die Stufe 30 erreicht hat) oder eine Herausfordungsmission mit erfolg abschließt. Apropos Diablo 3: Wie auch bei Diablo 3 werden die Gegenstände mit einem Lichtkegel im Spiel gekennzeichnet. Je nach Qualität haben diese einen Grünen, Blauen oder Gelblichen Lichtkegel. Zusätzlich kann man Kleidungsstücke anlegen, die rein für die Optik gedacht sind z.B. Jacken, Jeans und Mützen. Zu Beginn des Spiels kann man sich für einen weiblichen oder männlichen Charakter entscheiden und diese/n dann optisch unterschiedlich gestalten. Die grundlegenden Einzelheiten eines Rollenspiels sind also gegeben.

 

Die Dark Zone ist immer ein Besuch wert
Der Online-Part lässt sich in zwei Bereiche aufteilen: Kooperativ Missionen absolvieren oder sich in der Dark Zone austoben. The Division hat 30 Hauptmissionen und sehr viele Nebenmissionen, die man zusammen mit anderen Spielern absolvieren kann. Entweder ihr verabredet Euch mit Freunden oder schließt euch einer zufälligen Gruppe an. Beim Start jeder Hauptmission werdet ihr gefragt in welcher Schwierigkeitsstufe ihr spielen möchtet. Je höher dieser ist, desto bessere Ausrüstung und mehr Credits bekommt Ihr. Die Dark Zone ist ein Bereich, in dem ihr stärkere und bessere Ausrüstungsgegenstände erhalten könnt. Die Dark Zone ist ein PvP-Bereich, bei dem man entweder mit anderen Spielern zusammenarbeiten oder sich gegenseitig erledigen kann. Letzteres ist jedoch nicht zu Empfehlen, da man bereits mit einem leichten Schaden-Treffer auf einen anderen - nicht im Team befindlichen - Division negativ gekennzeichnet wird. Daraufhin läuft eine Zeit ab, innerhalb dieser Zeit ist man für alle Division in diesem Spiel gekennzeichnet und bekommen die Position des Agenten übermittelt. Der Agent ist so lange zum Abschuss freigegeben, bis die Zeit abgelaufen ist. Die Zeit erhöht sich, sobald man andere Divisions angreift oder selber angegriffen wird. Stirbt man, verliert man eine Menge Erfahrungspunkte, Dark Zone Credits, seine Schlüssel und seine gesammelte Ausrüstung, die man innerhalb der Dark Zone erbeutet hat. Dies gilt übrigens auch, wenn man von der KI getötet wurde. Der Tod eures Agenten wird Euch teuer zu stehen kommen und Euch vierfach bestrafen (EP's, Dark Zone Credits, Schlüssel und Beute). Dementsprechend sollte man die Dark Zone auch nicht alleine, sondern am besten im 4er Team betreten und auf div. “Rush” Spielweisen verzichten.

 

Ein richtiger Game kennt seinen Charakter In-und-Auswenig
Der Aufbau der Menüführung ist recht übersichtlich und plausibel strukturiert, sofern man sich mit dieser etwas auseinander gesetzt hat. MMORPG-Spieler werde da recht schnell hinein kommen, andere wiederum werden hier wohl etwas mehr Zeit brauchen, bis Sie letztendlich durchgestiegen sind. Man bekommt in der Menüführung alle Wichtigen Eckdaten direkt übermittelt und sogar alles in einer ausführlichen Form wie z.B. Kritischer Schaden, Chance, Rüstungswerte, Widerstand usw. Die Menüführung beinhalten viele Details und gibt Auskunft darüber, wie hoch der eigentliche Schaden unseres Agenten ausfällt oder wie viel Leben er hat. Elektronik gibt übrigens an, wie hoch der Schaden oder wie lange die Abklingzeit (Cooldown) der jeweiligen Fähigkeit von unserem Agenten ausfällt, die wir während der Storyline über unsere Basis freischalten können. Ebenso können wir unsere Waffen mit Gadgets kombinieren um den Schaden zu erhöhen oder diese Optisch durch ein Tarnmuster zu verschönern. Unsere Rüstungsstücke z.B. Rücksack, Knieschoner oder Holster können wir auch mit ein Mod ausstatten, sofern unser Gegenstand über ein Mod-Platz verfügt. Der Mod-Platz ist übrigens gleich zu sätzen wie mit einem Sockel aus World of Warcraft oder “Diablo 3. Die Mod’s verbessern unsere Werte um ein vielfaches. So können wir dadurch z.B. unsere Schusswerte steigern, sofern wir mehr Schaden machen möchten. Eben so können wir in der Menüführung unsere Beute begutachten, die wir im Spielverlauf gefunden und erbeutet haben. Ein direkter vergleich erleichtert uns den passenden Gegenstand für uns zu finden. Nicht gebrauchte Gegenstände können direkt gekennzeichnet werden um diesen zu zerlegen um daraus Anfertigungsressourcen zu bekommen oder den Gegenstand beim Händler für Credits zu verkaufen. 

 

Anfertigungsressourcen sind das A und O
Apropos Anfertigungsressourcen: Ressourcen wird bei The Division über drei Möglichkeiten gewonnen. 1) Man findet diese in der offenen Spielwelt z.B. Elektroteile im Elektroladen, Stoffteile im Kleiderladen oder 2) Man zerlegt nicht mehr benötigte Gegenstände und filtert daraus die benötigten Ressourcen heraus. Zerlegt man z.B. eine Waffe, bekommt man Waffen-Ressourcen, zerlegt man hingegen ein Knieschoner bekommt man Stoff-Ressourcen. 3) Man findet Division-Techs, die sind in der Dark Zone zu finden und liegen verteilt in Koffern vor. Mit den gewonnenen Division-Techs kann man bei der Verwertung die Ressourcen die man ggf. braucht, selber herstellen. Die Ressourcen die man aufgesammelt oder durchs Zerstören gewonnen hat, werden im Menü unter dem Reiterpunkt Taschen; Anfertigungsressourcen  aufgelistet.

 

Warum nicht auch im digitalen Leben eine gute Figur machen?
Für optische Kosmetische Veränderung (Aussehen) gibt es einen separaten Reiterpunkt. Dort werden alle gefundenen oder gekauften Kosmetischen Gegenstände gelistet. Negativ wird einem direkt auffallen, dass die Kleidungsstücke nicht sofort ersichtlich sind. Man sieht nur ein Icon und wenn man darauf klickt, sieht man erst die Veränderung des Charakters. Es wäre schöner gewesen, wenn man statt dieses Standard Icon, denn Gegenstand direkt sehen könnte, so wie er auf dem Charakter letztendlich angezeigt wird. Bei hunderten Design Möglichkeiten möchte man nur ungern vorher alle ausprobieren, ob diese zum Look des Agenten passt. Man selber mag es ja auch nicht, wenn man im Kaufhaus 15 Jeans anprobieren muss, um zu sehen, ob die Jeans gut sitzt.

 

Bock auf eine Hausparty? Komm ist Safe House!
Es gibt über New York verteilt mehrere sichere Unterschlüpfe, in denen euch weder Feinde noch andere menschliche Spieler etwas anhaben können. Diese Safe House dienen als Basen, in denen ihre eure Munition auffüllen, neue Aufträge annehmen oder euch mit anderen Spielern verabreden könnt. Ihr seid dort nämlich nie alleine, es laufen immer andere Spieler mit herum. Interessant ist auch, dass nicht alle Safe Houses gleich aussehen. Einige sind im oberen Stock eines Gebäudes, andere in der Kanalisation. Eintönigkeit kann sich The Division wahrlich nicht vorwerfen lassen. Waffen werden übrigens deaktiviert, so lange ihr euch im Safe House befindet. Mal ausversehen von einem Mitspieler erledigt werden geht also nicht.

 

Zusätzlich zu den Safe Houses gibt es noch eine Basis, die dem Spieler als Hauptzentrale dient. Hier gibt es alle verschiedenen Händler (Waffen, Mods, Accessoires, usw.) unter einem Dach. Zu Beginn des Spiels ist diese Hauptzentrale noch eine heruntergekommene Halle, die es zu erweitern gilt. Es gibt drei verschiedene Bereiche, die ihr jeweils um zehn Stufen aufwerten könnt. Bevor ihr sie aber überhaupt benutzen könnt, müsst ihr drei Personen befreien, die ihre jeweilige Abteilung dann mit Leben füllen. Diese Upgrades machen nicht nur optisch etwas her und verbessern Eure Hauptzentrale, sie verbessern auch eure Fähigkeiten. Mit jeder Erweiterung schaltet ihr Fähigkeiten und Talente frei, die mal mehr und mal weniger nützlich sind. Beispielsweise könnt ihr eine Fähigkeit erhalten, die es Euch erlaubt Mitspieler zu heilen oder Gadgets in form eines Geschütz in der offenen Spielwelt zu benutzen. Um seine Hauptzentrale aufwerten zu können muss man bestimmte Nebenmissionen abschließen, die mit dem jeweiligen Icon gekennzeichnet werden. Diese sind zusätzlich in drei Farben aufgeteilt, wobei jede für einen bestimmten Bereich steht. Man kann sich also aussuchen, welcher Teil einem am wichtigsten ist und sich dann voll und ganz auf diesen Ausbau konzentrieren. 

 

- Fazit -

Tom Clancy’s The Division ist ein herausragendes Spiel. Die Fusion zwei unterschiedliche Genre mit einander zu verschmelzen ist Ubisoft geglückt. Das Deckungsystem harmoniert durch die Thrid-Person Perspektive einwandfrei. Das Szenario sorgt für eine grandiose Spielwelt die erst durch ihre vielen kleinen Details wie das zerschießen von Fahrzeugen, streunen Hunden oder dem begegnen von Ratten dem Endverbraucher eine realistische Endzeitstimmung bietet und dafür sorgt, dass nicht nur der Agent ein Abenteuer erlebt, sonder letztendlich auch der Spieler. Ein Tag-/Nachzyklus oder das  wunderschöne Wettersystem sorgen dafür, dass die Spielwelt  realistischer rüber kommt. Auch die Missionen selber werden durch das Wettersystem beeinträchtigt und  erschweren die Sichtverhältnisse, blenden einem oder erleichtert einem da man nicht so schnell gesehen wird. Hinzu kommen originale Architektur Ausschnitte aus New York wie zum Beispiel der Madison Square Garden. Alles in einem Spiel verpackt, die der PlayStation 4 würdig ist. Kleine Abzüge gibt es für die auftretenen Bugs die einem den Spielspass rauben oder der schlichten Missionenarchitektur, die zu oft nach dem Prinzip Töten-Sie-Alle zu bestreiten ist. Schlussendlich kann man Tom Clancy’s The Division jedem ans Herzens legen, der sich mit Shootern oder Rollenspielen anfreunden kann.

Bewertung: 9 | 10

 

Grafik:            (8/10)
Sound:           (9/10)
Singleplayer:  (8/10)
Steuerung:     (9/10)
Multiplayer:    (10/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

8.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

 


 

- FACTS UND EXTRAS -

 

Verleihstart: 8. März 2016
Verkaufstart: 8. März 2016

Publisher: Ubisoft
Entwickler: Massive Entertainment
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: Snowdrop

Ton: 
2. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
1. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Russisch (Dolby Digital 5.1)
4. Italienisch (Dolby Digital 5.1)
5. Französisch (Dolby Digital 5.1)
6. Spanisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Italiensch
- Japanisch
- Englisch
- Französisch
- Spanisch
- Russisch
- Portugiesisch
- Koreanisch
- Traditionelles Chinesisch
- Vereinfachtes Chinesisch
- Polnisch
- Niederländisch

Spielzeit: ca. 36 Stunden (ohne Dark Zone)
Mulitplayer: Ja (4er Coop; Mehrspieler-Deathmatch)
Installation/Größe:
Nein
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Normal und Schwer
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 51
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Sehr Leicht
Wiederspielwert: Sehr Hoch
In-Game-Käufe: Ja

Pro

 New York als sich ständig verändernde und offene Spielwelt

 Charakterentwicklung ohne feste Klassen

 Unglaubliche Details und visuelle Effekte in der offene Spielwelt

 
Motivierendes Suchen und Bergen von Ausrüstungen

 Übersichtliches und hilfreiches Kartendesign

 Licht- und Wetterverhältnissen schön und authentisch in Szene gesetzt

 Matchmaking bringt für jede Mission bis zu vier Spieler zusammen

 Manuelles verändern der Ausrüstungswerte

 Motivierender Ausbau der Basis mit vielen nützlichen Features

 Herstellen von Gegenstände über Baupläne und Materialien

 Kleidung beeinflusst das aussehen des Charakters, aber nicht dessen Werte

Contra

 Aktuell wenige Aufgaben für Level 30 Agenten

 Keine Missionen in Dark Zone

 Hauptmissionen bestehen aus hintereinander gesteckten Töten-Sie-Alle-Kämpfen

 Keine regelmäßigen Herausforderungen außer Wiederholungen von Missionen

 Versehentliches anschießen genügt um in der Dark Zone gekennzeichnet zu werden

 Beute klau unterhalb des Teams

 Zu viele EP-Verlust beim Sterben in der Dark Zone

 Keine Ansicht, welcher Spieler wie viel Schaden macht

Kritik Extras, Spielzeit, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
"The Devision" erscheint bei Release mit keinem nennenswerten Bonusmaterial. Im Gegenteil, der Titel erscheint bei Release mit einem Entschlackten Content, wodurch die Storyline zwar einen Abschluss findet, jedoch nicht die eigentliche Mission. Erst einen Monat nach Release bekommt der Endverbraucher eine kostenlose Erweiterung ("Übergriffe") geboten, die den Content des Spiel erweitert. Die kostenlose Erweiterung "Übergriff" wird eine neue herausfordernde End-Game-Aktivität mit sich bringen, die speziell für das Teamspiel entwickelt wurde. Die Agenten werden im Kampf gegen scheinbar nicht aufzuhaltende Gegner ihre Fertigkeiten auf die Probe gestellt, um an High-Level-Waffen und -Ausrüstung zu gelangen. Die erste kostenlose Erweiterung wird zudem ein von der Community herbeigesehntes Feature einführen - den Beutehandel. Dadurch können Agenten zukünftig in einer Gruppe untereinander ihre Beute tauschen, die sie während eines Coop-Einsatzes gesammelt haben. Einen Monat später folgt die kostenlose Erweiterung "Konflikt" - das zweite und letzte kostenlose Update - das im Mai erscheint. Die Erweiterung fügt der Dark Zone neue Features hinzu und bietet einen weiteren Übergriff auf dem bekannten Columbus Circle. Kostenpflichtige Erweiterungen für "The Devision" werden ab diesem Sommer angeboten. Erweiterung 1: "Untergrund" In der ersten Haupterweiterung, die ab Juni verfügbar ist, erkunden die Agenten die unerforschte Unterwelt von New York City. In einem endlosen Labyrinth von Tunneln und U-Bahnschächten begegnen die Agenten in einer Gruppe von bis zu vier Agenten gefährlichen Gegnern. Erweiterung 2: "Überleben" In dieser ab Sommer verfügbaren Erweiterung müssen die Spieler so lange wie möglich überleben, indem sie wichtige Vorräte in einer äußerst feindlichen Umgebung sammeln. Erweiterung 3: "Letztes Gefecht" Ab Winter diesem Jahres erwartet die Agenten eine neue Bedrohung. Sie und ihr Team müssen bereit sein, sich gegen einen unbarmherzigen Feind zu verteidigen. Diese kostenpflichtigen DLCs sind im Season Pass (39,99.- Euro), der Gold-Edition (99,99.- Euro) und in der Sleeper Agent - Collector's Edition (139,99.- Euro) von "The Devision" bereits enthalten. Die Erweiterung(en) werden auch einzeln zu erwerben sein. Ein Preis für die einzelnen Zusatzinhalte gibt es bisher noch nicht. Nach dem Launch will man den Spielern neue Aufgaben und Herausforderungen innerhalb der Hauptgeschichte, im End-Game sowie bei täglichen und wöchentlichen Einsätzen und bei Events in der Dark Zone bieten. Dadurch soll "The Devision" ein langanhaltendes Spielerlebnis bieten und auch weit nach dem Release hinaus seine Spieler unterhalten und begeistern können. Erst mit den zahlreichen Erweiterungen ist das Spiel letztendlich komplett abschließbar. Gerade die ersten beiden kostenlosen Erweiterungen hätte von beginn an Verfügbar sein müssen. So bekommt der Endverbraucher bei Release ein Entschlacktes Spiel geboten, wo gewisse Features und Möglichkeiten erst zu einem späteren Zeitpunkt zufrieden stellend abschließt. Das Spiel verfügt über automatische Speicherpunkte, die im Spielverlauf erfolgen. Manuelles Speichern ist zwar möglich, aber nicht unbedingt notwenig. Es gibt drei Schwierigkeitsgrade um die Hauptmissionen zu bestreiten: Normal, Schwer und Herausfoderung. Auf Schwer bekommt man mehr Credits sowie bessere Items geboten und im Herausfoderungsmodus winken einem zusätzlich noch die heiß begerten Phönix-Credite zu. Der Schwierigkeitsgrade im Spielverlauf ist von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich. Am Startpunkt liegt das Level bei 2-4, weiter Weg vom Startpunkt liegt dieser bereits bei 28-30. Die einzelnen Gegner im Spiel passt sich dem Agenten Level an. Die Trophäen sind gut ausbalanciert und sehr leicht zu erhalten. Alle Trophäen sind nur online zu erreichbar, eine Playstation Plus Mitgliederschaft ist demnach notwenig. Die Spielzeit für die Hauptmissionen variiert sehr stark, da man genötigt wird auch zahlreiche Nebenmissionen zu absolvieren, damit man nicht nur im Level steigt, sondern auch seine Rüstungswerte verbessern kann. Wir haben für die Hauptmission ohne die Dark Zone ca. 36 Stunden  gebraucht. Spielt man zu zweit oder sogar zu viert, dann könnte man das Spiel auch unter 30 Stunden durchspielen. Es ist jedoch zu empfehlen, die Hauptmission vorab in ruhe zu genießen, da man sonst in Gefahr geht, das einem die komplette Storyline an einem vorbei zieht. Mit den beiden kostenlosen Erweiterungen - die unser Meinung nach von Anfang an zum Content hätte zählen müssen - bekommt man einen ordentlichen und stimmigen Umfang geboten, der für zahlreiche Spielstunden sorgt. Weiterer Spielmodis in form eines reinen Team Deathmach, Capture the Flag oder Search and find hätte den Umfang positiver abgerundet.

Bewertung: 8 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

8.0/10 rating 1 vote

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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