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Feb21

PS4 Kritik: Apex Legends

PS4 Kritik: Apex Legends

Originaltitel: Apex Legends
Entwickler: Respawn Entertainment, LLC
Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC
Genre: First-Person, Battle Royale, Ego-Shooter

Freigabe: FSK-18
Mehrspieler:
Ja, 1-60
Spielzeit: ca. 30 Minuten (1x Match)

Getestete Version: Deutsche Digitalversion (1.04)
Hardware: PS4 Pro, Sony KD65XF7596, Sony BDVN8100WB 5.1 Heimkinosystem

 


 

Inhalt: "Apex Legends" spielt 30 Jahre nach "Titanfall 2". Der Spieler ist in den Outlands unterwegs und kämpft dort gegen andere Teams mit je drei Mitgliedern in einer Arena ums Überleben. "Apex Legends" ist ein Free-to-play-Spiel, das dem Battle-Royale-Genre zuzuordnen ist. Es wurde von Respawn Entertainment entwickelt und von Electronic Arts veröffentlicht. Das Setting basiert auf dem Titanfall-Universum. "Apex Legends" ist ein sogenanntes Battle-Royale-Spiel, das in der Egoperspektive gespielt wird. Es handelt sich um ein reines Mehrspieler-Spiel. In Teams aus jeweils drei Spielern starten bis zu 60 Spieler gleichzeitig auf der Karte ohne Waffen und Munition und wählen vor dem Start einen von 8 Helden-Charakteren aus. Jeder Charakter verfügt über drei Fähigkeiten, wovon eine die ultimative Fähigkeit ist, die nicht permanent zur Verfügung steht. Die benötigte Ausrüstung und Waffen müssen erst auf dem Spielfeld gesammelt werden (sogenanntes Loot) und die anderen Teams besiegt werden. Das Team, das als letztes übrig bleibt, gewinnt die Runde. Der Spielbereich wird im Laufe der Zeit durch eine Zone immer weiter verengt. Im Vergleich zu anderen Battle-Royale-Spielen können Teammitglieder auch für einen bestimmten Zeitraum wiederbelebt werden. Jede Spielfigur kann nur einmal pro Team ausgewählt werden und hat spezielle Fähigkeiten für den Angriff oder die Verteidigung. Einige Bewegungsmuster wie die Wandläufe wurden nicht aus bisherigen Spielen der Titanfall-Serie übernommen. Auch die serientypischen Titan-Kampfroboter sind nicht Teil des Spiels. Titans, Wandläufe und Doppelsprünge, die aus "Titanfall" bekannt sind, wurden entfernt, da sie dem fairen Gameplay geschadet hätten.

 


 

 


Kritik: "Apex Legends" ist ein sogenanntes Battle-Royale-Spiel, das in der First-Person-Perspektive gespielt wird. Die Entwicklerschmiede Respawn Entertainment hatte zuvor "Titanfall" (2014) und "Titanfall 2" (2016) entwickelt. Obwohl der letzte Serienteil nicht die Umsatzerwartung von Electronic Arts erfüllte, wurde zunächst an "Titanfall 3" gearbeitet. Durch den Erfolg von "PlayerUnknown’s Battlegrounds" und "Fortnite" wurde daraufhin entschieden, sich auf Battle-Royale-Genre zu konzentrieren. Derzeit ist nach Aussage der Entwickler daher kein "Titanfall 3" mehr in Arbeit. Das Spiel wurde am 04.02.2019 angekündigt und noch am gleichen Tag für Windows, Xbox One und PlayStation 4 veröffentlicht. "Apex Legends" möchte man noch einige Jahre unterstützen und mit neuen Inhalten versorgen. Auf serientypische Elemente wie z.B. an der Wand laufen oder die Mechs wurde verzichtet. Das Spiel soll bis mindestens 2027 laufen und in Seasons unterteilt werden und durch DLC's erweitert werden. Ebenfalls sollen Crossplay-Funktionen zwischen den einzelnen Plattformen hinzugefügt werden. Ob das Battle-Royale-Genre mit "Apex Legends" letztendlich revolutioniert wird, steht auf einem anderen Blatt und wird im laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

"Apex Legends" spielt 30 Jahre nach "Titanfall 2". Der Spieler ist in den Outlands unterwegs und kämpft dort gegen andere 3er Teams (Squads) mit je drei Mitgliedern in einer Arena ums Überleben. Das Squad, das als letztes noch steht, hat gewonnen. Die Betonung liegt in diesem Fall auf "Squad", denn alles in "Apex Legends" dreht sich um Teamplay, auch wenn man sich allein in ein Match begebt. Ein Grund dafür sind die Helden bzw. "Legenden". Man nutzt keinen selbsterstellten Avatar, sondern wählt vor jeder Runde einen von derzeit acht Helden aus. Diese funktionieren ähnlich wie in "Overwatch" und haben alle eine klare spielerische Ausrichtung. "Apex Legends" ist ein Free-to-play-Spiel, das dem Battle-Royale-Genre zuzuordnen ist. Es wurde von der Entwicklerschmiede Respawn Entertainment entwickelt und vom Publisher Electronic Arts veröffentlicht. Das Setting basiert wie oben bereits erwähnt auf dem Titanfall-Universum und es handelt sich um ein reines Mehrspieler-Spiel.

In Teams aus jeweils drei Spielern starten bis zu 60 Spieler gleichzeitig auf der Karte Königsschlucht ohne Waffen und Munition und wählen vor dem Start einen von 8 Helden aus. Jeder Held verfügt über drei Fähigkeiten, wovon eine die ultimative Fähigkeit ist, die nicht permanent zur Verfügung steht. Die benötigte Ausrüstung und Waffen müssen erst auf dem Spielfeld gesammelt werden (sogenanntes Loot) und die anderen Teams besiegt werden. Das Team, das als letztes übrig bleibt, gewinnt die Runde. Der Spielbereich wird im Laufe der Zeit durch eine Zone immer weiter verengt. Im Vergleich zu anderen Battle-Royale-Spielen können Teammitglieder auch für einen bestimmten Zeitraum wiederbelebt werden. Jede Spielfigur kann nur einmal pro Team ausgewählt werden und hat spezielle Fähigkeiten für den Angriff oder die Verteidigung. Einige Bewegungsmuster wie die Wandläufe wurden nicht aus bisherigen Spielen der "Titanfall"-Serie übernommen. Auch die serientypischen Mechs sind nicht Teil des Spiels. Mechs, Wandläufe und Doppelsprünge, die aus "Titanfall" bekannt sind, wurden entfernt, da sie dem fairen Gameplay geschadet hätten. Schade eigentlich, da diese Features noch etwas mehr Abwechslung ins Spiel gebracht hätten.

Die Helden-Klassen hingegen unterscheiden sich wie folgt: Gibraltar ist ein mächtiger, aber herzlicher Kerl, der Aussehen und Verhalten nach Vorfahren bei den Maori hat. Er verfügt über einen zusätzlichen persönlichen Schild und kann eine Kuppel aufbauen, die gegen Beschuss und Granaten schützt. Seine ultimative Fähigkeit ist ein Artillerieschlag. Caustic hingegen ist ein gefühllos und soziopathisch anmutender Mann im Schutzanzug, dessen bevorzugte Waffe ein giftiges Gas ist. Dieses setzt er über Annäherungsminen frei oder hüllt mit seiner ultimativen Fähigkeit ein ganzes Gebiet ein. Er selbst wird von den Gaswolken nicht betroffen und kann mit ihnen sogar andere Spieler aufspüren. Bloodhound hingegen ist ein geheimnisvoller Jäger und Spurenleser, der andere Spieler über Fußspuren und Aktivitäten im Gebiet verfolgen kann. Er verfügt außerdem über einen Umgebungsscan und die Fähigkeit, sich in eine stärkere Jägerform zu verwandeln und so Spuren und gegnerische Spieler noch stärker hervorzuheben. Bangalore wiederum ist eine professionelle Soldatin, die über einen Nebelwerfer verfügt, unter Beschuss schneller läuft und mit ihrer ultimativen Fähigkeit ebenfalls einen Artillerieschlag anfordert, der sich in seiner Wirkweise aber von dem Gibraltars unterscheidet. Wraith ist eine Frau, die in der Lage ist, zwischen mehreren Dimensionen zu wechseln und so schnell und ohne Gefahr kleine Distanzen zu überwinden. Ihre Kräfte warnen sie außerdem vor gegnerischen Spielern in der Nähe und mit ihrer ultimativen Fähigkeit kann sie ein Portal platzieren, das zwei entfernte Orte verbindet. Lifeline ist eine junge Kampfsanitäterin, die Verbündete schneller und geschützt wiederbeleben und heilen kann. Ihre ultimative Fähigkeit ist ein Versorgungspaket, das für das Team abgeworfen wird. Sie entstammt einem reichen Elternhaus und floh von dort, als sie bemerkte, welchen Schaden ihre Familie durch ihre Geschäfte anrichtete. Pathfinder ist ein freundlicher und optimistischer Roboter, der seinen Erbauer sucht. Er verfügt über einen Kletterhaken, um schwer erreichbare Orte zu erklimmen, einen Überwachungssender, der bei Verwendung mit einem Überwachungsturm die Position der übernächsten Zone ermittelt und einen Seilrutschenwerfer, der es dem Team ermöglicht, leicht weite Strecken zu reisen. Mirage: Möglicherweise die prominenteste Legende. Er liebt das Rampenlicht und wirkt etwas albern und arrogant. Den Kampf beeinflusst er mittels holografischer Köder, die andere Spieler täuschen sollen. Geht er zu Boden, wird er fünf Sekunden lang unsichtbar. Mit seiner ultimativen Fähigkeit sendet er weitere Köder aus. Die vergleichsweise simplen Helden sorgen dafür, dass Kombinationen aus diesen den Erfolg im Team steigern kann und das zahlt sich am Ende aus. Wir habe im Test mit zufälligen Mitspielern richtig taktische Spielzüge erlebt und das ganz ohne Voice-Chat.

Doch die Entwicklerschmiede hat noch einige Extras mehr parat, die das Zusammenspiel mit dem Team bzw. Squad angenehm und einfach gestallten - nämlich das Ping-System! Das Ping-System bietet auch ohne Voice-Chat eine gute Möglichkeit, komplexe Anweisungen oder Hinweise zu geben. Mit der rechten Schultertaste kann man irgendwo in die Karte hin klicken, um an der entsprechenden Stelle eine Markierung für das Team zu setzen. Tippt man zweimal, signalisiert man stattdessen, dass man dort einen Feind gesehen habt. Findet man hingegen eine Waffe, die man nicht nutzen möchte, genügt es, die Waffe anzupingen. Der Charakter sagt dann die Entdeckung im Funk an. Außerdem sieht das Squad nun eine entsprechende Markierung auf der Map und in der Spielwelt. Das ist besonders dann hilfreich, wenn der Ort an dem man landet, mit Waffen und Rüstung geizt. Es passiert nämlich einen Tick zu oft, dass Waffen sehr rar gesät sind. Hier sollte die Entwicklerschmiede noch einmal die Item-Spawns etwas anpassen. Wenn man den Button gedrückt haltet, öffnet sich ein Kreismenü mit noch weiteren möglichen Hinweisen, die sich auch wiederum dynamisch daran anpassen, auf wen oder was man sein Fadenkreuz richtet. Dank dieses Features lassen sich mit einer einzigen Taste komplexe Nachrichten weitergeben, sodass die Freunde jederzeit wissen, welches Item man gerade sucht, wo man als nächstes hingehen möchte oder mit welcher Gefahr in der nächsten Siedlung zu rechnen ist.

Das Ping-System geht Hand in Hand mit der Sprachausgabe der Charaktere. Diese ist das "i"-Tüpfelchen für das Teamplay in "Apex Legends" und sorgt dafür, dass man auch in hektischen Situationen den Überblick behaltet. Denn im Eifer des Gefechts sind optische Markierungen zwar ganz nett, aber im Zweifel sind die Augen auf den Gegner vor einem gerichtet. Das ist aber nicht schlimm, denn die Charaktere sind permanent am reden. Gemeint ist hier kein sinnfreier Smalltalk, sondern stets relevante Informationen zu der Situation, in der man sich gerade befindet. Muss sich ein Freund mitten im Kampf zurückziehen um ein Medikit zu benutzen, dann sagt er es einem, damit man sich zur Not ebenfalls zurückzieht. Wird das dritte und somit letzte Mitglied eines gegnerischen Squads erledigt, sagt der Charakter es den anderen, damit diese nicht weiter suchend umherirren und wissen, dass die Gefahr gebannt ist. Das gilt für alles, was man tut. Jedes Feedback, das man von einem Mitspielern kriegt, kommt sowohl optisch als auch über das Headset zu einem. Egal wie hektisch die Situation auch ist, man wird in den meisten Fällen alles mitbekommen.

Mit Fähigkeiten, Ping-System und der gelungenen Sprachausgabe macht es die Entwicklerschmiede den Spielern einfacher als Team zu agieren. Aber wirklich neu ist Teamplay als Element des Battle Royale-Spielprinzips deswegen nicht. Auch in "Playerunknown's Battlegrounds" oder "Fortnite" ist es sinnvoll, innerhalb des Teams Rollen zu verteilen. Einer spielt als Tank und schützt das Team mit seinen Fähigkeiten, der andere Spielt als Heiler und sorgt für die nötige Heilung und der letzte sorgt als Kämpfer für den Schaden, der auf die anderen Squads verteilt wird. "Apex Legends" unterstützt diese Verteilung durch ein Klassensystem, in dem Tanks, Heiler und Kämpfer durch unterschiedliche Fähigkeiten miteinander kombiniert werden können. Es fühlt sich auch in keinem anderen Battle Royale-Titel so einfach und befriedigend an im Team zu spielen, wie in "Apex Legends". Neben den genannten Elementen gibt es nämlich noch mehrere kleine Extras, die einem fast ein bisschen dazu zwingen. So springt man z.B. gemeinsam aus dem Raumschiff, während der zufällig auserwählte Jumpmaster bestimmt wo man landet. Damit startet man automatisch bei dem eigenen Team. Außerdem sieht man in der Charakterauswahl, welchen Helden die Mitspieler wählen und kann entsprechend den eigenen Helden anpassen.

Bei all dem Lob zu den gelungenen Teamplay-Mechaniken sei aber auch gesagt, dass man natürlich weiterhin besser beraten ist, wenn man mit zwei Freunden über Voice-Chat in den Kampf zieht. Allerdings macht es "Apex Legends" Solo-Spielern so einfach wie noch nie, sinnvoll mit zufälligen Squad-Spielern zu kommunizieren. Und das ist auch eine der größten Stärken des Spiels, mit der es anderen Battle Royale-Vertretern deutlich voraus ist. Doch genau diese Stärke von "Apex Legends" kann auch das sein, was einem das Spiel vermiesen wird. Zur Veröffentlichung von "Apex Legends" gibt es nämlich keinen Einzelspieler-Modus. Weil das Teamplay funktioniert, ist das nicht ganz so schlimm. Schade ist es trotzdem. Das hat das Spiel beim Test mehrfach in unfreiwilligen Solo-Runden deutlich gemacht. Gut, in den selten Fällen haben beide Squad-Mitglieder das Spiel verlassen, noch bevor man am Boden angekommen ist, aber so ließ sich immerhin nachempfinden, wie es wäre allein zu spielen. Denn in den unfreiwillig einsamen Runden ist gut zum Vorschein gekommen, woran es hier mangelt. Wer nämlich gerne schleicht, sich bedeckt hält und nur dann kämpfen möchte, wenn es sein muss, der schaut in "Apex Legends" in die Röhre. Es ist nicht nur schwer, mit drei Spielern verdeckt zu agieren, es gibt auch keine Fähigkeiten, die ein solches Vorgehen unterstützen würden. So kann sich z.B. niemand tarnen oder die eigenen Geräusche leiser machen. Schallgedämpfte Waffen sucht man ebenfalls vergebens. Wenn man Battle Royale also am liebsten ruhig angehen möchte, dann macht es einem "Apex Legends" möglicherweise schwer, einen Zugang zu finden. Auf der einen Seite wird so nerviges Campen in den hintersten Ecken umgangen. Das macht die Runden schnell, dynamisch und damit spaßig. Auf der anderen Seite fällt dadurch ein kompletter, alternativer Spielstil weg.

Auch auf der technischen Seite macht "Apex Legends" eine gute Figur. Grafisch bietet die Entwicklerschmiede viele Details die für eine schöne Perspektive sorgen. Mit der direkten Battle Royale-Konkurrenz wischt die Entwicklerschmiede den Boden auf. "Apex Legends" wirkt zu keinem Zeitpunkt wie ein unfertiges Early Access-Produkt, sondern eher wie ein hochwertiger Triple-A-Shooter. Ob es am Ende zum ersten Platz der Battle Royale-Spielen reicht, hängt davon ab, wie der Titel zukünftig erweitert wird um den Spieler bei Laune zu halten. Wenn man gerne mit Freunden oder fremden Personen im Team spielt, sollte man dem Shooter definitiv eine Chance geben. Als Einzelspieler bietet der Titel dank Ping-System eine taktische Vorgehensweise. Das ändert allerdings nichts daran, dass man mit einem Voice-Chat besser dran ist. Auch hier grenzt sich der Titel durch die unterschiedlichen Helden angenehm von der Konkurrenz ab und bietet Platz für Strategie und Experimentierfreudigkeit. Mehr Helden sind mit kommenden DLC's und Seasons auf dem Weg, die Möglichkeiten wachsen also mit der Zeit. Wenn man dem Team-Gedanken allerdings gar nichts abgewinnen kann oder den Battle Royale-Modus nicht mag, dann wird man es vermutlich auch mit "Apex Legends" schwer haben. Eine Revolution des Genres solltet man also nicht erwarten, eine sinnvolle und hochwertige Weiterentwicklung für Teamplayer ist "Apex Legends" aber definitiv.

Apex ist Free-to-Play und setzt daher wenig überraschend auf Mikrotransaktionen. Diese sind jedoch rein optional und nehmen keinen Einfluss auf das Spielgeschehen. Zur Veröffentlichung müssen zwei von acht Charakteren erst freigeschaltet werden, was auch mit erspielbaren Credits gut möglich ist, aber etwas Zeit kostet. Das gilt auch für kommende Helden. Sowohl durch die "Apex Packs" genannten Lootboxen als auch durch Käufe mit der Premiumwährung kann man ausschließlich Skins und andere kosmetische Items erstehen. Die Preise sind happig: Ein legendäres Outfit kostet einem stolze 18.- EUR. Dafür bekommt man bei Levelaufstiegen gratis Packs, die prinzipiell jedes Item beinhalten können.

Fazit: Unterm Strich ist der Entwicklerschmiede Respawn Entertainment eine positive Überraschung gelungen, denn "Apex Legends" ist bis dato das rundeste und sauberste Battle-Royale-Spiel, was auf dem Markt erschienen ist. Vor allem die Wiederbelebungen und kinderleichten Chat-Kommandos fördern die Zusammenarbeit und das sogar mit Fremden. Auch bei den Helden-Klassen, der knackigen Steuerung oder bei den unterschiedlichen Fähigkeiten macht sich die Erfahrung der Entwicklerschmiede bemerkbar. Jedoch erfindet "Apex Legends" das Battle Royale-Rad nicht neu, weshalb es auf Dauer etwas monoton werden kann, da der Überlebenskampf aktuell nur einen Spielmodus und einer Karte zu bieten hat, wo leider auch keine Mechs oder andere Extras implementiert wurden, die für eine nötige Abwechslung gesorgt hätten. Mit den geplanten DLC's und den Seasons 1-4 kann sich das aber ändern und die Langzeitmotivation kann nach oben gekurbelt werden. Das aktuelle Kartendesign bietet aber mit seinen unterschiedlichen und abwechslungsreichen Orten bereits jetzt schon ein schönes Panorama-Erlebnis abseits der Kämpfe wieder.

Bewertung: 8.5|10

Grafik:
 (7/10)

Sound:
 (9/10)

Einzelspieler:
 (x/10)

Steuerung:
 (8/10)

Mehrspieler:
 (8/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

9.0/10 Bewertung (5 Stimmen)

 


Verkaufstart: 04. Februar 2019

Publisher: Electronic Arts
Entwickler:
Respawn Entertainment, LLC
Homepage: www.ea.com/de-de/games/apex-legends

Verpackung: - (Digital Content)
Anzahl Disk: - (Digital Content)
Wendecover: - (Digital Content)

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: Source Engine
HDR: Nein

Ton:
1. Englisch (Dolby Atmos, Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Russisch
- Koreanisch
- Traditionelles
- Chinesisch
- Japanisch
- Englisch
- Italienisch
- Portugiesisch (Brasilien)
- Französisch
- Polnisch
- Vereinfachtes Chinesisch
- Spanisch

Spielzeit: ca. 25 Minuten (1x Match)
Mehrspieler: Ja, 1-60
Internet notwenig: Ja
Installation/Größe:
Ja / 23090 MByte
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Kein Schwierigkeitsgrad vorhanden
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 12
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Mittel
Langzeitmotivation: Mittel bis Hoch
In-Game-Käufe: Ja
Besonderheit: Free-to-Play, PlayStation Plus notwendig

Pro
Spannender Überlebenskampf, vor allem zum Ende hin
 
Motivierende Wiederbelebungs-Systeme
Packende Soundkulisse
Abwechslungsreiche Legenden-Klassen
Schön designte Karte mit unterschiedlichen Orten
 Sinnvolle Kleinigkeiten wie Ballon-Katapulte

Chat-Kommandos fördern das Team-Spiel
 Div. Waffenverbesserungen

Contra
 Nur einem Modus auf Dauer etwas monoton
 Nur eine große Karte (Königsschlucht)
Keine Umgebungszerstörung
 Keine Mechs
 Preise für einige exklusive Skins ziemlich hoch

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Das Zugpferd von "Apex Legends" ist und bleibt der Battle-Royale-Modus, der uns hauptsächlich Unterhalten soll. Einige geplanten DLC's soll noch folgen und den Spielspass noch bis 2027 aufrecht halten, soll den Battle-Royale-Modus rundum "Apex Legends" noch interessanter und umfangreicher machen. Wann die DLC's folgen, steht bis dato noch nicht fest. Wie auch andere Battle-Royale-Spiele ist das Spiel in Seasons (engl. für Saisons) eingeteilt, die dem Spiel zu bestimmten Zeiträumen unterschiedliche Dinge wie neue Charaktere, Items und Waffen, Skins etc. hinzufügen und für die jeweils ein spezielles Spielpaket (sogenannter "Battle Pass") käuflich erworben werden kann (Gaming as a service). Die nächsten Seasons sollen wie folgt erscheinen: Season 1 März bis Juni 2019, Season 2 Juni bis September 2019, Season 3 September bis Dezember 2019 und Season 4 Dezember 2019 bis März 2020. Da "Apex Legends" nur über ein Mehrspieler-Modus verfügt, verfügt das Spiel auch keinen Schwierigkeitsgrad oder Speicherpunkte. Die Trophäen sind gut ausbalanciert und mit etwas Übung zu erhalten. Um die Trophäen zu erreichen, ist eine Playstation Plus Mitgliederschaft notwendig, da alle Trophäen Online zu bekommen sind. Der Mehrspieler-Modus von "Apex Legends" verfügt nur über einen Spielmodus und nur eine große Karte (Königsschlucht). Die Spielzeit fällt mit ca. 25 Minuten etwas schwach aus. Wir haben dabei die komplette Karte erforscht und unseren Helden mit allen sammelbaren Items ausgestattet. Da ein Level-System neue Helden-Features freischaltet, steigt dadurch die Langzeitmotivation und weitere Matches mit einer Laufzeit - je nachdem wie lange man Durchhält - von 1 bis 30 Minuten erweitern die Spielzeit ins unendliche. Mit dem geplanten DLC's die dem Endverbraucher zu Verfügung gestellt werden, bekommt man zukünftig noch einen ordentlichen und stimmigen Umfang geboten, der für weitere packende Spielstunden sorgen wird. Wir sind jeden Falls gespannt, was Respawn Entertainment noch für uns bereit hält!  Bis dahin verzichten wir auf eine Bewertung und fügen diese nach Veröffentlichung der kommenden Features und DLC's hinzu.

Bewertung:X|10

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Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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