!

Bereitsgetestet.de verwendet Cookies, um Ihnen bestimmte Funktionen zu ermöglichen und die Website dem Nutzungsverhalten der Besucher besser anpassen zu können. Wenn Sie die Website weiter nutzten, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Datenschutzerklärung

OK

Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Aug01

PC Kritik: The Forest

PC Kritik: The Forest

Originaltitel: The Forest
Entwickler: Endnight Games
Plattformen: PC
Genre: First-Person, Horror, Survival, Abenteuer

Freigabe: FSK-18
Mehrspieler:
1-4 (Koop)
Spielzeit: ca. 13 Stunden (xx Missionen)

Getestete Version: Digitalversion (v.1.08)
Hardware: i7 7700K 4,2GHz, 16GB DDR4-2400 Arbeitsspeicher, Strix Geforce GTX 1080, 275GB SSD, 500GB SSD M2, 2TB HDD


 

Inhalt: In "The Forest" ist das Ziel, als einziger Überlebender eines Flugzeugabsturzes auf einer bewaldeten Insel durch Bauen von Hütten, Waffen und Werkzeugen zu überleben. Man ist auf sich alleine gestellt und muss auf einer Insel um das Überleben kämpfen. Es gibt wilde Tiere, kannibalistische Eingeborene und Mutanten die einem töten können. Man muss sich um Nahrung kümmern und sich ebenfalls gegen Gegner verteidigen. Hilfe bietet hier ein Überlebenshelfer, das Baupläne für Feuerstellen, Fallen und Lagern bereithält. Außerdem muss man den verlorenen Sohn Timmy nach einem Flugzeugabsturz wiederzufinden.

 


 

 


Kritik: Der bereits erschienene Survival-Horror-Shooter "The Forest" von der Indie-Entwicklerschmiede Endnight Games nimmt sich Neil Marshall's "The Descent - Abgrund des Grauens" aus dem Jahr 2005 zum Vorbild, ersetzt allerdings die blinden Kreaturen durch kannibalistische Eingeborene und Mutanten. Die Indie-Entwicklerschmiede arbeitete zuvor an visuellen Effekten für Filme wie "The Amazing Spider-Man 2" und "Tron: Legacy". Die Story hinter "The Forest" wurde kurz und bündig gehalten und Leben von der Atmosphäre und dem Überlebensinstinkt. In "The Forest" gilt es Ressourcen zu sammeln und daraus Waffen und Fallen herzustellen, die im Kampf gegen die kannibalistische Eingeborene und Mutanten genutzt werden können. Ebenso lassen sich auch Unterschlüpfe oder ganze Festungen errichten. Man kann das Survival-Abenteuer alleine oder mit bis zu vier Freunden kooperative erleben. Neben dem Überleben auf der Insel, steht noch eine kleine Story im Fokus, um abseits der Selbsterhaltung noch etwas Unterhaltungsflair im atmosphärischen Stil bieten zu können. Die Story bezieht sich auf den verlorenen Sohn Timmy, der nachdem Flugzeugabsturz von einem kannibalistischen Eingeboren entführt wurde. "The Forest" verfügt über ein dynamisches Spawn-System, wodurch die Absturzstelle variieren kann und dadurch neue Herausforderungen bietet. "The Forest" erschien am 30.04.2018 für den PC. Ob der Survival-Horror-Shooter "The Forest" einen wahren Survival-Tripp bietet und das Überleben in der Wildniss authentisch übermitteln kann, steht auf einem anderen Blatt und wird im Laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

Der Survival-Horror von "The Forest" beginnt mit einem Flugzeugabsturz auf einer Insel und einer Entführung wo dem Spieler übermittelt wird, dass ein finsteren Kannibale unseren Sohn Timmy greift und im Unterholz verschwindet. Der weitere Handlungsstrang hängt von einem selber ab. Je nachdem wie man "The Forest" angehen möchte, bereitet der weitere Spielverlauf einem mit Erfolg oder einen schnellen Tod. Spielt man alleine, ist man zunächst alleine in der Wildnis und auf sich allein gestellt. Mit den Überresten des Flugzeuges, Steinen, Stöcken versucht man vorab erstmal die Nacht zu überstehen. Die Ressourcenbeschaffung ist ein Hauptbestandteil von "The Forest". Es gibt insgesamt drei Faktoren, die man stets im Auge gehalten sollte. Durst, Hunger und Kälte/Wärme. Die Frage nach Essen, Trinkbares Wasser, schlafmöglichkeiten, dem wechselhaften Wetter, Infektionen und nicht zuletzt die urplötzlich aus der Dunkelheit auftauchenden Ureinwohner machen den ersten Abend zu einer Bewährungsprobe. Durch ein Überlebenshandbuch, welches man im Flugzeug findet und Timmy gehört, kann man notdürftig aus Stöcken und Blättern ein Unterschlupf herrichten und dort nicht nur die Nacht verstreichen lassen, sondern auch den Spielstand abspeichern. Ebenso kann man über das Überlebenshandbuch eine Feuerstelle bauen, wo man sich nicht nur dran Wärmen, sondern auch rohes Tierfleisch braten kann. Aber das Überlebenshandbuch kann noch viel mehr, wo wir später noch mal detallierter drauf ein gehen werden.

"The Forest" verbindet Survival-Horror mit Aufbauelementen. Um eine Feuerstelle, ein Unterschlupf, Waffen oder sogar Fallen zu errichten, muss man zunächst Rohstoffe sammeln. Diese findet man auf der ganzen Karte verstreut vorliegen. Baumstämme muss man jedoch vorher mit einer Axt - die man direkt am Flugzeugwrack bekommt - fällen. Allerdings kann man nur eine begrenzte Anzahl der Ressourcen mit sich schleppen, weshalb man über das Überlebenshandbuch mit ein paar Ästen eine kleine Lagerstellen basteln sollte, wo man seine wertvollen Ressourcen aufbewahren kann. Anders als bei anderen Aufbauspielen, kann aber nicht gleich drauflos gebauen. Stattdessen platziert man über die Baupläne aus dem Überlebenshandbuch die gewünschte Stelle, wo man im Anschluss die notwendigen Rohstoffe abgeliefert werden muss. Die Baupläne reichen vom kleinen Unterschlupf bis zum sicheren Baumhaus. Aber dabei bleibt es nicht. Neben dem Bau von unterschiedlichen Unterschlüpfen oder Lagerstellen, bietet das Überlebenshandbuch auch die möglichkeit Regale, Regenwasser-Schalen, Treppen oder Verteidungselemente zu Bauen. Aber auch Katapulte oder div. Fallen sind mit den benötigten Ressourcen durchaus möglich und bieten eine gut Verteidigung vor den kannibalistischen Eingeborenen und Mutanten. Auch die Auswahl der Materialien in der Wildnis fällt groß aus. So kann man neben Äste, Baumstämmen und Steine auch Beeren sammeln oder Fische und Wildtiere jagen. Letztes kann man ausnehmen und muss diese vorher Trocknen oder Braten, bevor man diese verzehren kann. Des Weiteren können die Köpfe von erlegten Tieren als Trophäen genutzt werden, indem man sich diese aufhängt.

Die Basteleien abseits der Basis sind ebenfalls recht rudimentär gehalten. So kann man fast jede Waffen mit gefundenen Ressourcen wie z.B. Zähne oder Federn verstärken bzw. beschleunigen, Medikamente mischen und anfertigen, ein Speer zum Fischen oder zur Verteidigung gebauen oder sogar Pfeil und Bogen hergestellen. Ebenso gibt es auch div. Kombinationsmöglichkeiten um Sprengfallen zu Bauen, dazu aber später mehr. Neben den Herstellen von Items gibt es auf der Insel auch viele Überreste von Urlaubern zu plündern. In verlassenen Zeltlagern oder in Schalenkoffer und auf gestrandeten Segelyachten kann man neben Medikamenten und Energy-Drinks auch Seile, Stoffe und Elektronikelemente erbeuten, die man allesamt zum Herstellen von Items verwenden kann. Ebenso kann man auch die Dörfer der kannibalistische Eingeborenen aufsuchen und deren Hab und Gut erbeuten. Aber auch in den zahlreichen Höhlenpassagen findet man nützliche Items wie z.B. eine Karte, die jedoch von einem selber erst "beschrieben" werden muss, einen Kompas, Audiokassetten und einen Kassettenspieler für etwas Musik abseits der dichten und lebhaften Atmosphäre oder Leuchtmittel und Dynamit. Man kann aber auch in den Höhlenpassagen rote Farbe finden um sich als kannibalistischen Eingeborenen zu tarnen. Die Höhlenpassagen lohnen sich demnach zu erkunden, da man dort die meisten und brauchbarsten Items finden kann. Aber die Passagen sind gut Bewacht und es lauert in der Tiefe nicht nur kannibalistische Eingeborene, sondern auch sechs-beinige Spinnenmutanten und Mutanten mit Tentakeln, die einem zu Gefahr werden könnten.

Die primären Bewohner der Insel stellt ein Stamm kannibalistischer Eingeborener dar, die in Zelten aus Holz und in Höhlen leben. Sie bewegen sich beinahe ausschließlich in Patrouillen von vier bis sieben Mann über die Insel und kommen vereinzelt in Höhlen vor. Sie sind normalerweise aggressiv, vor allem nachts. Allerdings wirft das Verhalten dieser Gegner im Spieler gelegentlich Fragen auf: Bei der ersten Begegnung zwischen Spieler und Eingeborenem greift letzterer nicht von selbst direkt an, stattdessen beobachtet er einem aus sicherer Entfernung, um sein weiteres Vorgehen entscheiden zu können. Später im Spiel stellen sie auf der Insel hier und dort eine Form Effigies auf (bestehend aus Holz, Stoff, Seilen, Knochen, Tennisbällen, diversen Technologien wie Taschenlampen oder Fotoapparaten und menschlichen Körperteilen), welche möglicherweise eine Art Kommunikation oder göttliche Anbetung darstellen. Im Kampf versuchen sie, andere Eingeborene vor Verletzungen zu schützen, entfernen Fackeln, umzingeln den Spieler, verstecken sich, ziehen verletzte Eingeborene in Sicherheit, behalten ihren Abstand, machen taktische Entscheidungen und verlassen zeitweise den Kampf. Sie haben auch bedingt Angst vor Feuer und halten sich deshalb oft vom Spieler fern, falls ein Lagerfeuer in seiner Nähe ist. Man kann aber auch in den Höhlen - wie oben bereits erwähnt - sechs-beinige Spinnenmutanten und Mutanten mit Tentakeln vorfinden, die Fähigkeiten besitzen Mauern niederzureissen und vom Spieler gebaute Strukturen mit geringem Zeitaufwand erheblich zu beschädigen. Die KI agiert bereits clever und gnadenlos: Kämpfer fliehen auf Bäume, weichen geschickt dem schwachen Lichtkegel der Taschenlampe aus und schlagen heftig zu. Da sich die eingeborenen Kannibalen nicht rund um die Uhr blicken lassen, bleibt dem Spieler viel Zeit um auch die wunderschönen Landschaften mit ihrer Vielfalt zu durchstreifen, Höhlen zu erkunden und sich seine Festung zur Verteidigung aufzubauen. Die Höhlenerkundung ist zudem ein weiterer wichtiger Faktor bei diesem Spiel, da sich dort bessere Ausrüstungen und Geheimnisse finden lassen, die das Spiel um vieles bereichern. Vielseitige Landschaften mit Wäldern, Lichtungen, Küsten, Flüssen und Seen, sowie mit einer recht großen Artenvielfalt mit Vögeln, Hasen, Rehen, Waschbären, Krokodilen und weiteren Tieren tragen zur Atmosphäre des Spieles bei.

Die Unity Engine 5 zaubert schon ein einzigartiges Panorama auf den Bildschirm. Der unheimlich organisch wirkende Wald punktet mit tollen Lichtstimmungen und einer dichten Vegetation. Überall kreucht und fleucht das Leben über den Waldboden, starker Regen bildet kleine Sturzbäche und selten sahen dynamische Sonnenuntergänge so malerisch aus. Ebenso bietet "The Forest" neben schöne Wälder auch eine schöne Winterlandschaft und sehr schöne Wassereffekte. Natürlich gibt es aber auch noch viele Bugs: Gerade die Kollisionsabfrage, die Platzierung einiger Felsen und vor allem die Sichtweite inklusive fieser Pop-Ups ist teils grenzwertig. Das Spiel bietet auch einen Tag-Nacht-Zyklus. Man kann tagsüber eine Hütte und Fallen bauen, Tiere jagen und Vorräte sammeln, in der Nacht muss man sich gegen die Kannibalen bzw. Mutanten behaupten. Diese Unterscheidung ist allerdings nicht allgemeingültig: Am Tag kann man auch angegriffen werden und es gibt selten auch einmal ruhige Nächte. "The Forest" bietet sowohl ein Einzelspieler-Modus als auch im Koop-Modus. Letzteres erleichtet die Ressourcengewinnung und beschleunigt den Aufbau der Basis, da man alles mit bis zu vier Spieler erledigen kann. Dank implementierter Funkgeräte im Spiel, kann man sich über das Spiel per Tasten-Druck mit seinen Spielpartner kommunizieren und dadurch eine guten Absprache gewährleisten und die Spielpartner vor Gegner warnen oder die Ressourcengewinnung besser koordinieren. Einziges Manko: Der Spielstand wird nur bei Host abgespeichert, die anderen Spieler können die gewonnenen Ressourcen und Items nicht für ihr eigenes Spiel nutzen.

"The Forest" macht technisch eine sehr gute Figur und überzeugt mit einer tollen Horror-Atmosphäre auf einem idyllischen Eiland. Zwar sind Crafting und Ressourcen derzeit noch recht beschränkt, in der Vergangenheit haben die Entwicklerschmiede aber gezeigt, wie schnell sie Inhalte hinzufügen können. Dennoch muss man sich fragen, wie lange die dichte Atmosphäre und die hübsche Atmosphäre die Spannung aufrechterhalten können. Dennoch bietet "The Forest" genug Potential für richtig guten Survival-Horror in einer offenen Spielwelt. Mit der Version 0.03 wurde der peaceful mode (oder auch veganmode genannt) hinzugefügt. In diesem Modus wird der Spieler nicht auf feindliche Inselbewohner treffen. Somit erhält der Spieler die Möglichkeit die Spielewelt frei zu erkunden oder Gebäudestrukturen zu bauen, ohne dabei angegriffen zu werden. Ebenso wurden auch weitere Modis in "The Forest" interplementiert, so das man nach wunsch und Spielart dafür sorgen kann, dass die Gegner ausschließlich nur bei Nacht erscheinen oder Bäume schneller nachwachsen. Dies lässt sich jedoch noch nicht in den Optionen einstellen, sondern über sogenannte Cheats, die im Spielmenü eingegeben werden müssen. Eine Umsetzung der Modis in den Optionen soll mit einem Patch nachgereicht werden. Die Entwicklerschmiede Endnight Games legen großen Wert darauf, dass die Spielwelt so realistisch wie es nur geht wirken zu lassen. Die Jagd soll zu einem wichtigen Faktor in dem Spiel werden. Man soll die Möglichkeit haben, ein erlegtes Tier auch nutzen zu können. So kann man z.B. ein erlegtes Reh häuten und dessen Fell zu Kleidungsstücken weiterverarbeiten, um sich vor Kälte zu schützen oder eine Echse häuten um sich besser vor Angriffen zu schützen. Ebenso kann Rohesfleisch auch verderben, wenn man es nicht Trocknet oder an einer Feuerstelle zubereitet. Hingegen muss man auf die Nahrung auch acht geben, lässt man diese in der Basis einfach rum hängen und verschwindet aus dieser, kann es schon mal passieren, dass die kannibalistischen Eingeborenen sich daran zu schaffen machen und die Nahrung klauen.

"The Forest" verfügt über ein Inventar-System, in welchem der Spieler alles wiederfinden kann, was er während des Spiels aufsammelt. Dargestellt wird es – wenn geöffnet – als eine Art Decke oder Tuch, auf welchem kategorisch, aber rasterlos sortiert alle Gegenstände, die sich im Besitz des Spielers befinden, ausgebreitet werden. Stirbt man im Koop-Modus, so bleibt am selben Ort ein Rucksack liegen, welcher das Inventar symbolisiert. Dieser kann im Anschluss wieder aufgesammelt werden. Mithilfe des Inventars lässt sich die aktive Waffe / das aktive Werkzeug / etc. wechseln. In der Mitte der Inventar-Ansicht befindet sich das Crafting-Interface. Dieses nutzt man, um Gegenstände aus dem Inventar miteinander zu kombinieren und so Werkzeuge, Waffen oder Kleidung zu bauen. Wählt man ein Objekt in das Crafting-Menü, erscheinen darunter Beschreibungen für mögliche Kombinationen. Fügt man weitere passende Teile hinzu, erscheint über den Rohstoffen ein Zahnrad. klickt man auf dieses, erhält man das gecraftete Produkt. Ein paar Crafting-Rezepte sind im Survival Guide niedergeschrieben. Der Survival Guide ist ein Buch, welches ein paar Basisinformationen zum Spiel bereithält, eine ToDo-Liste enthält und die Möglichkeit bietet, eine außerhalb des Craftings herstellbare Struktur zu planen (z. B. Hütte, Mauer, Wassersammler, Log Sled, etc.). Platziert man die Struktur, kann man sie nun bauen, indem man die nötigen Rohstoffe dort platziert.

Spätestens wenn man die Höhlenpassagen in "The Forest" erkunden möchte, fällt einem sehr stark auf, dass der Survival-Horror durch Filme wie "The Descent - Abgrund des Grauens" inspiriert wurde. Dafür sorgen einige Anspielungen wie z.B. das erbeuten von unnützigen Dingen in den Höhlenschächten, die Bewegung der "Eingeborenen" oder die Sammelstellen für die Leichen Überreste. All das und vieles mehr wurde auch in dem Horrorfilm von 2005 thematisiert. Man bekommt aber kein 1:1 Klon geboten, viel mehr sind es halt die kleinen Details, die einem darauf aufmerksam machen, abseits des Selbsterhaltungstrieb bei der Suche nach Antworten um unseren Sohn Timmy. Viele Elemente aus bereits bekannten Filmen wurden mit neuen Ideen fusioniert um daraus einen packenden und realistischen Überlebenskampf zu realisieren, wo die Gefahr nicht nur in den Höhlen oder Wäldern lauert, sondern auch in unserem Körper. Schließlich wird der Erhaltungstrieb bei "The Forest" groß geschrieben und so muss man stets auf genug Nahrung und Wasser achten und auch seine Kleidung wechseln oder verbessern. Es wird halt mehr geboten, als nur ein Horrorspiel, wo es nur ums Kämpfen und Verteidigen geht und das macht "The Forest" erst so interessant.

Fazit: Der Survival-Horror "The Forest" bringt den erbitterten Selbsterhaltungstrieb in die heimischen Vier-Wänden, paar dieses Erlebnis mit einer tollen Horror-Atmosphäre auf einem idyllischen Eiland. Der Kooperative-Aspekt weiß zu Unterhalten und sorgt für ein paar Spassige Stunden mit bis zu vier Spieler, wo man gemeinsam den Wiederaufbau einer Zivilisation anstreben kann. Eine überschaubare Story-Kampagnen bekommt man bei einem Preis von unter 20.- EUR ebenfalls geboten. Das Dynamisches spawnsystem tut sein übriges und die Lebhafte und weitläufige Spielwelt bringt die nötige Abwechslung abseits der Gefahren, die sich auf dem idyllischen Eiland befindet. Einzig Story-Fetischisten könnte eine Enttäuschung ins Gesicht gezaubert werden, da bei "The Forest" der Selbsterhaltungstrieb und das daraus resultierende Überleben in der Wildnis an ersten Stelle steht. Ob alleine oder mit Freunden, der Survival-Horror "The Forest" weiss zu Unterhalten und bietet im Koop-Modus natürlich den meisten Spass, generiert alleine aber den puren Horror in den heimischen Vier-Wänden.

Bewertung: 8|10

Grafik:
 (7/10)

Sound:
 (9/10)

Einzelspieler:
 (7/10)

Steuerung:
 (8/10)

Mehrspieler:
 (9/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

8.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 


Verkaufstart: 30. April 2018

Publisher: Endnight Games
Entwickler:
Endnight Games
Homepage: www.endnightgames.com

Verpackung: - (Digital Content)
Anzahl Disk: - (Digital Content)
Wendecover: - (Digital Content)

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: Unity 5

Systemvoraussetzungen: Windows 7 oder neuer, Intel Dual-Core 2.4 GHz, 4 GB RAM,  NVIDIA GeForce 8800GT, DirectX 9.0
Steuerung: Maus, Tastatur

Ton:
1. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Spanisch
- Italienisch
- Türkisch
- Schwedisch
- Französisch
- Tschechisch
- Finnisch
- Polnisch
- Brasilianisches Portugiesisch
- Russisch
- Japanisch
- Koreanisch
- Chinesisch (vereinfacht)
- Chinesisch (traditionell)

Spielzeit: 13 Stunden (xx Missionen)
Mehrspieler: Ja / 1-4 (Koop)
Internet notwenig: Ja (Koop)
Installation/Größe:
Ja / 5 Gigabyte
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Leicht
Errungenschaften/Anzahl:
 Ja / 45
Schwierigkeitsgrad für die Errungenschaften: Sehr Leicht
Wiederspielwert: Mittel
In-Game-Käufe: Nein
Besonderheit: HTC Vive, Oculus Rift kompatible

Pro
Komplett im Koop spielbar
Basis komplett erweiterbar
Umfangreiches Waffensortiment

Hilfreiche Verteidungselemente
Kommunikation über Funkgeräte möglich
Nahezu jeder Baum ist fällbar, viele brauchbare Ressourcen
Lebhafte Tierwelt
Sehr Atmosphärisch

Contra
Ein einziger Spielmodi
Wenige Gegnervarianten
Textübersetzung mit Schwächen
 
Kaum Abwechslung

Kartenübersicht sehr ungenau
Bei falscher Spielweise kein Überleben in Sicht
Spielfortschritt wird nur beim Host gespeichert

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Neben der recht überschaubaren Story (xx Missionen) umfasst "The Forest" keinen nennenswerten Inhalt. Man kann mit einem Spielpartner die komplette Story auch zusammen im Koop genießen. "The Forest" verfügt über automatische Speicherpunkte, die im Spielverlauf erfolgen. Manuelles Speichern ist nur im Unterschlupf möglich. Die Storymission von "The Forest" lässt sich vom Schwierigkeitsgraden jederzeit über das Menü einstellen. Von "Leicht" über "Normal" bis "Schwer" lässt sich der Schwierigkeitsgrad einstellen. Die Errungenschaften sind sehr gut ausbalanciert und zahlreich vorhanden (45) und Offline bzw. Online recht einfach zu erhalten. Die Spielzeit für die Storymission liegt im sehr guten Mittelfeld. Wir haben für die Storymission ca. 13 Stunden gebraucht. Nachdem die Storymission erfolgreich abgeschlossen wurde, ist das Spiel abgeschlossen und man kann einen neuen Spieldurchgang antreten. "The Forest" verfügt über ein dynamisches Spawn-System, das ständig neue Herausforderungen bietet, da sich die Absturzstelle oder die Yacht stetig verändern und nicht da vorliegen, wo man diese beim ersten Spieldurchgang gesehen hat. In unserem ausführlichen Testen haben wir die Storymission im Koop-Modus erfolgreich gemeistert und die Insel komplett erkundet, was bei diesem Spiel auch sehr notwenig ist, da man nicht nur seinen Sohn Timmy finden muss, sondern auch Überlebende vom Flugzeugabsturz, Flugzeugteile oder einen Weg von der Insel zu finden. Sollte die Indie-Entwicklerschmiede Endnight Games durch weitere Updates das Spiel noch weiter verbessern und weitere Items einbauen, dann könnte aus dem Survival-Horror durchaus ein Interessanter Titel werden

Bewertung: 5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

5.0/10 rating 1 vote

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

blog comments powered by Disqus
   

Spieltipp  

   

Gewinnspiel #1  

   

Neu im November  


14.11.2018

14.11.2018

14.11.2018

15.11.2018

15.11.2018

15.11.2018

15.11.2018

15.11.2018

15.11.2018

16.11.2018

16.11.2018

16.11.2018

16.11.2018

20.11.2018

20.11.2018

20.11.2018

22.11.2018

22.11.2018

22.11.2018

22.11.2018

22.11.2018

22.11.2018

22.11.2018

23.11.2018

27.11.2018

29.11.2018

29.11.2018

29.11.2018

29.11.2018

30.11.2018

30.11.2018

30.11.2018

30.11.2018

30.11.2018

30.11.2018

   

Statistik  

Filme: 1.369
Videospiele: 64
Specials: 85
Interviews: 56
Hardware: 7

Besuche Juli: 114.336
Belege können angefordert werden