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Mär05

Trespass

Trespass

Originaltitel: Trespass
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Joel Schumacher
Darsteller: Nicholas Cage, Nicole Kidman, Liana Liberato, Nico Tortorella u.a.

Als die maskierten Männer in ihr Haus stürmen und Kyle Miller brutal niederschlagen, ist seine Frau Sarah zunächst wie erstarrt vor Entsetzen. Doch je mehr sich die beängstigende Situation zuspitzt, weil der Diamantenhändler den Safe nicht öffnen wil, desto sicherer wird sich Sarah, dass sie einen der Maskierten kennt. Da war doch dieser junge attraktive handwerker, der ein ganz eindeutiges Interesse an ihr hatte... Und sie an ihm! So unaffällig wie möglich versucht sie, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen. Ein hochriskanter Weg, denn wenn seine Komplizen bemerken, dass sie weiß, wer hinter der Maske steckt, wäre das nicht nur ihr eigenes sicheres Todesurteil...

- Kritik -
 

Es gibt so ein paar Namen im Film-Business, bei denen steigt die Aufmerksamkeit automatisch - und damit normalerweise die Einnahmen an den Kinokassen. Mit Nicole Kidman, Nicolas Cage und Joel Schumacher sind hier drei dieser großen Namen versammelt. Einige haben sicherlich direkt einige Filme im Kopf. Face/Off, Con Air, Nur noch 60 Sekunden, Das Vermächtnis der Tempelritter, Batman Forever, Australia, Moulin Rouge, Eyes Wide Shut, Falling Down oder Die Jury - nur um einige Beispiele zu nennen. Auf der anderen Seite hat irgendwie kaum jemand etwas von Trespass gehört - Zufall? Verschwörung? Oder haben wir es hier tatsächlich nur mit einem mittelmässigen oder gar schlechten Beitrag zu den Filmografien aller beteiligten zu tun? Eben jener Frage werden wir uns im folgenden Widmen.

Die Ausgangssituation ist mit wenigen Worten beschrieben: Haus, keiner kommt raus, Eindringlinge brauchen die Kombination vom Safe. So einfach die Situation ist, so dynamisch kann diese gestaltet werden. Es ist nicht wirklich wichtig wo man sich befindet oder was das Objekt der Begierde ist - die Spannung entsteht durch die Chemie der beteiligten Personen untereinander. Man kann hier mit Gestik und Mimik mehr erreichen als mit explizit gesagtem oder gezeigten - und das ist etwas, auf das sich Schumacher sehr gut versteht. Die Spannung in der Gruppe entsteht sehr schnell. Natürlich gibt es bei den Eindringlingen das ein oder andere Klischee, aber das kann man hier verschmerzen - auch wenn es den ein oder anderen Spannungsmoment unter umständen schon vorweg nimmt.



Apropos Spannung: Die bleibt den größten Teil des Films auf einem Level das nicht der Rede wert ist. Manchmal fiebert man kurz mit, nur um sich kurz darauf beim Gedanken zu ertappen, das man gerade auch irgend etwas anderes machen könnte. Ein schlechtes  Zeichen für einen Thriller - in der Tat. Schade, dabei hätte  man da durchaus mehr herausholen können. Es gibt einfach zu viele Momente bei diesem Film, bei dem man sich im Nachhinein denkt das es besser gemacht hätte werden können. Das ist nicht einmal unbedingt die Schuld der Schauspieler. Kidman und Cage liefern eine tolle Performance ab, bei der leider der Rest des Casts nicht mithalten kann. Zu un-emotional und kalt sind manche Dialoge. Dabei ist es, auch wenn es nun schon desöfteren gesagt wurde, bei einem so begrenzten Setting das so von den Individuellen Personen und der Darstellung dieser abhängt, um so wichtiger das hier die Performance stimmt. 



Aber es ist nicht so das Trespass deshalb ein schlechter Film ist. Es gibt durchaus intensive Passagen, es gibt ein spannendes und rasantes Finale und nicht zuletzt ist hier immer noch Joel Schumacher am Werk gewesen, der es schafft den Film wunderbar zu inszenieren. Die Kameraarbeit muss hier explizit genannt werden, die zu jeder Zeit die bestmögliche Perspektive liefert. Auch die musikalische Untermalung wurde nicht vernachlässigt und stets passend eingesetzt. So wünscht man sich das.


- Fazit -

Leider kann Trespass den Erwartungen nicht gerecht werden. Obwohl Schumacher, Kidman und Cage durchaus solide arbeit abliefern fehlt letztendlich einfach etwas, das dem Film Charakter gibt. Durchschnittlich - das ist das beste Wort für Trespass. Nicht schlecht, aber eben auch nicht gut. Schade, dabei wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen...

Bewertung: 5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

6.8/10 Bewertung (10 Stimmen)

- DVD Facts und Extras -


DVD Verkaufsstart: 28.02.2012
DVD Verleihstart: 06.02.2012

Label: Ascot Elite Home Entertainment
Verpackung: Single-Disc Amaray im Pappschuber
Wendecover: Ja

Bild: 16:9
Laufzeit: ca. 87-Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS 5.1, DD 5.1)
2. Englisch (DD 5.1)


Untertitel:
- Deutsch


Extras:

  • Making Of
  • Interviews
  • B-Roll
  • Originaltrailer
  • Trailershow


Kritik Extras:
So durchschnittlich der Film ist, so großartig sind die Extras. Einfach toll wie hier ein ausführliches Making-Of, unglaublich viele interessante Interviews mit quasi allen Beteiligten und die B-Roll (neben den obligatorischen Trailern) auf die Scheibe gepackt wurden - so wünscht man sich das! Volle Punktzahl.

Bewertung: 10 | 10

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Martin Riedel

Martin Riedel

   

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