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Feb14

Screener Kritik: Polaroid

Screener Kritik: Polaroid

Originaltitel: Polaroid
Herstellungsland: Kanada, Norwegen, USA

Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Horror
Freigabe: FSK-16
Regie: Lars Klevberg

Darsteller: Kathryn Prescott, Katie Stevens, Tyler Young
 u.a.


 

Inhalt: Bird Fitcher (Kathryn Prescott) arbeitet neben der Highschool in einem Antiquitätenladen. Als sie von einem Kollegen eine alte Sofortbildkamera geschenkt bekommt, ist die Freude groß, denn es handelt sich um ein echtes Sammlerstück. Doch schnell muss Bird erkennen, dass ihre Schnappschüsse tödliche Folgen haben, denn wer von ihr abgelichtet wird, findet schon bald ein grauenvolles Ende. Nachdem sie auf einer Party mehrere Mitschüler fotografiert hat, beginnt für alle ein Wettlauf gegen die Zeit, um das Geheimnis der Kamera zu lüften und dem Tod zu entkommen.

 


 

 



Kritik: Wer kennt sie nicht? Horrorfilme, in denen Fotos eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Plötzlich, wenn man genau hinschaut, ist da ein Schatten, eine Person oder ein böser Dämon auf dem Bild. Dieses Grusel-Element wird ebenso häufig genutzt wie der obligatorische Spiegel, die berühmte Katze aus dem Wandschrank oder die unheimliche Gestalt unter dem weißen Laken. Wenn es gut gemacht ist, garantieren diese Effekte immer wieder Gänsehautmomente. In POLAROID – der hierzulande am 10. Januar von Wild Bunch Germany und Capelight Pictures in den hiesigen Kinos startet – wird dieser Foto-Effekt nun auf die Spitze getrieben. Spielfilm-Regie-Debütant Lars Klevberg bekam die Gelegenheit, seinen gleichnamigen 14 minütigen Kurzfilm aus dem Jahre 2015 neu zu verfilmen. Und da Remakes so viel Spaß machen, durfte der aus Norwegen stammende Filmemacher auch gleich noch das heiß erwartete CHUCKY Remake übernehmen, welches 2019 in unsere Lichtspielhäuser kommt.

Klevbergs Kurzfilm über eine verfluchte Sofortbild-Kamera sorgte 2015 für einen gewissen Hype im Internet und bekam auch bei Festivals hervorragendes Feedback. Dimension Film kaufte die Rechte und finanzierte die Spielfilm Variante. 2017 war der Kinostart vorgesehen, doch die Weinstein Affäre trieb dessen Firma in die Pleite, so dass diverse bereits produzierte Filme – inklusive POLAROID - vorerst keine Veröffentlichungen vergönnt waren und seitdem in der Pipeline schmoren. Doch scheint es zumindest für die Fotoshocker ein Happy End zu geben, denn der Streaming-Anbieter Netflix hat sich angeblich mit Lantern Entertainment – dem neuen Inhaber der Weinstein Company – über die Formalitäten einer Rechteübernahme geeinigt, so dass der Horrorstreifen nun doch einem größeren Publikum vorgestellt werden kann.

Auf den ersten Blick bietet POLAROID nicht wirklich neues Genre-Futter, vielmehr wärmt er Bausteine bereits bewährter und erfolgreicher Filme wie FINAL DESTINATION, THE RING oder BEFOR I WAKE neu auf. Der Spannungsaufbau funktioniert dabei recht gut und atmosphärisch sowie handwerklich gibt es an Klevbergs Erstlingswerk nichts zu kritisieren. Dennoch kommt die Geschichte recht langsam in Fahrt und Schock-Momente – wenn es sie denn gibt – riecht man drei Meilen gegen den Wind. Wo Filme wie FINAL DESTINATION mit netten Kills und vor allem viel Tempo punkten konnten, liegt der Fokus hier auf die Auflösung der Geschichte, welche zugegeben auch wirklich plausibel und gut durchdacht erscheint. In Amerika bekam der Film eine PG-13 Freigabe, was erahnen lässt, dass der Gewaltgrad recht harmlos ausfällt. Faszinierend ist das Mysterium um die Tod bringende Kamera aber allemal, was dem Gruselfaktor definitiv zugutekommt. Und das 20 minütige Finale entschädigt dann doch noch für das teils an die Geduld des Zuschauers appellierende Vorspiel, denn erst da präsentiert sich die hässliche Fratze des Bösen auf seine ganz spezielle Art und Weise.

Fazit: Gruselfreunde kommen insgesamt auf ihre Kosten und werden beim nächsten Blick ins Fotoalbum sicher genauer hinschauen. Und jetzt, bitte lächeln!

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

Kinostart: 10 Januar 2019
Verkaufsstart: 17 Mai 2019

Publisher: Wild Bunch/capelight/Central

Homepage: -

Verpackung: - (Screener)
Anzahl Disks: - (Screener)
Wendecover: - (Screener)

Bild: - (Screener)
Laufzeit: ca. 89 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Surround)

Untertitel: 
- (Screener)

Extras: - (Screener)

Kritik Extras
Uns stand nur ein Online-Screener zur Verfügung. Daher entfällt die Wertung der Extras.

Wertung: X|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Kevin Zindler

Kevin Zindler

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