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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jul03

Kino Kritik: LUZ

Kino Kritik: LUZ

Originaltitel: Luz
Herstellungsland: Deutschland

Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Thriller, Horror
Freigabe: SPIO/JK
Regie: Tilman Singer

Darsteller: Johannes Benecke, Jan Bluthardt, Lilli Lorenz 
u.a.


 

Inhalt: Während sich eine junge Taxifahrerin blutend in ein Polizeirevier schleppt, begegnet Polizeipsychologe Dr. Rossini in einer Bar der geheimnisvollen Nora, die ihn äußerst merkwürdig anflirtet: sie erzählt von ihrer alten Freundin Luz, die vor Jahren auf einer chilenischen Klosterschule das rebellische Potential von Teufelsbeschwörungen entdeckte. Mitten im eigenartigen Gespräch der beiden klingelt Dr. Rossinis Piepser. Die Polizei braucht dringend seine Hilfe. Eine Taxifahrerin wurde verletzt und ohne Erinnerung aufgegriffen. Der Name des mutmaßlichen Opfers: Luz.

 


 

 


Kritik: Das sich ein junger Regisseur dazu entschlossen hat, trotz der allseits grassierenden glatten TV-Optiken und ihren eingängigen Geschichten seinen Film auf rauem 16mm und in Cinemascope zu drehen – mit wilden Anleihen bei europäischen Genre- und Horrorfilmen der 1970er und ’80er und einer vielschichtigen und komplexen Erzählstruktur, die sich über mehrere Bild- und Tonebenen erstreckt – ist schon Grund genug, diesem Film eine faire Chance zu geben. Das Label Bildstörung tat dies ebenso und spendierte diesem Werk eine Kinoveröffentlichung. Ende August kann man das Filmdebüt von Tilman Singer – welches auf über 30 Festivals aufgeführt wurde und diverse Preise einheimsen konnte – auch im Heimkino in Augenschein nehmen.

LUZ ist der Abschlussfilm von Tilman Singer an der Kunsthochschule für Medien Köln und entstand durch Hilfe von Fördergeldern der Film- und Medienstiftung NRW, was für ein Horrorfilm nicht selbstverständlich ist. Der Filmemacher hat ein ganz besonderes Verhältnis zum Horrorgenre: „Ich erinnere mich daran, wie ich meine Großmutter dazu gebracht habe, mir alle Horrorfilme, die sie jemals gesehen hat, nachzuerzählen. Damals hat mich meine Mutter noch keine Horrorfilme schauen lassen. Ich bin mir fast sicher, dass meine Großmutter nie wirklich einen Horrorfilm in der DDR gesehen hat. Die Geschichten waren aber gut! In Horrorfilmen kann man auf abstrakte Art und Weise darüber sprechen, was wir Menschen uns gegenseitig Schreckliches antun, ohne es beim Namen nennen zu müssen. Das bietet mir als Zuschauer einen sicheren Ort, an dem ich reflektieren kann. Ich nehme schnell Abstand von Geschichten, die zu realitätsnah erzählt werden.

Wahrscheinlich aus psychologischem Selbstschutz.“ Singer war es wichtig, seinen Film in 16mm und in Cinemascope zu drehen. „Ich hatte das große Glück, dass ich früh in meinem Studium ein Seminar besucht habe, in dem wir eine Rolle 16mm geschenkt bekamen und einen Tag im Studio Zeit hatten zu drehen, was wir wollten. Das war meine erste Erfahrung, Film zu belichten, und seitdem habe ich nie wieder digital gedreht und es auch nicht wieder vor. Die Entscheidung, Cinemascope zu drehen, kam, als Paul Faltz (DOP) und ich meine Szenen durchgegangen sind und das Blocking antizipiert haben. Die Bilder schienen für das Format geschrieben worden zu sein. Unbewusst natürlich.“

Fazit: LUZ ist experimentell, spannend und unterscheidet sich deutlich vom gängigen Einheitsbrei, sowohl inhaltlich, als auch stilistisch. Optisch sehr interessant und mit einem gewissen Etwas ausgestattet, lässt einen der Film nicht kalt. Dennoch muss man sich auf derartigen Stoff einlassen können, sonst wird man mit LUZ so seine Probleme haben. Wer sich aber mal überraschen lassen möchte und mal nicht dem Mainstream huldigen will, dem seien die rund 70 Minuten ans Herz gelegt. Interessant ist das Werk allemal.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

Verkaufstart: 27. September 2019

Publisher: Bildstörung (Special Edition)

Homepage: -

Verpackung: Softbox & Schuber
Anzahl Disks: 1
Wendecover: Nein

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 133 Min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Spanisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:
• Booklet
• Zwei Kurzfilme von Tilman Singer
• Audiokommentar von Regisseur Tilman Singer und Szenenbildner Dario Méndez • Acosta
• Making Of mit Interviews von Cast & Crew

Kritik Extras
Da uns nur eine Kino-Version zu Verfügung stand, entfällt an dieser Stelle eine Bewertung der Extras.

Wertung: x|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Kevin Zindler

Kevin Zindler

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