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Dez11

Mediabook Kritik: Die Unendliche Geschichte

Mediabook Kritik: Die Unendliche Geschichte

Originaltitel: The NeverEnding Story
Herstellungsland: USA, Deutschland

Erscheinungsjahr: 1984
Genre: Abenteuer, Fantasy
Freigabe: FSK-6
Regie: Wolfgang Petersen

Darsteller: Barret Oliver, Gerald McRaney, Chris Eastman
 u.a.

Wir danken Constantin Film für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Der kleine Bastian wird regelmäßig von seinen Klassenkameraden schikaniert. Auf der Flucht vor ihnen rettet er sich eines Tages in ein Antiquariat, wo er einem alten Buchhändler begegnet, der ihn vor einem geheimnisvollen Buch warnt. Bastian kann nicht widerstehen und "leiht" sich das Buch mit dem seltsamen Titel heimlich aus, um es auf dem dunklen Dachboden der Schule zu lesen. Er gerät in eine abenteuerliche Reise durch Phantasiens Welt der Winzlinge, Rennschnecken, Felsenbeißer und Glücksdrachen, die vom Untergang bedroht ist und verzweifelt nach einem Retter sucht. Phantasien scheint verloren, als Bastian begreift, welche Rolle er in der unendlichen Geschichte spielen kann.

 


 

 


Kritik: Aller Anfang ist schwer! So auch bei diesem Klassiker. Die Entstehungsgeschichte des Romans Die unendliche Geschichte gestaltete sich für Michael Ende als unerwartet langwieriges Unterfangen. So geriet seine Geschichte buchstäblich aus den Fugen und entglitt ihm förmlich, was dazu führte, dass der Roman erst im Herbst 1979 veröffentlicht wurde. Fast 5 Jahre führte dieser die Bestsellerlisten an. Die Filmstudios wurden aufgrund des riesigen Erfolgs auf den Stoff aufmerksam, doch Ende hatte an einem Verkauf der Rechte vorerst kein Interesse, selbst dann nicht, als Disney vor der Tür stand. Schließlich verkaufte er die Rechte dann doch für eine Summe von 150.000 Mark an Dieter Geißler, der diese aber aufgrund der enormen Größe, die diese Verfilmung bereits bei den Vorbereitungen offenbarte, an Bernd Eichinger weiterverkaufte, welcher insbesondere mit DAS BOOT nicht nur auf nationaler Ebene einen Riesenerfolg verbuchen konnte. Um die Kosten von 60 Millionen Mark zu refinanzieren, hatte er das Ziel, einen echten Event-Film zu produzieren, der auch auf internationaler Bühne funktionieren musste. Er holte nicht nur die Bavaria Film, sondern auch die aus seiner Sicht besten Leute der Branche an Bord, wie Brain Johnson (Special Effects), Jost Vacano (Kamera), Klaus Doldinger (Musik) und vor allem Regisseur Wolfgang Petersen, der schon den Welterfolg DAS BOOT inszenierte, welches er aus stürmischen Gewässern in den sicheren Hafen lotsen konnte. Trotz vieler Reibereien, Probleme, Budget-Fallen etc. – die aufzuzählen jetzt den Rahmen sprengen würden – konnten die Dreharbeiten erfolgreich beendet werden. Nicht nur für Eichinger ein Kraftakt, sondern auch für das gesamte Team in und um die Produktion.

Der Film - der in Amerika in einer etwas rasanteren und um etwa 7 Minuten kürzeren Fassung zu sehen war – entwickelte sich zu einem Hit. Mit rund 4,8 Millionen Zuschauer auf Platz 2 in den deutschen Jahrescharts 1984, lief das Fantasy-Abenteuer auch international sehr gut, wobei das US-Einspiel von 20 Millionen Dollar „nur“ als solide bezeichnet werden kann. Dennoch war das Ergebnis gut genug, um zwei weitere mehr und weniger erfolgreiche Fortsetzungen nachzulegen. Für Eichinger war DIE UNENDLICHE GESCHICHTE der Grundstein für eine spätere – ruhmreiche - Karriere in Hollywood. Bei der Kritik fasste man den Streifen gemischt auf: „In diesem Film finden sich keine neuen Ideen, gewinnt die Kinematographie als ästhetisches, künstlerisches Medium keinen Millimeter Boden.“ (Helmut Schmitz)„Eine überaus aufwendige Verfilmung der ersten Hälfte des Romans von Michael Ende im Stil eines perfekten modernen Märchens.“ (Lexikon des internationalen Films). Für Michael Ende war das filmische Ergebnis seines Romans eine Katastrophe. Ursprünglich schrieb er gemeinsam mit Petersen das Drehbuch für die Mammut-Produktion. Doch dann wurde das Skript (u.a. von John Hill, UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART) völlig verändert. Ende erfuhr davon, wollte die Produktion gar stoppen. Nach zahlreichen Streitereien zog er seinen Namen als Drehbuchautor vom Film zurück. „Ich wünsche diesen Produzenten die Pest an den Hals, die haben mich reingelegt. Was der (Petersen) mit mir gemacht hat, ist eine menschliche Gemeinheit, ist künstlerischer Verrat. Wenn es in meiner Macht stünde, würde ich diesen Film am liebsten im Vesuv versenken.“ (Michael Ende)

Bei allem (verständlichen) Unmut des Bestsellerautors und vom eigentlichen Roman mal angesehen: DIE UNENDLICHE GESCHICHTE hat sich zu Recht zu einem Klassiker entwickelt. Der Film ist nachwievor bei Jung und Alt beliebt. Technisch gesehen, hat an Petersens Märchen der Zahn der Zeit genagt, aber zu jener Zeit war die Umsetzung eine Weltklasseleistung. Wie Klaus Doldinger bei einem Interview richtig sagte: “Gerade die klassischen Effekte jener Zeit machen vermutlich heute noch die Magie des Films aus.“ Zudem wachsen einem die Figuren sofort ans Herz und die märchenhafte Welt Phantasiens wird eindrucksvoll zur Show gestellt. Spannende wie auch dramatische Momente lassen die Gefühlsachterbahn hoch und runter fahren, während der großartige Score Doldingers im Hintergrund ertönt. Es ist sehr schade und auch bezeichnend, dass derartige große Filme – Genrefilme – in Deutschland immer noch eine Seltenheit sind.

Fazit: Ein Kultfilm, der bis heute nichts von seiner Klasse verloren hat. Eine Geschichte, die immer wieder erzählt werden kann. Nicht nur Kinder wird das Fantasy-Märchen begeistern, auch das innere Kind im erwachsenen Körper. Filme wie dieser dürfen sich einfach nie im „Nichts“ auflösen.


Durchschnittliche Userbewertung

10.0/10 Bewertung (4 Stimmen)

 

Verkaufstart: 05. Dezember 2019

Publisher: Constantin Film
Homepage: -
Besonderheiten: Remastered vom original Filmmaterial in 4K

Verpackung: Mediabook
Anzahl Disks: 2
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 101 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD 5.1, Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 Stereo)
2. Englisch (DTS-HD 5.1, Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras:
• 40-seitiges Booklet
Making Of
• Dokumentation der ersten aufwändigen Restauration (2012)
• Vom Storyboard zum Film (Blu-ray)
• Videoclip Limahl (DVD)

Kritik Extras
DIE UNENDLICHE GESCHICHTE war bildtechnisch nie schärfer als jetzt. Die Cover der limitierten Mediabooks (2 unterschiedliche Motive) sehen mit ihren klassischen Artworks richtig toll aus. Zudem ist das 40 Seiten starke Booklet von Nando Rohner informativ und sehr schön gestaltet. Leider sind die Extras auf der Scheibe recht übersichtlich ausgefallen. Ein rund 16 minütiges, interessantes Making of, Storyboards und ein Musikvideo (Limahl: The Neverending Story) sind nicht wirklich viel Bonus-Material für einen Film dieser Klasse.

Durchschnittliche Besucher-Wertung

5.0/10 rating 1 vote
Kevin Zindler

Kevin Zindler

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Okt21

Die unendliche Geschichte - Ab Dezember im Mediabook erhältlich

Geschrieben von: Pascal Müller Die unendliche Geschichte - Ab Dezember im Mediabook erhältlich

"Die unendliche Geschichte" (OT: The Never Ending Story) aus dem Jahr 1984 ist eine deutsch-amerikanische Co-Produktion und die erste Arbeit von Regisseur Wolfgang Petersen ("Outbreak - Lautlose Killer", "Air Force One") in englischer Sprache. Der Film basiert auf dem Buch von Michael Ende ("Momo", "Jim Knopf" und "Lukas, der Lokomotivführer"), das schon lange vor der Verfilmung ein großer Erfolg war. Der Film enthält einfallsreiche Spezialeffekte, die sich von denen einer Post-Star-Wars-Ära stark unterscheiden. Sie tendieren eher zu Muppet-ähnlichen Kreaturen, die in ihrer Interaktion mit den Schauspielern sehr lebensecht wirken. Zur Besetzung zählen u.a. Barret Oliver als Bastian, Noah Hathaway als Atreyu und Tami Stronach als The Childlike Empress. Der Inhalt des Films beschreibt sich wie folgt: Der zehnjährige Bastian (Barrett Oliver), ein Träumer und Bücherwurm, wird in der Schule immer wieder von seinen Mitschülern gequält. Als er eines Tages auf der Flucht in einem Antiquariat ein Buch namens "Die unendliche Geschichte" sieht, stiehlt er es, versteckt sich auf dem Dachboden seiner Schule und beginnt zu lesen: Das Land Phantasien wird von einem alles verschlingenden Nichts bedroht. Die Herrscherin von Phantasien, die kindliche Kaiserin (Tami Stronach), wählt den jungen Atreju (Noah Hathaway) aus, um nach einer Rettung zu suchen. Sein Weg führt ihn durch das Land der menschlichen Phantasie, doch er scheint seinem Ziel kaum näher zu kommen. Doch während er noch liest, fühlt Bastian plötzlich eine Verbindung zu Atreju und die Erkenntnis naht, dass er die Rettung des Landes sein könnte...

Quelle: cede.de

10.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

   

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