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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jan25

Frankensteins Höllenbrut

Frankensteins Höllenbrut

Originaltitel: Chikyû kôgeki meirei: Gojira tai Gaigan
Herstellungsland: Japan

Erscheinungsjahr: 1972
Genres: Science-Fiction, Fantasy
Freigabe: FSK 12
Regie: Jun Fukuda
Darsteller: Hiroshi Ishikawa, Yuriko Hishimi, Minoru Takashima u.a.


Preis: EUR 38,23


 

Inhalt: Der Cartoonist Gengo tritt eine Stelle im Vergnügungspark "Welt-Kinder-Land" an. Dort lernt er die junge Machiko kennen, deren Bruder spurlos aus dem Spielzeugland verschwunden ist. Es stellt sich heraus, daß der Park in die Hände von Außerirdischen gefallen ist. Sie wollen die Menschheit vernichten, weil ihr eigener Planet an Umweltzerstörung zugrunde gegangen ist. Der Präsident des Parks, ein siebzehnjähriges mathematisches Genie, und seine Sekretärin Kubota sind in Wirklichkeit Aliens, die sich in Menschenkörper eingenistet haben. Sie schicken die Monsterechsen GIGAN und GIDORRA auf die Erde, die Tokio in Schutt und Asche legen. Die Waffen der Menschen sind wirkungslos gegen die Monster aus dem All. In höchster Not aktiviert man die menschenfreundlichen Monster GODZILLA und ANGNIRA...

  


 

 



- Kritik -
   

Anolis Entertainment hat sich auf die Fahne geschrieben, die besten Godzilla-Veröffentlichungen auf den Markt zu bringen, die man in Deutschland finden kann. In der Kaiju Classics Reihe veröffentlicht Anolis somit nach und nach in einem gemächlichen, aber stetigen Output immer wieder einen klassischen Monster-Film. Damit schießt man sich gezielt auf ein Nischenpublikum ein, welches man dafür auch mit entsprechend hochwertigen Veröffentlichungen beehrt. Die neueste Veröffentlichung ist FRANKENSTEINS HÖLLENBRUT. Mittlerweile dürften die Kaiju Classics unter Fans einen Namen haben, der synonym für Qualität steht. Die vorliegende Veröffentlichung steht dem in nichts nach. Erneut bekommt man zwei Discs beschert, die sowohl die japanische, als auch die geschnittene deutsche Fassung beinhalten. 

An den Filmen an sich kann Anolis selbstverständlich nichts ändern und gerade FRANKENSTEINS HÖLLENBRUT ist einer dieser Godzilla-Filme, die nicht gerade den größte Fan-Basis aufweisen. Zunächst einmal fokussierte man sich hier auf eine etwas jüngere Zielgruppe, bleibt im Film also etwas verspielter, webt sogar die ein oder anderen Witze in die Handlung mit ein. Zudem hatte Regisseur Jun Fukuda nicht sonderlich viel Budget zur Verfügung, um seinen Film umzusetzen. Das zeigt sich unter anderem darin, dass man auf Archivmaterial alter Godzilla-Filme zurückgreift und auch Akira Ifukubes Soundtrack leider aus dem Archiv kommt. Ehrlicherweise muss man jedoch zugeben, dass man dies nur als eingefleischter Godzilla-Fan wirklich bemerkt. Dem Casual-Godzilla-Gucker dürften diese Feinheiten sicherlich entgehen, wenngleich der Audiokommentar und das Booklet auch diesen aufklärt. 

 

Doch abseits dieser Details hinterlässt FRANKENSTEINS HÖLLENBRUT keinen sonderlich bleibenden Eindruck beim Zuschauer. Der Einstieg in den Film fällt recht gemächlich aus, ohne nennenswert langweilig oder spannend zu sein. Unterhaltsam auf seichtem Niveau trifft es wohl am besten. Leichtfüßig und entspannt präsentiert sich die Rahmenhandlung. Langsam spitzt es sich jedoch zu und ab der Mitte des Films zieht das Tempo stark an und die Kaijus bekommen immer mehr Screentime beschert. 

 

Neben Godzilla bekommt man noch drei weitere Monster präsentiert. Gemeinsam mit Gigan kämpft Godzilla gegen den dreiköpfigen Ghidorah und den cyborgartigen Gigan. Gigan ist der neue im Bunde und mit seinem zylonartigen Auge und der riesigen Kreissäge ist er ernstzunehmender Gegner der ordentlich zulangt. Der extrem lange, vielleicht schon zu lange, Endkampf ist ein abwechslungsreiches Wrestling-Match, das erstaunlich brutal daherkommt, so dass bei Godzilla sogar zeitweise Blut fließt. Ungewöhnlich für einen Godzilla-Film. Es bleibt natürlich trotzdem ein unterhaltsamer Kampf zwischen Menschen in Monsterkostümen, mit frischen Ideen und eindrucksvollen Miniaturmodellen und beachtlicher Pyrotechnik. Das Geld, welches man zur Verfügung hatte wird effizient eingesetzt.

 

- Fazit - 

Bei FRANKENSTEINS HÖLLENBRUT steht der Spaß im Vordergrund obwohl das Finale überraschend brutal daherkommt. Ausufernd prügeln sich die vier Kaijus die Seele aus dem Leib und lassen dabei wortwörtlich kein Stein auf dem anderen. Freunde der Kaiju-Unterhaltung kommen hier definitiv auf ihre Kosten und nur eingefleischten Fans dürften die budgetären Einschränkungen wirklich auffallen. Der Rest wird hier blendend unterhalten.

Wertung: 6.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 29. Januar 2016
DVD Verleihstart: 29. Januar 2016

Publisher: Anolis (Kaiju Metalpak)

Verpackung: Metalpak
Wendecover: Kein FSK-Logo

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. xx Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
2. Japanisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: 
- Deutsch

Extras:

  • 20-seitiges Booklet geschrieben von Ingo Strecker

    Disc 1:
  • Japanische Fassung
  • Audiokommentar von Jörg Buttgereit, Bodo Traber und Alex Iffländer
  • Audiokommentar mit Florian Bahr
  • Japanischer Trailer
  • Bildergalerie International

    Disc 2:
  • Deutsche Kinofassung
  • Audiokommentar von Thorsten Rosemann
  • Deutscher Trailer
  • Deutsche Super-8 Fassung
  • Werberatschlag
  • Deutsche Bildergalerie

Kritik Extras
Wie man es von den Kaiju Classics Veröffentlichungen gewohnt ist, kommt auch FRANKENSTEINS HÖLLENBRUT mit massig Extras daher. Den Anfang macht das gelungene Booklet, welches mit einigen Background-Informationen zum Film aufwartet. Außerdem finden wir wieder einmal zwei Discs im schicken Steelbook. Ein Silberling beherbergt die geschnittene deutsche Fassung mit einem Audiokommentar von Florian Bahr. Die ungeschnittene japanische Fassung auf Disc 2, bietet dieses Mal sogar zwei Audiokommentare. Zusätzlich gibt es noch ein paar Trailer und Bildergalerien. Wieder einmal vorbildlich.  

Wertung: 10|10

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Sascha Weber

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