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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Mai08

Force of Execution

Force of Execution

Originaltitel: Force of Execution
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2013
Genres: Action
Freigabe: FSK 18
Regie: Keoni Waxman

Darsteller: Danny Trejo, Steven Seagal, Ving Rhames, Sarah Minnich, Jenny Gabrielle u.a.

Gangsterboss Mr. Alexander (STEVEN SEAGAL) will sich aus dem blutigen Geschäft zurückziehen. Sein langjähriger Rivale Iceman (VING RHAMES) sieht seine Stunde gekommen: Er will die Schwäche des Gegners nutzen und dessen Imperium übernehmen – und schreckt dabei auch vor kaltblütigem Mord nicht zurück. Mit dem Rücken an der Wand wendet sich Mr. Alexander an seinen einstigen Zögling, den Auftragskiller Hurst (BREN FOSTER). Doch Hurst ist selbst schwer verletzt. Um Mr. Alexander bei seinem Überlebenskampf beistehen zu können, begibt er sich in die Obhut von Alexanders Freund Oso (DANNY TREJO): Der hat die Aufgabe, Hurst für den finalen Showdown rechtzeitig wieder fit zu machen...

- Kritik - 

Steven Seagal, in den 80ern und 90ern ein gefeierter A-Liga Actionstar, der uns monumentale Kracher wie 'Nico', 'Zum Töten freigegeben', 'Deadly Revenge - Das Brooklyn Massaker' oder 'Alarmstufe: Rot' bescherte, fristet spätestens seit dem Millennium ein trostloses DtD-Dasein, welches regelmäßig in bestenfalls goutierbaren C-Actionern mündet. Lustlos und sichtlich angedickt schleppt sich der einstige Haudegen von Film zu Film, lässt sich auch gerne mal doubeln, weil ihm inzwischen sogar die Lust am Kämpfen vergangen zu sein scheint und holt sich mit Neulingen wie z.B. Steve Austin jüngere und engagiertere Darsteller zur Seite, die meist die mühselige Handarbeit für ihn verrichten.



Dazwischen finden sich dann auch hin und wieder B-Action-Perlen der Marke 'Urban Justice', 'Deadly Weapon' oder jüngst 'Driven To Kill'. Mit seinem neuesten Streich 'Force Of Execution'-, unter der Regie von Keoni Waxman, mit dem der Aikido-Meister zuvor schon die Fernsehserie 'True Justice' und die Action-Klopper 'Maximum Conviction', 'The Keeper' und 'A Dangerous Man' realisierte, steht nun Seagals nächster Output ins Haus, natürlich ebenfalls DtD. 
Ob der Film an die alten Erfolge anknüpfen kann oder sich zumindest an den besseren Streifen seiner Heimkino-Karriere messen lassen kann, wird im folgenden Review geklärt und eines vorweg, wenn das DVD-Cover schon den Namen "Bren Foster" ziert, seines Zeichen ein begnadetes Kampfsport-Ass, ist das schonmal kein gutes Zeichen, zumindest für Seagal-Fans.



Und so ist es auch, denn der eigentliche Fokus liegt eindeutig auf eben diesem Bren Foster, zumindest in den Fight- bzw. Actionszenen. Der Junge, der schon in Waxman's 'Maximum Conviction' an der Seite von Steven Seagal und Steve Austin für Furore sorgte, ist motiviert und hat sichtlich Freude am Backenfutter verteilen. Es wird vielleicht noch etwas dauern, bis er die unbestrittene B-Action-Martial Arts-Krone von Scott Adkins ('Undisputed 2', 'Universal Soldier: Day Of Reckoning') erbt aber er ist definitiv auf dem besten Weg dahin. 
Was Seagal selbst einst auszeichnete, druckvolle, dynamische Fights, Knochenbrüche am Fließband und akrobatische Handkanteneinlagen, übernimmt nun Foster in sein Repertoire und degradiert somit den neuerdings bärtigen Seagal zum Nebendarsteller, welcher traurigerweise aufgrund seiner lieblosen Performance und der beinahe chronischen Faulheit auch die größte Schwäche des Films darstellt.



A propos Nebendarsteller, auch Ving Rhames ('Piranha 3D', 'Out Of Sight'), der hier den Oberschurken gibt und die mexkanische Machete Danny Trejo dürfen mitmischen. Gewohnt bärbeissig und cool spielen sie routiniert und solide ihre Rollen, mehr zu verlangen wäre auch in Anbetracht des obligatorisch zweckmäßigen Drehbuchs vermessen. 
Hier holt der Profi Waxman auch alles 'raus, was es rauszuholen gilt und inszeniert die dünne Geschichte um Machtkämpfe im Gangster-Millieu nach bestem Wissen und Gewissen. Wo andere Regisseure längst völlig frustriert die Flinte ins Korn geschmissen hätten, bleibt Waxman souverän und positioniert sein Steckenpferd, Bren Foster, strategisch sinnvoll und effektiv und kaschiert damit sowohl die Limitierungen Seagals, als auch die des sehr begrenzten 7 Mio. Dollar-Budgets.



Folglich bleiben zwar imposante Explosionen und ausufernde Schusswechsel auf der Strecke aber wenn es mal rummst, dann amtlich und auch brachial und blutig, womit die deutsche Altersfreigabe auch völlig in Ordnung geht, denn neben allerhand gebrochenen Knochen werden auch diverse Schusswechsel mit jeder Menge roter Suppe quitiert. 
Prinzipiell ist also alles vorhanden, was der geneigte DtD-Actionfan für einen gemütlichen Abend mit Chips und Bier auf der Couch braucht.

 

- Fazit -

'Force Of Execution' ist ein solider DtD-Action-Reisser, der durch die Kampfkünste von Martial Arts-Profi Bren Foster, seine charismatischen Darsteller und die kompromisslos- harte Inszenierung durchweg unterhält. Ordentlich!

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Userbewertung

3.0/10 Bewertung (4 Stimmen)

 

- Bluray FACTS UND EXTRAS -

 

Bluray Verleihstart: 14. April 2014
Bluray Verkaufstart: 14. April 2014

Publisher: KSM GmbH

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 98 Minuten (inkl. Abspann)
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 2.0)
2. Englisch (Dolby Digital 2.0)

Untertitel:
Keine

Extras

  • Deutscher Trailer (2:16)
  • US-Trailer (2:16)
  • Making of (16:33)
  • Trailershow
    Casa de mi Padre (1:56)
    Badges of Fury (1:31)
    Smiley (0:59)
     

Kritik Extras
Die Extras auf der Disc sind ordentlich und der Veröffentlichung angemessen. Das Making-Of ist informativ, hat aber ebenfalls einen gewissen Werbecharakter. Die Bildqualität ist glasklar, gestochen scharf und trumpft mit einem satten, gut ausbalancierten Schwarzwert auf. Der Ton befindet sich ebenfalls auf diesem Niveau, ist sehr direktional und äusserst räumlich. Die Dialoge sind stets klar verständlich und die Action druckvoll und dynamisch abgemischt.

Wertung: 5|10

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Ralf Enderlein

Ralf Enderlein

   

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