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Mär31

Escape Plan - Entkommen oder Sterben

Escape Plan - Entkommen oder Sterben

Originaltitel: Escape Plan
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2013
Genre: Thriller, Action
Freigabe: FSK-16
Regie: Mikael Håfström
Darsteller: Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, 50 Cent, Vinnie Jones, Jim Caviezel, Sam Neill u.a.


 

Inhalt: Wer den Sicherheitsexperten Ray Breslin (Sylvester Stallone) austricksen will, muss sich schon etwas einfallen lassen - denn der Haudegen konstruiert Hochsicherheitsgefängnisse auf der ganzen Welt und testet sie im Selbstversuch auf ihre Ausbruchsicherheit. Nach acht Jahren ungebrochenen Erfolgs willigt er in einen allerletzten Job ein: Als Terrorist getarnt soll er ein "Das Grab" genanntes, verstecktes High-Tech-Gefängnis auf Herz und Nieren prüfen. Kaum angekommen, wird Breslin Zeuge eines brutalen Mordes, den ein sadistischer Wärter an einem Insassen begeht. Als Gefängnisdirektor Willard Hobbes (Jim Caviezel) versucht, den Vorfall unter den Teppich zu kehren, beschließt Breslin, seinen Undercover-Einsatz durch einen vorab vereinbarten Evakuierungs-Code abzubrechen, um das Verbrechen öffentlich zu machen. Den Gefängnisdirektor interessiert dieser Code allerdings wenig: Er will den Mord vertuschen und dafür sorgen, dass Breslin im Gefängnis festgehalten und so mundtot gemacht wird. Zum ersten Mal ist Breslin tatsächlich selbst inhaftiert und es bleibt ihm nichts anderes übrig, als seinen Auftrag fortzusetzen. Zusammen mit dem undurchschaubaren Häftling Emil Rottmayer (Arnold Schwarzenegger) schmiedet er einen Fluchtplan, muss aber bald feststellen, dass er in einer meisterhaften Umsetzung seiner eigenen Sicherheitsempfehlungen gefangen ist. Um zu entkommen, muss Ray also die nicht vorhandene Lücke in seinem eigenen System finden.


 

Kritik: „Rambo“ Sylvester Stallone und „Terminator“ Arnold Schwarzenegger in EINEM Film! Über 30 Jahre haben Actionfans darauf gewartet, ihre Ikonen endlich in einem gemeinsamen Film auf der Leinwand zu bewundern. Bei „The Expendables“ reichte es nur für einen kleinen Arnie-Cameo, da er zu der Zeit noch Gouvernator von Kalifornien war. Für „The Expendables 2“ konnte man Schwarzenegger zu einem viertätigen Aufenthalt am Set überreden. Die kurze Zeit nutzten die Macher bekanntlich gut, denn der ehemalige Mr. Universum meldete sich cool und bleihaltig als Actionstar zurück. Das gefiel zwar dem in den letzten Jahren arg gebeutelten Fan von klassischen Actionfilmen sehr, es war aber noch nicht das, was man sich von der Kombination Stallone/Schwarzenegger erhoffte, da beide Schauspieler nur wenige Szenen miteinander hatten. Ein „richtiges“ Aufeinandertreffen musste her! „Escape Plan“ ist nun endlich dieser „echte“ gemeinsame Film, der nun Kritiker, Fans und die in die Jahre gekommenen Stars gleichermaßen befriedigen soll. Eine zu große Bürde?

„Escape Plan“ ist kein klassischer Retro-Actioner. Er ist vielmehr ein Thriller, mit Actionelementen, kniffliger „MacGyver“ Aufgaben, etwas Psychologie, garniert mit dem Charisma seiner beiden Topstars, die aber nicht drum herum kommen, hin und wieder ihre Schlagfertigkeit via Fäuste und Mundwerk unter Beweis zu stellen. Der Entscheidung geschuldet, dem Drehbuch dieser eher vergleichsweise Action ärmeren Kost den Verzug für das gemeinsame Stallone/Schwarzenegger Projekt gegeben zu haben, engagierten die Produzenten statt eines gestandenen Action-Regisseurs wie Walter Hill, dem auf diesen Terrain unerfahrenen Mikael Hafström (Zimmer 1408). Dieser vermittelt die visuelle Raffinesse, die für einen Thriller dieser Art notwendig ist. Er profitierte dabei ganz klar vom recht üppigen Budget von angeblich 70 Millionen Dollar (40 Millionen $ sind wohl wahrscheinlicher), der Riege an Topstars und dem Privileg, in einer Raketen-Anlage der NASA zu drehen, welche als Kulisse für das futuristische Gefängnis diente.

Hafström hält das Tempo hoch, lässt seine Protagonisten viel Raum zu Entfaltung. So liefert nicht nur Arnie – eine für seine Verhältnisse -  geniale schauspielerische Performance ab, sondern auch Jim Caviezel (Outlander) als böser Gefängnisdirektor.  Zu erwähnen seien noch Vinnie Jones, der sein Programm als sadistischer Wärter gekonnt abspult  und „50 Pfennig“ Jackson, der zum Glück wenig Screentime zum abspulen bekommen hat. Verschenkt wird allerdings Sam Neill, der nur in wenigen Szenen zu sehen ist. Die Story ist überschaubar, kann aber mit netten Überraschungen punkten und ist auch sonst innovativer als vieles, was in diesem Genre sonst so angeboten wird. Sly, der sich gewohnt in Topform präsentiert, ist Hauptakteur des Films, hat die meisten Actionszenen und deutlich mehr Screentime – insbesondere in der ersten halben Stunde – als sein ebenso muskulöser Freund Arnold. Das mag sicher auf dem ersten Blick enttäuschend sein, wird aber durch den überraschend „anderen“ Part des Österreichers positiv egalisiert. Natürlich sind die gemeinsamen Szenen Highlight des Streifens, der trotz seiner ernsten Note nicht die Fans vergisst, die in erster Linie die Tickets lösen. So dürfen sie sich Sprüche an den Latz knallen und sich auch mal gegenseitig auf die Kauleiste hauen. Improvisationen während des Drehs durften da keine Seltenheit gewesen sein. Das Gefängnis (in dem 80% der Laufzeit spielen) wirkt – bei aller Ideenvielfalt wie beispielsweise die Glaszellen - bieder und „klein“, was der Produktion in einigen Momenten einen B-Touch verleiht. Die Fights im Knast sind solide aber kurz gehalten, auch hier wünscht man sich einen etwas größeren Aufstand und mehr Bombast an einigen Stellen. Dennoch schafft es „Escape Plan“ über die gesamte Länge zu unterhalten, natürlich nicht zuletzt wegen der ungebremsten Präsenz, welche die alten Haudegen immer noch besitzen und ausstrahlen. Sicher gehören sie zum alten Eisen, aber Rollatoren, denen ihnen immer wieder irgendwelche Leute einreden möchten, brauchen sie noch lange nicht. Im Gegenteil! Das beweisen sie augenscheinlich im Finale, welches den nötigen Bodycount und die obligatorische Explosion bietet und in dem beide Stars mehr oder weniger in ihrem Element sind.

„Escape Plan“ konnte an den US-Kassen nicht überzeugen und spielte gerade einmal 25 Millionen Dollar ein. Weltweit lief es mit einem Gesamteinspiel von 138 Millionen Dollar aber recht solide. Zusammen mit den Heimkino-Einnahmen wird das Studio letztendlich zufrieden sein, auch wenn die Erwartungshaltung sicher etwas gehobener war. Jedoch müssen Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone ihre Strategien überdenken. Sly floppte zuletzt mit „Bullet to the Head“ und „Grudge Match“ ebenso wie Arnold mit „The Last Stand“ und „Sabotage“. Erfolge durch Fortsetzungen der etablierten Franchises „The Expendables “ und „Terminator “ sind daher wichtiger denn je.

 

Fazit: „Escape Plan“ ist sicher nicht das epische Actiongewitter geworden, dass sich viele Fans der unantastbaren Legenden gewünscht hätten - welches möglicherweise sogar in den 80ern oder 90ern auch so gekommen wäre - (das wird „The Expandables 3 übernehmen), doch der Film ist clever, dem Alter der Stars entsprechend glaubwürdig und vor allem spannend. Das Duo Stallone und Schwarzenegger harmoniert prächtig, die Action ist wohl dosiert und mit Jim Caviezel bekommt der Zuschauer zusätzlich einen prächtigen Bösewicht serviert. Knallharte Momente in „Cobra“ und „Commando“ Manier werden einem nicht geboten, dennoch bekommt der Fan wiedererkennbare Momente beider Protagonisten (Sly in „Lock Up“ Pose, Arnie mit Riesen-Wumme in Großaufnahme) zu sehen. Während Stallone die meisten Kämpfe in gewohnter Topform allein meistert, überzeugt Schwarzenegger mit den wohl besten schauspielerischen Darbietungen seiner Karriere. Größte Mankos: Die relativ kurze Screentime Schwarzeneggers und der etwas übersichtliche und teilweise öde wirkende Gefängnislook. 


Durchschnittliche Userbewertung

7.9/10 Bewertung (9 Stimmen)

 

 

Bluray Verleihstart: 14. März 2014
Bluray Verkaufstart: 27. März 2014

Publisher: Concorde
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 116 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1.Deutsch (DTS-HD Master Audio 7.1)
2.Englisch (DTS-HD Master Audio 7.1)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras:
*Making of: Der Plan entsteht (21:19 Min.)
*Maximale Sicherheit: Die echten Gräber (21:03 Min.)
*Zwei Legenden treffen aufeinander (14:56 Min.)
*12 entfallene Szenen (8:47 Min.)

Kritik Extras
Die Scheibe ist recht gut ausgestattet. Neben Audiokommentar und Making-of geben sich zwei gut aufgelegte Actionstars die Ehre und reden vom Konkurrenzkampf der letzten 30 Jahre. Ein Fest für die Fans! An dieser Stelle sollten noch ein paar Worte zur viel diskutierten Schwarzenegger-Synchronisation erlaubt sein. Für viele deutsche Fans ist Thomas Danneberg die personifizierte und einzig akzeptable Synchronstimme der beiden Actionstars. Er hätte ohne Zweifel auch beide Schauspieler sprechen können, weil er sie verschieden spricht. Viele Fans haben protestiert, aber es kam von Seiten des Publishers CONCORDE keine Reaktion. Dies ist sehr bedauerlich. Leider verpasste CONCORDE die Gelegenheit, diesen Fehler bei der Blu-ray beziehungsweise DVD-Veröffentlichung zu korrigieren. Die neue, ungewohnte Arnie-Stimme ist nüchtern betrachtet kein Beinbruch (man kann sich damit arrangieren), aber der Umgang mit den Fans und Kunden (und vielen ist der Punkt nun einmal wichtig), ist sehr bedenklich. Wer der englischen Sprache mächtig ist und ohnehin lieber im Originalton schaut, sollte das Thema aber relativ Wurst sein. Die ansonsten gute VÖ erhält mit diesem unschönen Kapitel einen faden Beigeschmack. Schade. 


Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.5/10 Bewertung (4 Stimmen)
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Kevin Zindler

   

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