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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jul22

DVD Kritik: Stürmische Höhen

DVD Kritik: Stürmische Höhen

Originaltitel: Wuthering Heights
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 1939
Genre: Drama
Freigabe: FSK-6
Regie: William Wyler

Darsteller:
Merle Oberon, Laurence Olivier, David Niven u.a.

Preis zum Test: EUR 7,44


 

Inhalt: Als Findling kam der junge Heathcliff einst ins Haus des Landedelmanns Earnshaw ins wilde Yorkshire. Mit dessen Tochter Cathy verbindet ihn bald eine stürmische Liebe. Als aber der alte Earnshaw stirbt, jagt sein Sohn Hindley Heathcliff davon. Nach Jahren als reicher Mann heimgekehrt, findet er Cathy als Ehefrau des wohlhabenden Gutsbesitzers Edgar Linton wieder. Heathcliffs ungebrochene Liebe zu ihr, aber auch sein Drang, die ihm zugefügten Demütigungen zu rächen, lösen ein Unheil aus, das alle Beteiligten in den Abgrund reißt.

 


 

 



- Kritik -
    

William Wyler gehört mit zu den wichtigsten Regisseuren, die der amerikanische Film hervorgebracht hat. Keiner war so oft wie er für den Oscar für die Beste Regie nominiert. Zwölfma, und dreimal durfte er den Preise auch mit nach Hause nehmen. Nur John Ford wurde mit insgesamt vier Oscars mehr prämiert bei den Oscars als William Wyler. Das Wasser reichen kann ihm aber keine wenn es sich um eine Schauspieler handelt, diese konnten durch Rollen in seinen Filmen 36 Nominierungen und 14 Preise erringen. Keine Überraschung also, dass Sony Pictures Home Entertainment vor Kurzem eine ganze Reihe seiner Filme aus ihrem Katalog wieder auf DVD veröffentlicht hat. Neben SACKGASSE (Dead End, 1937), DIE KLEINEN FÜCHSE (The Little Foxes, 1941) und DIE BESTEN JAHRE UNSERES LEBENS (The Best Years of Our Lives, 1946), gehörte auch STÜRMISCHE HÖHEN (Wuthering Heights, 1939) zum Teil dieser Veröffentlichungsreihe. Diese Literarturverfilmung von Wyler soll heute nochmals genauer vorgestellt werden.

Und wenn die Einleitung schon bei Preisen ist. Für diesen Film regnete es gleich acht Nominierungen für den Oscar. Gewinnen konnte ihn aber nur Kameramann Gregg Toland für die Beste Schwarzweiß-Kamera. Der Originalroman aus dem Jahr 1847 von Emily Brontë wurde schon zahlreich für das Kino und das Fernsehen adaptiert. Zuletzt unter anderem von Andrea Arnold (2011) mit Kaya Scodelario oder auch schon mit Tom Hardy im Jahre 2009 für das Fernsehen. Wyler beschränkte sich in seiner Interpretation des Stoffes größtenteils auf den ersten Teil des Romans. Dies ist aber keine Besonderheit, da so ein Großteil der bisheringen Verfilmungen vorgegangen sind. Einer der großen Stars des damaligen Films war Laurence Olivier für den das Engagement seinen entgültigen Durchbruch bedeutete und ihm auch eine der zahlreichen Nominierungen für die Oscars bedacht wurde. Seine damalige Frau war Vivien Leigh, die erst kurz darauf mit VOM WINDE VERWEHT (Gone with the Wind, 1939) große Bekanntheit erlangen sollte und entgegen Oliviers Wunsch nich die weibliche Hauptrolle angeboten kam, sondern die der Isabella, welche sie aber schließlich ablehnte. Mit seiner eigentlichen Filmpartnerin Merle Oberon verstand sich Laurence Olivier in der Folge dann gar nicht, was immer wieder zu Reibereien geführt haben soll, man dem Film aber in keinster Weise anmerkt. 

Spannungen mit Wyler hatten beide Hauptdarsteller. Bei Laurence Olivier lag das vor allen Dingen an seinem Hintergrund: da er vom Theater kam gleitete sein Spiel desöfteren etwas ins Übertriebene ab, was Wyler versucht größtenteils im Zaum zu halten. Davon ab ist der Film aber exzellent gespielt und um auch nochmals die osar-prämierte Kamera zu erwähnen. Dies scheint vollends verdient zu sein, da Gregg Toland aus den schwarzweißen Bilder weiß ein visuell-atmosphärisches Tableau zu kreieren. Überraschend auch wie düster der Film trotz allen inhaltlich gehalten wird. Man mag über das Ende streiten, aber auch da gab es wohl hinter den Kulissen wieder einige Reibereien zwischen Regie und dem Produzenten des Films Samuel Goldwyn.

  

- Fazit -  

Charmante Verfilmung des Bestsellers, die am besten in einer verregneten oder verschneiten kalten Nacht funktioniert, aber auch in den Sommermonaten mal in den Player wandern darf.

Wertung: 7,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 rating 1 vote

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 08. Juni 2017
DVD Verleihstart: 08. Juni 2017

Publisher: Sony Pictures Home Entertainment

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,33:1
Laufzeit: ca. 100 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 2.0)
2. Italienisch (Dolby Digital 2.0)
3. Englisch (Dolby Digital 2.0)
4. Spanisch (Dolby Digital 2.0)
5. Französisch (Dolby Digital 2.0)

Untertitel:
- Schwedisch
- Deutsch
- Italienisch
- Dänisch
- Spanisch
- Finnisch
- Französisch
- Nowegisch
- Niederländisch

Extras:
Keine

Kritik Extras
Leider keine Extras vorhanden.

Wertung: x|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Manuel Föhl

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