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Mai29

DVD Kritik: S-VHS

DVD Kritik: S-VHS

Originaltitel: V/H/S/2
Herstellungsland:
Indonesien, Kanada, USA
Erscheinungsjahr: 2013
Genre: Horror, Thriller
Freigabe: FSK-18
Regie: Simon Barrett, Jason Eisener, Gareth Evans u.a.

Darsteller: 
Kelsy Abbott, Hannah Al Rashid, Fachry Albar u.a.


 

Inhalt: Zwei Privatdetektive bekommen ein mysteriöses Video zu sehen. Darauf warnt ein verschwundener Teenager: “Wenn du das Video siehst, musst du sterben.” - Die Mutter engagiert die beiden, um ihr Kind wieder zurückzuholen. Dabei führt sie der Weg in ein scheinbar verlassenes Haus, da sie vermuten, der Junge hätte sich lediglich einen Scherz erlaubt. Doch sie finden nur einen Stapel alter Röhrenfernseher vor, die monoton vor sich hin flimmern, davor liegt ein Stapel VHS-Tapes. Während der männliche Part des Duos das Haus weiter inspiziert, legt die Frau die erste Kassette ein ...

 


 

 


Kritik: V/H/S/2 vereint, wie der Vorgänger V/H/S aus dem Jahre 2012, mehrere Horror-Kurzfilme verschiedener Independent-Filmemacher zu einer Anthologie im Sub-Genre des Found Footage-Films. Nach dem großen kommerziellen Erfolg des Vorgängers wurde dieser Fortsetzung sehr schnell grünes Licht gegeben und neue Filmemacher für die einzelnen Episoden wurden rekrutiert. Im Ergebnis ist die Qualität der einzelnen Episoden schwankend, wie nicht unüblich steigert sie sich aber im Verlauf des Filmes. „Tape 49“ von Simon Barrett ist die leidlich spannende Rahmenhandlung, welche die Einzelgeschichten verbindet während Kurzfilm #1 „Clinical Trials“ von Adam Wingard (BLAIR WITCH) bereits einen Schocklevel drauflegt. Die Geschichte eines Manns, der ein künstliches Auge implantiert bekommt, mit dem er plötzlich tote Menschen sieht, besticht allerdings primär durch sich wiederholende Jump-Scares.



Die nicht kleinzukriegenden Zombies schlagen in „A Ride in the Park“ von den BLAIR WITCH PROJECT-Machern Eduardo Sanchez und Gregg Hale zu und fallen erst über Radfahrer und schließlich eine Geburtstagsparty im Wald her. Etwas lang geraten und ohne große inhaltliche Innovation verleiht die Ego-Perspektive dem Zombie-Genre zumindest einen interessanten neuen Blickwinkel. Nicht nur ans Eingemachte, sondern auch an die Nerven geht die wesentlich ernstere Episode „Safe Haven“ über eine indonesische Sekte und deren höllischer Suche nach dem Himmel auf Erden. Die Action-Spezialisten Gareth Evans (THE RAID) und Timo Tjahjanto (HEADSHOT) holen das Maximale an Spannung und Action aus einer gut erzählten, wenn auch inhaltlich nicht überraschenden Geschichte heraus.



Zum Abschluss wird es noch einmal richtig abgedreht mit einer kleinen Bande Kinder und Jugendlicher und einem Sommer aus Spaß, Geschwister ärgern, sexuellen Entdeckungen- oh, und natürlich ein Angriff unheimlicher Aliens. Jason Eisener, Regisseur des blutigen Rutger Hauer-Indie-Film-Spätwerk HOBO WITH A SHOTGUN, ist für diesen krönenden Abschluss verantwortlich, ehe es noch einmal zurück zur Rahmenhandlung geht, die nichts Neues mehr hinzuzufügen hat. Wie man schon den einzelnen Kurzbewertungen entnehmen kann, deckt V/H/S/2 oder auch S-VHS eine gute Bandbreite an Sub-Genres mit ihren Found-Footage-Variationen ab, auch wenn nicht alle Kurzfilme gleichermaßen überzeugen. Bei einigen punktet der Inhalt, bei anderen die Umsetzung, bei wenigen ist beides nur durchschnittlich. Möchte man etwas kritisieren, so bietet sich der Verweis darauf an, dass die Einzelgeschichten alle mit digitalen Kamerasystemen aufgezeichnet und dann, um dem Titel des Franchise zu dienen, auf VHS überspielt wurden. Einen echten Sinn kann man darin nicht erkennen, außer den, dass die Reihe eben V/H/S heißt. Wer das ignorieren kann bekommt alles in allem ein interessantes Horror-Best-Of geboten.

Für die deutsche Heimkino-Auswertung mit einer Freigabe ab 18 Jahren musste der Film stattliche fünf Minuten um Gewaltszenen gekürzt werden. Durch die Natur des Filmes mit Schnittsprüngen und wackeliger Kamera im Ego-Modus fallen die Schnitte meist kaum auf. Im Ausland ist der Film ungeschnitten erhältlich.2015 erschien noch ein dritter und bis dato letzter Teil der V/H/S-Reihe: V/H/S: VIRAL, u.a. mit einem wahrlich magischen Zauberumhang, einer Paralleldimension und einem Kampf Skater-Boys versus Skelett-Menschen-Sekte.

Fazit: V/H/S 2 bleibt dem eingeschlagenen Weg des Vorgängers treu, bietet aber natürlich nur eine Fortsetzung im Geiste, wie es in der Natur von Anthologien liegt; neue Filmemacher und neue Geschichten buhlen mit einigen Härten um die Gunst des Publikums. Dem Sub-Genre geschuldet fallen einige Episoden besser aus als andere, wodurch im Wertungsschnitt nur eine durchschnittliche Note herauskommen kann. Für Fans von Kurzfilmen, Found Footage oder den beteiligten Filmemachern ist der Film ohnehin Pflicht, alle anderen Horror-affinen Zuschauer können einen Blick riskieren, wenn sie mit der gekürzten deutschen Fassung leben können. Zumindest die letzten zwei Episoden sind absolut sehenswert.

Wertung: 6.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

DVD Verkaufstart: 07. November 2013
DVD Verleihstart: 07. November 2013

Publisher:
Tiberius Film
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Anzahl Disks: 1
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 86 min.
Uncut: Nein

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
Keine

Extras:
*Trailer

Kritik Extras
Bonusmaterial zum Film selbst wird nicht geboten. Es gibt ein Wendecover, ansonsten aber nur Werbe-Trailer des Anbieters. Fairerweise muss man feststellen, dass es auch international nicht wesentlich mehr Bonusmaterial auf anderen Veröffentlichungen gibt, sodass durch die deutsche Veröffentlichung zumindest kein großer Nachteil entsteht und lediglich weniger als eine halbe Stunde kleiner Features vermisst werden. Dieser Bewertung liegt ein Presse-Screener der DVD zugrunde.

Wertung: 2|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

2.0/10 rating 1 vote
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