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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Aug28

Driftwood

Driftwood

Originaltitel: Driftwood
Herstellungsland: USA  
Erscheinungsjahr: 
2006
Genre: Horror, Thriller
Freigabe: FSK-18
Regie: 
Tim Sullivan
Darsteller: Diamons Dallas Page, Ricky Ullman, David Eigenberg u.a.

Captain Kennedy ist der brutale Wärter der härtesten Jugendstrafanstalt in den USA. Als der junge David Forrester eingeliefert wird, wird ihm schnell klar, dass er die Hölle auf Erden betreten hat. Immer in Angst vor weiteren Misshandlungen, wird David vom Geist eines ermordeten früheren Insassen heimgesucht. Um zu überleben muss David den unheimlichen Erscheinungen auf den Grund gehen und den Mörder entlarven, der immer noch unter ihnen sein muss. Als auch noch seine Freundschaft mit Kennedys Tochter bekannt wird, plant der Captain ihn sofort ein für alle mal loszuwerden.

- Kritik -

Regisseur Tim Sullivans bisherige Karriere ist nicht gerade gespickt mit filmischen Highlights. Konnte er mit „2001 Maniacs“ zumindest bei Splatter- und Trashfans punkten – wohl nicht zuletzt wegen des Mitwirkens von Robert „Freddy“ Englund – fiel sein zweites Projekt „Snoop Dogg´s Hood of Horror“ schon recht peinlich aus. Allerdings war er hier auch „nur“ als Drehbuchautor tätig und schrieb das Skript zusammen mit seinem Partner Chris Kobin. Sullivan und Kobin lernten hier auch den ehemaligen Wrestler Diamond Dallas Page kennen und schrieben ihm die Rolle des Captain Kennedys in auf den Leib, wobei wir auch schon bei „Driftwood“ wären.


 
„Driftwood“ ist ein recht kleiner, skurriler Film, der Einflüsse und Stilmittel aus verschiedenen Genres aufweist: Teenie-Drama, Mystery, Horror, Thriller. Durch den Mix dieser verschiedenen Zutaten wirkt der Film zu Beginn zwar recht originell und unvorhersehbar, wirkt aber insgesamt recht konstruiert, künstlich und unglaubwürdig. Je länger „Driftwood“ seine Geschichte(n) erzählt, desto mehr gleitet Sullivan das Ruder aus der Hand und er verliert die Originalität, die ihm zu Beginn recht gut von der Hand ging. Es gibt einige recht unerwartete Storytwists, doch diese werden im Laufe der Geschichte immer wirrer und sinnloser, so das sie rückblickend eher schaden, als nützen.


 
Wie schon erwähnt: Der Beginn ist trotz aller Klischees und überwiegend schwacher Dialoge noch recht gelungen, doch spätestens ab etwa der Hälfte wird es so übertrieben und unglaubwürdig, das man das Ganze nicht mehr ernst nehmen kann – und damit verschwindet auch die Spannung. Das recht kleine Budget fällt nicht weiter negativ auf, da es Sullivan recht gut gelingt, das Szenario glaubwürdig in den bestehenden Sets zu erzählen, ohne das man das Gefühl hat, das etwas fehlt. Auch Diamond Dallas Page, der demnächst neben Wesley Snipes in „Gallowwalker“ zu sehen ist, ist nicht die Schwachstelle des Films. Er ist sicher kein großer Mime, aber der Part des Captain Kennedy steht ihm ausgesprochen gut – sein hin und wieder auftretenes Overacting passt zu seiner Rolle. Die anderen Parts sind eher mittelmäßig bis schwach. Ricky Ullman als rebellischer David Forrester ist noch akzeptabel, doch der Rest der jugendlichen Knastinsassen ist zum einen schlecht geschrieben, und zum anderen auch überwiegend schauspielerisch völlig überfordert.

 
- Fazit -

Hätten Sullivan und Kobin einfach eine abgedrehte Geistergeschichte in einer Jugendstrafanstalt erzählen wollen, hätte das „Driftwood“ zweifelsohne besser zu Gesicht gestanden. Doch leider wollten sie zuviel und können zu wenig. Schade, denn die erste Hälfte kann durchaus überraschen. 

Bewertung: 4 | 10

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5.4/10 Bewertung (5 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart:  26.09.2008
DVD-Verkaufstart: 24.10.2008
- Single Disc 
 
Label: Sunfilm
Verpackung: Keep Case
 
Ton:
1. Deutsch DTS 5.1
2. Deutsch Dolby Digital 5.1
3. Englisch Dolby Digital 5.1
 
Untertitel:
- Deutsch
 
Bild: 1:1,85 (16:9 anamorph)
Laufzeit: ca. 90 Min.
Uncut: Ja 
 
Extras:
-/- 

Review Extras:
Da uns nur die Presse-DVD ohne Extras vorlag, entfällt in diesem Fall die Extras-Bewertung!

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Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

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