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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Mai04

Doctor Who – Die komplette Staffel 6

Doctor Who – Die komplette Staffel 6

Originaltitel: Doctor Who
Herstellungsland: Großbritannien

Erscheinungsjahr: 2013
Genres: Action, Science-Fiction
Freigabe: FSK 12
Regie: Nick Hurran u.a.
Darsteller: David Tennant, Matt Smith, John Hurt u.a.

Amy Pond und ihr frisch vermählter Ehemann Rory Williams genießen das Leben ohne den Doktor und aufregende Abenteuer... bis sie einen mysteriösen Umschlag mit Koordinaten und einer Uhrzeit erhalten. Dieser führt sie nach Utah in den USA, wo sie schon von der zeitreisenden River Song und dem Doktor erwartet werden. Gemeinsam finden sie heraus, dass sie einer bislang unbekannten Bedrohung entgegentreten müssen: geheimnisvolle Wesenheiten, die man sofort vergisst, sobald man sie nicht mehr sieht. Und offenbar manipulieren diese bereits seit Jahrhunderten die Geschicke der Menschheit...

- Kritik -

Mit Steven Moffat als neuen Showrunner, hat DOCTOR WHO erneuten Auftrieb bekommen. Die Serie erfreut sich gefühlt einer nie dagewesenen Beliebtheit und erreicht immer mehr Leute. Staffel 5 war ein gelungener Einstieg in die Zeit mit dem neuen Doctor. In Staffel 6 startet man mit einem großen Knall, mit einem Schicksalsschlag, der unabwendbar scheint. Die Geschehnisse der ersten Minuten in den USA bleiben Dreh- und Angelpunkt der kompletten Staffel. Wer auf schnelle Linderung der drängenden Fragen hofft, muss allerdings bis zum Finale in der letzten Episode warten. Moffat ist schlicht und ergreifend ein herausragender Autor, das zeigt sich auch in Staffel 6, denn die besten Episoden stammen aus seiner Feder. Der gebürtige Schotte kann es jedoch nicht lassen, einige Vorgehensweisen zu kopieren, die er in SHERLOCK etabliert hat. Die Detailaufnahmen einzelnen Elemente, die dem Doctor ins Auge fallen, wollten nicht so recht ins Whoniversum passen, andererseits fallen sie auch nicht allzu stark auf. 

DOCTOR WHO bewegt sich zusehends auf das beliebte Serial-Konzept hin. Das heißt, man bedient sich eines großen Handlungsbogens, den man über die gesamte Staffel spannt und immer wieder aufgreift. Allerdings lässt man die Zügel relativ locker, spannt den Zuschauer nicht zu stark auf die Folter, verzichtet auf klassische Cliffhanger (außer in Doppel-Episoden) und erzählt meist in sich geschlossene Geschichte. Das ist nur recht und billig so, denn ein Serial-Charakter wie bei 24 oder LOST würde beim Doctor partout nicht passen. Trotzdem ist es auffällig, dass es nur noch wenige Episoden in der Staffel gibt, die wirklich vollkommen für sich alleine stehen, ohne dass man Bezug zum großen Story-Arc nimmt. Diese wenigen Episoden, die man bei den großen amerikanischen TV-Vorbildern als Filler bezeichnen würde, werden hier primär dafür genutzt, um die Charaktere zu vertiefen. Eine Vorgehensweise, die nur bedingt hinwegtäuschen kann, dass die Handlung in diesen Episoden ein wenig simpler gestrickt ist, als man es mittlerweile gewohnt ist.

Nichtsdestotrotz ist die Weiterentwicklung der Protagonisten ein Aspekt, der in der vorherigen Staffel ein wenig auf der Strecke geblieben ist. War Amy in Staffel 5 noch recht eindimensional, wird die Beziehung zum Doctor und ihrem Mann Rory, nun weiter ausgearbeitet. Selbiges gilt für Rory, aber auch, und das ist am wichtigsten, für den Doctor selber. Man räumt den Ponds/Williams erstaunlich viel Raum ein, ohne dass dies jemals zu Lasten der Serie oder des Doctors gehen würde. Das Trio harmoniert sehr gut miteinander und nach und nach deckt man einzelne Charakterzüge auf, die sonst nur angerissen wurden. Neben den drei Hauptfiguren, finden sich auch noch einige andere alte Bekannte wieder. Teilweise werden Figuren aufgegriffen, die noch aus der Zeit des 10. Doctors stammen, teilweise greift man auf Figuren zurück, die in der 5. Staffel gezeigt wurden. Eine zentrale Rolle spielt dabei River Song. Die mysteriöse Zeitreisende, ist essentiell für die Handlung und endlich wird auch ihr größtes Geheimnis gelüftet. Allerdings wird es dem Zuschauer in einigen Episoden unnötig schwer gemacht, der Geschichte zu folgen. Insbesondere Fans, die erst mit Matt Smith in die Serie eingestiegen sind, dürften in einigen Folgen ihre Probleme mit den zahlreichen Figuren/Kreaturen haben, die der Doctor um sich schart. Das geht ein wenig zu Lasten der Geschichten, ist insgesamt aber kein sonderlich großes Problem. 

In Sachen Kreativität konnte man DOCTOR WHO noch nie einen Vorwurf machen. So ist es auch in Staffel 6. In der ersten Doppelepisode wird The Silence eingeführt. Unheimliche Kreaturen, die man sofort vergisst, sobald man den Blick abwendet. Nicht nur eine Gefahr für die Menschheit, sondern auch für den Doctor. Interessant auch The Flesh, eine klebrige Substanz, die für die Erstellung von Avataren genutzt wird, die von Menschen gesteuert werden können. Erneut stellen die Drehbuchautoren unter Beweis, dass sie sehr gute Ideen für Monster haben und diese zudem in eine gelungene Rahmenhandlung bringen können. Während Matt Smith in Staffel 5 noch ein wenig verhalten in seiner Darstellung war, spielt er in Staffel 6 voll auf. Voller Elan und Dynamik, gibt er einen exzentrischen Doctor ab, der auch von gewissen Selbstzweifeln getrieben ist. Als neuer Doctor hat man es immer schwer, doch Smith meistert die Aufgabe nun mit Bravour. Umso bedauerlicher, dass Staffel 7 sein letzter Auftritt sein wird und er danach das Feld für Peter Capaldi räumen muss. Auch die in Staffel 5 etwas zurückhaltende Karen Gillan, zeigt nun deutlicher, dass sie eine ernstzunehmende Schauspielerin ist, die zu recht ihren Weg nach Hollywood gefunden hat. 

Es gibt jedoch nicht nur eine merkliche Weiterentwicklung der Schauspieler. Selbiges kann man der Serie an sich attestieren. DOCTOR WHO ist qualitativ hochwertiger geworden, der Trash-Charme geht ein wenig verloren. Was zuweilen tatsächlich ein wenig schade ist. Auf der anderen Seite kann man sich an aufwändigeren Sets und gelungenen digitalen Effekten erfreuen. Unbedingt hervorheben muss man auch Murray Golds Soundtrack. Dem Komponisten wird einiges abverlangt, denn das abwechslungsreiche Setting erfordert eine entsprechende musikalische Untermalung. Die Herausforderung meistert der Brite allerdings mit Bravour. Es ist empfehlenswert einmal explizit auf die musikalische Untermalung zu achten. 

 

- Fazit - 

Die 6. Staffel um den beliebten Doctor macht einiges besser als der direkte Vorgänger. Smith ist endlich aufgetaut, das Trio/Quartett spielt Hand in Hand und die Geschichten bleiben abwechslungsreich und fesselnd. Ein paar kleinere Hänger finden sich in einzelnen (Filler-)Episoden. Hier setzt man zwar vermehrt auf Charakterentwicklung, trotzdem sind die Geschichten in diesen Fällen zumeist nicht ganz rund. Insgesamt jedoch eine extrem unterhaltsame Staffel, mit viel Spannung. 

Wertung: 9|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.8/10 Bewertung (4 Stimmen)

 

- Bluray FACTS UND EXTRAS -

 

Bluray Verleihstart: 28. März 2014
Bluray Verkaufstart: 28. März 2014

Publisher: Polyband / BBC

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Amaray im Schuber (Schuber mit abziehbaren FSK Logo)

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 600 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)
3. Audiokommentar (DTS 2.0 Stereo)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch

Extras

  • 8-seitiges Booklet
  • Audiokommentar für Episode 1,4,5,7,13

    Disc 1
  • Doctor Who Confidential Episode 0 (56:05 Min.)
  • Comic Relief: Space (3:57 Min.)
  • Comic Relief: Time (3:03 Min.)

    Disc 2
  • Doctor Who Confidential Episode 1 (14:02 Min.)
  • Doctor Who Confidential Episode 2 (11:14 Min.)
  • Doctor Who Confidential Episode 3 (12:08 Min.)
  • Monster-Akte: Die Stille (10:57 Min.)
  • Prequel: Episode 1 (1:42 Min.)
  • Prequel: Episode 3 (1:25 Min.)

    Disc 3
  • Doctor Who Confidential Episode 4 (12:19 Min.)
  • Doctor Who Confidential Episode 5 (14:10 Min.)
  • Doctor Who Confidential Episode 5 (12:03 Min.)
  • Monster-Akte: Die Doppelgänger (13:02 Min.)

    Disc 4
  • Doctor Who Confidential Episode 7 (9:06 Min.)
  • Doctor Who Confidential Episode 8 (12:46 Min.)
  • Doctor Who Confidential Episode 9 (13:37 Min.)
  • Monster-Akte: Die Antikörper (9:04 Min.)
  • Prequel: Episode 7 (1:37 Min.)
  • Prequel: Episode 8 (1:57 Min.)

    Disc 5
  • Doctor Who Confidential Episode 10 (11:09 Min.)
  • Doctor Who Confidential Episode 11 (9:03 Min.)

    Disc 6
  • Doctor Who Confidential Episode 12 (12:46 Min.)
  • Doctor Who Confidential Episode 13 (8:58 Min.)
  • Doctor Who Confidential: The Nights' Tale (15:11 Min.)
  • Night And The Doctor: Bad Night (3:36 Min.)
  • Night And The Doctor: Good Night (4:50 Min.)
  • Night And The Doctor: First Night (2:14 Min.)
  • Night And The Doctor: Last Night (3:33 Min.)
  • Night And The Doctor: Up All Night (1:55 Min.)
  • Monster-Akte: Cybermats (10:14 Min.)
  • Prequel: Episode 13 (1:13 Min.)
  • Trailer: Teil 1 (1:04 Min.)
  • Trailer: Teil 2 (43 Sec.)

Kritik Extras
Umfangreiche Extras finden sich auf den einelnen Silberlingen. Seien es Prequels zu bestimmten Episoden, Doctor Who Shorts, Produktionsvideos oder Hintergrundinfos zu einzelnen Alien-Rassen. Hier kann man sich einige Zeit mit aufhalten, wenn man tiefer ins Whoniverse eintauchen möchte. Zudem findet sich auch noch das gelungene Weihnachtsspecial auf Disc 1, welches isoliert von der restlichen Staffel steht, aber wieder einmal zeigt, wie kreativ die Drehbuchautoren in Bezug auf die Serie sind. 

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

8.0/10 rating 1 vote
Sascha Weber

Sascha Weber

Jan15

Doctor Who - Die Zeit des Doktors

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who - Die Zeit des Doktors

Egal wie gut er sich auch machen mag, irgendwann muss jeder Doctor seinen Sonic Screwdriver einpacken und das Feld für einen Nachfolger räumen. Matt Smith hatte drei Staffeln Zeit sich in die Herzen der Fans zu spielen und brauchte nur wenige Episoden dafür. In Staffel 5 musste er sich noch ein wenig einfinden, dafür trumpfte er in Staffel 6 richtig auf und bis Ende Staffel 7 hatte man das Gefühl, es hätte nie einen anderen Doctor gegeben. Leider war Staffel 7 auch der Abschluss des Doctors und Peter Capaldi stand schon als bereit. Doch vorher mussten die Serienschreiber noch Abschied von Matt Smith nehmen. Das Weihnachtsspecial DIE ZEIT DES DOKTORS nimmt sich 60 Minuten Zeit, um den sauberen Übergang zu schaffen. 

6.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

Mai27

Doctor Who – Die komplette Staffel 7

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 7

Irgendwann geht es mit jeder Regeneration des Doctors zu Ende. Vor Matt Smith mussten schon zehn andere Schauspieler vor ihm das Feld räumen. Mit Staffel 7 läutet man den Abgesang des 11. Doctors ein. In Staffel 6 zeigten sich Matt Smith und das Team rund um Steven Moffat von ihrer besten Seite. DOCTOR WHO war moderner, zeitgemäßer und auch mainstreamiger. Eine gelungene Weiterentwicklung, die auf einiges hoffen ließ.

7.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

Dez18

Doctor Who – Die kompletten Specials

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die kompletten Specials

Eine Review eines Quereinsteigers: DOCTOR WHO ist Kult und das jetzt schon seit 50 Jahren. Gerade in den letzten Jahren konnte man nur schwerlich einen Bogen um die Ausnahme-SciFi-Serie machen und trotzdem habe ich es bisher geschafft. Ist der Hype einmal zu groß, schwindet das Interesse bei mir zusehends. Doch jetzt hat mich die Versuchung eingeholt und mit der Polyband-Veröffentlichung von DOCTOR WHO – DIE KOMPLETTEN SPECIALS habe mich an dem berühmtesten Doctor der TV-Geschichte versucht. Klappt der Quereinstieg oder bringt mangelndes Hintergrundwissen den Doctor ins Straucheln?

7.6/10 Bewertung (7 Stimmen)

Jan19

Doctor Who - Der Tag des Doktors

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who - Der Tag des Doktors

Da ist sie nun, die Jubiläumsepisode der Kultserie. Seit 50 Jahren, mit ein paar Jahren Unterbrechungen, treibt sich der Doktor nun auf den heimischen Bildschirmen herum. In der Zeit haben in der Serie bereits 11 Darsteller den Doktor neu interpretiert und geprägt. Das Jubiläum musste natürlich groß gefeiert werden und die Marketing-Maschinerie lief auf Hochtouren. Doch was ist dran am Hype und kann DER TAG DES DOKTORS die hohen Erwartungen erfüllen? 

6.4/10 Bewertung (5 Stimmen)

Feb17

Doctor Who – Die komplette Staffel 5

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 5

Nach einer mehrjährigen Pause startete die bekannte SciFi-Serie DOCTOR WHO 2005 im neuen Gewand durch. Russell T. Davies hatte der Serie eine Frischzellenkur verpasst und sie zeitgemäß ins 21. Jahrhundert verfrachtet. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. In der 1. Staffel spielte Christopher Eccleston den Doktor, wurde aber bereits in der 2. Staffel von David Tennant abgelöst. Dieser blieb der Serie bis in die 4. Staffel treu. Danach kam es erneut zu einem Wechsel. Doch dieses Mal war es nicht nur der Doktor, der ausgetauscht wurde. Auch hinter den Kulissen tat sich einiges. Niemand geringeres als Steven Moffat übernahm nun das Steuer und erfand den Doktor neu.

7.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

   

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