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Apr14

Das Philadelphia Experiment

Das Philadelphia Experiment

Originaltitel: Philadelphia Experiment, The
Herstellungsland: Kanada, USA
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Thriller, Science-Fiction

Freigabe: FSK-18
Regie: Paul Ziller

Darsteller: Nicholas Lea, Ryan Robbins, Gina Holden, Lauro Chartrand, Allison Hossack u.a.

Ein geheimes Regierungsprojekt versucht, das "Philadelphia Experiment" aus dem 2. Weltkrieg wieder herzustellen, das Kriegsschiffe unsichtbar machen sollte. Als das gelingt, wird plötzlich das original Kriegsschiff in die Gegenwart katapultiert, welches 1943 bei dem ersten Versuch verschwand. Doch das Schiff bringt auch Tod und Zerstörung mit in das 21. Jahrhundert. Nun liegt es an dem einen, letzten Überlebenden des ersten Experiments, die Katastrophe zu stoppen.

- Kritik -

der 1984 erschienene DAS PHILADEPHIA EXPERIMENT basierte auf einem Drehbuch von John Carpenter. Da er jedoch nicht wusste, wie er die Geschichte beenden sollte, verkaufte er sein Skript und die Idee und hatte mit der Umsetzung nichts mehr zu tun. Der Film entwickelte sich nun nicht zu einem großen Hit, war aber zumindest so populär, dass knapp 10 Jahre später ein gar nicht so schlechtes Sequel gedreht wurde. Knapp 30 Jahre nach seiner Premiere wagte sich nun der berüchtigte Sender SyFy an ein Remake des Stoffes unter dem Titel DAS PHILADELPHIA EXPERIMENT: REACTIVATED, und verpflichtete dafür den Fließband-Regisseur Paul Ziller. Neustart geglückt?

Paul Ziller hat die Menschheit und sein Trash-Publikum schon mit so ziemlich jedem denkbaren Szenario beglückt. Titel wie YETI (2008), SEA BEAST (2008), SPACE TRANSFORMERS (2011) oder STONEHENGE APOCALYPSE (2010) sprechen für sich. Doch so mies und langweilig diese Filme teilweise auch waren: Ziller bewies sich als ordentlicher Filmhandwerker – uninspiriert, aber vom technischen Know-How ohne Fehl und Tadel. Das ist bei Produktionen mit diesem Budget- und Zeitrahmen schon mehr, als man von den meisten anderen Heulern dieser Kategorie behaupten kann.  Für ein vermeintlich ambitioniertes Projekt – für das auch Michael Pare, der im Original die Hauptrolle gespielt hatte, gewonnen werden konnte – war Ziller jedoch trotzdem eine etwas überraschende Wahl. Dabei kann er in den ersten 45 Minuten sogar überraschen, denn anfangs entwickelt REACTIVATED durchaus eine gewisse Spannung und birgt genügend Unterhaltungspotenzial, um dem Geschehen interessiert zu folgen. Die Grundkonstellation wird schnell aufgebaut, ohne dass es hektisch wird. Dabei erweist sich die Besetzung dabei teilweise als durchaus solide. Nicholas Lea, Fans von AKTE X sicherlich noch als Alex Krycek in bester Erinnerung, war ein gute Wahl für die Hauptrolle, und Malcolm McDowell ist ohnehin immer gern gesehen. Den Rest des Casts bildeten austauschbare Gesichter der SyFy-Schmiede wie Gina Holden – das ist sicherlich nicht die hohe Schauspielkunst, für eine TV-Low-Budget-Produktion jedoch besser als erwartet besetzt. Michael Pare hingegen taucht diesmal als Killer auf. Wer auch immer auf diesen Einfall hatte: Er ist idiotisch. Einerseits, weil man die Chance eines charmanten Brückenschlags zum original verschenkt, andererseits, weil es eine völlig austauschbare Rolle ist, für die man Pare nicht braucht. Dieser vermeintliche Coup ist somit nicht mehr als eine gedankenlose Verschwendung. Dafür können aber Teile der Spezialeffekte überzeugen, da sie weit über dem üblichen SyFy-Niveau liegen. So gerät die erste Hälfte von REACTIVATED durchaus kurzweilig und anspruchslos unterhaltsam.

Doch mit fortlaufender Spielzeit wendet sich das Blatt und liegt – kurz und knapp auf den Punkt gebracht – an dem zusammengstoppelten Drehbuch von Andy Briggs, der für SyFy bereits RISE OF THE GARGOYLES verbrochen hat. Man muss sich jetzt schon Sorgen um Dolph Lundgren und Scot Adkins wegen ihres gemeinsamen Films TOMB OF THE DRAGON machen, für den ebenfalls Briggs die Vorlage lieferte. Bis zu einem Zeitpunkt X hat Briggs die Story dabei sogar im Griff und trägt die Protagonisten halbwegs sicher von Punkt A nach B, doch scheinbar hatte er dann irgendwann keine Zeit, Lust oder Ideen (Vielleicht trifft auch alles zu), um REACTIVATED auch in der zweiten Hälfte nicht absacken zu lassen. Doch es wird hanebüchen, langweilig und/oder berechenbar und somit zu typischer SyFy-Kost, woran dann auch die Darsteller nichts mehr ändern können, die in einigen Szenen dann ebenfalls derangiert wirken. Ziller erweist sich dabei einmal mehr als das, was er ist: Ein Handwerker ohne eigenen Stil, ohne Ideen, der stur runterkurbelt, was ihm vorgesetzt wird. Im Endeffekt eigentlich schade, denn die Voraussetzungen waren so übel nicht, und die erste Hälfte auch ordentlich funktionierte. 

 

- Fazit -

Remake ohne Herz und mit einem verschenkten Michael Pare, das in der ersten Hälfte ordentliche Unterhaltung bietet, in der zweiten Hälfte jedoch in sich zusammenfällt. Darstellerisch und bei den Effekten für eine Produktion dieses Ranges durchaus zufriedenstellend, hapert es an einem stringenten Skript und einer interessierten Regie. Sicherlich deutlich über dem SyFy-Durschnitt liegend, aber aufgrund der ungenutzten Möglichkeiten und der guten erste Hälfte dann doch enttäuschend.

Wertung: 4.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

3.1/10 Bewertung (13 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 04. März 2013
DVD Verkaufstart: 06. Dezember 2012

Publisher: Sunfilm
Verpackung:
 Keep Case (Amaray) 
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 85 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS, Dolby Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch

Extras

  • Trailer

Kritik Extras
Nur Trailer. Schade.

Wertung: 1|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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