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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Aug27

Chucky's Baby

Chucky's Baby

Originaltitel: Seed of Chucky
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 
2004

Genre: Horror, Komödie
Freigabe: FSK-16
Regie:
 Don Mancini

Darsteller: Jennifer Tilly, Redman, Hannah Spearritt u.a.

Einst zeugte die blutrünstige Mörderpuppe Chucky mit ihrer ebenso durchgeknallten Braut Tiffany einen Sohn, Glen. Der, mittlerweile verwaist, macht sich nach Hollywood auf, wo man gerade einen Film über die todbringenden Abenteuer seiner Eltern dreht. Und wie es sich für einen guten Sohn gehört, erweckt Glen seine Erzeuger kurzerhand wieder zum Leben. Eine schlechte Idee, wie sich herausstellt, denn Mama und Papa beginnen zum Entsetzen des Sprösslings sofort mit einer neuen Killer-Tour. Als sich Chucky dann zu allem Überfluss auch noch mit der friedfertigen Natur seines Sohnemanns konfrontiert, hängt erwartungsgemäß der Haussegen schief. Tiffany hingegen schwebten im siebten Himmel, als sie erfährt, wer die Hauptrolle in der Verfilmung ihres Lebens spielt: ihre Lieblingsschauspielerin Jennifer Tilly. Und die lernt die kleine, aber feine Puppenfamilie bald näher kennen, als ihr lieb ist…

- Kritik -

„Chucky’s Baby“ ist der bereits fünfte Teil der Reihe und vergrößert die Puppenfamilie um ein weiteres Mitglied, Sohnemann bzw. Töchterchen Glen. Im Vorgängerfilm kam die erste Teil, Chucky’s Braut Tiffany, dazu, was den Film aufgewertet und sehr amüsant gemacht hat. Aber dass mehr Puppen nicht gleich einen besseren Film bedeuten zeigt dieser Film, der weit hinter dem letzten Teil zurückbleibt. 


 
Glen’s Eltern sind Serienkiller, doch dass er aus anderem Holz geschnitzt ist, wird bereits in der Eröffnungsszene deutlich, in der er von einem Alptraum geplagt wird, in dem er ebenfalls zum Mörder wird. Vollgepinkelt wacht er jedoch auf und wundert sich über diese schrecklichen Träume. Rein äußerlich passt das neue Familienmitglied weder zu seinen Eltern, noch in den Film – daraus hätte man wesentlich mehr machen können. Technisch sehen zwar alle 3 Figuren, auf Grund von den klar ersichtlichen CGIs, sehr gut aus, doch leider geht dabei ein wenig der Flair verloren, den die echten Puppen in vergangenen Jahren erringen konnten. Wenigstens ist Chucky, was den Rest betrifft, immer noch der Selbe und legt von Anfang an richtig los. Vulgär und direkt verhält er sich jedem gegenüber und abgesehen davon killt er gnadenlos jeden, der sich ihm in den Weg stellt – lediglich aus Spaß. Seine weibliche Begleitung versucht hingegen mit dem Morden aufzuhören um ihr Leben als fürsorgliche Mutter weiterzuführen, was ihr aber nur für kurze Zeit gelingt. Die beiden übrigen Hauptdarsteller, Redman und Jennifer Tilly, mögen für die einen einfach nur unfähig sein, für die anderen jedoch passen sie genau ins Konzept des Films, der sich selbst niemals ernst nimmt. Die beiden, die sich selbst verkörpern, sind aber derart oberflächlich und klischeehaft, sodass der eine zum Schmunzeln und der andere zum Kopfschütteln angeregt wird. Chucky ist eben ein Horrorfilm mit Comedy-Elementen, die aber vor allem bei den Morden des Killer-Ehepaars in den Vordergrund gestellt werden. Diese sind teils aber sogar recht gelungen.

 
 
Wen Jennifer Tilly in „Chucky und seine Braut“ nicht nervte, wird auch hier ruhig bleiben, doch der Großteil der Zuseher wird wohl schon beim Hören ihrer Stimme ganz unruhig. Auch wenn es beabsichtigt war, dass Glen missraten ist, passt er definitiv nicht in die Familie geschweige denn in den Film. Aus der Story selbst hätte man viel mehr machen können, da diese sowohl Horror als auch Comedy sehr gut einbaut, doch auf Grund einiger Schwächen bleibt der Film weit hinter seinen Möglichkeiten. Da helfen auch keine heftigen Gore-Einlagen mehr, die definitiv vorhanden, blutig und komisch sind. Neben Chucky’s Sprüchen, die, jeder einzelne für sich, zum Brüllen sind, bleiben jedoch nur noch wenige Pros und einige Kontras. 

 

- Fazit -

Der Film ist amüsant und für einen Horror-Fun-Abend sicher geeignet, wer den Film aber ernst nimmt und seine Erwartungen dementsprechend hoch setzt, wird enttäuscht. Anspruchslose und kurzweilige Unterhaltung, die für zwischendurch ganz lustig ist, aber mit Sicherheit kein Pflichtfilm. Mit „Chucky 3“ teilt sich der fünfte und bis dato letzte Streifen um den Serienkiller in Puppengestalt den Titel Schlechtester Teil der Reihe. 

Bewertung: 5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

5.3/10 Bewertung (7 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart:  20.09.2005
DVD-Verkaufstart: 06.10.2005
- Single Disc 
 
Label: 
Highlight / Constantin
Verpackung: 
Keep Case
 
Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Deutsch (DTS 5.1)
3. Englisch (Dolby Digital 5.1)
4. Kommentar (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte
 
Bild: 1.78:1 (16:9)
Laufzeit: ca. 83 Min.
Uncut: Ja 
 
Extras:

  • Audiokommentar
  • Don Mancini
  • Jennifer Tilly
  • Hell-Iday [3:26]
  • Making Of [18:44]
  • Besetzung (Filmographien)
  • Jennifer Tilly
  • Redman
  • John Waters
  • Hannah Spearritt
  • Interview mit den Chucky-Stars [4:25]
  • Der besondere Filmtipp
  • Fantastic Four
  • Trailershow
  • Chucky’s Baby
  • Das Ende – Assault on Precinct 13
  • The Jacket
  • Mein letzter Film
  • Die Bluthochzeit
  • The Eye 2
  • Blast
  • Stripes – Ein Zebra im Rennstall
  • Schatten der Zeit
  • The Grudge
  • Kammerflimmern
  • The singing Detective
  • Rossini 

Review Extras:
Das Making Of gibt in seinen gut 20 Minuten einen groben Überblick über die Filmreihe, angefangen von der Idee einen Film mit einer Puppe als Mörder zu drehen, bishin zur Idee für den neuesten Teil “Chucky’s Baby”. Vor allem die Interviews mit Chucky und seiner Familie sind köstlich, sind aber noch gar nichts im Vergleich zu „Hell I-day“. In diesen dreieinhalb Minuten sieht sich Chucky mit seiner Familie ein paar Dias von ihren Reisen an – da kann man nur noch lachen, einfallsreiches Extra. Dazu gibt es noch ein paar Interviews extra dazu, wie auch einige Trailer. Das Bonusmaterial hätte viel schlechter ausfallen können und wurde stattdessen noch mit einigen amüsanten Einfällen aufgepeppt. 

Bewertung: 6 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.0/10 rating 1 vote
Daniel Fabian

Daniel Fabian

   

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