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Kommende Reviews  

   
Aug26

Bloodsport: The red canvas

Bloodsport: The red canvas

Originaltitel: The red canvas
Herstellungsland: USA 
Erscheinungsjahr: 
2009

Genre: Action
Freigabe: FSK-18
Regie:
 Kenneth Chamitoff

Darsteller: Ernie Reyes Jr., John Savage, George Takei u.a.

Straßenfighter Johnny Sanchez kämpft sich im Knast in illegalen erbarmungslosen Full Contact Fights an die Spitze. Die mageren Preisgelder schickt er an seine Freundin und seinen kleinen Sohn, den er seit fünf Jahren nicht mehr gesehen hat. Dann gibt ihm der Gefängnisdirektor Harbin Rask eine zweite Chance: Johnny kann seine Freiheit zurückkaufen, wenn er am berüchtigten Red Canvas Fight-Wettbewerb teilnimmt, der vom korrupten Ex-Vietcong-General Insou Krang kontrolliert wird. Johnny Sanchez muss jetzt in diesem brutalen Turnier Runde für Runde in umbarmherzigen blutigen Fights gegen die besten Kämpfer der Welt antreten und versucht dabei, seine Familie und seine Ehre zu retten.

- Kritik -

Wer bei dem vorliegenden Titel „Bloodsport – The red canvas“ eine Fortsetzung oder Spin off des Jean Claude Van Damme Hits „Bloodsport“ erwartet, sei gewarnt: Die beiden Filme haben nicht das Geringste miteinander zu tun. Die einzige Gemeinsamkeit liegt darin, dass hier wie dort ein Wettkampf im Mittelpunkt steht. Aber auch sonst lässt „The red canvas“ einiges vermissen, was man als Zuschauer mit einem packenden Martial arts Streifen in Verbindung bringt.


 
In den ersten 40 Minuten passiert nicht viel. Dramaelemente stehen im Vordergrund: Es ist ja ein durchaus ambitionierter Anspruch, einen „Klopper“ wie diesen mit einer annehmbaren Geschichte und etwas Tiefe versehen zu wollen. Allerdings kann so etwas auch schnell nach hinten los gehen, und das tut es auch. Das Tempo ist zu lahm, die Schauspieler zu schlecht, die Dramaelemente zu plakativ in Szene gesetzt. So ist die Vater/Sohn Story – die Akteure sind auch in Wirklichkeit Vater und Sohn - ausgelutscht und wird insgesamt völlig verschenkt. Dazu kommt eine musikalische Untermalung die einem fast den letzten Nerv raubt, unpassend wirkt und sich unangenehm von den Bildern absetzt. Lediglich kurze Fightszenen lassen den Vorspulknopf unberührt. Nach dieser völlig unnötig in die Länge gezogenen Einführung kommt „The red canvas“ dann etwas in Fahrt, überzeugt aber auch dann nur stellenweise.


 
Die Kämpfe im typischen Turniermodus sind nicht das Problem. Die Fights sind zwar nicht besonders originell choreographiert, sind aber aufgrund ihrer recht realistischen Inszenierung überwiegend gelungen. Doch neben dem profillosen Hauptdarsteller Ernie Reyes Jr. und seinem Gegenspieler wird keinem der Kämpfer eine Backgroundstory zugestanden. Das macht die Figuren austauschbar und den Ausgang der Kämpfe damit für den Zuschauer uninteressant, so das man froh ist, als es endlich zum finalen Fight kommt und „The red canvas“ endet.


 
Viel mehr gibt es über den Film auch nicht zu berichten, außer eine Kleinigkeit m Rande: Der Oberfinsterling wird von George Takei gespielt, den meisten vielleicht besser bekannt als Sulu von der Original „Star Trek“ Crew rund um Spock und Kirk. Das es den Mimen mittlerweile in solche Low Budget Produktionen treibt, ist mehr als bedauerlich.


- Fazit -

Überambitionierter, langweiliger und schlecht gespielter Martial Arts Streifen, der sich einzig durch seine soliden und im Vergleich realistischen Fightszenen vor einer noch schlechteren Bewertung rettet.

Bewertung: 3 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

3.8/10 Bewertung (5 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart:  17.04.2009
DVD-Verkaufstart: 08.05.2009
- Single Disc 
 
Label: Sunfilm
Verpackung: Keep Case
 
Ton:
1. Deutsch Dolby Digital 5.1
2. Englisch Dolby Digital 5.1 
 
Untertitel:
- Deutsch
 
Bild: 1:1.85 (16:9)
Laufzeit: ca. 95 Min.
Uncut: Ja
 
Extras:
-/-

Review Extras:
Uns lag „nur“ eine Presse DVD vor, daher können wir über etwaige Extras nicht urteilen.
Daher: Keine Bewertung

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

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