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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jun07

Beneath - Abstieg in die Finsternis

Beneath - Abstieg in die Finsternis

Originaltitel: Beneath
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2013
Genres: Horror
Freigabe: FSK-16
Regie: Ben Ketai
Darsteller: Brent Briscoe, Kurt Caceres, Eric Etebari u.a.

Preis: EUR 7,49


 

Inhalt: Die sechs Jugendlichen Johnny (Daniel Zovatto), Kitty (Bonnie Dennison), Matt (Chris Conroy), Simon (Jonny Orsini), Zeke (Griffin Newman) und Deb (Mackenzie Rosman) verbringen ein entspanntes Wochenende an einem See. Sie wollen nichts weiter als zu schwimmen und die Sonne zu genießen. Ein älterer Einwohner der Gegend warnt sie zwar davor, in den See zu gehen, doch sie schlagen diese Warnungen in den Wind und fahren mit einem Boot hinaus aufs Wasser. Dort werden sie von einem großen, fleischfressenden Fisch angegriffen. Schnell wird klar, dass sie eine Ablenkung kreieren müssen, um dem Fisch zu entkommen. Einer von ihnen muss ins Wasser springen, um den Fisch vom Boot wegzulocken. Natürlich entbricht ein Streit darüber, wer von den sechs jungen Menschen sein Leben in Gefahr bringen soll, um die anderen zu retten, bis die Situation an Bord des kleinen Bootes zu eskalieren droht.

 


 

 



- Kritik -
     

Einer macht es vor, und andere ziehen nach. So wie auch in diesem Fall mit dem Film BENEATH aus dem Hause des Senders CHILLER TV. Was THE ASYLUM und SyFy Können, das können andere auch. Und somit bekommen wir Nachschub im Horror Genre. Um wieder etwas frischen Wind in das Genre zu bringen, wurde der Hauptort der Story auf und im Wasser gelegt. Anstatt das sich eine Gruppe junger Menschen die sich auf einem Ausflug befinden in eine einsame Waldhütte zu stecken, wurden sie in BENEATH auf ein Boot und einem riesigen See verfrachtet. 

Natürlich wurden hier auch wieder zahlreiche altbekannte Klischees verwendet, ohne sie geht es eigentlich kaum noch. So besteht die kleine Gruppe aus den verschiedenen Charakteren. Da haben wir einen Sunnyboy, ein Held der Schule und Frauenliebling, in seinem Schatten steht sein jüngerer Bruder, dazu ein Nerd der anstatt sich auf Computer spezialisert hat, es dem Filmemachern verschrieben hat. Dazu einen Aussenseiter der mit einem der jungen Mädchen in der Vergangenheit eine Beziehung führte. Der andere weibliche Part ist ein Schwarm vieler Jungs der Schule.

Dazu kommt noch das natürlich die modernen Kommunikationsmittel wie Handy in der Einöde des Sees nicht funktionieren. Doch anstatt sich nur auf Standardkost zu bedienen und mithilfe von CGI Technik das Grauen zu inszenieren, wurde in BENEATH mal wieder auf die gute alte Handwerkskunst gesetzt. In dem See befindet sich ein prähistorischer Fisch, der seinem Trieb des Fressens nachgeht. Eine Mischung aus Piranha und anderen Wasserbewohnern streift er schon nach kurzer Zeit den Ausflug der jungen Menschen. 

Ein Badeausflug vom Boot in den See wird einem jungen Mädchen zum Opfer und sie erleidet den Tod aufgrund einer schweren Verletzung. Doch der Fisch hat auch die Paddel des Bootes zerstört, doch wie kommt nun die Gruppe wieder heile ans Ufer des Sees? Der Überlebenskampf beginnt, und somit starten die Konfrontationen innerhalb der Gruppe. Nachdem das getötete Mädchen als Futter für den Fisch geopfert wurde, beginnt die Gruppe mit ihren Händen zu paddeln, doch das Futter reicht nicht aus, und der Fisch schreit förmlich nach mehr. Nun beginnt das Martyrium der Gruppe, wer opfert sich für die anderen und wie gelangen sie in Sicherheit? Diskussionen, Meinungsverschiedenheiten und das Auwahlverfahren haben begonnen. Aus Freunden werden schnell Feinde, wenn es um das eigene Leben geht.

In BENEATH wurde der Hauptaugenmerk der Story auf die Gruppe gelegt und der Horror in Form des Fisches dient nur als Aufhänger und Stütze. Nur in ein paar Szenen ist er in voller Pracht zu erblicken. Jedoch ist seine Inszeniernung mithilfe alter Tricktechnik recht ansehbar gelungen und umgesetzt. Zudem bleiben aber viele Fragen gänzlich unbeantwortet, wieso gibt es den Fisch dort im See, woher stammt er? Ist  es wirklich ein Überbleibsel aus der Urzeit? Zuwenig Background liefert das Drehbuch, doch hätten ein paar Informationshappen gut gedient dem Film etwas mehr Tiefe zu verleihen.

Die Story ist simpel und einfach und erstreckt sich über viele lange Passagen, dazu kommen noch die oft einfallslosen und dümmlichen Handlungen der jungen Menschen. Vieles wirkt recht einfach provisiert ohne auch nur richtige Ansätze zu besitzen. So kann man die Laufzeit in die Länge ziehen um Spielfilmlänge zu erreichen. Sympathie erreichen die Charaktere nur wenig, und wenn dannwerden die Träger recht schnell ausgemustert.

Bislang ist BENEATH nur als Video On Demand verfügbar, jedoch wird sicherlich eine Auswertung auf DVD und Blu-ray mit einer FSK 16 Freigabe erscheinen. Trotz der teils recht blutigen Szenen wird er ungeschnitten erscheinen, die FSK ist mittlerweile etwas lockerer geworden.

  

- Fazit -   

Für Fans von Tier-Horrorstreifen ist BENEATH eine Sichtung wert, wer jedoch auf mehr Blut und Action steht, sollte lieber zu DER WEISSE HAI und PIRANHA greifen.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Userbewertung

5.0/10 rating 1 vote

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 24. Oktober 2014
DVD Verleihstart: 24. Oktober 2014

Publisher: Meteor Film GmbH / Al!ve

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 85 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  •  Interviews:
    • Drehvorbereitungen (3:28 Min.)
    • "Die Neunzehn" (1:09 Min.)
  • Newsreel:
    • Das Minenunglück (0:43 Min.)
    • Eine Überlebende (0:38 Min.)
    • Bergungshelfer im Interview (0:47 Min.)
  • Teaser (1:13 Min.)
  • Trailershow:
    • Ben & Mickey Vs. The Dead (1:48 Min.)
    • The Night Before Halloween (1:33 Min.)
    • Metalhead (2:00 Min.)

Kritik Extras
Da uns nur eine Presse-DVD ohne Bonusmaterial zu Verfügung stand, entfällt an diese Stelle eine Bewertung der Extras.

Wertung: x|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Stefan Böse

Stefan Böse

   

Spieltipp  

   

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