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Apr24

BD Kritik: Unknown User - Dark Web

BD Kritik: Unknown User - Dark Web

Originaltitel: Unfriended: Dark Web
Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Horror, Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Stephen Susco

Darsteller: Colin Woodell, Betty Gabriel, Rebecca Rittenhouse
 u.a.

Hardware: Sony KD65XF7596, Sony BDVN8100WB 5.1 Heimkinosystem

Wir danken Universal Pictures für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Als der 20-Jährige Matias (Colin Woodell) einen Laptop in einem Café mitgehen lässt, muss er schnell feststellen, dass etwas mit diesem Gerät nicht stimmt. Denn während eines Skype-Spieleabends mit seinen Freunden entdeckt er versteckte Dateien im Zwischenspeicher und stellt diese wieder her – ein Fehler, den er schon bald bereut…Unwissentlich werden die Freunde in die Tiefen des Darknet gezogen und grausame Videos mit erschreckend realen Aufnahmen tauchen auf ihren Bildschirmen auf. Als sich plötzlich ein anonymer User einhackt, wird der Abend zum reinsten Horror. Die Freunde werden untereinander ausgespielt, all ihre Bewegungen beobachtet und die Spielregeln des Abends ganz neu definiert. Wie weit wird der Hacker gehen, um die Geheimnisse des Darknet zu schützen?

 


 

 


Kritik: Mit "Unknown User - Dark Web" präsentiert der Produzent von "Get Out", "Happy Death Day" und "The Purge" ein erschreckendes neues Kapitel der innovativen "Unknown User"-Reihe. Nach dem herausragenden Erfolg des innovativen Horror-Thrillers "Unknown User" (OT: "Unfriended") im Jahr 2015 folgt nun die Fortsetzung "Unknown User - Dark Web". Auch der neue Schocker zeichnet sich durch seine moderne Machart aus und erzählt seine gesamte Story als Found-Footage-Horror in Echtzeit auf dem Computermonitor. Regie führte Stephen Susco, der mit diesem Film sein Regiedebüt gab. Die Fortsetzung beschreibt sich wie folgt: Als der 20-Jährige Matias (Colin Woodell) einen Laptop in einem Café mitgehen lässt, muss er schnell feststellen, dass etwas mit diesem Gerät nicht stimmt. Denn während eines Skype-Spieleabends mit seinen Freunden entdeckt er versteckte Dateien im Zwischenspeicher und stellt diese wieder her – ein Fehler, den er schon bald bereut…Über Universal Pictures erschien der Film am 11.04.2019 auf DVD und Blu-ray. Ob die Fortsetzung das Potential seines Vorgängers weiter ausbauen kann, steht auf einem anderen Blatt und wird im Laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

Scheinbar wird es in den letzten Jahren Mode, Filme zu produzieren, die nur am Desktop stattfinden. Zum einen sind die Produktionskosten sehr gering und auf der anderen Seite ist es die beste Werbung für Anbieter wie Facebook und Co. Nun haben wir den nächsten Ableger in dieser Art - "Unknown User: Dark Web". Der Titel ist wie oben bereits erwähnt die Fortsetzung zu "Unknown User" (2015). Auch wenn beide Filme inhaltlich nichts miteinander zu tun haben, gibt es für die Zuschauer eine gute Nachricht, die bereits den Film "Unknown User" aus dem Jahr 2015 gut fanden. Die Fortsetzung ist um ein Vielfaches besser, als sein Vorgänger. Der Film blitzt manchmal mit Spannung auf und auch die Figuren besitzen eine Persönlichkeit und wurden authentisch eingebunden. Daher kann man vorab schon Mal sagen, wer mit dem Vorgänger was anfangen konnte, der wird mit der Fortsetzung seine Freude haben.

Der Aufbau des Films ist identisch zu seinem Vorgänger. Man bekommt wieder einen Computermonitor geboten und darf das Skypen der jugendlichen Spielgruppe genießen. Nebenbei werden wieder die sozialen Netzwerke in den Fokus gerückt die mit einer Detektiv-Horror-Geschichte rundum einen gestohlenen Laptop, den sich Hauptakteur Matias zugelegt hat, erweitert wird. Der Laptop beinhaltet einige Snuff-Videos und auch die Kommunikationswege über das Darknet sind dort hinterlegt. Es dauert nicht lange und der ursprüngliche Besitzer des Laptops meldet sich bei Matias. Blöd nur, dass Matias in diesem Moment mit seinen Freunden einen Spielabend über Skype führt, wo sich der Darknet-Serienmörder kurzerhand in das Skype-Spektakel mit seinen Freunden einschaltet und mit ihnen ein kleines Mörderspiel inszeniert. Es wäre auch nicht soweit gekommen, wenn unser Hauptakteur Matias die Anweisung folge geleistet hätte. Aber dumme Teenager gehören in jedem guten Horrorfilm dazu und bilden auch das typische Klischee bei so ziemlich allen Horrorfilme und demnach sind auch bei "Unknown User: Dark Web" die typischen Klischees gang und gäbe.Während der Skype-Konferenz erfährt die Spielgruppe auch, wie so ein Mörderspiel eigentlich abläuft. In dem Fall bekommt der Zuschauer eine Anleitung für Dummies serviert, wie der Hauptakteur Matias durch seine kleiner Recherchetätigkeit das Material auf sein Laptop als Mörderspiel aufdeckt: Man suche sich ein weibliches Opfer und lässt die Spielgruppe entscheiden, ob dieses Opfer entführt werden soll und wie diese zu Tode kommen soll. Das wird dann live aufgenommen und an die Teilnehmer verschickt. In "Unknown User: Dark Web" wird blöderweise die jugendliche Spielgruppe zum Teilnehmer dieses Mörderspiels. Die Frage ist nur, ob das Absicht war oder purer Zufall?

Den Versuch aus dem Thema eine durchaus spannende Story zu basteln hat funktioniert. Regisseur Stephen Susco konnte den Zuschauer stets im dunkeln verweilen, nichts ahnend davor, wem es als nächstes treffen konnte und wer dahinter steckt. Jedoch geht der Film mit seiner Machart etwas schlampig um, denn wieder navigiert der Zuschauer über den filmischen Computermonitor den gesamten Film. Diese Methode hat es in der Vergangenheit bereits oft gegeben und wirkt mittlerweile Ausgelutscht. Die Idee war am Anfang noch gut und interessant sowie was neues abseits der alternativen im Horror-Genre, aber mittlerweile wirkt die Machart einfach nur überholt und bietet nichts neues, da man wieder zum wiederholten Mal durch Facebook und Co switcht und da hilft das Darknet als Plattform nicht wirklich, denn es ist im Endeffekt eine Oberfläche mehr, was der Zuschauer visuell erleben darf. Den größten Verlust an Spannung verlor der Film auch mit der Preisgabe der Identität des Darknet-Serienmörder, der nach der Preisgabe seiner Identität wie ein Vollpfosten dargestellt wird und nicht wie ein knallharter IT-Guru-Killer der das gewisse Know How besitzt. Auch wenn der Film im letzten Drittel krampfhaft versucht, sich dem Genre Horror einordnen zu wollen, rutschte er immer weiter ins Snuff-Genre ab und verblieb dort mit seinen gleichgebliebenen.

Fazit: Stephen Susco's Regiedebüt "Unknown User: Dark Web" entwickelt eine zeitweise aufbauende Spannung, die die Schlinge um den Hals des Zuschauers immer weiter zuziehen konnte. Das Szenario - das hier entwickelt wird - sorgt neben dem Schock, denn der Film als solches vermittelt, auch noch für ein unangenehmes Gefühl beim nächsten benutzten der sozialen Netzwerken oder Skype. Das Thema rundum Found-Footage-Filme wirkt mittlerweile Ausgelutscht und "Unknown User: Dark Web" ist da keine Ausnahme. Bereits im zweiten Drittel verliert der Film seine Spannungsmomente, generiert jedoch krampfhaft neue hinzu, die teils zünden, teils verblassen. Zum Ende hin rutscht "Unknown User: Dark Web" immer tiefer ins Snuff-Genre ab. Erstaunlich ist jedoch, mit welchen minimalen Mitteln man den Zuschauer in den Bann ziehen kann. Teilweise reicht schon einfach nur ein Computerbildschirm dafür aus. Fans des Vorgängers werden bei "Unknown User: Dark Web" auf ihre kosten kommen und den nächsten Spielabend über Skype vielleicht überdenken.

Wertung: 6.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

Verkaufstart: 11. April 2019

Publisher: Universal Pictures

Homepage: www.universalpictures.at/unknownuser2-darkweb

Verpackung: - (Presse Disk)
Anzahl Disks: 1
Wendecover: - (Presse Disk)

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 93 Min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)
3. Französisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch
- Französisch

Extras: 
• 3 alternative Enden (20:25 Min.)

Kritik Extras
Das Bonusmaterial von "Unknown User: Dark Web" hält insgesamt drei alternative Enden bereit, die unterschiedliche Szenarien bzgl. des möglichen Überlebens einiger Figuren entwickeln. Mehr Bonusmaterial bekommt man nicht geboten.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Pascal Müller

Pascal Müller

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