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Apr20

BD Kritik: Triple Threat

BD Kritik: Triple Threat

Originaltitel: Triple Threat
Herstellungsland: China, Thailand, USA

Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Action, Thriller
Freigabe: FSK-18
Regie: Jesse V. Johnson

Darsteller: Tony Jaa, Scott Adkins, Michael Jai White
 u.a.

Hardware: 

Wir danken Koch Media für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Die Söldner Payu (Tony Jaa) und Long Fei (Tiger Chen) werden als Teil einer Spezialeinheit angeheuert, die von Deveraux (Michael Jai White) angeleitet wird. In Indonesien befreit die Truppe ihren eigentlichen Anführer Collins (Scott Adkins) aus einem Lager und richtet ein Massaker unter den Bewachern an, dem auch die Frau von Jaka (Iko Uwais) zum Opfer fällt. Der überlebt das Gefecht verletzt. Nach seiner Genesung sucht Jaka nach den Mördern seiner Frau und trifft zuerst auf Payu und Long Fei. Von diesen erfährt er allerdings, dass diese von Collins' Einheit verraten und beinahe getötet wurden, weshalb sie ebenfalls eine Rechnung mit den Söldnern offen haben. Diese wiederum haben bereits ein neues Ziel: Xiao Xian (Celina Jade), eine reiche Erbin, die mit ihren Vermögen den Kampf gegen Verbrechersyndikate finanziert. Die drei Nahkampfexperten versuchen mit Collins und seinen Leuten abzurechnen, die wiederum die unliebsamen Zeugen des Massakers in Indonesien gern endgültig loswerden wollen...

 


 

 


Kritik: Für den Martial Arts Fan liest sich der Cast von TRIPLE THREAT ein wenig wie ein wahr gewordener Traum. Iko Uwais, Tony Jaa, Scott Adkins, Michael Jai White und Tiger Chen. Außerdem noch JeeJa Yanin, die trotz ihres überzeugenden Auftritts in CHOCOLATE (2008) immer noch nicht so richtig Fuß fassen konnte. Celina Jade ist ebenfalls zu sehen, auch wenn sie keine Actionrolle einnimmt, und der ehemalige UFC Mittelgewichts-Champ Michael Bisping ist ebenfalls in einer größere Rolle zu sehen. Zusätzlich noch Ron Smoorenburg, der in JACKIE CHAN IST NOBODY (19989) seinen ersten Auftritt hatte und direkt gegen den Altmeister antreten durfte sowie Dominique Vandenberg. Die Regie hat Jesse V. Johnson übernommen, der sich seine Lorbeeren zunächst als Stuntman in Filmen wie TOTAL RECALL (1990) und TERMINATOR 3 (2003) verdient hat. Das heißt, er versteht sich auf Action und stellt dies auch schon seit einiger Zeit als Regisseur unter Beweis. Dabei arbeitet er gerne mit Scott Adkins zusammen und lieferte jüngst einige Filme mit beliebten Action-Darsteller ab.

Die Handlung des Films ist hingegen ein gewöhnungsbedürftiges Konstrukt. Einerseits würde sie in groben Zügen auf einen Bierdeckel passen, wobei sich das ehrlicherweise bei einem Großteil der Filme kaum anders ausnimmt, andererseits ist sie auch recht verworren und hinterlässt mehr Fragen, als das sie Antworten liefern würde. Collins (Scott Adkins) befindet sich im thailändischen Dschungel in Gefangenschaft und sein ehemaliger Trupp Söldner; Devereaux (Jai White), Mook (Yanin), Dom (Vandenberg), Steinger (Smoorenburg) und Joey (Bisping) versucht ihn aus der Gefangenschaft zu befreien. Unterstützung erhalten sie dabei von Long Fei (Chen) und Payu (Jaa), die den Dschungel wie ihre Westentasche kennen. Der ein wenig an PREDATOR (1987) erinnernde Auftakt mündet in einer groß angelegten Actionsequenz, in der pyrotechnische Effekte in opulentem Ausmaß zum Tragen kommen. Gleichzeitig geizt man an dieser Stelle nicht plastischen Effekten, die für die explizite Gewaltdarstellung genutzt eingesetzt werden. Beides sind Elemente, die immer wieder ihren Weg in die Handlung finden und neben den ausufernden Kampfsequenzen den Reiz von TRIPLE THREAT ausmachen. Das Blutbad, welches die Söldner auslösen wird auch Jakas (Uwais) Frau getötet, was ihn auf einen Pfad der Rache führt. Weshalb der Kämpfer in einem Dschungeldorf lebt, welches politische Gefangene hält wird allerdings nie erläutert.

Nach der erfolgreichen Befreiung Collins’ planen die Söldner ihre beiden Fremdenführer in einer Explosion zu töten. Diese es jedoch in letzter Sekunde zu entkommen und verbünden sich über Umwege mit Jaka, der sie später aufsucht. Es stellt sich heraus, dass Collins und sein Trupp dazu angeheuert wurde die chinesische Milliardärs-Tochter Xian (Jade) zu ermorden. Diese versucht gerade einem Verbrechersyndikat das Handwerk zu legen. Auch hier bleiben zahlreiche Fragen offen. Zum einen ist unklar, wer hinter dem Attentatsversuch steckt, noch wie Xian das offenkundige Problem lösen möchte, an welchem selbst die chinesische Regierung scheitert. Das Drehbuch ist aufgebläht und unnötig kompliziert. Der Versuch eine politische Motivation hinter den Geschehnissen zu etablieren funktioniert schlicht nicht, weil konkrete Hintergründe fehlen und Xian extrem blass bleibt. Man merkt der Handlung, dass sie recht zweckdienlich eingesetzt wird, um möglichst viele Actionszenen in der Geschichte zu platzieren. Wie nicht anders zu erwarten und wie sicherlich auch von den meisten Fans gehofft, liegen in diesen Szene auch ganz klar die Stärken des Films verborgen.

Bei einem solche illustren Aufgebot an Kampfkünstlern vor und hinter der Kamera, die zudem auch über einiges an Erfahrung in Hinblick Kampfchoreographie mit sich bringen, benötigt man jemanden, der die Zügel recht streng in der Hand hält und gleichzeitig genügend Spielraum bietet, um das Potential der Schauspieler ausschöpfen zu können. Für die Kampfchoreographie zeichnet Tim Man verantwortlich, der diese Aufgabe schon bei NINJA (2013) und UNDISPUTED IV (2016) übernommen hat.

Ohne zu sehr in die Details zu gehen, kann man sagen, dass der Film dahingehend wirklich abliefert. Nach 20 Minuten treten bereits Tiger Chen und Iko Uwais gegeneinander an, deren Aufeinandertreffen in MAN OF TAI CHI (2013) sehr kurz angebunden und recht enttäuschend war. Tony Jaa wird ebenfalls von der Leine gelassen und teilt wie schon in ONG BAK (2003) mit seinem Muay Thai Stil fleißig Ellenbogen und Knie aus. Ein besonders bemerkenswertes Aufeinandertreffen findet zwischen dem Thailänder und Scott Adkins statt, der schon vor geraumer Zeit erwähnte, dass er gerne gegen Jaa antreten würde. Ein absolutes Fest, was hier abgefeuert wird und man könnte meinen seit 2003 wäre kein Tag vergangen, so akrobatisch und dynamisch präsentieren sich die Kontrahenten. Als nach Uwais in dem Duell mitmischt, zieht die Action noch einmal an. Leider bekommt Yanin keine nennenswerte Plattform und Jai White wirkt etwas lethargisch, allerdings ist der Karate-Star mit 50 Jahren auch schon etwas betagter. Was zudem nicht heißt, dass er nicht ein paar ansehnliche Momente abliefert. Eine erstaunliche gute Figur macht auch der ehemalige UFC-Star Michael Bisping, der einen etwas weniger akrobatischen, aber dafür bodenständigeren Kampfstil abliefert. Um es auf den Punkt zu bringen: Wer TRIPLE THREAT wegen der Kämpfe gekauft hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Die Feuergefechte nehmen sich da nicht ganz so gut aus, weil die Inszenierung schlicht nicht ganz so gut so gelungen ist. Regisseur Johnson zeigt einfach, dass er sich im Kampf Mann gegen Mann einfach besser auskennt. Allerdings sei gesagt, dass eine der erinnerungswürdigsten Sterbeszene des Films der Abschluss eines umfangreichen Schusswechsels ist.

Fazit: TRIPLE THREAT ist und bleibt eine kleine Produktion, die mit einem limitierten Budget auskommen muss. Allerdings ist der Action-Streifen überaus ambitioniert und vereint viel Talent vor und hinter der Kamera, wovon der Film merklich profitiert. Zudem weiß Johnson, wie er sein Budget einzusetzen hat, um den besten Effekt zu erzielen. Letztlich lebt der Film jedoch von seinem talentierten Cast, der zusammen mit Fight Choreograph Tim Man überaus gelungene Kämpfe abliefert und von Jonson gut eingefangen wird. TRIPLE THREAT Ist kein Meilenstein wie ONG BAK, IP MAN (2008) oder THE RAID, aber reiht sich ganz gut neben Film wie UNDISPUTED II (2006) und BLOOD AND BONE (2009) ein. Für Fight-Fans auf jeden Fall absolut sehenswert.

Wertung: 8.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

Verkaufstart: 28. März 2019

Publisher: Koch Media

Homepage: shop.kochmedia.com/shop/de_AT/

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Anzahl Disks: 1
Wendecover: - (Presse Disk)

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 95 Min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras: 
• Behind the Secnes (1:30 Min.)
• Deutscher Trailer (1:29 Min.)
• Englischer Trailer (1:26 Min.)
• Trailershow mit Trailern zu 3 weiteren Titeln

Kritik Extras
Leider keine Extras, die erwähnenswert wären. Einzig ein wahnsinnig kurzes Behind the Scenes (1:30 Minuten) findet sich auf dem Silberling. Liefert nur leider gar keine Background-Informationen, sondern zeigt lediglich, dass man auch während der Dreharbeiten etwas Spaß hatte. Ansonsten bekommt man nur ein paar obligatorische Trailer präsentiert.

Wertung: 1|10

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