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Jun02

BD Kritik: Tremors 6 - Ein kalter Tag in der Hölle

BD Kritik: Tremors 6 - Ein kalter Tag in der Hölle

Originaltitel: Tremors: A Cold Day in Hell
Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Action, Horror, Komödie
Freigabe: FSK-16
Regie: Don Michael Paul

Darsteller: 
Michael Gross, Jamie Kennedy, Tanya van Graan u.a.


 

Inhalt: Als Burt Gummer und sein Sohn Travis Welker von tödlichen Angriffen durch riesige Würmer in Kanada hören, reisen sie sofort in die arktische Tundra, um die Vorfälle zu untersuchen. Dort geraten sie schnell in Schwierigkeiten, als sie von riesigen Graboiden und fliegenden Raketenwürmern umzingelt werden. Den beiden kommt ein beunruhigender Verdacht: Werden die Graboiden heimlich als Waffen benutzt? Doch bevor sie ihre Theorie beweisen können, wird Burt mit Graboiden-Gift infiziert. Es bleiben nur 48 Stunden, um ein Gegengift herzustellen – doch dafür müssen sie herausfinden, wie man einen Graboiden melkt ...

 


 

 


Kritik: Wenn es etwas in der B-Movie Welt gibt, was nicht tot zu kriegen ist, dann ist es die "Tremors"-Reihe. Mit bereits 5 Teilen konnte die Trash-Reihe Ihre Existenz auf dem Heimvideomarkt ausbauen, die bis heute anhält und nun mit "Tremors 6 - Ein kalter Tag in der Hölle" (OT: "Tremors: A Cold Day in Hell"; 2018) fortgesetzt wird. In den 1990er Jahren brachte Ron Underwood ("Agents of S.H.I.E.L.D.") mit "Im Land der Raketen-Würmer" (OT: "Tremors"; 1990) den ersten Graboiden-Horrorfilm mit Kevin Bacon ("Hollow Man - Unsichtbare Gefahr") in der Hauptrolle auf dem Markt, der sich zu einem kleinen Genre-Klassiker entwickelten konnte. Mitte der 2000er folgen noch drei Sequels und ein Prequel, die allesamt Direct-to-DVD-Produktionen waren. Nach "Tremors 4 - Wie alles begann" (OT: "Tremors 4: The Legend Begins"; 2004) dauerte es elf Jahre bis mit "Tremors 5 – Blutlinien" (OT: "Tremors 5: Bloodlines"; 2015) das Franchise um die gefräßigen Graboiden wieder auf der Bildfläche erschienen und mit ihnen kehrte auch Darsteller Michael Gross ("Familienbande") als Burt Gummer zurück, der seit dem Erstling als fester Bestandteil der Reihe gilt und sich als Antigraboiden-Liebling entwickeln konnte. Mit "Tremors 6 - Ein kalter Tag in der Hölle" wird das Franchise rundum die die gefräßigen Graboiden wieder fortgesetzt und kein anderer, als Michael Gross als "Burt Gummer" verkörpert den Graboiden-Jäger, der zum Wiederholten male versucht, dass Franchise an sich zu reißen. Ob Ihm das gelingt, erfährt Ihr in unsere Besprechung zum Film.



In "Tremors 6 - Ein kalter Tag in der Hölle" verlassen die Graboiden ihr eigentliches Territorium - die Wüste - und toben sich in der schneebedeckten, vereisten Arktis aus. Was sich im ersten Moment genauso wie andere Trash-Produktionen wie "Snow Sharks" oder "Sand Sharks" anhört, ist leider tatsächlich ein Bestandteil der Story. Der Prolog verspricht durch sein frostiges Szenario zwar etwas Abwechslung zum üblichen Wüstenstaub, letztlich erweist sich der Prolog aber nur als Appetithappen, denn ein Großteil spielt wieder im wüstenähnlichen Gebieten. Hier begnügt sich "Tremors 6 - Ein kalter Tag in der Hölle" damit die bekannten Szenen und Momente der Vorgänger und vor allem des Erstlings, zu Remaken ohne etwas wirklich neues hinzuzufügen. Spannung kommt dabei nie auf, auch wenn Michael Gross scheinbar immer noch große Freude an seiner Rolle hat. Gepaart wird das Trashige-Szenario mit den aus "Tremors 3 - Die neue Brut" (OT: "Tremors 3: Back to Perfection" 2001) bekannten "Arschknaller". Die "Arschknaller" sind fliegen Graboiden und die Weiterentwicklung der Graboiden-Würmer und sorgen dazu, dass die Filme nicht mehr wirklich ernst zu nehmen sind. Das Arschknallen der "Arschknaller" dient nämlich als Antrieb, demnach kommt ein Feuerstoß aus ihrem Hinterteil, so dass sie abheben können. Mit dem dritten Teil wurde nicht nur die "Arschknaller" mit eingeführt, sondern auch die Story wurde immer trashiger und lustiger. Diese Art blieb man treu und baute die trashige-Story und die lustigen Parts weiter aus, sodass diese fester Bestandteil der weiteren Graboiden-Filme wurden und demnach auch in "Tremors 6 - Ein kalter Tag in der Hölle" weiter fortgesetzt wurden. Zum Leidwesen der Zuschauer, die ein ernst gemeinten Tierhorrorfilm erwartet haben.



Wie bereits in den letzten Graboiden-Filmen ist Michael Gross auch hier wieder in der Hauptrolle zu bewundern. Seine kultige Figur "Burt Gummer" verkommt jedoch mehr und mehr zur unerträglichen Witzfigur. Es ist letztendlich traurig mit anzusehen, wie sich der inzwischen 70-Jährige immer wieder zur Witzfigur macht und an jeder noch so verrückten Aktion teilnimmt und das über den kompletten Film hinaus ohne jede Scham zu verlieren, sich damit aber ganz weit unterhalb der Gürtellinie bewegt. Unterstützt wird er - wie auch schon im letzten Teil - von Jamie Kennedy. Dieser versucht nun schon zum zweiten Mal, an seite von Michael Gross das Franchise an sich zu reißen, muss sich aber Michael Gross und seinem Charisma geschlagen geben. Der Rest der Crew ist als nettes Beiwerk zu betrachten und nicht wirklich interessant und dienen wenn überhaupt nur als Futter für die Graboiden. Die Dialoge wie z.B. "Unterwäsche engt mich zu sehr ein" liegen an der Tagesordnung und lösen so einige Schenkelklopfer aus. Das Graboiden-Franchise wird von Teil zu Teil immer lustiger und die Schauspieler sehen die Graboiden immer weniger als Gefahr, sondern mehr als ein Spassiges Abenteuer an. Auch wenn Michael Gross als "Burt Gummer" eine durchaus liebenswerte Figur darstellt und für lustige momente sorgt, ändert es doch nichts daran, dass die Filme nach dem noch recht ordentlichen "Tremors 2: Die Rückkehr der Raketenwürmer" (OT: "Tremors II: Aftershocks" 1996) nur noch ein Schatten ihrer selbst sind.

Statt nur auf handgemachten Puppen, setzt man auch bei "Tremors 6 - Ein kalter Tag in der Hölle" weiter auf die bekannten CGI-Effekte. Die sehen im Kontext zum Budget jedoch ganz ordentlich aus, sorgen aber auch dafür, dass ein künstlicher Digital-Look entsteht. Die Kombi aus CGI Effekte und handgemachten Puppen sorgen immerhin für ein besserer Look, als noch bei den vorherigen Teilen. Auch wenn die handgemachten Puppen rar gesät wurden, konnten die sich damit von den letzten Teilen und vor allem von anderen - komplett animierten - trash Filmen wie z.B. "Snow Shark" und Co abehben. Die CGI-Effekte in "Tremors 6 - Ein kalter Tag in der Hölle" sind aber auch nicht das schlimmste Übel, was dem Franchise passieren könnte, da diese im Vergleich zu den anderen Teilen eine bessere Qualität aufweisen konnten, jedoch ist der Sprung auf CGI-Effekte ein Aspekt dafür, warum es aktuell gar nicht so schlimm wäre, wenn die Reihe wieder für ein paar Jahre pausieren würde. Schließlich sollte sich aus dem Graboiden-Franchise kein neues "Shark ..." werden wo die Qualität mit jedem Teil stetig abnimmt und sich das Franchise zur einer Bierrigen angelegenheit entwickelen, wo man einen ganzen Kasten Bier intus haben sollte, damit der Film zu ertragen wäre. Dank der Implementierung von Comedyhaften Szenen seitens der Charakter, der trashigen Story und den "Arschknaller" die seit dem dritten Teil das Franchise stets begleiten, fehlt da weiß Gott nicht mehr viel.

Fazit: Auch wenn den Graboiden langsam aber sicher der Luft ausgeht, der sechte Teil ist da doch noch ein leichter Aufstieg gelungen, das durchaus zugefallen und unterhalten weiß. Allerdings sind die Szenarien ohne die Graboiden etwas zäh und kommen einer billigen trash-Produktion gleich, so dass man das Auftauchen der Graboiden jeweils sehr zu schätzen weiß. Die CGI Effekte der Graboiden sehen ansprechend gut aus, da in gewissen Szenen auch noch auf die handgemachten Puppen zurück gegriffen wurde und damit ein besserer Look gewonnen werden konnte, als bei den vorherigen Teilen. Ebenso konnte man sich damit auch von anderen - komplett animierten trash Filmen wie z.B. "Snow Shark" und Co etwas abheben. Das Graboiden-Franchise konnte mit "Tremors 6 - Ein kalter Tag in der Hölle" noch einmal einen guten Aufschwung gewinnen, wodurch ein siebter Teil gerne kommen kann, diesmal aber mehr Horror und mit einen ersten Burt Gummer!

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

BD Verkaufstart: 31. Mai 2018
BD Verleihstart: 31. Mai 2018

Publisher:
Universal Pictures
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Anzahl Disks: 1
Wendecover: Nein

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 98 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:
*Das Making-of von "Tremors - Ein kalter Tag in der Hölle"
*Anatomie einer Szene
*Hinter den Kulissen von Chang's Market

Kritik Extras
Da uns nur eine Presse-BD ohne Extras zu Verfügung stand, entfällt an dieser Stelle eine Bewertung der Extras.

Wertung: x|10

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