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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Feb17

BD Kritik: The Pool

BD Kritik: The Pool

Originaltitel: Narok 6 metre
Herstellungsland: Thailand

Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Action, Thriller, Drama
Freigabe: FSK-16
Regie: Ping Lumpraploeng

Darsteller: Theeradej Wongpuapan, Ratnamon Ratchiratham
 u.a.

Wir danken Busch Media Group für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Sechs Meter hohe Wände. Zwei Menschen. Eine Bestie. Kein Entkommen! Der junge Day arbeitet für eine Filmcrew, die in einem stillgelegten Schwimmbad einen Werbespot dreht. Nach Ende der Dreharbeiten will Day ein wenig relaxen und schläft auf einer Luftmatratze im Pool ein. Als er wieder aufwacht, ist das Wasser zur Hälfte abgelaufen. Rundherum türmen sich meterhoch die spiegelglatten Wände auf. Der Beckenrand ist unerreichbar. Die Crew ist längst nach Hause gefahren. Als dann noch Days Freundin durch einen Unfall in Pool landet und ein Krokodil auftaucht, beginnt ein gnadenloser Kampf ums Überleben.

 


 

 


Kritik: Von "Rogue" über "Lake Placid" bis hin zu "Crawl" wurde in den vergangenen Jahren das Genre um einige neuen Tierhorror-Filme erweitert. Auch bei "The Pool" von Regisseur Ping Lumpraploeng, bekommen man eine dicke Portion Tierhorror spendiert. "The Pool" bedient sich dabei allerdings einer neuen, frischen Prämisse, indem er seine beiden Protagonisten in einem leeren 6 Meter tiefen Pool aussetzt, aus dem ein Entkommen vorerst unmöglich scheint. Die Heimkinoauswertung erfolgt auf DVD und Blu-ray im Keep Case am 17. Januar 2020 über Busch Media Group. Ob der Tierhorror aus Thailand in der gleichen Liga wie die oben genannten Spielt oder nur billige Trash darstellt, erfährt ihr in dieser Kritik.

"The Pool" kommt ohne großes Budget aus, was vor allem an den CGI-Effekten gut erkennbar ist. Die teils eher durchschnittlichen Effekte werden aber dank der spannenden und intensiven Story gut kaschiert. Wer mit dem doch etwas weit hergeholten Handlungsverlauf keine allzu großen Probleme hat, bekommt ein durchaus intensiven, bis zum Ende spannenden Tierhorror-Thriller geboten. Einzig die Synchronisation wirkte anfangs sehr billig was wiederum nicht großartig stört, da im späteren Verlauf nicht viel Dialog folgen. Dazu später aber mehr. Bei der Inhaltsangabe hingegen denkt man sich eigentlich, wie man mit dieser Story einen ganzen Film füllen möchte. Das klappt durchaus und der Film hat auch einiges an Wendungen parat, die natürlich nicht wirklich zwingend logisch sind, aber darauf legt der Film auch keinen großen Wert. Für einen Trashfilm wirkt der Film zu gut, für einen B-Movie eigentlich zu schlecht, wobei sich das hier auf die Syncro, schauspielerische Leistung und die CGI-Effekte bezieht, denn Kamera und Regie und vor allem die teilweise wirklich skurrilen Einfälle sind durchaus gelungen.

Es ist natürlich schwer eine Geschichte für voll zu nehmen, deren Protagonisten sich so dubios verhalten, dass man ihnen am liebsten höchstpersönlich das Krokodil auf den Hals hetzen möchte. Wenn man sich irgendwann damit abgefunden hat, dass es sich bei den Protagonisten nicht nur um die größten Pechvögel auf Erden handelt, sondern sie obendrein auch nicht die hellsten Kerzen auf der Torte zu sein scheinen, kann man "The Pool" einen gewissen Unterhaltungswert zusprechen. Die Kulisse ist erfrischend, wirkt durchaus bedrohlich und sorgt dafür, dass der thailändische Tierhorror stellenweise Spannung generieren kann. Die beiden Protagonisten leisten solide Arbeit, kämpfen wacker gegen die Schwächen die der Film mit sich bringt und schaffen es sogar, hin und wieder ein wenig Mitleid zu erwecken. Die oben bereits erwähnte Synchronisation ist nicht wirklich gelungen, was in diesem Fall mit gemischten Gefühlen zu beurteilen ist. Zwar folgen nicht viele Dialoge im Film, hingegen lässt sich der Film auch schwer im Original anschauen, es sei denn man beherrscht Thailändisch.

Die größte Schwachstelle des Films ist jedoch eine andere -  das CGI-Krokodil. Das Krokodil, wirkt nämlich wie aus dem Computer entsprungen und man sieht dem Film das sogar sehr gut an. Zwar funktioniert das Krokodil als zusätzliche Gefahrenquelle, geht aber aufgrund der ohnehin lebensbedrohlichen Gefangenschaft im Pool absolut unter. Spätestens da sieht man dem Film sein mageres Budget gut an, wenn man anderen Genre-Vertreter wie z.B. "Crawl" zum Vergleich nimmt. Es wirkt zwar durchaus beklemmend mit einem wilden Krokodil in einem leeren 6 Meter tiefen Pool gefangen zu sein, jedoch leben und leiden beide Seiten einfach nur nebeneinander her. Kleinere Konflikte, ausgelöst durch unüberlegte Handlungen des Protagonisten, bringen zwar immer mal wieder etwas fahrt auf, erledigen sich aber ebenso schnell, wie sie gekommen sind.

Fazit: "The Pool" ist ein durchschnittlicher Genre Mix aus Thriller und Tierhorror, der leider an fehlenden Innovationen und schwacher CGI leidet. Unter dem Strich kann man mit dem Genre Mix aus Thailand durchaus Leben, sofern die Erwartungen bodenständig bleiben. Wer mit mittelprächtiger Tierhorror-Unterhaltung leben und sowohl in der Logik als auch bei den CGI-Effekten bzw. Animationen des Krokodils Abstriche hinnehmen kann, der wird in "The Pool" auf seine Kosten kommen. Genre-Vertreter die hoch Budgetierte Tierhorrorfilme zum Vergleich heranziehen, sollten sich die Sichtung gut überlegen. 

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 

Verkaufstart: 17. Januar 2020

Publisher: Busch Media Group
Homepage: www.buschmediagroup.de/portfolio/the-pool

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Anzahl Disks: 1
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 90 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Thailändisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:
• Trailershow:
- Buffalo Boys (2:24 Min.) 
- Monster Party (1:29 Min.) 
- 15 Minutes of War (2:16 Min.) 
- Piercing (2:07 Min.) 
- No Mercy (1:21 Min.) 
- Killing Ground (2:07 Min.) 
- Death Kiss (0:56 Min.) 
- Tal der Skorpione (1:49 Min.)

Kritik Extras
Das Bonusmaterial beinhaltet nur acht Programmtipps aus dem Repertoire des Anbieters.

Durchschnittliche Besucher-Wertung

3.0/10 Bewertung (2 Stimmen)
Pascal Müller

Pascal Müller

   

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