!

Bereitsgetestet.de verwendet Cookies, um Ihnen bestimmte Funktionen zu ermöglichen und die Website dem Nutzungsverhalten der Besucher besser anpassen zu können. Wenn Sie die Website weiter nutzten, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Datenschutzerklärung

OK

Filmtipp  

   

Gewinnspiel #1  

   

Kommende Reviews  

   
Dez19

BD Kritik: Leatherface

BD Kritik: Leatherface

Originaltitel: Leatherface
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Horror
Freigabe: keine Jugendfreigabe
Regie: Alexandre Bustillo, Julien Maury

Darsteller:
Stephen Dorff, Lili Taylor, Sam Strike u.a.

Preis zum Test: EUR 32,99


 

Inhalt: Texas in den 50er-Jahren: Der jüngste Sohn von Verna Sawyer wird wegen des Mordes an der Tochter von Sheriff Hal Hartmann in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Zehn Jahre später gelingt ihm mit drei sadistischen Insassen die Flucht. Sie nehmen die junge Krankenschwester Lizzy als Geisel und entführen sie auf einen gewalttätigen Roadtrip quer durch Texas. Doch den jungen Psychopathen ist das Gesetz auf den Fersen – der rachsüchtige Sheriff Hartman nimmt mit brutalen Methoden die Verfolgung auf. Durchs Land verläuft eine Blutspur, die aus dem jungen Sawyer endgültig das Monster macht, das man später als Leatherface kennen wird…

 


 

 



- Kritik -
     

LEATHERFACE ist der bereits achte Eintrag in das TCM-Franchise, welches der dieses Jahr leider verstorbene Regisseur Tobe Hooper mit seinem THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE 1974 startete. Man muss zugeben, dass die Reihe nie wirklich den Kultstatus anderer Horror-Reihen wie um Freddy Krueger oder Michael Myers erreichen konnte. Dies mag daran liegen, dass die bisherigen Filme immer mit größerem Abstand zueinander entstanden sind und so Leatherface wohl als Horror-Ikone besteht, aber immer etwas zurücktreten muss, betreten andere das Parkett. Nun folgt mit LEATHERFACE die angekündigtete Origin-Geschichte zu der Kultfigur und Turbine Medien bietet in mehreren Ausführungen eine luxuriöse Veröffentlichung des Films auf DVD und Blu-ray hierzulande. Ob der Film dieser Veröffentlichungsehre gerecht wird?

Es wurde ja bereits der schwere Stand des Franchises durch seine unhomogene Veröffentlichungspolitik der Filme erklärt. Dazu muss man auch sagen, dass beispielsweise das Original hierzulande bis 2011 auf dem Index stand und erst dank Turbine Medien nach dreijährigem Hin und Her von diesem genommen wurde. Dazu kommt nun auch eine inhaltliche Verwirrungsstiftung, denn ein Prequel hat das Franchise eigentlihc schon. Eigentlich. Denn das 2006 erschienene Prequel TEXAS CHAINSAW MASSACRE: THE BEGINNING gilt als Vorgeschichte des Remakes von 2003, welches seinerzeit von Michael Bay produziert und von Marcus Nispel inszeniert wurde. LEATHERFACE dagegen soll nun explizit als Prequel des Originalfilms von 1974 fungieren. Die Vorgeschichte einer Horrorfigur zu erzählen, wird immer etwas kritisch betrachtet. Ist es doch der Versuch dem Unheimlichen und Unbekannten eine Erklärung mitzugeben. Einen plausiblen Grund für sein Handeln, dabei ist es doch meistens das Fehlen dessen was den Reiz dieser düsteren Figuren ausmacht. Schon Rob Zombie wurde belächelt, als er in seinem HALLOWEEN-Remake (2007) seinen Michael Myers zum Opfer einer sozial schlecht gestellten Familie werden ließ. In diesem Fall spielt der Film etwas mit diesen Klischees, ohne sie aber immer erfolgreich zu umfahren. 


Dazu kommt erstmal, dass der Film lange offen lässt, wer der jungen Protagonisten nun überhaupt zum gefürchteten LEATHERFACE werden wird und zelebriert dies mehr als Wendung. Das Ganze mag dann auch mehr oder weniger funktionieren beziehungsweise wirft ein paar Logiklücken auf, die der Film erstmal nicht lösen kann, aber angesichts des Genres nicht ganz so sehr ins Gewicht fallen. Die Besetzung überrascht dabei mit Stephen Dorff und Lily Taylor, die zuweilen etwas unterfordert werden, aber dem Ganzen durchaus etwas schauspielerische Konturen verleihen. Am Ende bleibt LEAHTERFACE ein netter Genre-Beitrag, der aber nicht wirklich Neues zu erzählen hat und schier unter dem Druck leidet dem TCM-Franchise neue Facetten abzuringen. Der Gewaltgrad ist auch hier wieder hoch, wenn auch kein Splatterfest par excellence erwarten werden sollte. Der Horror entsteht hier wohl mehr durch Blut, als durch Spannung, zuweilen Ekel, der forciert wirkt, doch verteilt sich dieser auf die 90 Minuten eher nur auf ein Drittel.

  

- Fazit -  

Der Film lässt einne zwiegespalten zurück und ist weder Fisch noch Fleisch. Angesichts des Regie-Duos hätte man mehr erwarten können, so bleibt es ein Geschenk für die Fans, aber darüberhinaus wird es schwer ein Publikum zu generieren um Interesse für weitere Teile des Franchises zu schüren.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (4 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 19. Dezember 2017
BD Verleihstart: 19. Dezember 2017

Publisher: Turbine Medien

Verpackung: BD Case (Steelbook)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 99 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 7.1)
2. Deutsch (DTS-HD MA 2.0)
3. Englisch (DTS-HD MA 7.1)
4. Englisch (DTS-HD MA 2.0)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:
*Entfernte Szenen (ca. 24 Min.):

- Alternativer Anfang
- Alternatives Ende
- Und mehr...
*Making of
*Promo-Featurette
*Interviews mit Cast & Crew
*Hinter den Kulissen
*Trailershow zu "Leatherface"
*Trailershow zu "The Texas Chainsaw Massacre"
*Trailershow zu "The Texas Chainsaw Massacre 2"
*Booklett

Kritik Extras
Wie soll es auch anders sein bei Turbine, als das das Bonusmaterial kaum Wünsche offen lässt. Fast drei Stunden an Bonusmaterial konnten sie für diese Veröffentlichung zusammentragen. Es beginnt mit einer handvoll entfernten Szenen, zu denen auch ein alternatives Ende gehört, welches alleine schon sieben Minuten läuft und im Vergleich zum Originalende etwas blutiger und ja auch etwas gemeiner als das eigentliche. Einen alternativen Anfang gibt es dazu noch zu entdecken. Herzstück, gemessen an der Länge bilden dann die fast 100 Minuten an Interviews mit den Machern und Darstellern des Films. Zur Herstellung des Films gibt es dann noch ein Promo-Featurette, sowie ein Making-Of und einen unkommentierten Blick hinter die Kulissen, wobei die letzteren beiden Segmente jeweils eine Laufzeit von 13 Minuten aufweisen. Die Krone setzte dem Ganzen noch das beiliegende Booklett auf, welches 36 Seiten umfasst. BGT-Redakteur Tobias Hohmann geht darin auf die gesamte Produktionsgeschichte des Franchises ein. Schade, aber das ist Jammern auf einem sehr hohen Niveau, bleibt es bei der Produktionsgeschichte, Form und Inhalte der Filme selbst werden wenig bis kaum besprochen.

Wertung: 8,5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

8.0/10 Bewertung (6 Stimmen)
Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

Spieltipp  

   

Neu im Februar  

 
04.02.2020

 
06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


07.02.2020

 
07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


11.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


14.02.2020


14.02.2020 

 
14.02.2020 

 
14.02.2020 

 
14.02.2020 

 
14.02.2020 


14.02.2020 


14.02.2020 


18.02.2020 

 
18.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020


20.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


25.02.2020 


27.02.2020 


27.02.2020


27.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020

Sie sehen Ihren Titel nicht?
Schreiben Sie uns!

   

Statistik  

News: 3.619
Filme: 1.430

Videospiele: 86
Specials: 104
Interviews: 62
Hardware: 9

Besuche Juli: 114.336
Belege können angefordert werden