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Feb24

BD Kritik: Halloween

BD Kritik: Halloween

Originaltitel: Halloween
Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Horror, Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: David Gordon Green

Darsteller: Jamie Lee Curtis, Judy Greer, Virginia Gardner
 u.a.

Hardware: Sony KD65XF7596, Sony BDVN8100WB 5.1 Heimkinosystem

Wir danken Universal Pictures für das Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Seit er vor 40-Jahren mit einer brutalen Mordserie die amerikanische Kleinstadt Haddonfield terrorisierte, sitzt Michael Myers (Nick Castle), abgeschottet von der Außenwelt, in einer psychiatrischen Anstalt in Haft. Als er zusammen mit anderen hochgefährlichen Insassen verlegt werden soll, passiert die Katastrophe: Der Gefangenentransport verunglückt nachts auf offener Straße und ermöglicht ihm die Flucht. Angetrieben von seinem bestialischen Drang zu morden, macht sich Myers auf nach Haddonfield und der entsetzliche Alptraum beginnt für die Bewohner aufs Neue. Nur Laurie (Jamie Lee Curtis), die dem maskierten Killer seinerzeit nur knapp entkommen konnte, ist vorbereitet, sich dem personifizierten Bösen entgegenzustellen...

 


 

 


Kritik: Nach 40-Jahre konnte der Regisseur David Gordon Green ("Stronger", "Ananas Express") für seine Fortsetzung zu "Halloween - Die Nacht des Grauens" (1978) den alten Cast, bestehen aus die Screen-Queen Jamie Lee Curtis ("Halloween - Die Nacht des Grauens", "True Lies - Wahre Lügen") und Nick Castle ("Halloween - Die Nacht des Grauens") der den alten Michael Myers verkörpert hat, gewinnen. Aber dabei sollte es nicht bleiben, für die atmosphärischen musikalischen Momente gewann Green neben Cody Carpenter und Daniel Davis, noch den Meister höchstpersönlich als Komponist für sein Film gewinnen - John Carpenter, der schon für Klassiker wie "Halloween - Die Nacht des Grauens", "Die Klapperschlange" oder "Das Ding aus einer anderen Welt" verantwortlich war. Green's Fortsetzung zu "Halloween" beschreibt sich wie folgt: Seit er vor 40-Jahren mit einer brutalen Mordserie die amerikanische Kleinstadt Haddonfield terrorisierte, sitzt Michael Myers (Nick Castle), abgeschottet von der Außenwelt, in einer psychiatrischen Anstalt in Haft. Als er zusammen mit anderen hochgefährlichen Insassen verlegt werden soll, passiert die Katastrophe: Der Gefangenentransport verunglückt nachts auf offener Straße und ermöglicht ihm die Flucht. Angetrieben von seinem bestialischen Drang zu morden, macht sich Myers auf nach Haddonfield und der entsetzliche Alptraum beginnt für die Bewohner aufs Neue. Nur Laurie (Jamie Lee Curtis), die dem maskierten Killer seinerzeit nur knapp entkommen konnte, ist vorbereitet, sich dem personifizierten Bösen entgegenzustellen. Über Universal Pictures erscheint der Film am 28.02.2019 auf DVD, Blu-ray und als VoD. Ob "Halloween" auch nach 40-Jahren das Potential eines gelungenen Slasher-Horrorfilm bieten kann und eine würdige Fortsetzung darstellt, steht auf einem anderen Blatt und wird im Laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

Wie oben bereits erwähnt, ist es nicht nur 40-Jahre her, dass der Serienkiller Michael Myers Haddonfield in Angst und Schrecken versetzte, sondern spielt die Fortsetzung auch 40-Jahre nach dem Original von 1978. Nachdem Michael bereits als Sechsjähriger seine Schwester in einer Halloween-Nacht des Jahres 1963 ermordet hatte, war ihm die Flucht 15 Jahre später aus dem Smith’s Grove Warren County Sanatorium gelungen. In der Halloween-Nacht des Jahres 1978 ermordete er die Jugendlichen Annie, Robert und Lynda. Lediglich Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) überlebte - wenn auch nur knapp. Seit Michael Myers in "Halloween - Die Nacht des Grauens" das erste Mal schweigend mordete, gab es im Laufe der Jahre mit "Halloween II – Das Grauen kehrt zurück" (1981), "Halloween 3 – Die Nacht der Entscheidung" (1982), "Halloween IV – Michael Myers kehrt zurück" (1988), "Halloween V – Die Rache des Michael Myers" (1989), "Halloween VI – Der Fluch des Michael Myers" (1995), "Halloween H20" (1998) und "Halloween: Resurrection" (2002) neun Fortsetzungen und mit "Halloween" (2007) und "Halloween II" (2009) zwei Remakes aus den Federn von Regisseur Rob Zombie ("Haus der 1000 Leichen"). Mit "Halloween" folgt nun der insgesamt elfte Film des Franchises - und ignoriert alles, was nach dem ersten Teil der Reihe passiert und veröffentlicht wurde. So knüpft "Halloween" also an die Ereignisse von "Halloween - Die Nacht des Grauens" aus dem Jahr 1978 an und spinnt die Geschichte 40-Jahre später weit.

Als man einen neuen Teil der "Halloween"-Reihe ankündigte, war die Aufregung allein schon deswegen groß, weil John Carpenter nach Jahren wieder zum Franchise zurückkehrte. Schließlich bestätigte auch Jamie Lee Curtis, dass sie nach 16-Jahren erneut in die Rolle der Laurie Strode schlüpfen würde und auch Nick Castle sowie James Jude Courtney würden als Michael Myers zu sehen sein. Damit stieg die Erwartungshaltung für einen neuen "Halloween"-Film drastisch an. Das Endergebnis zeigt, dass auch Nostalgie im neuen Gewand unterhaltsam wieder auferstehen kann. Es wäre ein Leichtes gewesen, Michael einfach wieder nur mordend durch Haddonfield ziehen zu lassen, während Laurie schon auf ihn wartet, um sein Treiben zu beenden. Zugegeben, dieses simple Strickmuster blitzt bei "Halloween" immer wieder mal durch, jedoch hat sich das Drehbuch glücklicherweise Zeit genommen, um vom üblichen Schema eines Horrorfilms abzuweichen und somit gerade der Figur von Laurie etwas mehr Tiefe zu geben. Apropos mehr Tiefe: Was wäre "Halloween" ohne die richtungsweisende Musik von John Carpenter: In "Halloween" wird nicht nur das das Thema rundum den Serienkiller Michael Myers verwendet, sondern der Meister höchstpersönlich ist für den Film als Komponist zurückgekehrt, unterstützt von seinem Sohn Cody Carpenter und Daniel Davis. Der Score ist demnach sehr subtil ausgefallen, verwendet das Thema spärlich, aber effektiv und greift auch stellenweise die anderen musikalischen Themen des Originals auf, wodurch eine untersetzte Spannung entsteht. Die Kamera von Michael Simmonds fängt die herbstliche Atmosphäre wunderbar ein und lässt das Gefühl von damals wieder auferstehen, da hier auch sehr auf die Wirkung von Räumen und Licht geachtet wird und ein paar Morde auch dadurch furchterregend wirken, da man nicht immer alles sieht.

Bereits im ersten Teil der "Halloween"-Reihe war deutlich, dass Laurie mit einem starken Überlebenswillen gesegnet ist. Sie hat sich unter anderem mit einer Stricknadel oder einem Kleiderbügel gegen Michael zur Wehr gesetzt. "Halloween" zeigt nun, dass auch die 40-Jahre ältere Laurie noch jenen Willen hat. Allerdings haben die Ereignisse der Nacht im Jahr 1978 deutliche Spuren bei ihr hinterlassen. Beide ihrer Ehen sind gescheitert, das Sorgerecht für ihre Tochter Karen (Judy Greer) hat man ihr entzogen, als diese noch sehr jung war. Da Laurie davon überzeugt ist, dass der inhaftierte Michael einen Weg finden wird, sein Werk zu beenden, gleicht ihr Haus einer Festung. Kurzum - Laurie zeigt deutliche Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung und so denkt auch Lauries Umfeld über sie und wird nicht müde, sie darauf hinzuweisen, dass sie sich gefälligst nicht so anstellen solle, schließlich drohe keine Gefahr mehr und seit der denkwürdigen Halloween-Nacht sei eine Menge Zeit vergangen. Ein cleverer Schachzug der Drehbuchautoren, die damit eine Verbindung zu Laurie schaffen, ihr Ohnmachtsgefühl verdeutlichen und schließlich mit Michaels Rückkehr in einem klassischen Moment enden. Jamie Lee Curtis spielt die neuen Facetten von Laurie eindrucksvoll und zeigt, dass sie mehr darstellen kann als das, was sie zur Scream Queen machte.

Michael hingegen ist erstaunlich fit für einen 60-jährigen Mörder. Das mag den einen oder anderen stören. Aber bereits Doctor Loomis stellte in "Halloween - Die Nacht des Grauens" fest, dass Michael das pure Böse ist. Wer sich auf diesen Gedanken einlässt, wird kein Problem damit haben, dass Michael Myers im Jahr 2018 agil und ebenso kräftig wie im Jahr 1978 daherkommt. Als Sahnehäubchen ist der Gute spürbar sadistischer geworden und im Vergleich zum ersten Film darf auch eine menge Blut spritzen und Knochen splittern. "Halloween" ist erwachsen geworden und nimmt keine Rücksicht auf empfindliche Gemüter. Allerdings darf der Nostalgiefaktor nicht fehlen. Der Sinclair-Grabstein steht noch da, wo er vor 40 Jahren stand. Lauries Enkelin Allyson (Andi Matichak ) sitzt in der High School auf demselben Platz, auf dem schon ihre Großmutter saß und das erste Mal Michael Myers erblickte. Und Michael darf seine alte Maske wieder überstreifen. In einem kleinen Nebenhandlungsstrang erklärt "Halloween", wie Michael nach seiner Flucht an den für ihn typischen Overall und vor allem an die Maske kommt. Aber "Halloween" hat auch ein paar kleine, wenn auch ermüdende Fehler. So verrennt sich die Geschichte zwischendurch in Handlungssträngen, die in der Nachbetrachtung unnötig erscheinen. Vieles wurde aus dramatischen Gründen mit in den Film aufgenommen, man hätte es aber eleganter lösen können. Dadurch entstehen einige Längen, die nach dem gelungenen Start das Tempo rausnehmen und die Handlung ins Stottern bringen. Dafür zieht das Tempo im unvermeidlichen Showdown dann wieder deutlich an und gibt den Fans das zu sehen, was sie sehen wollen - Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Laurie und Michael.

Fazit: Unterm Strich ist mit "Halloween" (2018) eine gute Fortsetzung gelungen, die wiedereinmal zeigt, dass nur die richtigen Leute am Werk sein müssen. Die Fortsetzung zu "Halloween - Die Nacht des Grauens" ist gut konstruiert, gut erzählt, musikalisch grandios untermalt, hat eine Prise Nostalgie zu bieten sowie zahlreiche Zitate und Verweise auf das Original. Die zeitgemäße Fortsetzung wird dank einer hervorragenden Kameraarbeit und einem oldschool Michael Myers sowie einer soliden Jamie Lee Curtis positiv abgerundet. Die Schwächen werden dank des gelungenen Drehbuchs und der Schauspielerischen Leistung des Cast, schnell überschattet. Wer das "Halloween“-Franchises kennt und das Original schätzt, wird hierbei besonders viel Freude haben.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.8/10 Bewertung (4 Stimmen)

 

Verkaufstart: 28. Februar 2019

Publisher: Universal Pictures

Homepage: www.upig.de/micro/halloween

Verpackung: Keep Case
Anzahl Disks: 1
Wendecover: Ja

Bild: 2,39:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 106 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS:X / DTS-HD Master Audio 7.1)
2. Englisch (DTS:X / DTS-HD Master Audio 7.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch
- Türkisch

Extras: 
(Extras mit deutschen, englischen und türkischen Untertiteln)
• Unveröffentlichte / Erweiterte Szenen
*Erweiterte Schießplatzszene: Unveröffentlichte Suizidgedanken (2:31 Min.) *Duschmaskenbesuch (1:34 Min.)
*Lauf zu einem erhängten Hund (1:11 Min.)
*Allyson und Freunde in der Schule (2:19 Min.)
*Cameron und Polizisten vertragen sich nicht (2:15 Min.)
*Deluxe-Banh-Mi-Polizisten (2:15 Min.)
*Sartain und Hawkins fahren mit (1:00 Min.)
• Zurück in Haddonfield: Das Making of von Halloween (6:05 Min.)
• Die Original-Scream-Queen (2:32 Min.)
• Der Klang der Angst (3:19 Min,)
• Die Reise der Maske (2:33 Min,)
• Das Vermächtnis von Halloween (4:25 Min.)

Kritik Extras
Im Bonusmaterial von "Halloween" finden sich insgesamt sieben unveröffentlichte und erweiterte Szenen, die den Film mit interessanten Material - u.a. warum Cameron Elam (Dylan Arnold) im späteren Verlauf im Film nicht mehr vorkommt oder warum Oscar (Drew Scheid) Allyson (Andi Matichak) nach Hause begleitet - erweitert. Dazu gesellt sich das Making-of "Zurück in Haddonfield", das in gut sechs Minuten den Spirit am Set und den Bezug der Darsteller zur Story wiedergibt. Als nächstes erfährt man in "Die Original-Scream-Queen" mehr über Jamie Lee Curtis und ihre Beteiligung am Original sowie an diesem Sequel. "Der Klang der Angst" kümmert sich dann um den Score, den Carpenter mit Sohn und einem dritten Musiker gemeinsam einspielte. "Die Reise der Maske" wiederum zeigt die Arbeit an der modifizierten Maske und "Das Vermächtnis von Halloween" ist eine lockeres Sit-in mit Carpenter, Curtis, Blum und Green.

Wertung: 8|10

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