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Nov15

BD Kritik: Buffalo Boys

BD Kritik: Buffalo Boys

Originaltitel: Buffalo Boys
Herstellungsland: Indonesien, Singapur

Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Action, Western
Freigabe: FSK-18
Regie: Mike Wiluan

Darsteller: Conan Stevens, Yoshi Sudarso, Zack Lee 
u.a.

Wir danken Busch Media Group für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Im 19. Jahrhundert ist Indonesien unter niederländischer Kolonialherrschaft: In einem blutigen Massaker unter Führung des Gouverneurs van Trach wurde der Sultan getötet und seine beiden Söhne Jamar und Suwo ins amerikanische Exil gezwungen. Jahre später, gestählt durch die schweißtreibenden Arbeiten im wilden Westen, kehren sie zusammen mit ihrem weisen Onkel Arana zurück – entschlossen, ihre Heimat vom brutalen Besetzer van Trach zu befreien und den Tod ihres Vaters zu rächen. Dabei machen sie nicht nur von Fäusten und Füßen Gebrauch, sondern wissen auch Klingen und ein schlagkräftiges Arsenal an Schuss- und Explosivwaffen einzusetzen.

 


 

 


Kritik: Manche Genre-Mischungen liegen nicht unmittelbar auf der Hand. Westernfilme mit Martial Arts Einlagen stellen eine Seltenheit dar. Der koreanische THE WARRIOR’S WAY (2010) kommt einem da in den Sinn. Isaac Florentines SAVATE (1995) oder natürlich Takashi Miikes SUKIYAKI WESTERN DJANGO (2007). Keine erschöpfende Liste, aber allzu viele Vertreter gibt es nicht. Zudem sind weder Indonesien, noch SIngapur sonderlich erfahren, wenn es um Western geht. Mit BUFFALO BOYS liefert Regisseur Mike Wiluan darüber hinaus noch sein Regie-Debüt ab. Im Martial Arts Genre bewegte sich der in Singapur geborene Wiluan durch seine Arbeit als Produzenten an Filmen wie HEADSHOT (2017) oder THE NIGHT COMES FOR US (2018). Komplett fremd sind ihm diese Art Filme also nicht. Unterstützung erhält von seinen Hauptdarstellern Yoshi Sudarso und Ario Bayu, die beide einiges an Erfahrung mit sich bringen.

Allzu tief taucht man zudem nicht ins Western-Genre auf, man entlehnt lediglich die klassische Vergeltung/Rache-Geschichte nach Indonesien. Dabei versuchte Wiluan Fakten und Fiktion miteinander zu verknüpfen, mit dem Hinweis, dass die niederländische Besetzung Indonesiens eine düstere Zeit in der Geschichte des Landes darstellt. Um den Film noch ein wenig zu pushen, versuchte man BUFFALO BOYS für eine Oscarnominierung als “Bester ausländischer Film” vorzuschlagen. Erfolglos. Soviel sei vorausgeschickt. Auch wenn der amerikanische Westen keine nennenswerte Rolle im Film spielt, beginnt zumindest die Geschichte dort. Die beiden Brüder Suwo (Yoshi Sudarso) und Jamar (Ario Bayu) reisen gemeinsam mit ihrem Onkel Arana (Tio Pakusadewo) in einem Zug, auf dem Weg in die alte Heimat, aus der sie vor einigen Jahren geflohen sind. Im Zug verdienen sie sich ein paar Dollar, in dem sie Kämpfen. In dem Handgemenge, welches sich darauf entfaltet wird ihr Onkel verletzt und ein unschuldiger Junge wird erschossen. Mit der Schusswunde geht man auf die beschwerliche Heimreise, um dort auf desolate Zustände zu treffen. Das Land befindet sich unter der Knute der niederländischen Kolonialherren, welche mit eiserner Hand regieren. Vergewaltigungen, körperliche Gewalt, Demütigung und Ausbeutung sind an der Tagesordnung. Je weiter sie ins Landesinnere vordringen, desto mehr Leid müssen sie erblicken.

Bei BUFFALO BOYS ist kein Platz für Grautöne, hier wird klar Position bezogen. Die niederländischen Besatzer sind durch und durch böse, widerlich, ruchlos. Van Trach (Reinout Bussemaker) entpuppt sich als Tyrann, der in seine Schranken verwiesen werden muss. Doch es dauert einige Zeit, bis sich die Jungen ein Herz nehmen und den Aufstand proben. Bis dahin bedient man etliche Klischees und bemüht sich, Van Trach und seine Handlanger in einem möglichst verachtenswerten Licht zu zeigen. Mit Erfolg, denn an den widerlichen Taten gibt es nichts schönzureden. Allerdings ist die Vorgehensweise doch arg plump und pathetisch in seiner Inszenierung. Die Dialoge werden hölzern vorgetragen, ohne wirklich überzeugen zu können. Auch die kleine Romanze zwischen Suwo und Kiona (Pavita Pearce) will nicht so richtig zünden, weil Pearce zu zurückhaltend agiert.

Dramatische Szenen geben sich die Klinke in die Hand und Wiluan schöpft hier in Sachen Pathos aus den Vollen. Ob nun das Wiedertreffen von Mann und seiner totgeglaubten Frau oder der Heldentod, allzu subtil geht man dabei nicht vor und versäumt es dabei auch eine gewisse Portion logischen Menschenverstand bei den Figuren zur Geltung kommen zu lassen. Inhaltlich ist BUFFALO BOYS demnach leider kein sonderlich überzeugender Film.

Auch die Action-Elemente lassen schwer zu wünschen übrig. Die beiden Hauptdarsteller verstehen ihr Handwerk, sind begabte Kampfkünstler, die auch eine Kampfchoreographie gut verinnerlichen können. Leider ist Wiluan als Regisseur nicht ganz so sicher und auch wenn er die spärlich gestreuten Kämpfe, nicht unbedingt mit seiner Inszenierung zerstört, so springt er doch etwas unbeholfen zwischen den verschiedenen Kampfschauplätzen hin und her. In anderen Momente setzt er exzessive auf Zeitlupenaufnahmen, die jedoch zu reinem Selbstzweck verkommen und der Inszenierung nicht gerade förderlich sind. Ein paar unterhaltsame Kampfszenen gibt es dabei trotzdem zu sehen. Insbesondere das Finale fällt dabei überaus blutig aus, was die 18er Freigabe erklärt. Leider gibt es nicht sonderlich viele Kämpfe zu sehen, so dass BUFFALO BOYS auch auf dieser Ebene nur eingeschränkt punkten kann.

Fazit: Weshalb sich die Produzenten gedacht haben, dass man für BUFFALO BOYS eine Oscarnominierung erhalten könnte, ist überaus fragwürdig. Vermutlich war dies kaum mehr als ein Marketing-Stunt, denn der Action-Western kann weder inhaltlich überzeugen, noch ist es ein gelungener Action-Film. Leidlich unterhaltsam, mit einigen Längen und unbeholfener Inszenierung. Die Kampfsequenzen sind durchaus solide, aber da wurde man in den letzten Jahren schon mit besserem verwöhnt, auch und insbesondere aus Indonesien, zudem ist die Action nur spärlich über den Film verteilt. Leider ist der Film kaum der Rede wert und daher gibt es nur:

Durchschnittliche Userbewertung

4.0/10 rating 1 vote

 

Verkaufstart: 18. Oktober 2019

Publisher: Busch Media Group
Homepage: www.buschmediagroup.de/portfolio/buffalo-boys/

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Anzahl Disks: 1
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 102 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Indonesisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel:
Keine

Extras:
• Trailer
*Piercing (02:07 Min.)
*15 Minutes of War (02:16 Min.)
*Buffalo Boys (02:24 Min.)
*Tal der Skorpione (01:48 Min.)
*No Mercy (01:20 Min.)
*Death Kiss (00:56 Min.)
*Killing Ground (02:07 Min.)
*Antiviral (01:50 Min.)
*What the Waters left behind (01:45 Min.)
*Monster Party (01:29 Min.)

Kritik Extras
Leider gibt es keine Extras zum Film auf der BD, lediglich zu ein paar Veröffentlichungen vom Publisher Busch Media.

Durchschnittliche Besucher-Wertung

1.0/10 rating 1 vote
Sascha Weber

Sascha Weber

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Mai21

Interview: Bartholomäus Kowalski (BGT-Exklusiv)

Geschrieben von: Kevin Zindler Interview: Bartholomäus Kowalski (BGT-Exklusiv)

Am 20 Juni kommt der blutig, böse Actionknaller TAL DER SKORPIONE in unsere Kinos. Der Film erzählt von einem gnadenlosen Spiel in der Wildnis, wo kriminelle Psychopathen gegeneinander ums Überleben kämpfen müssen. Urheber dieses Gladiatorenkampfes sind die größenwahnsinnigen Wissenschaftler Gebrüder Ribbeck, die aus den Genen des Siegers einen Übermenschen klonen wollen. Zufällig findet sich auch der Polizist Kamarowski im TAL DER SKORPIONE wieder und ist gezwungen, den Kampf gegen seine bis an die Zähne bewaffneten Kontrahenten aufzunehmen. BGT-Redakteur Kevin Zindler hatte die Gelegenheit sich mit Bartholomäus Kowalski – einem der Hauptdarsteller des Actionfilms – zu unterhalten.

9.8/10 Bewertung (9 Stimmen)

Okt29

Gewinnspiel: Tal der Skorpione

Geschrieben von: Pascal Müller Gewinnspiel: Tal der Skorpione

Wir präsentiert in Kooperation mit Busch Media Group das Gewinnspiel zu "Tal der Skorpione". Zum Release des Films verlosen wir 2x die Blu-ray zum Film. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, pro Leser nur eine Teilnahme. Wir behandelt die Daten vertraulich und löscht sie nach Ablauf des Gewinnspiels. Eine Auslieferung ist nur an Personen die bereits ihr 18. Lebensjahr erreicht haben und erst nach eine Kopie vom Personalausweis möglich. Einsendeschluss: 06.11.2019. Wir wünschen Euch viel Glück!

10.0/10 Bewertung (3 Stimmen)

   

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