!

Bereitsgetestet.de verwendet Cookies, um Ihnen bestimmte Funktionen zu ermöglichen und die Website dem Nutzungsverhalten der Besucher besser anpassen zu können. Wenn Sie die Website weiter nutzten, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Datenschutzerklärung

OK

Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Aug21

Angiralus

Angiralus

Originaltitel: Razortooth 
Herstellungsland: USA 
Erscheinungsjahr: 2006
Genre: Horror 
Freigabe: FSK-18

Regie: Patricia Harrington 
Darsteller: Kathleen LaGue, Doug Swander, Matt Holly u.a.

Als die zerfetzten Überreste zweier entkommener Sträflinge in den Sümpfen Floridas gefunden werden, glaubt Sheriff Ruth Coates noch an einen Alligatorenangriff. Doch schon innerhalb weniger Stunden verschwinden mehr und mehr Personen aus ihrem Einsatzgebiet. Als eine Gruppe von Schülern von einem Ausflug in die Everglades nicht mehr zurückkommt, stellt Ruth zusammen mit dem Tierfänger Delmar einen Suchtrupp zusammen. Nichts ahnend, dass sie nicht die einzigen sind, die die Sümpfe erforschen: Prof. Soren Abramson hat vier seiner Studenten überredet, ihm bei der Untersuchung von Aalen zu assistieren. Doch Abramson hat nicht wirklich die Fortbildung seiner Schüler im Sinn. Vor einiger Zeit ist aus seinem Labor ein genetisch modifizierter Aal entkommen. Und diesen muss Abramsom beseitigen, da ihm ansonsten die gesamten Vorfälle zur Last gelegt werden: Denn nicht nur ist sein Aal ins riesenhafte gewachsen, die Kreatur kann mittlerweile auch einige Zeit außerhalb des Wassers überleben. Und Menschen stehen auf ihrem Speiseplan ganz oben …

- Kritik - 

Das Tierhorror Genre hat fast alle denkbaren und undenkbaren Tiere als Killer hervorgebracht: Vögel („Die Vögel), Haie („Der weisse Hai“), Löwen („Prey“), Fliegen, Schlangen, Bienen, Spinnen in allen möglichen und unmöglichen Variationen, Bären „Grizzly Park“, Hunde („Cujo“), Warane („Komodo), Schafe („Black Sheep“) und was da sonst noch kreucht und fleucht. Irgendwann hat man aber nun einmal alles abgegrast, daher ist es kein Wunder, das diese Horrorsubgenre in den letzten Jahren eher dahin vegetierte. Doch CGI Effekte sind nun auch für kleinere Studios erschwinglich, Tierhorrorfilme ein halbwegs sicherer Markt – da ist es kein Wunder, das diese Streifen seit ein paar Jahren ein kleines Revival im Nischenmarkt der direkt für den DVD Markt produzierten Filme feiert. Als kleines Beispiel soll nur einmal der vor kurzem erschienende “Loch Ness“ dienen. Durch die mittlerweile erschwinglichen (einfachen) CGI Effekte sind nun auch Mutationen von Tieren möglich, die früher in der Form für kleinere Studios nicht finanzierbar gewesen wären.


 
Und da wären wir auch direkt bei „Angiralus“, oder auch „Razortooth“, denn so hieß der Film im Original. Es handelt sich um reinrassigen Trash, das muss jedem klar sein. Der Streifen ist sehr günstig produziert worden, bekannte Namen sucht man vergeblich und die Special Effects sind noch deutlich schlechter und als solche erkennbar, als im vergleichbaren „Loch Ness“. Der Superaal sieht dazu auch noch wirklich übertrieben aus, auf eine realistische Größenumsetzung wurde hier fröhlich gepfiffen. Die Tiere werden zwar meistens per CGI eingesetzt – wohlgemerkt auch an Land… - , zeitweilig kommen aber auch Stop Motion Techniken und die gute alte Puppenkunst zum Einsatz: Alles zwar bemüht gemacht, im Vergleich aber wirklich weit, weit unter Durchschnitt.


 
Selbiges gilt auch für die Story: Munter vermischt zwei, drei absolut gängige Storymuster miteinander und erhält dann die Story von „Angiralus“. Über die Schauspieler kann man nicht wirklich was sagen, da ihnen schaurig dämliche Dialoge in den Mund gelegt werden und der Storyablauf so vorhersehbar und klischeetriefend ist, das sie es nicht einfach haben. Fest steht aber auch, das nicht wirklich einer von ihnen in Erinnerung bleibt oder überzeugen kann. Splatter und Blut gibt es reichlich, allerdings zumeist eher ebenfalls als deutlich sichtbarer CGI Effekt.


 
Ist „Angiralus“ durch all diese Negativfaktoren nun ein schlechter Film? Ja, sicherlich – aber absolut gewollt. In jeder Sekunde des Streifens bemerkt man, wie wenig ernst sich Macher und Schauspieler nehmen. Die Figuren sind so grotesk ausgewählt und überzeichnet, die Story so unglaubwürdig, das man „Razortooth“ einfach nicht ernt nehmen kann, und das will wohl auch keiner der Verantwortlichen. Wäre das der Fall, könnte man den Beitrag direkt in die Tonne werfen, doch als amüsante Trash Fußnote im Tierhorrorbereich ist das Ganze durchaus mit einem fassungslosen Grinsen zu ertragen – mehr sollte man nicht erwarten. Spätestens wenn der Tierfänger im Finale mit dem Riesenaal ringt, wie seinerzeit Johnny Weismüller als Tarzan mit einem Krokodil, fällt einem vor Lachen die Fernbedienung aus der Hand. Allerdings muss man klar sagen, das Spannung überhaupt nicht aufkommen will. Man hangelt sich von Angriff zu Angriff, der Rest dazwischen ist zwar sympathisch blöde, doch das hat mit einer Dramaturgie auch im weitesten Sinne nichts zu tun und lässt häufig Langeweile aufkommen.
 

- Fazit -

Trash für den Fan. Die Animationen sind mies, die Story vorhersehbar, die nicht vorhandene Dramaturgie ärgerlich. Trotzdem macht „Angiralus“ begrenzt Spaß, eben, weil er nichts anderes sein will als er ist: Ein Trash Tierhorrorfilm. Wer das mag, wird gut bedient, alle anderen sollten die Finger davon lassen. 

Bewertung: 3 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

3.3/10 Bewertung (8 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart: 08.08.2008 
DVD-Verkaufstart: 22.09.2008 

Label: Ascot Elite

Verpackung: Keep Case 

Ton:
1. Deutsch Dolby Digital 5.1
2. Englisch Dolby Digital 5.1 

Untertitel:
- Deutsch

Bild: 1.78:1 (16:9) 
Laufzeit: ca. 91 Min.

Uncut: Ja

Extras:

  • Trailer
  • Fotogalerie
  • Trailershow

Review Extras:
Da gibt es leider nicht viel. Eine Fotogalerie ist das einzige Extra, was man dem Film spendiert hat. Dazu kommt noch der Originaltrailer, sowie eine Trailershow: Das war´s. Auch für einen kleinen Film ist das eindeutig zu wenig. 

Bewertung: 2 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

Spieltipp  

   

Neu im Februar  

 
04.02.2020

 
06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


07.02.2020

 
07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


11.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


14.02.2020


14.02.2020 

 
14.02.2020 

 
14.02.2020 

 
14.02.2020 

 
14.02.2020 


14.02.2020 


14.02.2020 


18.02.2020 

 
18.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020


20.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


25.02.2020 


27.02.2020 


27.02.2020


27.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020

Sie sehen Ihren Titel nicht?
Schreiben Sie uns!

   

Statistik  

News: 3.615
Filme: 1.430

Videospiele: 86
Specials: 103
Interviews: 62
Hardware: 9

Besuche Juli: 114.336
Belege können angefordert werden