!

Bereitsgetestet.de verwendet Cookies, um Ihnen bestimmte Funktionen zu ermöglichen und die Website dem Nutzungsverhalten der Besucher besser anpassen zu können. Wenn Sie die Website weiter nutzten, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Datenschutzerklärung

OK

Filmtipp  

   

Gewinnspiel #1  

   

Kommende Reviews  

   
Aug21

Alone in the dark 2

Alone in the dark 2

Originaltitel: Alone in the dark 2 
Herstellungsland: USA 
Erscheinungsjahr: 2008
Genre: Horror 
Freigabe: FSK-18
Regie: Peter Scheere/Michael Roesch 
Darsteller: Rick Yune, Bill Moseley, Ralf Möller u.a.

New York City, Central Park. Die Nacht bricht herein. Edward ist auf der Jagd nach einem sagenumwobenen Dolch, der seinem Besitzer ewiges Leben verspricht. Doch Carnby ist nicht der einzige, der nach dem Relikt sucht. Ihm bleibt nur wenig Zeit. Dunkle Mächte sind bereits auf seinen Fersen. Mit Hilfe von Abner Lundberg und den Geisterjägern Boyle und entwickelt er einen gefährlichen Plan, um das Böse zu vernichten ...

- Kritik -

Man kann von Uwe Boll halten was man will: Auf der faulen Haut liegt er sicherlich nicht. Neben seinen zahlreichen Ausflügen in das Gameverfilmungsgenre („Far Cry“, „House of the dead“, „Bloodrayne“ und eben „Alone in the dark“) und diversen Low Budget Streifen, die uns in naher Zukunft bevorstehen („Stoic“, „Tunnel rats“), leistet er sich nun auch noch den Luxus, Sequels zu seinen Filmen, nur als Produzent zu begleiten – wie eben hier im vorliegenden „Alone in the dark 2“. Allerdings gab er den Stoff in die Hände seiner engen Vertrauten Peter Scheerer und Michael Roesch, die sowhl das Skript zum Vorgänger, als auch zu „Far Cry“ schrieben. Ob das nun die besten Bewerbungen sind, wird einfach mal offen gelassen, zudem ihr Regieerstling „Brotherhood of Blood“ auch nicht gerade einen positiven Eindruck hinterließ.


 
Dementsprechend gering sind die Erwartungen, die man bei einem Low Budget Sequel für den DVD Markt haben durfte – leider werden diese jedoch weitestgehend auch noch mühelos unterschritten, denn der Film ist in erster Linie eins: Sterbenslangweilig. Die Story ist simpel, dabei jedoch in sich völlig unlogisch und ist dazu auch noch lahm umgesetzt. Das wäre ja nicht so tragisch, wenn dafür die Action- und Horrorsequenzen noch etwas retten würden, aber auch diese sind völlig inspirations- und lustlos runtergekurbelt wurden. Einige Dialoge schmerzen und die Darsteller agieren nah am Rand der Arbeitsverweigerung. 

Wobei zumindest der Cast für den Genrekenner recht prominent besetzt ist: Rick Yune sah man zuletzt in „The 5th Commandment“ spielte aber auch schon in größeren Blockbustern mit und wird bald auch in der Joel Silver Produktion „Ninja Assassin“ zu sehen sein. Das ändert jedoch nichts daran, das er völlig fehlbesetzt wirkt und der Figur des Edward Carnaby so wenig Charisma verleiht, das man sich sogar Christian Slater – der auch schon nicht ideal passte – wieder zurückwünscht. Dazu kommen einige bekannte Gesichter aus der „Boll Familie“: Zack Ward sah man schon in „Postal“ und „Bloodrayne 2“, Michale Paré in „Tunnel rats“ oder „Seed“, Natassia Malthe – die Boll auch mal gerne als prüde und verklemmt beschimpft – kennt man ebenfalls aus „Bloodrayne 2“. Dazu kommt Ralf Möller, der scheinbar einen Vertrag unterschrieben hat, der ihn zwingt in jeder Boll Produktion aufzutauchen und hier völlig lächerlich wirkt. Das dann aber Genre Ikone Danny Trejo („From Dusk till dawn“) einen Cameo abliefert und Bill Moseley („Haus der 1000 Leichen“) es sich auch nicht nehmen lassen wollte, hier dabei zu sein, darf überraschen. Ganz zu schweigen davon, das auch Lance Henriksen („Aliens“), der schon die eine oder andere Gurke erträglich machte, im Cast auftaucht. Doch auch diese Ansammlung bekannterer Namen schafft es einfach nicht, gegen das sinnlose Drehbuch, der Langweiligkeit oder der lahmen Regie anzuspielen.


 
Positiv fallen allenfalls ein paar nette Kamerafahrten auf, hin und wieder ist bei den schlechten Effekten sogar mal ein kleiner Lichtblick dabei, aber ansonsten ist das schon wirklich übel. Allerdings nicht so schlecht wie Bolls eigene Fortsetzung „Bloodrayne 2“. Auch wer aufgrund der kJ-Freigabe etwas Gore erwartet dürfte mehr als nur enttäuscht sein: Der Film hat nämlich lediglich aufgrund der Trailer eine FSK-18 Freigabe erhalten, der Film an sich wäre mit einer FSK-16 Feigabe durchgekommen. Also auch hier eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Das gilt auch für den Audiokommentar: Wer erwartet hat, das der Meister Uwe Boll einen seiner legendären Audiokommentare zum besten gibt, wird enttäuscht sein: Er ist nur knapp drei Minuten zu hören, ganz kurz vor dem Abspann.
 

- Fazit -

Langweiliges, lahmes Sequel mit nur ganz, ganz wenigen Highlights. Trotz des etwas bekannteren Casts muss man sich durch den Film quälen und ist froh, wenn es vorbei ist. 

Bewertung: 2 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

2.3/10 Bewertung (8 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart: 26.09.2008 
DVD-Verkaufstart: 28.11.2008 
BR-Verkaufstart: 25.11.2008

Label: Splendid

Verpackung: Keep Case 

Ton:
1. Deutsch Dolby Digital 5.1
2. Englisch Dolby Digital 5.1 

Untertitel:
- Deutsch

Bild: 2.35:1 (16:9) 
Laufzeit: ca. 88 Min.

Uncut: Ja

Extras:

  • Audiokommentar:
  • Peter Scheerer
  • Michael Roesch und als Special Guest Uwe Boll
  • Trailershow
  •  Hinter den Kulissen 
  •  B-Roll 
  •  Into the Dark 
  •  Interviews 
  •  Allison Lange [2:00]
  •  Bill Moseley [3:26]
  •  Brooklyn Sudano [1:46]
  •  Jason Connery [2:01]
  •  Lance Henriksen [2:53]
  •  Michael Paré [2:29]
  •  Rachel Specter [1:22]
  •  Ralf Moeller [4:12]
  •  Rick Yune [4:04]
  •  Zack Ward [00:44]
  •  Make-up & Special Effects [6:33]

Review Extras:
Die Extras sind definitiv besser als der Film und recht üppig. Neben dem Audiokommentar von Scheerer und Roesch auf Disc 1 – auf der sich auch die Trailershow befindet – gibt es eine separate Bonus DVD, bei der besonders das Behind the scenes Feature, sowie das Material zu den Make up und Special Effects in besserer Erinnerung bleibt. Das ist zwar alles etwas oberflächlich, aber für einen groben Über- und Einblick reicht es. Das „Into the dark“ Feature ist hingegen leider etwas weniger gelungen, da es viel zu kurz ist: Hier hätte man sich einen etwas längeren Einstieg gewünscht. Das B-Roll ist nett, nicht mehr und die zahlreichen Interviews schwanken zwischen arg viel Marketing Trommelei, interessant und unfreiwillig komisch: Insbesondere Ralf Möller, der selbst hier die Zigarre nicht ablegt, ist ein Ansehen wert. Man wünscht sich wirklich mal einen Audiokommentar von Uwe Boll und Ralf Möller: Der (unfreiwillige) Unterhaltungswert dürfte gigantisch sein. Von der Quantität absolut gelungen, manches ist jedoch etwas zu kurz geraten. Aber mehr als annehmbar ist es auf alle Fälle.

Bewertung: 7 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

Spieltipp  

   

Neu im Februar  

 
04.02.2020

 
06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


07.02.2020

 
07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


11.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


14.02.2020


14.02.2020 

 
14.02.2020 

 
14.02.2020 

 
14.02.2020 

 
14.02.2020 


14.02.2020 


14.02.2020 


18.02.2020 

 
18.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020


20.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


25.02.2020 


27.02.2020 


27.02.2020


27.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020

Sie sehen Ihren Titel nicht?
Schreiben Sie uns!

   

Statistik  

News: 3.618
Filme: 1.430

Videospiele: 86
Specials: 104
Interviews: 62
Hardware: 9

Besuche Juli: 114.336
Belege können angefordert werden