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Aug30

Cold Prey

Cold Prey

Originaltitel: Fritt vilt
Herstellungsland: Norwegen
Erscheinungsjahr: 2006
Genre: Horror
Freigabe: FSK-16
Regie: Roar Uthaug
Darsteller: Ingrid Bolsø Berdal, Rolf Kristian Larsen, Tomas Alf Larsen u.a.

5 Freunde machen sich auf, um in den tief verschneiten Bergen Norwegens eine Snowboard-Tour zu unternehmen. Als sich allerdings einer von ihnen, bei einem Unfall, das Bein bricht, müssen sie notgedrungen in einem abgelegenen und verlassen wirkendem Hotel übernachten, um am nächsten Morgen nach Hilfe zu suchen. Doch sie ahnen nicht, dass sie in diesem Haus nicht alleine sind. Denn der, vor 20 Jahren in eine Kletscherspalte verunglückte und von seinen Eltern schändlichst im Stich gelassene, Sohn der damaligen Hotel-Inhaber nimmt eiskalte Rachen an allen, die seine Ruhe stören...

- Kritik -

Nun versuchen sich also auch die Norweger an einem Slasher - kann das funktionieren? Die Antwort lautet ja - mit Abstrichen Sicher, "Cold Prey" bewegt sich auf ausgetretenen Pfaden innerhalb des Slashergenres. Ein originelles Szenario, eine völlig neue Geschichte bekommt der Zuschauer hier nicht geboten. Doch der Film funktioniert, ist spannend, packend und ohne viel Schnörkel inszeniert.



"Cold Prey" punktet durch eine Ausgangssituation, die ein wenig an "The Descent" erinnert. Man nimmt den Protagonisten ab, das sie völlig auf sich allein gestellt, irgendwo in der schneebedeckten Wildnis sind. Die wirklich gelungenen Landschaftsaufnahmen in den Bergen vermitteln ein Gefühl der Isolation, der Einsamkeit. Dadurch wird eine intensive Atmosphäre aufgebaut, die der Film über seine komplette Laufzeit halten kann. 
Auch die Darsteller, allen voran Ingrid Bolsø Berdal als Jannicke, überzeugen auf ganzer Linie. Zwar scheinen ihre Charaktere direkt vom Reißbrett gesprungen zu sein, doch ihre sympathische Darstellung haucht den plakativen Figuren schließlich Leben ein. Trotz einer FSK 16 Freigabe bietet der Film auch einige härtere Szenen, ohne jedoch allzu plakativ nur auf den Blutfaktor zu setzen. In Zeiten von "Hostel" eine willkommene Abwechslung. Ausstattung und Score sind ebenfalls gut, ohne jemals heraus zu ragen. Der Soundtrack umfasst dazu noch einige bekanntere Gruppen, u.a. Turbonegro.

Doch es gibt auch negative Punkte: "Cold Prey" orientiert sich fast schon sklavisch an amerikanischen Vorbildern und bekannten Storylines. Man weiß recht schnell, wie der Storyhase läuft, wer stirbt und wer überlebt. Da kann die Inszenierung noch so plaziert und punktgenau sein, die Darstellerleistungen hervorragend - ein schaler Beigeschmack bleibt und verwässert den eigentlich positiven Eindruck. Auch der Killer hinterläßt zu wenig Eindruck und ist schlussendlich nur einer von vielen im Genre.

 

- Fazit -

"Cold Prey" ist ein - im Vergleich zur Konkurrenz - wirklich guter Slasher. Man versucht gar nicht aus dem Stoff mehr zu machen, als er hergibt. Der Film soll spannend unterhalten und den Zuschauer packen. Dank der guten Schauspieler und der stimmigen Regie gelingt das auch. Über die fehlende Originali- und Kreativität kann das jedoch nicht immer hinweg täuschen. Trotzdem weit über dem Durchschnitt und sicher einen Blick wert.

Bewertung: 6.5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

9.0/10 Bewertung (7 Stimmen)

- DVD Facts & Extras -

 

DVD Verleihstart: 09.11.2007
DVD Verkaufstart: 07.12.2007

Label: Sunfilm
Verpackung: Keep Case (Amaray) 
Wendecover: Nein (Kein FSK-Logo auf dem Frontcover)

Ton:
1. Deutsch Dolby Digital 5.1
2. Deutsch DTS
3. Norwegisch Dolby Digital 5.1

Untertitel:
- Deutsch

Bild: 2.35:1 (16:9)  
Laufzeit: ca. 93 Min.
Uncut: Ja

Extras:

  • Making of  (20:49)
  • Postproduktion
  • Digitaleffekte (10:27)
  • Farbkorrektur (4:19)
  • Sound Design (6:00)
  • Plakatentwürfe (1:41)
  • Proben (10:34)
  • Kurzfilm "En aften i det grønne" (inklusive Ankündigung - 18 Sek.) (3:35)
  • Bloopers (8:23)
  • Trailer Deutsch (2:08)
  • Trailer Norwegisch (2:09)
  • Kurzfilm "The Axe Killer" * ** (Hidden Feature)(inklusive Vorwort - 30 Sek.) (5:54)
  • Deutsch untertitelt
  • Trailer:
  • Hatchet
  • Underground Fighter
  • The Hamiltons
  • The Last Winter
  • Buenos Aires 1977
  • Kapitelwahl / 12 Kapitel


Review Extras:
Da uns nur eine Presse-DVD vor lag, fällt eine Bewertung der Extras aus.

Bewertung: x.x | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

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