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Sep19

Wim Wenders - die frühen Jahre: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter

Wim Wenders - die frühen Jahre: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter

Originaltitel: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter
Herstellungsland: Deutschland

Erscheinungsjahr: 1972
Genres: Drama
Freigabe: FSK-12
Regie: Wim Wenders
Darsteller: Arthur Brauss, Kai Fischer, Erika Pluhar u.a.

Preis zum Test: EUR 33,99


 

Inhalt: Der Tormann Josef Bloch wird bei einem Auswärtsspiel seiner Mannschaft in Wien wegen eines Fouls vom Platz geschickt. Das wirft ihn aus der Bahn. Er irrt durch die fremde Stadt, verbringt die Nacht mit einer Kinokassiererin und erdrosselt sie am nächsten Morgen, beinahe beiläufig. Weil sie ihm auf die Nerven ging? Aber statt sich zu stellen oder zu fliehen, fährt Bloch nach der Tat zu einer alten Freundin aufs Land und wartet dort auf seine Verhaftung durch die Polizei.


 

 



- Kritik -
    

Wim Wenders ist mit einer der Gesichter und Förderer des deutschen Films ab den 70er Jahren. Mit der Gründung des "Filmverlag der Autoren" 1971, gemeinsam mit zwölf weiteren Filmemachern, begann die Produktion und der Vertrieb neuer deutscher Filme, nicht nur seiner eigenen. ARTHAUS widmete nun eine ganze Blu-Ray Box mit fünf Filmen seinen Anfängen und veröffentlichte das ganze am 7.Juli als "Wim Wender - Die frühen Jahre". Sein Frühwerk war besonders geprägt durch Figuren am Rande der Gesellschaft. Aussteiger, die eigentlich nur umher treiben, ohne Ziel oder Hoffnung auf Besserung. Die fünf Filme sollen hier im Einzelnen besprochen werden. Der Film DIE ANGST DES TORMANNS BEIM ELFMETER (D 1972) war seinerzeit nicht Wenders Debüt, da er zuvor schon diverse Kurzfilme gedreht hatte und den Spielfilm SUMMER IN THE CITY (D 1970), doch wird vom Regisseur selbst oft als sein "Erstlingswerk" bezeichnet, da dieser auch von einem größeren Publikum gesehen wurde. Wir haben mal einen Blick auf dieses Werk und die Veröffentlichung geworfen.

Wer hier auf einen Fußballfilm hofft oder befürchtet, der liegt falsch. Der beliebte Ballsport spielt hier nur eine Randfigur. Fußball ist hier nur der anfängliche Aufhänger der Geschichte. Wenders-typisch geht es nach dem anfänglichen Platzverweis für den Torwart nämlich auf Reisen und man landet wieder im Road-Movie-Genre. Durch den später stattfindenden Mord, hängt man den Film auch oft das Etikett eines Thrillers an, auch wenn man genretypische Auswüsche vergeblich sucht. Vielmehr als um die Lösung des Falls, geht es Wenders mehr dem Täter, seinem Protagonisten, weiter zu folgen. Teilweise folgt dies keiner klar ausgeführten Dramaturgie, doch das sollte bei Wenders ersten Gehversuchen im Vergleich zu seinen späteren Werken, nicht weiter überraschen.

Für Wim Wenders war der Film damals der erste Film, den er in Farbe und nach einem Drehbuch drehte. Das Drehbuch basierte dabei auf der gleichnamigen Erzählung von Peter Handke, einem befreundeten Autor, an die sich Wenders auch eng in seiner Adaption hielt. Der Film selbst konnte aber lange nicht gezeigt oder veröffentlicht werden, da es Probleme mit den Musikrechten gab. Letztes Jahr wurde schließlich eine restaurierte Fassung des Films auf der Berlinale gezeigt und auch später für den heimischen Markt veröffentlicht, doch mussten hier ein paar Stücke ausgetauscht werden, deren Rechteerwerb zu kostpielig geworden wäre.

  

- Fazit -  

Wenders bleibt seinen Figurentypen und der Form der Erzählung treu. Schon seine frühesten Filme strotzen nur so vor seinen Markenzeichen.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

4.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 7. Juli 2016
BD Verleihstart: 7. Juli 2016

Publisher: Arthaus

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,66:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 103 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Trailer
  • Audiokommentar

Kritik Extras
Audiokommentare und eine Auswahl an Kurzfilmen runden den insgesamt positiven Eindruck ab.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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