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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Okt27

Der Nachtmahr

Der Nachtmahr

Originaltitel: Der Nachtmahr
Herstellungsland: Deutschland

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Horror, Fantasy, Drama
Freigabe: FSK-12
Regie: Akiz
Darsteller: Carolyn Genzkow, Sina Tkotsch, Wilson Gonzalez u.a.

Preis: EUR 15,99


 

Inhalt: Tina (Carolyn Genzkow) ist ein ganz normales Mädchen im Teenageralter. Für eine Sechzehnjährige geht es ihr verhältnismäßig gut. Dies ändert sich schlagartig, als sie nach einer großen Party plötzlich von schlimmen Albträumen heimgesucht wird. In den Träumen begegnet ihr eine abgrundtief hässliche Kreatur. Mit der Situation überfordert, wendet sie sich an ihre Eltern (Julika Jenkins, Arnd Klawitter), die ihr aber nur sagen, sie solle einen Psychiater (Alexander Scheer) aufsuchen. Als Tina das ablehnt und es ihr zunehmend schlechter geht, stellen ihre Eltern sie vor die Wahl, zum Psychiater zu gehen – oder gleich in eine Anstalt. Tina entscheidet sich für den Psychiater. Dieser rät ihr, in den Träumen Kontakt mit dem Wesen aufzunehmen. Nach anfänglichen Zweifeln entscheidet Tina sich für diesen Schritt. Sie realisiert, dass sie keine Angst vor dem Geschöpf haben muss und dass das Wesen eine personifizierte Version ihrer tiefsten Ängste verkörpert. Mit der Zeit streift sie ihre Angst ab und baut eine Beziehung zu dem Wesen auf. Ähnlich wie um ein zugelaufenes Tier kümmert sich Tina um die Gestalt. Weil sie nicht als Freak gelten will, verheimlicht sie ihren Freunden und Eltern, was sie tut. Doch irgendwann kann sie nicht mehr verhindern, dass ihr soziales Umfeld von dem Wesen erfährt – und es selbst zu Gesicht bekommt.

 


 

 



- Kritik -
     

Kaum ein anderer deutscher Film konnte dieses Jahr bei seinem Kinostart so ein großes Medienecho entfachen wie DER NACHTMAHR. Der Film von Akiz, so der Künstlername des Regisseurs entstand mit einem Budget von unter 100.000€ und ohne jegliche Fördermittel. Zwei Produktionsfirmen haben gemeinsam mit Geldern eines Verleihers das Projekt realisierbar gemacht. Die finanzielle Unterstützung der Verleihers entpuppte sich fast als Stolperfalle, da dieser den Film eigentlich direkt auf DVD veröffentlichen wollte. Schließlich konnte man sich aber einigen und der Film bekam eine Kinoauswertung spendiert. Die Frage, die man sich seit jeher stellt, ob nun Zuschauer oder Beteiligter am Film: Was ist DER NACHTMAHR? Seit heute gibt es den Film von KochMedia auf Blu-ray und DVD.

Die eingangs gestellte Frage lässt sich wohl nicht wirklich zufriedenstellend beantworten. DER NACHTMAHR ist ein Erlebniss, das jeder für sich selbst erleben muss. Wie eine Achterbahnfahrt, die auf jeden anders wirkt. Es gibt zwischen den Beats und dem Verwirrspiel und Traum und Wirklichkeit aber auch eine klare Erzählung. Sie mag einem einfachen Coming-of-Age-Film gleichen, wenn man es auf ein Genre herunterbrechen will, und doch darf man bei dem Film auch nie vergessen, dass dahinter ein Regisseur steht, der sich selbst mehr als Künstler denn Spielfilmregisseur sah und sieht. Deshalb auch der Wechsel zum Pseudonym, welches er schon in seiner Funktion als Bildhauer beispielsweise nutzte. Doch sein Film ist keine 90-Minuten laue Beats mit einem Schuss Mystery. Er ist aber auch kein Horrorfilm, sondern irgendwas dazwischen. Ein Spiel mit den Genres, die der Film eigentlich strikt verweigert. Ein Film, der selbst beobachtet. Die Handkamera wirkt oft wie eine weitere Person im Raum, die aber auch selten mehr weiß als unsere Protagonistin. Wir wissen nicht vor ihr was um die nächste Ecke lauert.

Klar lässt sich bei solch einem propagierten Kunstwerk viel hineininterpretieren und entdecken. Denn das offensichtliche wird schnell klar und doch kann und will man mehr in dem Film sehen. Denn er bricht aus dem Jugendfilm aus indem er der Protagonistin ein Wesen gegenüber stellt was so gar nicht in die jugendliche, unbekümmerte Welt passt. Doch passt dies auch nicht mit der Erwachsenenwelt zusammen. Kein Verständnis bekommt sie hier, bis sie schließlich dazu steht. Der Film hat einen eigenen Stil, wodurch es unfair wäre die handwerkliche Komponente zu kritisieren. Kritisieren kann man aber, dass aus der Grundidee schließlich ein Spielfilm wurde, der ein paar mehr Einfälle vermissen lässt. Die Idee trägt nicht über 90 Minuten allein. Auch wenn man vom Spielfilm zum Kunstwerk übergeht, so hält sich Akiz auch ganz klar an ein narratives Element, welchem noch etwas mehr Ideen gut getan hätten.

  

- Fazit -  

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Hier wurde etwas gewagt und es gelingt schon einiges. Die Erzählung mag simpel sein, vielleicht unausgegoren und die Metaphern offensichtlich und doch sollte man solch mutiges deutsches Kino jenseits der Fördertöpfe keineswegs ignoireren. Eine Empfehlung mit Einschränkungen!

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 27. Oktober 2016
BD Verleihstart: 27. Oktober 2016

Publisher: Koch Media Home Entertainment

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 95 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:

  • Interview mit Akiz
  • diverse Trailer
  • Bildergalerie

Kritik Extras
Auf der "normalen" Blu-ray, die uns vorlag, befindet sich neben verschiedenen Trailern und einer Bildergalerie nur noch ein Interview mit Regisseur Akiz, was knapp 25 Minuten andauert. Hier spricht er über den Film, aber auch etwas über seinen Werdegang.
Das gleichzeitig erscheinende Mediabook präsentiert auf einer weiteren Blu-ray noch ein Making Of.

Wertung: 5|10

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Manuel Föhl

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