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Kommende Reviews  

   
Okt23

The Green Hornet

The Green Hornet

Originaltitel: The Green Hornet
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2011 
Genre: Action, Comedy, Comicverfilmung 
Freigabe: FSK-12
Regie: Michel Gondry
Darsteller: Seth Rogen, Jay Chou, Cameron Diaz, Tom Wilkinson, Christoph Waltz, David Harbour, Edward James Olmos u.a.

Britt Reid (Seth Rogen) verbringt die Tage als Faulenzer und die Nächte als Partylöwe... bis er eine echt seriöse, echt coole Karriere als Verbrechen bekämpfender Actionheld startet. AlsThe Green Hornet schließt er sich mit dem genialen Tüftler und Kampfsportmeister Kato (Jay Chou) zusammen, um die Unterwelt von LA aufzumischen. Nicht mal Britts Assistentin Lenore (Cameron Diaz) vermutet hinter dem ungleichen Paar das maskierte Duo, das die schlimmsten Verbrecher der Stadt, samt ihrem Anführer Chudnofsky (Oscar-Preisträger Christop Waltz), hochgehen lässt. 
Mit Stil, Überheblichkeit und einem ganzen Arsenal an fantastischer Ausrüstung sorgen The Green Hornet und Kato auf ihre Weise für Gerechtigkeit, was aus jeder ihrer Missionen eine Mischung aus überzogener Action und haarsträubender Comedy macht.

- Kritik -

Superhelden- oder Comicverfilmungen sind momentan schwer im kommen. Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht ein Kämpfer für Recht und Ordnung die Welt des Papiers verlässt und sich auf Zelluloid schwingt, um dort für Recht, Unterhaltung und Ordnung zu sorgen. Über Sinn und Unsinn dieser Filme lässt sich natürlich streiten. Nicht zuletzt, da der Europäische Markt mit vielen dieser, in Übersee extrem erfolgreichen Reihen, nicht wirklich viel anzufangen weiss.Doch über eines kann man nicht wirklich diskutieren: Die Comichelden spülen Geld in die Kassen. Und genau deshalb kommen auch noch mehr Superhelden auf unsere Leinwände, und zumeist stimmt ja auch die Qualität.



Ob das auch bei The Green Hornet so ist, der ja genau genommen in erster Linie kein Comic-Held ist, sondern seinen Ursprung im Radio hat? Ja, richtig gehört - im Radio. In den 1930er Jahren kämpfte sich die Grüne Hornisse durch die Radios. Aufgrund der grossen Popularität gab es dann Recht schnell Ausflüge in die Welt der bewegten Bilder und auch auf das Papier der Comic-Verlage. Und so schwingt sich 2011, mehr als 60 Jahre nach dem ersten Abenteuer, The Green Hornet erneut auf um die Ganoven fies zu verpügeln. Und genau das tut Britt Reid (Seth Rogen) als 2011er Hornisse, zusammen mit seinem Gehilfen und engsten Verbündeten Kato (Jay Chou) auch. Nach dem Tod seines Vaters steht der Taugenichts Britt vor der schweren Aufgabe das Medienimperium seines Vaters zu verwalten. Überfordert mit der Situation und den Gefühlen für seinen alten Herrn zieht er mit Kato nachts zum Denkmal seines Vaters.



In dieser Nacht retten die beiden ein Paar vor einigen Rowdys. Angetrieben vom Erfolg dieser Aktion beschliesst Britt, eher aus Langeweile und Lust am Unfug gepaar mit dem Drang wahrgenommen zu werden, die Stadt nun als Green Hornet unsicher zu machen. Kato versorgt ihn mit dem nötigen Werkzeug, Grips und den Muskeln. Hier haben auch so einige der Witze des Films ihren Ursprung. Britt, eigentlich der große, unerschrockene Held, wird von seinem namenlosen Sidekick mehrmals gerettet, und stolpert mehr durch die Kämpfe als das er aktiv daran teilnimmt. Trotzdem ist er seiner Ansicht nach immer der grosse Held.Das tolle daran ist Seth Rogen, der mit seiner absolut glaubwürdigen Tollpatschigkeit durch den Film hangelt. Er ist der Gegenpol zum kühlen Kato oder dem großen Antagonisten, Chudnofsky der wahnsinnig coole Russe mit seiner doppelläufigen Pistole. So unbeholfen wie er sich in den ersten Kämpfen anstellt, so sehr man ihn in manchen ruhigeren Momenten hasst, weil er auf den Gefühlen anderer herumtrampelt - genauso sehr freut man sich mit ihm als das große Finale abbrennt.



Doch leider kann nicht die komplette Riege der Darsteller ähnlich überzeugen. So ist Cameron Diaz in der Rolle von Britt's Assistentin Lenore eher weniger überzeugend. Grundsätzlich mag die Rolle des blonden Dummchens ganz gut in den Film passen - aber die Art und Weise wie übertrieben sie diesem ein Gesicht verleiht, ist einfach zu viel. Doch das mag nicht nur an ihr liegen, sondern durchaus auch am Drehbuch. 



Äusserst gelungen ist beim Drehbuch allerdings die Umsetzung der Kämpfe, beziehungsweise der Gesamtheit der Actionszenen. So sind die Verfolgungsjagden mit Black Beauty, der schwarzen Rakete auf vier Rädern, die Kato für seinen Boss entwickelt hat, genauso unterhaltsam wie die Kämpfe gegen LAs kriminelle. Der ein oder andere kann sich sicher noch an die Kämpfe in Sherlock Holmes erinnern, bei denen Sherlock in Zeitlupe den jeweils nächsten Schlag kommentiert, und dieser dann bei der Ausführung noch weiter hervorgehoben wurde. Zu einem ähnlichen Mittel greift Green Hornet. Bei den Höhepunkten der Fights wird die Zeit kurz angehalten, die Waffen gefährlicher Gegner farbig hervorgehoben, und dann pflügt Kato oder die Hornisse durch die Reihen der Feinde. Durch das vorherige markieren der Waffen wird, zugegeben recht direkt, der Fokus des Zuschauers auf die grössten Gefahren gelenkt, und so weitere Dramatik erzeugt. Der dezente Einsatz dieses Stilmittels trägt noch dazu bei das es nicht ermüdend wirkt, sondern wirklich gefällt. Aber eine Schwäche gibt es trotzdem noch: The Green Hornet hätte ein paar Überraschungen mehr vertragen können. So fährt der Film konstant auf einer Spur dem Ende entgegen. Es gibt eigentlich keine großen Überraschungen - und auch keine kleinen. Hier hätte durchaus noch ein wenig an der Stellschraube gedreht werden können.

 


- Fazit -

The Green Hornet fliegt und sticht wieder! Einer der wohl ältesten Superhelden hat es im Jahr 2011 wieder auf die große Leinwand geschafft - und kann durchaus überzeugen. 
Eine rasante Actionkomödie für die ganze Familie, mit einer zu vorhersehbaren Geschichte. Fans von Superheldengeschichten machen mit einer Sichtung mit Sicherheit nicht's verkehrt. Viel Spass beim Verbrecherjagen!


Bewertung: 7 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

6.2/10 Bewertung (6 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 



DVD Verleihstart: 20.05.2011 
DVD Verkaufstart: 28.06.2011 

Label: Sony Pictures Home Entertainment 
Verpackung: Single-Disc Amaray 
Wendecover: Nein


Bild: 2,40:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 114 Minuten 
Uncut: Ja 


Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1) 
2. Englisch (Dolby Digital 5.1, Stero 2.0)
3. Türkisch (Dolby Digital 5.1)


Untertitel:
- Deutsch 
- Englisch
- Türkisch 


Extras:

  • Kommentar der Filmemacher
  • "Awesome"-Gag-Reel
  • Das Drehbuch von The Green Hornet
  • The Black Beauty: Die Wiedergeburt der Coolness
  • Trailer


Kritik Extras:
Ein ausführlicher Audiokommentar der einen schönen Blick hinter die Kulissen gewährt ist nur der Anfang für die üppige Extras-Abteilung auf dieser DVD. Und wenn das mal kein gutes Zeichen ist, dann weiss ich auch nicht, was es sonst sein soll. Doch damit nicht genug - beim "Awesome Gag Reel" unterhält mit diversen lustigen Outtakes aus der Produktion, oder spassigen Blicken hinter die Kulissen im Dreh-Alltag mit Seth Rogen. Beim Drehbuch von The Green Hornet erzählen die Produzenten, Seth Rogen und Evan Goldberg, von ihrer Motivation diesen Film zu drehen und warum er so ist wie er ist. Und schliesslich gibt es noch ein kleines Making-Of, und zwar nicht zu irgend etwas, sondern zu Black Beauty, der heimlichen Schönheit des Films. Dem Dienstwagen von Kato und Green Hornet. Insgesamt eine verdammt gelungene Extras-Abteilung. So etwas wünscht man sich doch öfter. Daumen hoch!

Bewertung: 10 | 10

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Martin Riedel

Martin Riedel

   

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