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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Sep22

Terence Hill & Bud Spencer Collection #1

Terence Hill & Bud Spencer Collection #1

Originaltitel: Verflucht, verdammt und Halleluja/Mister Billion/Auch die Engel essen Bohnen
Herstellungsland: USA, Italien, Frankreich, Spanien
Erscheinungsjahr: 1972, l1977, 1973
Genre: Komödie
Freigabe: FSK-16
Regie: E. B. Clucher, Jonathan Kaplan
Darsteller: Terence Hill, Bud Spencer, Jackie Gleason u.a.

In "Verflucht, verdammt und Halleluja" muss ein Greenhorn aus England mit den rauen Sitten des Wilden Westens fertig werden und schließt sich einer Bande von Postkutschenräubern an. Der italienische Automechaniker Guido erbt in "Mister Billion" ein enormes Vermögen von seinem Onkel aus Amerika. Um das Erbe antreten zu können, soll er innerhalb einer Woche nach San Francisco kommen. Doch eine Handvoll Ganoven will dem Strahlemann einen Strich durch die Rechnung machen. Erstmals ungeschnitten und restauriert präsentiert sich "Auch die Engel essen Bohnen" über den Catcher Charlie, der seinen Dampfhammer gegen die Cosa Nostra einsetzt.

Kritik: Verflucht, verdammt und Halleluja

Dieser Film zählt zu den etwas unbekannteren Werken von Terence Hill. Und das auch noch zu Unrecht. Nicht nur dass hier Enzo Barboni Regie führte, der Hill und Spencer mit VIER FÄUSTE FÜR EIN HALLELUJA überhaupt erst zu Stars gemachht hatte, Regie führte: VERFLUCHT, VERDAMMT UND HALLELUJA ist zwar einerseiits ein typischer Hill-Film, andererseits aber eine fast schon melancholische Liebeserklärung an das Western-Genre, welches 1972 kurz vor der temporären Bedeutungslosigkeit stand.


Fazit Verflucht, verdammt und Halleluja

Der beste Solofilm von Terence Hill und eine der besten, wenn nicht gar die beste, Westernparodie die es gibt. Bei weitem tiefgründiger und intelligenter als alles, was Barboni oder Hill danach gemacht haben. Trotz einiger urkomischer Szenen und der typischen und erwarteten Zutaten zieht sich eine Melancholie durch den Film, die „Verflucht, verdammt und Halleluja“ auch für Nicht-Hill Fans mehr als nur interessant machen dürfte. Mehr als nur gelungen! 

Bewertung: 9 | 10


Kritik Mr. Billion

Mitte der 70er Jahre trennten sich einstweilen die Wege des Traumgespanns Spencer und Hill. Sie hatten quasi hintereinander ZWEI WIE PECH UND SCHWEFEL und ZWEI MISSIONARE abgedreht und widmeten sich in den Folgejahren ihren Solo-Projekten. Doch während Spencer sein Klischeerolle des gutmütigen Dicken in zahlreichen Variationen festigte, versuchte sich Hill in amerikanischen bzw. britischen Produktionen ein wenig von seinem Image zu lösen. Er zog zu dieser Zeit auch in die USA und probierte sich in anderen Rollen und Genres. Einerseits fiel MARSCHIER ODER STIRB in dieses Raster, andererseits eben MR. BILLION. Dabei handelt es sich im Grunde um ein klassisches Road Movie, welches sowohl inhaltlich als auch von den Schauwerten her genug Potential böte, einen unterhaltsamen Film in die Wege zu leiten. Leider gelang genau dies Regisseur Jonathan Kaplan nicht. MR. BILLION pendelt orientierungslos zwischen den Genres hin und her, weiß nicht, ob er nun Action-, Liebesfilm, Komödie, Drama, Thriller oder Komödie sein will, findet nie seinen Rhythmus oder einen eigenen Stil. Durch diese fehlende Fokussierung nimmt Kaplan immer wieder das tempo aus der Geschichte, so dass der Streifen überwiegend recht zäh seinem vorhersehbaren Finale entgegen kriecht. Und Hill? Der weiß scheinbar auch nicht so recht, wie er seinen Part angehen soll und spielt mit angezogener Handbremse, obwohl man sich dem spitzbübischen Charmes des Schauspielers selbst in diesem eher misslungenen Karrierebeitrag nicht entziehen kann. Sowohl MARSCHIER ODER STIRB als auch MR. BILLION enttäuschten an den Kassen. Hill zog daraus seine Konsequenzen und zog sich bis auf einen jährlichen Duo-Auftritt an der Seite von Spencer erst einmal aus dem Filmgeschäft zurück.
 

Fazit: Mr. Billion

Das durchaus vorhandene Potenzial wird über weite Strecken achtlos links liegen gelassen. Zu lahm, zu unentschlossen und zu vorhersehbar schleppt sich MR. BILLION über die Runden. Kein kompletter Reinfall aber in der Filmographie Hills nicht mehr als eine interessante Fußnote.

Wertung: 3.5 | 10
 
 
Kritik: Auch die Engel essen Bohnen

Nach dem überwältigenden Erfolg von VIER FÄUSTE FÜR EIN HALLELUJA aus dem Jahr 1971 arbeitete das Trio Barboni (Regie/Drehbuch), Spencer und Hill erst 1977 bei ZWEI AUSSER RAND UND BAND wieder zusammen. Seine Schäfchen ließ Barboni jedoch trotzdem nicht alleine und drehte mit Hill VERFLUCHT, VERDAMMT UND HALLEJUA, sowie mit Spencer den vorliegenden AUCH DIE ENGEL ESSEN BOHNEN. Dieses Projekt war ursprünglich als weitere Zusammenarbeit zwischen Spencer und Hill angedacht, doch da man sich mit dem Management von Hill nicht einigen konnte, wurde dessen Part mit einem weiteren Italowestern-Star besetzt: Giuliano Gemma. Auch mit der Gangsterfilm-Parodie AUCH DIE ENGEL ESSEN BOHNEN - der Jahre später in einer gekürzten Fassung als DER DICKE IN AMERIKA abermals in die Kinos gebracht wurde – bewies Enzo Barboni, alias E.B. Clucher, dass er die Fähigkeiten von Hill und Spencer wie kein anderer kannte und ihnen Rollen wahrhaftig auf den Leib schrieb. Zudem fand er auch inhaltlich stets die richtige Balance, so dass seine Arbeiten eben auch mehr zu bieten hatten, als die reine Fokussierung auf Klamauk und Prügeleien. Das ist sicherlich weit davon entfernt feinsinnig oder anspruchsvoll zu sein, doch neben den normalen Zutaten eines klassischen Spencer-Streifens, findet man in den Barboni-Arbeiten eben immer auch noch etwas mehr. Zudem erwies sich der Regisseur einmal mehr als exzellenter Film-Handwerker, der einerseits das Tempo hoch halten kann, andererseits aber auch in der Lage war, ruhigere und parodistische  Elemente einzubauen, ohne dass diese wie ein Fremdkörper wirken. AUCH DIE ENGEL ESSEN BOHNEN hat im Grunde nur einen Makel: Terence Hill fehlt. Gemma macht seine Sache nicht schlecht, aber die Chemie zwischen Spencer und Hill kann man eben nicht herbei zaubern. Aufgrund des großen Erfolgs entstand später die Fortsetzung NICHT ALLE ENGEL ESSEN BOHNEN, in der Spencer jedoch nicht mitwirkte.


Fazit: Auch die Engel essen Bohnen

Einer der besten Spencer-Solofilme, der neben den erwarteten Gags und Prügeleien 
zumindest zeitweilig auch als Parodie funktioniert. Ein typisches Spencer-Feel-Good-Movie in dem eigentlich nur Terence Hill fehlt.

Bewertung: 7.5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

5.5/10 Bewertung (4 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 
DVD Verkaufstart: 26.08.2011


Label: Koch Media
Verpackung: Keepcase (4 DVDs)
Wendecover: Nein

Bild: 2.35:1 (16:9) / 1.85:1 (16:9)
Laufzeit: 331 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 2.0) 

2. Englisch (Dolby Digital 2.0)
3. Italienisch (Dolby Digital 2.0)

Untertitel: 
Keine Angaben

Extras

  • Terence Hill-Trailer-DVD
  • Interviews
  • Bildergalerien mit seltenem Werbematerial
  • Super-8-Fassung "Mister Billion"

Kritik Extras
Die Bonusmaterialien unterscheiden sich nicht von den (vorhandenen) Einzelveröffentlichungen und sind bisweilen, insbesondere bei VERFLUCHT, VERDAMMT UND HALLELUJA sehr sehenswert. Das einzige Bonusmaterial, di exklusiv in dieser Box zu finden ist, findet sich auf einer Bonus-Disc wieder, die allerdings "nur" Trailer zu Terence-Hill-Filmen erhält. Der Sinn dahinter erschließt sich jetzt nicht ganz, aber nun gut. Im Grunde abermals eine gelungene Koch-VÖ.

Bewertung: 7 | 10

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Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

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