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Aug21

New York für Anfänger

New York für Anfänger

Originaltitel: How to loose friends and Alienate People 
Herstellungsland: England 
Erscheinungsjahr: 2008
Genre: Komödie 
Freigabe: FSK-0
Regie: Robert B. Weide 
Darsteller: Simon Pegg, Kirsten Dunst, Gillian Anderson u.a.

Sidney Young scheitert in London mit seinem eigenen Magazin, träumt aber nach wie vor davon, in die Welt der Celebrities einzutauchen. Da kommt der Anruf von Clayton Harding gerade recht, der ihn nach New York zum renommierten Magazin Sharps holen will. Dort wird ihm schnell klar, dass seine Art und seine Ideen nicht wirklich Anklang finden. Und auch Kollegin Alison Olsen ist nicht wirklich begeistert davon, den blassen Rothaarigen unter ihre Fittiche zu nehmen. Gemeinsam mit dem charmanten und gutaussehenden Redakteur Lawrence Maddox wird er in die Welt der New Yorker Prominenz eingeführt und stolpert bei dem Versuch, die heiße Newcomerin Sophie Maes für sich zu gewinnen von einem Fettnäpfchen ins nächste. Geblendet von ihrem Aussehen, versucht er alles, um sie für sich zu gewinnen. Dabei scheitert er kläglich an der Durchtriebenheit von Maddox und dem Ehrgeiz von Maes Agentin Eleanor Johnson. Einzig Alison Olsen deckt immer wieder seine Fehltritte. Fast zu spät erkennt er, wer wirklich über seine Witze lachen konnte und ihm immer zur Seite stand...

- Kritik -

Aufsteigergeschichten wie diese gibt es wie Sand am Meer. Was hier neugierig macht, ist die bemerkenswerte Besetzung: Simon Pegg, Kirsten Dunst, Gillian Anderson, Jeff Bridges, Megan Fox – die britische Produktion kann einige bekannte Namen vorweisen. Der erhoffte Ausnahmefilm ist „New York für Anfänger“ aber leider nicht geworden. Das Einspielergebnis von weltweit knapp 18 Mio. Dollar, davon nur etwa 3 Mio. in den USA, spricht Bände – auch wenn das zugegeben kein Maßstab für Qualität ist. Simon Pegg hat sich nach seiner Performance in der kultverdächtigen Zombiekomödie „Shaun of the dead“ erstaunlich schnell etabliert – sein nächster Coup steht bereits in den Startlöchern: Verkörpert er doch bald den Scotty in der Neuauflage von „Star Trek“. Pegg ist auch einer der positiven Pluspunkte von „New York für Anfänger“: Sympathisch, etwas verschroben spielt er den – vermeintlich - britischen Proll, der in den USA in eine völlig unbekannte Welt tritt. Diese Gegensätze sind jedoch viel zu selten Mittelpunkt der Geschichte, hier wird enormes Gagpotential verschwendet.


 
Generell ist der Film bedeutend unwitziger als man vermuten könnte, es handelt sich vielmehr um eine typische Aufsteigerstory im Stil von „Das Geheimnis meines Erfolges“. Das diese Geschichte um eine klassische Liebesstory, die glücklicherweise überwiegend am Kitsch „vorbei kommt“, erweitert wird, macht den Streifen weder besser, noch schlechter. Neben dem Kulturcrashpotential vergeudet man auch die satirischen Möglichkeiten, die der Schauplatz Hollywood bietet. Bis auf wenige Ausnahmen ist „New York für Anfänger“ recht zahm und wird nur selten so satirisch und zynisch, wie man sich das vielleicht wünscht. Doch was bleibt, wenn weder die humoristischen noch die satirischen Elemente wirklich sitzen?

Kurze Antwort: Die gut aufgelegten Schauspieler. Pegg wurde ja bereits erwähnt, aber auch Dunst ist bedeutend besser, als in ihren „Spiderman“ Auftritten. Besonderes Augenmerk sollte man jedoch auf Gillian Anderson, die wohl jeder als „Scully aus „Akte X“ kennt: Sie spielt die kalte und berechnende Agentin perfekt und ist die größte Überraschung. Schade nur, dass sie zu wenig Szenen hat. Hollywoods angesagte Newcomerin Megan Fox, bekannt aus „Transformers“, macht auch genau das, was man von ihr erwartet: Sie sieht gut aus, ist in ihrer Rolle aber ziemlich austauschbar. Allerdings beweist sie mit diesem Part eine gewisse Selbstironie, die man ihr vielleicht nicht zugetraut hatte. Größte Enttäuschung innerhalb des gut aufgelegten Casts ist jedoch erstaunlicherweise Jeff Bridges, der von dem vorhersehbaren Drehbuch scheinbar gelangweilt seinen Part im Halbschlaf spielt. Dabei ist der Cast die absolute Stärke des Films und überspielt auch einige Längen im Mittelteil.


 
Ansonsten ist „New York für Anfänger“ nicht langweilig, aber auch nicht rasant. Einige gelungene Szenen stehen dann wiederum völlig verschenkte Minuten gegenüber, die seltenen skurrilen Momente heben den Streifen dann zwischenzeitlich aus dem Mittelmaß hervor, nur um ihn kurz darauf wieder genau dorthin zurück zu stoßen. Der Film soll für jeden etwas sein, und bietet im Endeffekt genau deswegen trotzdem zu wenig und ist zu unentschlossen, um wirklich gelungen zu sein. So bleibt am Ende Dank der gut aufgelegten Schauspieler ein zumeist munteres „Feel Good movie“, das keinem weh tut, aber auch nicht mehr ist, als gut gemeintes Mittelmaß. Dank des Casts und einiger gelungener Momente wird es dann doch noch ein zumeist gelungener DVD Abend. Mehr aber auch nicht, dafür ist der Film einfach zu austauschbar.

 
- Fazit - 

Für eine Komödie nicht witzig genug, für eine Satire zu zahm, für einen Liebesfilm zu unentschlossen. So ist „New York für Anfänger“ nichts Halbes und nichts Ganzes. Nette, austauschbare Unterhaltung, die die Möglichkeiten ärgerlicherweise verschenkt. Dank des gut aufgelegten Casts und einzelner, denkwürdiger Momente trotzdem ein über Durchschnitt liegender Gute Laune Film, den man aufgrund seiner Austauschbarkeit schnell vergessen haben wird. 

Bewertung: 6 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

6.9/10 Bewertung (7 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart: 27.03.2009 
DVD-Verkaufstart: 16.04.2009 

Label: Eurovideo

Verpackung: Keep Case 

Ton:
1. Deutsch DTS 5.1
2. Deutsch Dolby Digital 5.1
3. Englisch Dolby Digital 5.1 

Untertitel:
- Deutsch


Bild: 1,85:1 (16:9) 
Laufzeit: ca. 107 Min.

Uncut: Ja

Extras:

  • Trailershow

Review Extras:
Wie in anderen Fällen auch, teilen sich Eurovideo und Concorde die Vermarktung des Films: Eurovideo betreut den Verleih, während Concorde den Verkauf leitet. Daher unterscheiden sich diese Fassungen: Während die Verleihversion, die uns vorlag, bis auf eine Trailershow überhaupt keine Extras bietet, ist die Verkaufsfassung mit einigen Extras ausgestattet. Für die uns vorliegende Fassung gibt es jedoch nur 

Bewertung: 1 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

1.0/10 rating 1 vote
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