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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jun20

BD Kritik: Viking

BD Kritik: Viking

Originaltitel: Viking
Herstellungsland: Russland

Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Action, Drama, Historie
Freigabe: FSK-16
Regie: Andrey Kravchuk

Darsteller:
Anton Adasinsky, Aleksandr Armer, Vilen Babichev u.a.

Preis zum Test: EUR 13,99


 

Inhalt: Kiewer Rus im 10. Jahrhundert: Es herrscht Zwietracht unter den Söhnen des verstorbenen Königs von Novgorod. Als es zwischen Prinz Yaropolk und seinem Bruder Oleg zu einer kriegerischen Auseinandersetzung kommt, stirbt Oleg – und Yaropolk wird von dem Krieger Sveneld dafür verantwortlich gemacht. Sveneld macht sich auf, um zum verbleibenden Sohn Vladimir zu reisen und für das Gesetz der Blutrache zu kämpfen: Ein Tod für einen anderen! Vladimir ist an einer friedlichen Lösung interessiert, kann sich ohne Verstärkung aber keinen Respekt verschaffen. Er stellt eine Armee aus Wikinger-Söldnern zusammen – und stellt bald fest: Es bedarf mehr Schwerter, um den Frieden aufrecht zu erhalten, als um Kriege zu führen ...

 


 

 



- Kritik -
    

VIKING ist ein neues russisches Epos uns sollte erstmal nicht mit der gleichnamigen Serie im Plural verwechselt werden. Die Wikinger haben in den letzten Jahren wieder große Beliebtheit bei den Zuschauern errungen. Dadurch entstanden die verschiedenen Interpretationen. Als Helden für Kinder und Junggeblieben in Dreamworks Animationsfilmen HOW TO TRAIN A DRAGON (2010/2014) oder als stumme Helden in Nicolas Windings Refn WALHALLA RISING (2009). Spätestens als Marvel seinen THOR ins Rennen schickte, waren die nordischen Helden auch im Mainstream angekommen. Serien wie eben VIKINGS (2013-) und THE LAST KINGDOM (2015-) folgten. Die Russen ließen sich nun nicht lumpen, denn VIKING gehört mit seinen 20 Millionen Euro Budget zu den teuersten russischen Filmen aller Zeiten und sieht dabei nach Hollywoodstandards nach noch mehr Geld aus. In Russland kam er pünktlich zu Weihnachten in die Kinos und konnte allein im Dezember in seinem Heimatland so viel einspielen, dass er dritterfolgreichste Film des Jahres war. Hinter der Produktion stand dasselbe Produzentenduo wie bei WÄCHTER DER NACHT (2004) und WÄCHTER DES TAGES (2006), wo der russische Film schon einmal international für Aufsehen sorgte. VIKING ist seit Kurzem von Splendid auf DVD und Blu-ray erhältlich, wir haben ihn mal angeschaut.

Die Verwechslung mit der Serie ist wohl einkalkuliert und mag auch darüber wegtäuschen wollen, dass der Film weniger über als mit Wikinger ist. Man geht im Film zurück in die russische beziehungsweise osteuropäische Vergangenheit und skizziert den Aufstieg von Wladimir I. Swjatoslawitsch, der zum Großfürsten der Kiewer Rus wird. Ein sogenannter Vorläuferstaat zum heutigen Russland, der Ukraine und Weißrussland. Er hatte auch große Wirkung bei der Christianisierung des Landes und wird bis heute verehrt. Nach dem Todes Vaters kommt es wie so oft zum Streit zwischen den Nachkommen, der damals noch mit dem Schwert geklärt wurde. So überrascht es auf der einen Seite, dass man auch die Schattenseiten von Wladimir, einem der Söhne, thematisiert. Dies aber immer mit Bedacht um die Sympathien des Protagonisten beim Publikum nicht zu verspielen. 

Man mag als Zuschauer anfangs überfordert sein von den inhaltlichen Sprüngen und mag Angst haben zu wenig Hintergrundwissen mitzubringen, doch grundsätzlich handelt es sich hier noch immer um eine Großproduktion, der es vor allen Dingen um Unterhaltung und Schauwerte geht. Und darin kann der Film vollends überzeugen. Eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen reihen sich an wuchtig inszenierte Schlachtenbilder. Die Kostüme und die Ausstattung mögen dabei genauso überzeugen, wie größtenteils die Effekte, denen man nur manchmal die Begrenzungen des Budgets ansehen kann. Auch hat man zwiespältige Eindrücke, wenn man den Einsatz von Kunstblut neben Blut aus dem Computer bemerkt. Historienpuristen sollten den Film also nicht allzu ernst nehmen. Und auch wenn man den Mut hat seinen Helden zumindest in Teilen zu hinterfragen beziehungsweise ambivalent darzustellen, so bleiben das nur kleine Nuancen und Ansätze, die ansonsten einen Helden zelebrieren lassen, ohne zu sehr in eine Glorifizierung zu verfallen.

  

- Fazit -  

Bildgewaltiges Schlachtenepos aus Russland, das etwas Tiefe vermissen lässt, aber mit seinen Schauwerten überzeugt.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 28. April 2017
BD Verleihstart: 28. April 2017

Publisher: Splendid Film

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 142 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Russisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Behind the Scenes: Winter (1:45 Min.)
  • Behind the Scenes: Sommer (1:57 Min.)
  • Deutscher Trailer
  • Originaltrailer
  • Trailershow

Kritik Extras
Las ist leider nicht wirklich viel was man hier zu sehen bekommt.

Wertung: 4|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

Spieltipp  

   

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