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Okt17

Ong Bak - The New Generation

Ong Bak - The New Generation

Originaltitel: BKO: Bangkok Knockout
Herstellungsland: Thailand
Erscheinungsjahr: 
2010
Genre: Action
Freigabe: 
FSK-18
Regie: Panna Rittikrai
Darsteller: Chatchapol Kulsiriwoottichai, Sorapong Chatree, Patrick Tang u.a.

Eine Gruppe Kampfsportler aus den Bereichen (Muay Thai, Capoeira, Kung Fu, Tai Chi uvm.) wacht in einem Raum auf. Niemand weiß weder, wo, noch, warum er dort ist. Nur noch wage erinnern sie sich, was sie am Vorabend gemacht haben. Aber Eines haben alle gemeinsam: sie gehören zu einem mysteriösen „Fight Club“. Kurz nachdem sie beginnen, im riesigen und mit versteckten Sprengsätzen bestückten Gelände nach einem Ausgang zu suchen, lauern ihnen maskierte Kämpfer auf und entführen eine Frau. Der Rest der Gruppe beschließt, sich aufzuteilen und nach ihr zu suchen. Was sie nicht wissen: Die Räume sind allesamt mit Kameras bestückt, denn irgendwer treibt ein böses Spiel mit ihnen und ihrem Leben…

- Kritik -


Panna Rittikrai gehört schon seit 1984 zum thailändischen Actionkino, konnte jedoch erst 2003 mit seiner Arbeit als Stunt-Koordinator in "Ong Bak" seinen internationalen Durchbruch feiern. Seitdem steht er beim thailändischen Martial Arts Film hoch im Kurs und wird aus Marketinggründen immer wieder erwähnt. 1984 versuchte er sich darüber hinaus bereits als Regisseur und Schauspieler im Original von "Born to Fight", dem er 2001 ein Remake bescherte. In "Ong Bak 2 + 3" führte er ebenfalls Regie, konnte jedoch nicht ganz an die Highlights anknüpfen, die man mittlerweile aus Thailand gewohnt war. Ein weiteres Mal nahm er 2010 auf dem Regiestuhl Platz, dieses Mal für den Film "BKO: Bangkok Knockout", dem man in Deutschland direkt den Titel "Ong Bak - The New Generation" verpasste. Leider steht der Film ganz in der Tradition der sinkenden Qualität der Ong Bak Streifen, auch wenn er rein gar nichts mit den Tony Jaa Filmen gemein hat.



Selbst wenn man sucht, gibt es nicht viel Gutes, was man über "BKO" berichten könnte. Die Handlung ist dünn und man wirft einfach nur altbekannte Elemente durcheinander, ohne diese stringent vorzutragen. Details über die Story verlauten zu lassen ist schlussendlich verlorene Lebensmüh, denn wie so oft ist die Story nicht mehr als Mittel zum Zweck und dient ausschließlich als Aufhänger für die mannigfaltigen Kämpfe, die man im Film unterbringt, zu diesen gibt es selbstverständlich später mehr zu lesen. Doch auch im direkten Genre-Vergleich geht man hier immens lieblos vor, man lässt nur wenig Klischees außen vor. Ob nun "witziger" Sidekick, Liebesgeschichte oder skrupellose "Gangster", der hanbebüchene Plot bietet für all dies einen Platz und nichts davon funktioniert. Alles ist arg durchschaubar, so dass man Spannung oder Dramatik vergebens sucht.



Hinzu kommt, dass die Darsteller allesamt schlechte Leistungen abliefern. Das überaus große Aufgebot an Haupt- und Nebenfiguren kann Niemanden vorweisen, der wirklich zu überzeugen wüsste. Uninspirierte Dialoge werden herzlos vorgetragen und sorgen dafür, dass einem eigentlich alles egal ist und man nur darauf hofft, dass der nächste Fight ansteht. Leider ist dies auch die Krux an den Kämpfen, die, wie nicht anders zu erwarten war, das Highlight des Films sind. Dadurch, dass einen die Charaktere nicht interessieren, fiebert man bei den Fights nicht mit, der Ausgang könnte einen kaum weniger interessieren. Sicherlich schleicht sich ein wenig der Wunsch nach Gerechtigkeit ein, aber "BKO" mangelt es an Sympathieträgern und Figuren, die ein wenig mehr Tiefe vorweisen können, als ein Untertasse voll Wasser. In einem storygetriebenen Film wäre die schiere Anzahl an Figuren schon eine Herausforderung und hier scheitert man kläglich. Den (meist) neuen Schauspiel-"Talenten" mangelt es auch an Ausstrahlung, so dass sie nicht einmal durch Charisma punkten würden, im Gegenteil.



Selbstverständlich sind die Kämpfe wieder sauber choreographiert und elegant vorgetragen, die Stunts sind halsbrecherisch und rabiat, aber es fehlt allerdings der gewisse Pepp. Zum einen gibt es wenig Neues zu bestaunen und zum anderen fehlt die brachiale Durchschlagskraft, die in anderen Filmen so herrlich unter die Haut geht. Die Techniken sind zweifellos über jeden Zweifel erhaben, fesseln aber einfach nicht, zu wahllos ist alles aneinander geknüpft und es tun sich durch fehlende Szenen (allerdings soll die deutsche Fassung von "BKO" ungeschnitten sein) Lücken in den Kämpfen auf, die die Choreographie immens stören. Dass man dazu noch versucht bei den Gegnern aus dem Vollen zu schöpfen, macht es nicht unbedingt besser. Der maskierte Jason-Vorhees-Verschnitt, der mit Axt durch die Gegend läuft und schier unantastbar ist und auch brennend weiter seinem Ziel nachgeht, ist ebenso deplatziert wie der ein oder andere Autostunt oder das müde Finale unter einem Lastwagen. In gewissem Maße ist das Meckern auf hohem Niveau, denn technisch ist es, wie bereits erwähnt, absolut sauber und einige Kämpfe wissen zu unterhalten (insbesondere der "Cage"-Fight ist überaus erfrischend, beeindruckend und rasant), in ihrer Gesamtheit sind sie jedoch einfach zu belanglos und routiniert, ohne Esprit.  


  
- Fazit -

"Ong Bak - The New Generation" ist etwas für eingefleischte Martial Arts Fans, die das Augenmerk allein auf die Kämpfe richten und für die eine Story reinste Makulatur ist. Doch selbst jene, dürften mit "BKO" ihre liebe Not haben, denn hier wird lediglich altbekanntes neu zusammengewürfelt, ohne neue Akzente zu setzen. Ein weiterer Beweis dafür, dass "große" Namen bei Filmproduktionen kein Garant für unterhaltsame Filme sind.   

Bewertung: 4 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

5.4/10 Bewertung (5 Stimmen)

 - DVD Facts und Extras -

 

DVD Verleihstart: 15.09.2011
DVD Verkaufstart: 30.09.2011 

Verpackung: Keepcase
Wendecover: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Thailändisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Niederländisch

Bild: 16:9 (1,78:1) 
Laufzeit: ca. 102 Minuten
Uncut: Ja

Extras:

  • Interviews (ca. 24 Min.)
  • B-Roll (ca. 12 Min.)
  • Trailer


Kritik Extras
Die Interviews mit Cast & Crew bieten ab und an ein paar interessante Informationen, sind aber häufig auch recht oberflächlich und behandeln teilweise einfach die Filmfiguren, die von den Darstellern gespielt werden. Die B-Roll ist umso interessanter, weil hier ein unverfälschter Blich hinter die Kulissen gewährt wird. Gerade die halsbrecherischen Stunts und die Action wirkt hierdurch noch ein stückweit beeindruckender, als im fertigen Film. 

Bewertung: 5 | 10 

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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