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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Aug29

Deadly Crossing - Tödliche Grenzen

Deadly Crossing - Tödliche Grenzen

Originaltitel: True Justice
Herstellungsland: Kanada, USA
Erscheinungsjahr: 2010
Genre: Action

Freigabe: FSK-12
Regie: Keoni Waxman, Wayne Rose, Lauro Chartrand

Darsteller: Steven Seagal, Alex Mallari Jr., William 'Big Sleeps' Stewart, J. Anthony Pena, Kyle Cassie u.a.

In Seattle ist eine Einwandererfamilie niedergemetzelt wurden, die Spur führt zu einer in der Nähe in einem Trailerpark residierende Drogendealerbande. Detective Kane von einer auf Fälle wie diesen spezialisierten Undercover-Einheit setzt sein Team von Frischlingen auf den Fall an und tritt den Dealern auch höchstpersönlich auf die Zehen. Dadurch gelingt es, einzelne Gangster von der Bande zu isolieren und zum Auspacken zu bewegen. Tatsächlich führt die Spur bis zur russischen Mafia. Wenn Kanes Kindergarten damit mal nicht überfordert ist.

- Kritik -

Steven Seagal zählt schon lange nicht mehr zur ersten Garde der Actionszene. Durch eine katastrophale Filmauswahl und sichtbares Desinteresse daran, welche Qualität seine Werke haben, bugsierte er sich rasant in die DtD-Ecke. Sein Interesse, aus diesen Low-Budget-Produktionen noch einmal heraus zu kommen, ist quasi nicht vorhanden. Wozu auch? Der Rubel rollt und er ist nach wie vor gut im Geschäft. So produziert er neben der Filmerei noch seine eigene Musik und brachte mit LAWMAN auch noch eine eigene Reality-Serie auf den markt. Bei dieser geballten Präsenz war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Seagal sich auch an einer TV-Serie versucht. Titel des Ganzen: TRUE JUSTICE. In Deutschland wird die Serie nicht in einer Komplettbox vertrieben, sondern zwei Folgen zusammen einzeln veröffentlicht, wobei dieser erste Teil der so genannten TRUE-JUSTICE-COLLECTION unter dem Titel DEADLY CROSSING in die Läden wandert.

Der vorab veröffentlichte Trailer sah durchaus annehmbar aus und auch in der tatsächlichen Umsetzung kann der Serien-Auftakt visuell durchaus überzeugen, sieht nicht so langweilig wie der überwiegende Output des in die Breite gegangenen Actionstars aus. Obwohl die Serie in Seattle spielt,  wurde aus Kostengründen in Vancouver gedreht – und Vancouver macht eben mehr her als irgendwelche bulgarischen Hinterhöfe, in denen sich Seagal häufig rumprügeln musste. Auch wenn sich Regisseur Waxman, der mit Seagal u.a. bereits bei A DANGEROUS MAN und THE KEEPER zusammen arbeitete, kann es sich zwar nicht verkneifen von Serien wie CSI abzukupfern und verrennt sich in unnötigen Ton- und Bildeffekten, aber trotzdem: Das ist alles völlig in Ordnung.

Doch abseits davon bleiben die positiven Überraschungen bei DEADLY CROSSINGweitestgehend aus. Die Story – vom Meister übrigens selbst verfasst - ist fade und ausgelutscht, die Figuren und ihre Charaktereigenschaften von der Stange und unglaubwürdig. Hier wurde wirklich kein Klischee ausgelassen. Was jedoch überraschend ist: Seagal hält sich recht stark zurück, es steht eher das Team im Vordergrund. Was anfangs noch wie ein kleiner Kniff wirkt, um die Figuren einzuführen, erweist sich mit fortschreitender Laufzeit einfach nur als vorgeschobener und noch dazu misslungener Versuch, zu verbergen, dass der Action-Mops scheinbar nur noch gewillt ist, das allernötigste zu tun. So sieht man ihn überwiegend nur sitzend und abwartend – sogar bei Schusswechseln. Erst wenn es gar nicht mehr anders geht, greift er schließlich ein und lässt sich dann sogar dazu hinreißen, seine immer noch vorhandene Klasse in Ansätzen zu zeigen. Das ist weiß Gott nicht mit seinen früheren Filmen vergleichbar und bietet natürlich nicht den choreographischen Glanz im Stile von UNDISPUTED 3 und Konsorten, hat aber seinen eigenen Charme. Allerdings wurde die Brutalität dem TV-Format zuliebe etwas abgemildert und dass sich Seagal auch vermehrt wieder doubeln ließ, verstärkt nur den Eindruck, dass er nur noch das tut, was unvermeidlich ist. Insgesamt gesehen ist DEADLY CROSSING eher ein Schritt zurück, als nach vorn. Das ist für Fans zwar durchaus in gewissen Rahmen noch annehmbar und unterhaltsam und Dank der Präsenz von Seagal, der sich einmal mehr als Frauenheld Nummer 1 in Position walzt, auch durchaus unterhaltsam, bietet jedoch insgesamt gesehen einfach zu wenig und ist schlicht und ergreifend ein herz- und ambitionsloses Kommerzprodukt.

Allerdings ging dieser Plan nur teilweise auf, denn in den Staaten ist TRUE JUSTICE bislang nicht veröffentlicht worden. Und seltsam genug: Für 2012 hat Old-Stevie bislang nichts in Planung. Uns stehen aber noch die nächsten Folgen der True-Justice-Collection bevor – man kann nur hoffen, dass es besser wird.

 

- Fazit -

Inhaltlich langweilig und vorhersehbar, optisch annehmbar, in den Action-Sequenzen eher verhalten. Nicht unbedingt ein geglückter Start, aber auch kein Absturz wie befürchtet. Insgesamt aber zu wenig Action, zu wenig Spannung, zu viele Klischees und zu wenig Seagal. Mit Seagal-Sympathie

Bewertung: 4 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

4.3/10 Bewertung (4 Stimmen)

- DVD FACTS & EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 25.08.2011
DVD Verkaufstart: 30.09.2011


Label: Splendid
Verpackung: Keepcase
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: 86 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1.Deutsch (Dolby Digital 5.1) 

2.Englisch (Dolby Digital 5.1) 

Untertitel: 
- Deutsch 
- Niederländisch

Extras

  • Trailershow mit Trailern zu 8 weiteren Titeln 
  • 2 Trailer beim Start der DVD

Kritik Extras
Bis auf Trailer nichts Unfassbar.

Bewertung: 1 | 10

 

 

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Tobias Hohmann

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