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Mai23

Die Bande des Captain Clegg - Hammer Edition 14

Die Bande des Captain Clegg - Hammer Edition 14

Originaltitel: Captain Clegg
Herstellungsland: Großbritannien

Erscheinungsjahr: 1962
Gattung: Abenteuer, Horror
Freigabe: FSK-12
Regie: Peter Graham Scott

Darsteller:
Peter Cushing, Patrick Allen, Michael Ripper u.a.

Preis zum Test: EUR 27,38


 

Inhalt: Er und seine Schmugglerbande machen sich den Aberglauben zunutze und tarnen ihre Aktivitäten, indem sie sich als Moorgeister kostümieren und als reitende Leichen Schrecken verbreiten. Captain Collier (Patrick Allen), ein Hauptmann der königlichen Marine, wird mit seinen Männern in das Dorf geschickt, um den Fluch der Schmugglerbucht aufzuklären, und lässt, um die unheimlichen Phantom-Reiter ein für alle Mal zu stoppen, das Grab des gefürchteten Piraten Clegg öffnen.

 


 

 



- Kritik -
      

Die Hammer Studios sind bekannt für ihre Gothic Horrorfilme, allen voran für ihre zahlreichen Dracula- und Frankenstein-Filme. Mit viel Charme produziert und auch heute, trotz altbackener Trick-Technik, immer noch überaus sehenswert. Zudem konnte man in tragenden Rollen häufig Größen wie Christopher Lee und Peter Cushing gewinnen. Mit DIE BANDE DES CAPTAIN CLEGG beschritten die Hammer Studios hingegen ein komplett neues Genre, den Piratenfilm. Allzu lang hielt man sich in diesen Genre-Gefilden nicht auf. CAPTAIN CLEGG war lediglich der zweite von drei Piratenfilmen. Im selben Jahr wurde kurz zuvor PIRATEN VOM TODESFLUSS (THE PIRATES OF THE BLOOD RIVER, 1962) veröffentlicht und 1963 erschien DIE TEUFELSPIRATEN (THE DEVIL-SHIP PIRATES). 

Man sollte sich jedoch nicht allzu sehr davon täuschen lassen, denn CAPTAIN CLEGG spielt die wenigste Zeit auf hoher See. Lediglich in den ersten Minuten befindet man sich an Bord eines Schiffes und dort auch nur in der Kapitänskajüte, als der namenlose Mulatte (Milton Reid) von Captain Nathaniel Clegg verurteilt wird, weil er dessen Frau angegriffen hat. Man reißt ihm die Zunge aus, schneidet ihm die Ohren auf und bindet ihn auf einer entlegenen Insel an einen Pfahl. 

Die Handlung setzt einige Jahre in der Zukunft an, im entlegenen Dorf Dymchurch, umrahmt von einem Moor, in dem der Legende nach Moor-Gespenster ihr Unwesen treiben. Und tatsächlich, im dunklen Mondlicht reiten hell aufleuchtende Skelette auf Pferden durch die Moorlandschaft und treiben einen alten Mann in den Tod. Kurze Zeit später taucht der britische Offizier Captain Collier (Patrick Allen) mit seiner Mannschaft und dem geretteten Mulatten in Dymchurch auf, wo er im Namen der Krone einer Spur nachgeht. Es gilt zu überprüfen, ob die Dorfbewohner Schmuggelware aus Frankreich importieren, ohne die entsprechenden Zahlungen an die britische Krone zu vollziehen. Hinter der idyllischen Fassade scheint der Vikar Dr. Blyss (Peter Cushing) die Zügel fest in der Hand zu haben. Doch hat das Dorf tatsächlich etwas zu verbergen und wenn ja, wer steht dahinter? Captain Collier versucht dem ganzen auf den Grund zu gehen, doch werden ihm ständig Steine in den Weg gelegt. 

CAPTAIN CLEGG ist eine recht interessante Genre-Mischung. Der Film fußt recht lose auf dem Piraten-Fundament, webt eine kleine Liebesgeschichte zwischen der jungen Waisen Imogene (Yvonne Romain) und Harry Cobtree (Oliver Reed) ein und spielt unterhaltsam mit der Schmuggler-Thematik, die mit, trotz der generellen Vorhersehbarkeit, ein paar kleineren Überraschungen aufwartet. Selbstverständlich missachtet man bei Hammer nicht völlig seine Wurzeln und bringt ein paar Horror-Elemente ins Spiel, welche gekonnt die Atmosphäre noch weiter zuspitzen. Durchaus beachtlich, dass man diese Mischung glaubwürdig verwoben bekommt, auch wenn die Liebesgeschichte etwas aufgesetzt wirkt und, wenngleich im kleineren Maße, auch die kurzen Horror-Settings etwas willkürlich erscheinen. Man sollte zudem die Story nicht zu stark hinterfragen, andernfalls wirkt gerade der große Aufhänger mit dem Mulatten recht konstruiert. Insgesamt beweist man jedoch ein gutes Händchen für den Genre-Mix. Insbesondere das Schmuggler-Dorf mit seinen unterschiedlichen Figuren und den zahlreichen Geheimgängen weiß zu gefallen. 

Musikalisch ist CAPTAIN CLEGG etwas zu bombastisch trotz der eher ruhig präsentierten Thematik unterwegs. Die dramatischen Klänge wollen sich nicht so recht ins Setting einbetten und sind der Historie des Studios im Horrorgenre geschuldet. Die Sets sind hingegen gewohnt gelungen und, da viel der Handlung im Dunkeln stattfindet, stimmig ausgeleuchtet. Das weit verzweigte Netz unterirdischer Gänge, welche die verschiedenen Gebäude miteinander verbindet, gibt dem Zuschauer auch ein Gefühl für die räumliche Ausdehnung des Dorfes. Dies liegt allerdings nicht zuletzt daran, dass relativ wenig Gebäude inszeniert werden. Bei einem Film mit Peter Cushing in der Hauptrolle kann man sich zudem sicher sein, dass mindestens ein Darsteller ordentlich abliefert. CAPTAIN CLEGG bildet dahingehend keine Ausnahme, denn hier darf Peter Cushing erneut in seiner Performance als Vikar brillieren. Zudem ist Dr. Blyss’ Gegenspieler Captain Collier überaus präsent, bietet seinem Gegenüber ordentlich Paroli. Doch auch in den Nebenrollen ist CAPTAIN CLEGG gut besetzt, mit dem Sargbauer Jeremiah Mipps (Michael Ripper) und einem etwas zurückhaltendem Oliver Reed.

  

- Fazit -  

Interessanter Genre-Mix, der recht gekonnt, die verschiedenen Elemente verknüpft, dadurch aber zuweilen etwas unrund wirkt. Leider etwas vorsehbar und inhaltlich nicht sonderlich stark ausgefüllt. Insgesamt jedoch ein gelungener Ausflug in, für die Hammer Studios unbekannte Gewässer, der erneut mit einem überaus präsenten Peter Cushing zu glänzen weiß.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 12. Mai 2017
BD Verleihstart: 12. Mai 2017

Publisher: Anolis

Verpackung: BD Keep Case
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 82 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 2.0 Mono)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 2.0 Mono)

Untertitel:
- Deutsch

Extras: 

  • Audiokommentar mit Dr. Rolf Giesen, Uwe Sommerlad und Volker Kronz
  • The Making of Captain Clegg
  • Die Kutschen des George Mossman
  • Amerikanischer Kinotrailer
  • Deutscher Kinotrailer
  • Deutscher Werberatschlag
  • Britischer Werberatschlag
  • Französischer Werberatschlag
  • Filmprogramm
  • Bildergalerie

Kritik Extras
Exklusiver Audiokommentar sowie ein Making Of liefern etliche Hintergrundinformationen. Diverse Trailer und Bildergalerien runden die Extras ab.

Wertung: 6.5|10

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