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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Apr13

Baskin

Baskin

Originaltitel: Baskin
Herstellungsland: Türkei

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Horror, Fantasy
Freigabe: FSK-18
Regie: Can Evrenol
Darsteller: Muharrem Bayrak, Mehmet Akif Budak u.a.

Preis: EUR 12,99


 

Inhalt: Als fünf Polizisten in einem Hilferuf nachgehen, nimmt ihre ruhige Nachtschicht eine unerwartete und sehr blutige Wendung, denn die Männer stoßen auf einen mysteriösen Kult, dessen Anhänger offenbar dem Wahnsinn verfallen sind. Schnell stellt sich heraus, dass sie von jemandem absichtlich angelockt worden sind. In einem Labyrinth ähnlichen Gebäude gefangen, werden sie gequält, drangsaliert und gepeinigt.

 

  


 

 



- Kritik -
    

„Baskin“ ein neuer Horrorstreifen aus der Türkei. Wir sind es mittlerweile gewohnt, dass es auch gute und sehenswerte Vertreter aus dem Genre aus anderen als den bereits gewohnten Ländern kommen. Sei es Spanien, Mexiko oder auch Frankreich – aber aus der Türkei ist vollkommen neu. „Baskin“ basiert auf einem Kurzfilm und wurde für die Spielfilmlänge in die Länge gezogen und gestreckt. Was man beim Kurzfilm innerhalb von nur knappen 11 Minuten zu Gesicht bekam, wurde nun auf stolze 90 Minuten förmlich aufgeblasen. Regisseur Can Evrenol ist Neuling in der Branche und präsentierte sein Debüt auf diversen Filmfesten auf der ganzen Welt und bekam sehr viel Zuspruch und Anerkennung für sein Werk. Dann begann die Werbekampagne zum Film und ein flotter und interessanter Trailer drehte seine Runden im Netz. Er macht Appetit auf mehr....

 

„Baskin“ fängt schon mit einer dunklen Atmosphäre an, mit wenig Beleuchtung und eine undurchsichtigen Truppe von jungen Polizisten, die sich in einem Restaurant befinden und sich über allerlei Dinge belustigen. Sie werden als Unterstützung zu einem Einsatz gerufen. Nach einem Streit mit dem Inhaber des Restaurants und dessen Sohn begibt sich die Truppe auf den Weg durch die dunklen Straßen zum Einsatzort. Doch durch unbekannte Beeinflussungen und Vorfällen kommen sie dort nie an. Ihr Bus landet in einem See und sie müssen sich zu Fuß auf den Weg machen, durch eine Landschaft, die von sagenumwobenen Geschichten handelt.

 

Schon zu Anbeginn des Films wird der Zuschauer mit allerlei Dialogen konfrontiert. Dies nimmt schon sehr viel von der Spielzeit des Streifens ein. Nur schwer kann sich der Zuschauer mit der Gruppe identifizieren und Sympathien aufbauen. Die Gruppe flucht sehr viel, erzählt sich schmutzige Geschichten und provoziert unnötigen Ärger. Nach Verlassen des Gebäudes sind schon satte 45 Minuten vergangen – da fällt es vielen Zuschauern schwer noch aufmerksam den weiteren Verlauf zu beobachten.

 

Als die Polizisten an den Einsatzort ankommen, stehen sie diversen Herausforderungen gegenüber. Szenen die direkt aus der Hölle stammen könnten, werden ihnen beim Betreten des Gebäudes geboten. Doch von einer anderen Polizeitruppe ist nichts zu erkennen. Nach ein paar ekelerregenden Szenen innerhalb des Hauses bekommt der Zuschauer wieder lange Dialoge eines Sektenführers geboten. Ein Kleinwüchsiger Mann befehligt seine Untertanen diverse Schandtaten zu bestreiten und foltert die Polizeitruppe mit unscheinbaren Äußerungen und wirren Vorstellungen seiner Sekte. Hier nimmt „Baskin“ langsam Fahrt auf und der Zuschauer bekommt ein paar recht heftige Szenen serviert. Die handgemachten Effekte sehen sehr detailreich aus und sind gut gelungen, doch durch die lange und intensive Darstellung derer wirkt es exzessiv und plattgetreten.

  

- Fazit -  

„Baskin“ ist optisch sehr gut inszeniert worden. Doch die vielen langen Strecken in einer undurchsichtigen Story reißen ihn wieder herunter. Mit den Charakteren kann sich kaum jemand identifizieren, was zur Folge hat, das es einem völlig egal ist, was mit den Polizisten geschieht. Der Zuschauer leidet nicht wirklich mit und lässt sich plump von den Szenen berieseln. Schade. Ich hätte gedacht, dass „Baskin“ ein schonungsloses neues Genre-Highlight darstellt. Doch stattdessen verbirgt sich dahinter nur Standardkost mit expliziter Gewaltdarstellung. Zu Beginn sehr atmosphärisch und spannend, doch im weiteren Verlauf der kaum vorhandenen Geschichte baut sie sich kontinuierlich ab. Es ist nicht sonderlich leicht aus einem Kurzfilm einen unterhaltsamen Spielfilm zu inszenieren. Potenzial ist beim Regisseur vorhanden, er hat ein Gefühl für Einstellungen, Lichtspiele und von musikalischer Untermalung – das hat er bei „Baskin“ eindrucksvoll bewiesen. Doch dieses Drehbuch beinhaltet zu wenig Futter, um einen krassen Geheimtipp zu hinterlassen. 

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 29. April 2016
DVD Verleihstart: 29. April 2016

Publisher: Capelight Pictures

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 93 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Türkisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch

Extras:
Keine

Kritik Extras
Da uns nur eine Presse-DVD ohne Bonusmaterial zu Verfügung stand, entfällt an dieser Stelle eine Bewertung über die Extras.

Wertung: x|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Stefan Böse

Stefan Böse

   

Spieltipp  

   

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