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Mär18

2012 Zombie Apocalypse

2012 Zombie Apocalypse

Originaltitel: Zombie Apocalypse
Herstellungsland: Großbritannien

Erscheinungsjahr: 2011
Genres: Action, Science-Fiction, Horror
Freigabe: FSK-18
Regie: Nick Lyon
Schauspieler: Ving Rhames, Taryn Manning, Lesley-Ann Brandt, Eddie Steeples, Johnny Pacar u.a.

Die Erde wurde von einem mysteriösen Virus heimgesucht, der fast die gesamte Weltbevölkerung in Zombie-Kannibalen verwandelte. In den USA macht sich eine bunt zusammengewürfelte Gruppe Nicht-Infizierter auf den Weg quer durchs Land. Gerüchte besagen, dass es auf der Insel von Catalina einen Zombie-freien Zufluchtsort geben soll. Auf der beschwerlichen Reise lauern nicht nur massenweise hungrige Untote, sondern jede Menge weiterer Gefahren.

- Kritik -


Es ist nicht wirklich eine Überraschung, dass sich die cleveren Jungs der Mockbuster-Schmiede The Asylum nun nicht mehr nur auf dem Kinomarkt bedienen, sondern auch erfolgreiche TV-Formate variiert bzw. kopiert. Da die Comicadaption THE WALKING DEAD für recht gute Quoten sorgte und die Zombiefans gut bediente, war es prinzipiell nur eine Frage der Zeit, bis man die Asylum-Variante ins Rennen schickt. Unter der Regie von Nick Lyon, der für RTL immerhin schon einmal das so genannte TV-Event BERMUDA DREIECK NORDSEE für 8 Millionen Dollar inszenieren durfte, lässt nun also das Mockbuster-Studio in bewährter Zusammenarbeit mit dem Spartensender SyFy die Zombies auf die Menschheit los.

Diesmal gingen die Verantwortlichen nicht den Weg, das Thema direkt als Trashwerk anzugehen – was in den meisten Fällen bei Asylum böse nach hinten losgeht. Doch im Fall von ZOMBIE APOCALYPSE  kann leise und dezent Entwarnung gegeben werden. Bevor nun jeder Fan des Subgenres der Zombiefilme erleichtert aufatmet, kommt jedoch direkt das große „aber“: Schlussendlich liegt der Film nur in Nuance über Genredurchschnitt und kommt nur temporär an die Klasse von THE WALKING DEAD oder besseren Kinofilmen wie dem Remake zu DAWN OF THE DEAD heran. Die Gründe liegen dafür einerseits in dem extrem einfallslosen Skript, das von den Newcomern Brooks Peck und Craig Engler verfasst wurde, die scheinbar so viel Eindruck hinterließen, dass sie für das Studio direkt im Anschluss noch ein Skript für einen Yeti-Film verfassen durften. Die beiden versuchen nicht einmal im Ansatz etwas Neues zu etablieren, einen anderen Zugang zu finden. Die Story-Möglichkeiten sind natürlich Genrebedingt ohnehin begrenzt, aber ihr Skript ist nicht mehr als eine recht lustlose Aneinanderreihung von sattsam bekannten Motiven, Charakteren von der Stange und Dialogen aus der Ramschkiste.

Der zweite Grund für die Mittelmäßigkeit von ZOMBIE APOCALYPSE liegt am sichtbar begrenzten Budget. Dieses lag scheinbar zwar etwas über dem Durchschnitt anderer Asylum-Produktionen, fällt jedoch aufgrund der ernsten Herangehensweise störend auf. Die CGI-Effekte sind ohnehin störend offensichtlich, und dass so gut wie jede Splatter- oder Goreszene durch minderklassige Computereffekte nachbearbeitet wurde, ärgert den Fan wirklich. Und warum man sich im Finale einen saumäßig animierten Zombietiger (Nein, ich habe mich nicht verschrieben und bin auch durchaus bei klarem Verstand) „gönnte“, bleibt ebenfalls unklar – schließlich nahm man das Thema und die Handlung bis dahin ernst. Dann doch noch den Bogen zum Trash zu schlagen funktioniert überhaupt nicht und wirkt eher wie eine Berücksichtigung der Zielgruppen-Wünsche. Vielleicht brauchte man auch noch einen Money-Shot für die Werbung, wer weiß.

Doch im Grunde funktioniert die Asylum-Variante gar nicht mal so schlecht, wenn man tatsächlich die Genrekonkurrenz zum Vergleich heranzieht. Es geht recht flott von Location zu Location und von Zombieangriff zu Zombieangriff. Das ist alles ziemlich kurzweilig und recht zügig in Szene gesetzt, wobei auch überwiegend recht gut kaschiert wird, dass scheinbar nicht so viel Geld für die Masken der Untoten bereitstand. Regisseur Lyon hat sichtbar mehr Erfahrung als der übliche Asylum-Regisseur und holt aus der matten Vorlage, den eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten und der begrenzten Zeit noch das Maximale heraus. Zudem kann die Zombie-Hatz auch noch durch erfahrene Schauspieler wie Ving Rhames oder Lesley Ann-Brandt punkten. Diese schieben  zwar nur Dienst nach Vorschrift, sind damit aber immer noch die bessere Alternative zu den Gros der Konkurrenz. Das reicht dann im Gesamtpaket sicherlich nicht für einen guten Film, aber immerhin für einen soliden, leicht über dem Durchschnitt liegenden Genrevertreter. Und mal so ganz nebenbei bekommt man einen der wenigen ernst angelegten Asylum-Produktionen geboten, die nicht völlig den Bach runter gehen. 

 

- Fazit -

Inhaltlich fader Neuaufguss bekannter Genremotive mit störenden und aufgesetzt wirkenden CGI-Effekten, der durch eine recht flotte Inszenierung und professionellen Darstellern punkten kann. Für Fans durchaus eine Sichtung wert und im Vergleich zu anderen Zombie-Filmen sogar leicht besser. Trotzdem: Ansehbar, aber keinesfalls überzeugend.

Bewertung: 4 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

3.2/10 Bewertung (10 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

  

DVD Verkaufsstart: 23. Februar 2012
DVD Verleihstart: 23. Februar 2012
 

Label: Great Movies / dtp entertainment
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja
 

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 85 Minuten

Uncut: Ja 

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Mandarin (Dolby Digital 5.1)
 

Untertitel 

  • Deutsch 

Extras:

  • Originaltrailer 
  • Bildergalerie
  • Trailershow 

Kritik Extras:
Die Making ofs werden auch bei Asylum immer professioneller – leider aber auch nichtssagender. Durchaus interessant, aber insgesamt bedeutend zu kurz. Der Rest ist Standard. 

Bewertung: | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

3.0/10 Bewertung (2 Stimmen)
Tobias Hohmann

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