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Aug21

Army of the dead

  Army of the dead

Originaltitel: Army of the dead 
Herstellungsland: USA 
Erscheinungsjahr: 2008 
Genre: Horror 
Freigabe: FSK-18

Regie: Joseph Contegiacomo 
Darsteller: Ross Kelly, Stephanie Marchese, Miguel Martinez u.a.

Im Jahre 1590 marschieren tausend spanische Soldaten in die mexikanische Wüste Bahia um die legendäre goldene Stadt der Anasazi - Eldorado zu plündern. Jene Männer wurden nie mehr gesehen... Aus dunkler, mysteriöser Quelle erhält Geschichtsprofessor Barnes die Hälfte einer alten Karte der Wüste Bahia. Mit einigen Ex-Studenten entdeckt er das Geheimnis der Karte - den Schatz der Anasazi. Auf dem Weg zur goldgefüllten Höhlenkultstätte treffen sie auf die von Habgier und Macht getriebenen Besitzer der anderen Kartenhälfte. Ein tödlicher Wettlauf beginnt, an dessen Ziel die Skelette von tausend Conquistadoren den Schatz der Anasazi beschützen. Die Schwerter der "Armee der Toten" lechzen nach Blut, denn mit Blut müssen sie ihren Fluch auslösen...

- Kritik -

Das beste vom Film hat man bereits gesehen, noch bevor man überhaupt die DVD in den Player schiebt: Das Cover. Vermutet man doch aufgrund des trashigen Covers und der Storyzusammenfassung eine amüsante Mischung aus „Indiana Jones“, „Tomb Raider“ und „Die Armee der Finsternis“. Was man dann vorgesetzt bekommt, hat aber nun rein gar nichts von den genannten Filmen und offensichtlichen Vorbildern.


 
Man weiß gar nicht wo man anfangen soll. Die Geschichte geht spätestens dann endgültig den Bach runter, wenn Söldner dazu stoßen, die es auch auf das Gold abgesehen haben. Spannung, Flair, Atmosphäre … Fehlanzeige. „Army of the dead“ ist aber noch nicht einmal trashig amüsant, dafür nehmen sich die unbeschriebenen Filmmacher bei weitem zu ernst. Handwerkliche Fehler, Logiklücken und Anschlussfehler findet man quasi in jeder Einstellung. Die Schauspieler passen sich der idiotischen Geschichte mühelos an und agieren auf einem Niveau, das selbst jede Schulaufführungsperformance Oscarverdächtig wirken lässt. Die Sets sind miserabel und schlecht getarnt, besonders die Höhlensets sind auf absolutem Amateurniveau, aber auch Kostüme und (teilweise) Beleuchtung sind wahrlich schlecht.


 
Die Special Effects sind auf einem 80er Jahre TV Niveau anzusiedlen, teilweise deutlich darunter. Wer sich noch an „Hercules“ und „Xena“ erinnern kann, dürfte hier einige Deja´ vu´s haben. In den meisten Szenen agieren die CGI Skelette isoliert und agieren kaum mit ihrer Umgebung, und wenn es dann doch zu solchen „Zusammenkünften“ kommt, wirkt das unfassbar altbacken und schlecht. Unglücklicherweise wird auch bei den Goreszenen – falls man das so bezeichnen kann und will – CGI Technik benutzt. Das wirkt völlig albern und lässt nicht einmal hier Freude aufkommen.

Doch das minimale Budget, durch das sich solche Faktoren erklären lassen, ist nicht das Hauptproblem. Es gibt genügend Beispiele, das auch Filme mit solch einem Minibudget überzeugen können, in dem die Macher kreativ, innovativ und liebevoll andere Mittel und Wege finden, um unterhaltsam zu sein. Aber hier … ? Nichts, rein gar nichts. Langweilig, handwerklich schlecht, schauspielerisch schwach, inszenatorisch völlig unbedarft. Nein, das sollte man sich nicht antun. Positives, herrje, es muss doch etwas positives geben. Ja, die eine oder andere Landschaftsaufnahme ist ganz nett – aber immer nur, bis einer der Schauspielausfälle ins Bild torkelt.

- Fazit - 

Oje, das war nichts! Nicht vom Cover verführen lassen und einfach stehen lassen. „Army of the dead“ ist schon absurd schlecht, positive Aspekte muss man schon verzweifelt suchen. 

Bewertung: 1 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

1.9/10 Bewertung (9 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart:  15.08.2008
DVD-Verkaufstart: 26.09.2008

Label: Splendid
Verpackung: Keep Case
 

Ton:
1.Deutsch Dolby Digital 5.1 

2. Englisch Dolby Digital 5.1 
 
Untertitel:
- Deutsch

 
Bild: 2.78:1 (16:9)
Laufzeit: ca. 90 Min.
Uncut: Ja 
 
Extras:

  • Trailershow

Review Extras:
Der Film hat zwar auch keine Extras verdient, aber vielleicht hätte zumindest irgendein Bonusfeature für etwas Unterhaltung gesorgt. Doch bis auf eine Trailershow findet man hier nichts. 

Bewertung: 1 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

1.0/10 rating 1 vote
Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

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