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Okt16

Airborne

Airborne

Originaltitel: Airborne
Herstellungsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Horror, Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Dominic Burns

Darsteller: Gemma Atkinson, Alan Ford, Mark Hamill, Peter Barrett, Chris Brazier u.a.

Obwohl heftige Orkanböen herrschen und in der ganzen Stadt der Ausnahmezustand verhängt wird, macht sich ein Jumbojet auf den Weg von Gatwick nach New York. Als die Maschine in der Luft ist, spielen sich seltsame Dinge ab. Passagiere verschwinden und die beiden Piloten liegen mit durchschnittener Kehle im Cockpit.

- Kritik -

Das waren noch Zeiten, als Mark Hamill samt Laserschwert Saltoschlagend, agil und drahtig  durch DIE RÜCKKEHR DER JEDI RITTER fegte und am Ende als strahlender Held den Imperator und das Imperium aufhalten konnte. Allerdings ist das nun auch schon wieder 30 Jahre her und schaut man sich den Berufsweg des einstigen Weltstars innerhalb dieser Zeitspanne einmal ein wenig genauer an, wird man nur wenig finden, was auch nur im Ansatz an seinen früheren Erfolg anknüpfen konnte – allerdings hält er sich nunmehr auch seit über 30 Jahren im Geschäft und das ist ja auch nicht so alltäglich heutzutage. So war Hamill ehrlich gesagt auch der Hauptgrund, warum AIRBORNE auf unsere Reviewliste rutschte. 

Da Hamill ja bereits in der Einleitung so in den Fokus gestellt wurde, kann man auch gleich mit ihm weitermachen. Tatsächlich – wie überraschend – sind die Jahrzehnte auch an dem Ex-Jedi nicht unbemerkt vorbei gezogen. Ehrlich gesagt hat man Mühe, Hamill zu erkennen, so alt und aufgedunsen sieht er mittlerweile aus. Keine Kritik, aber es ist halt immer wieder erschreckend, dass auch die einstigen Jugendhelden in die Jahre kommen. Darüber hinaus ist Hamill jedoch noch eines der wenigen halbwegs positiven Merkmal dieser Low-Budget-Genre-Mischung – und das will schon was heißen, denn als schauspielerisches Genie galt dieser nie.

Und damit wären wir auch schon bei den Schwachpunkten von AIRBORNE. Schauspielerisch ist das teilweise akzeptabel, überwiegend jedoch auf dem Niveau einer Laienspieltruppe angesiedelt. Das den Mimen ein völlig aus den Fugen geratenes Drehbuch und grauenhafte Dialoge nicht sonderlich in die Karten spielen, darf nicht unbemerkt bleiben, ändert aber nichts am blamablen Endeindruck. Das Skript macht im Angesicht des sichtbar sehr schmalen Budgets prinzipiell alles richtig, fokussiert sich auf 2-3 Handlungsorte, stellt eine überschaubare Anzahl von Figuren in den Mittelpunkt und verzichtet weitestgehend auf Spezialeffekte., die man sich ohnehin nur bedingt leisten konnte. Immerhin wusste man also um die rein Budgetbedingten Schwächen – leider wusste man scheinbar aber auch nicht um die Stärken, die so ein begrenztes Gerüst mit sich bringen kann. Zu  Beginn werden noch leidlich akzeptabel  Mysteryelemente eingebaut, die zumindest ein wenig Spannung und Dramatik erzeugen. Doch mit fortlaufender Spieldauer weisen Drehbuch und Regie eine erschreckende Parallele auf: Beide werden minütlich schlechter.

Während das Skript ungemein clever sein will und Elemente aus Katastrophen-, Mystery-, Slasher-, Horror- und Thrillerfilmen ohne Gespür zusammenmixt und zwei wirre Storyhaken schlägt, beweist Regisseur Dominic Burns, dass er nicht in der Lage ist, aus den durchaus gegebenen Möglichkeiten substantiell etwas annehmbares zu kreieren. Spätestens ab der Mitte des Films wirkt AIRBORNE lieb- und einfallslos heruntergekurbelt, enttäuscht durch inszenatorisches Desinteresse, langweilt durch eine öde Kameraarbeit und weist eine erschreckende Abstinenz von Spannungsaufbau, Rhythmus, Stil oder sonstigen dramaturgischen Selbstverständlichkeiten auf. Das Finale ist dabei nur die „Krönung“ dieses – in der zweiten Hälfte - filmischen Offenbarungseids. Da hilft selbst ein Ex-Jedi nicht weiter.

 

- Fazit -

Man kann auch mit einem kleinen Budget einen tollen Film machen – AIRBORNE hingegen zeigt eindrucksvoll, dass ein ideenloser Regisseur, ein wirres Drehbuch und eine überwiegend talentfreie Darstellerriege in Kombination mit einem schmalen Budget ein absolutes KO-Kriterium ist. Selbst unter Berücksichtigung, dass die erste Hälfte ein paar spannende Momente hat, handelt es sich im Gesamtpaket um einen ziemlichen Reinfall. 

Bewertung: 2.5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

3.4/10 Bewertung (9 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 21.07.2011
DVD Verkaufstart: 25.09.2012

Label: 
Ascot Elite
Verpackung: Keepcase
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 77 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch

Extras:

  • Trailer

Kritik Extras
Das ist einfach: Bis auf ein paar Trailer gibt es keine.

Wertung: | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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Tobias Hohmann

   

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