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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   

Interview: Lukas Rinker (BGT-Exklusiv)

Details

Der Trashkurzfilm LASERPOPE sorgte in den vergangenen Wochen für Aufsehen im Netz. Die Produktion ist das Abschlussprojekt von Regisseur Lukas Rinker an der Hochschule Mainz. Der Trailer erzählt die Geschichte eines jungen Papstes, der aufgrund seiner Ideale von seinen Kardinälen umgebracht wird. Allerdings erwacht der Papst nach drei Tagen von den Toten und begibt sich, nachdem er seinem Körper einem Laser-Upgrade unterzogen hat, auf einen Rachefeldzug. Der 4 -minütige Film generierte kurz nachdem er online gestellt wurde bereits über eine halbe Million Klicks (Youtube). BGT-Redakteur Kevin Zindler hatte die Gelegenheit, mit dem jungen Filmemacher zu sprechen.

 


 

 

Dein Kurzfilm LASERPOPE ging auf Youtube sprichwörtlich durch die Decke. Hast du mit diesem Erfolg gerechnet? 

Ich kann nicht mehr zurück denken, was wir uns erhofften - aber an 2 Millionen Views (alle Plattformen zusammen) hatte erst einmal niemand geglaubt. Wir sind sehr happy mit der positiven Resonanz und dass es den Leuten so gut gefällt.

Youtube: Kurzfilm (Trailer) LASERPOPE

  

Worum geht es genau in LASERPOPE? 

Da würde ich mal den Klappentext zitieren: “Der junge, revolutionäre Papst Alejandro ist durch ein hinterhältiges Attentat in den Tod gerissen worden. Doch ein geheimes Militärprojekt scheint die Erlösung zu bringen: Wiederauferstanden als LASERPOPE nimmt Alejandro Rache an seinen Feinden, bekämpft radikale Terroristen, korrumpierte Kardinäle, den Antichristen höchstselbst, tritt für die Homo-Ehe ein und rettet die Prinzessin.”

Website: LASERPOPE

 

Steht schon eine VÖ für den geplanten Langfilm fest?

Falls bis hierher noch nicht klar: Momentan existiert nur der Trailer. Wir sind gerade dabei, Partner für die Realisierung des Projekts ausfindig zu machen und hoffen/glauben an einen Release um Ostern 2018/19. 

 

KUNG FURY löste zuletzt einen ähnlichen „Hype“ aus. Die positive Resonanz nach dem überragenden Trailer und der coolen 80´s Mucke von David Hasselhoff relativierte sich ein wenig, nachdem der komplette Film vollständig zu sehen war. Er konnte scheinbar die Erwartungshaltung die der Trailer auslöste nicht ganz erfüllen. Warum wird das bei LASERPOPE nicht der Fall sein? 

„Kung Fury“ hatte leider ein paar Längen, ja. Mittlerweile gibt es eine grobe Story-Outline zu LASERPOPE und die ist meiner Meinung nach mehr als tragfähig für das angepeilte 90 Min-Feature. Außerdem ist der Cyborg-Papst nochmal ein wenig ausgeflippter als ein Martial-Arts-Cop und die Themen-Komplexe um Vatikan, religiöse Gewalt etc. sind universeller und interessanter.

Facebook: LASERPOPE

 

Wie bist du auf die – zugegeben – abgedrehte Idee zu diesem Streifen gekommen?

Zweierlei: Zum einen war es mein Abschlussprojekt an der Hochschule und die vorerst letzte “freie” Arbeit - also haben wir alles reingepackt, was Spaß macht - beim Dreh und beim späteren Anschauen. Zum anderen steckt natürlich auch die Idee dahinter, aus einem funktionierenden, visuell ansprechenden Trailer mal etwas Größeres machen zu können. „Robocop“ ist natürlich einer meiner Lieblingsfilme und der Papst schien mir als Actionheld noch recht unverbraucht.

 

Was waren bei den Dreharbeiten die größten Herausforderungen?

Dank unserer umfassenden Vorbereitung gab es beim Dreh kaum Probleme. Für die fertigen 4 Minuten haben wir allerdings auch 14 Drehtage hinter uns, ein halbes Jahr Postproduktion. Insgesamt haben 150 Personen an dem Projekt mitgewirkt.

 

Was kannst du uns zu dem Cast sagen?

Es war uns ein Anliegen, möglichst bekannte Gesichter zu besetzen um damit später auch größere Reichweite zu haben. Raul Richter und Micaela Schäfer hat das Projekt direkt sehr gut gefallen und beide willigten ein, dabei zu sein. Beide sind vielbeschäftigt und so mussten wir den Dreh um ihre Terminkalender herum basteln. Nach 7 Jahren GZSZ war die Hauptrolle als LASERPOPE für Raul eine willkommene Abwechslung und auch Micaela war die sexy Nonne genau recht.

 

Hast du filmische Vorbilder?

Roger Corman, Robert Rodriguez und Paul Verhoeven. Aus einer Vielzahl von Gründen. 

 

Sind bereits neue Projekte in Planung?

Selbstverständlich! Meine Schubladen sind voll, allerdings muss ich ja auch die Miete zahlen und schlage mich (seit einem Jahr als Freelancer) mit kleinen Commercials und Fernsehbeiträgen durch.

 

Ohne Rücksicht auf das Budget: Was wäre dein absolutes Traumprojekt und mit wem würdest du es umsetzen wollen?

In der Tat wäre das Laserpope! Ich bin wirklich heiß auf dieses Projekt. Es beinhaltet alles, was mich persönlich und als Filmemacher interessiert. Außerdem steckt meiner Meinung nach großes Franchise- und Kult-potential darin. Meldet euch - my body is ready.

 

Vielen Dank für das Gespräch. Die BGT-Redaktion wünscht dir für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.

   

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