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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   

Interview: Dwayne Johnson

Details

Nicht viele hatten Dwayne Johnson, alias The Rock, den Sprung vom Wrestler zum erfolgreichen Schauspieler zugetraut. Nachdem er zu Beginn seiner Kinokarriere auch eher in den erwarteten Rollen glänzte, war er in den letzten Jahren eher in Familienkomödien zu sehen. Mit FASTER und THE FAST AND THE FURIOUS 5 kehrte er nun jedoch in das Genre zurück, in das er gehört.

Zum DVD-Start von FASTER gibt Johnson interessante Einblicke in seine Arbeit.

 

Warum werden sie bei diesem Film nicht mit „The Rock“ aufgeführt? Wollen sie diesen Spitznamen nicht mehr verwenden?

Ich werde immer „The Rock“ sein, und ich habe auch überhaupt nichts dagegen, so genannt zu werden. Doch bei meinen Filmen möchte ich als Dwayne Johnson gelistet werden.


Sie haben in so unterschiedlichen Genres gearbeitet, von der Familienkomödie hin zum Actionfilm. Was hat sie an diesem Projekt gereizt?
Ich liebte das Skript und fand es spannend, zu diesem Charakter zu werden. Als Schauspieler war die Rolle herausfordernd, da mein Charakter nicht viel spricht und ich daher einen Weg finden musste, dass Publikum anzusprechen und die Spannung aufrecht zu erhalten. Außerdem mochte ich den simplen Hintergrund und die einfache Story, in der es darum geht, dass du mir etwas weg nimmst, was ich liebe und du dafür bezahlen musst. Das kam bei mir an, da ich bis an das Ende der Welt gehen würde, um meine Familie zu beschützen.
 
Wurden sie jemals der neue Schwarzenegger genannt?
Schwarzenegger war mein Idol als ich jünger war, daher ist es eine Ehre, mit ihm verglichen zu werden. Er kam aus dem Nichts, baute seinen Körper auf, feierte große Erfolge, die er dann in der Schauspielerei fortsetzte. Als ich jünger war, dachte ich, dass dies auch mein Weg sein könnte, um es zu schaffen. Außerdem unterstützte er mich öffentlich, als ich vor zehn Jahren in das Business kam, daher ist es wirklich eine Ehre, so einen Vergleich zu hören.
 
Glauben sie, dass es möglich ist, sie beide zusammen in einem Film zu sehen?
Es gibt immer eine Chance für alles. Vor ein paar Wochen sah ich THE EXPENDABLES und hatte wirklich Spaß an der Szene von Schwarzenegger, Stallone und Willis. Ich fand sie geistreich, mit witzigen Dialogen, und über allem schwebte diese gewisse Maskulinität.
 
Warum lieben sie die Schauspielerei so sehr?
Weil sie mir ermöglicht, verschiedene Charaktere auszuprobieren, sei es nun in einer Komödie, einem Action- oder Familienfilm oder einem Drama.
 
Haben sie für diese Rolle noch einmal an Muskelmasse zugelegt?
Ich habe für diesen Film härter trainiert als für jede andere Rolle in der Vergangenheit. Ich trainierte sieben Monate und verbrachte Zeit mit in kalifornischen Gefängnissen inhaftierten Mördern, damit ich ihre Psyche, ihre Perspektive verstehen konnte und lernte, wie sie trainieren. Diese Jungs trainieren nicht nach einem ausgeklügelten Trainingsplan, da gibt es keine Laufbänder oder so etwas. Die arbeiten mit selbstgemachten Gewichten und Metall, manchmal auch mit Zementblöcken, die sie umher tragen. Wenn man so trainiert baut man Masse auf und wird sehr stark, und genau das wollte ich vermitteln.
 
Würden sie ihren Körper einer Rolle zuliebe verändern und z.B. einen sehr dicken oder sehr dünnen Charakter spielen?
Wenn es die Rolle verlangt und ich die Rolle liebe, würde ich nicht eine Sekunde zögern.
 
Haben sie die Fahrszenen selbst übernommen?
Ja, das machte ich selbst. Ich verbrachte dafür eine lange Zeit in einer Stunt-Fahr-Schule in Kalifornien. Das Auto ist eine Art Ausbau meiner Figur, und wir wollten so viele Szenen wie nur irgend möglich mit mir in dem Wagen drehen und sehr authentisch sein.
 
Haben sie schon einmal ein Strafticket erhalten?
Ich habe eine großartige Zeit von 12 Jahren hinter mir,  in der ich zwar vielleicht zweimal pro Jahr angehalten wurde, jedoch nie ein Ticket bekam. Diese Phase endete vor drei Monaten, als ich FAST FIVE in Atlanta drehte. Dem Kerl, der mir das Ticket gab, konnte es egal sein, ob wir da einen Film drehten. In einer Baustelle fuhr ich zu schnell. Er sagte mir, dass er es auf sich bewenden lassen könnte, wenn es woanders gewesen wäre, aber nicht in einer Baustelle.
 
Wie schaffen sie es, nicht abzuheben? Sind sie ein gläubiger Mensch?
Ich habe einen großen Bezug zu Gott und ich bin ein gläubiger Mensch. Ich gehe nicht ständig in die Kirche, aber ich bin sehr dankbar. Ich hatte das Glück, dass ich einige Kämpfe ausfechten musste, als ich jünger war. Ich lernte daraus und bin heute froh, dass ich diese Erfahrungen machte. Probleme und Kämpfe bieten auch viele Möglichkeiten und man kann aus der Lösung eine Menge Kraft schöpfen. Ich bin wirklich sehr dankbar für jede Erfahrung und versuche Dinge, nicht als selbstverständlich zu betrachten.
 
Waren sie auf die Auswirkungen des Erfolgs vorbereitet?
Ich bin dafür dankbar. Ich weiß, wo ich stehe und selbst wenn sich die Anonymität schon lange verabschiedet hat, wäre die Alternative doch nur zurück zu gehen, und gar nichts zu haben. Autogramme geben, Bilder machen, mit den Fans zu kommunizieren ist das beste und einfachste, was ich machen kann.
 
Wohin gehen sie aus?
Häufig mag ich es, in einem kleinen Restaurant mit gutem Essen zu sitzen. Wenn es um´s Training geht, mag ich es, in lokalen Gyms zu arbeiten. Ich habe keinen Trainer, und ich mag private Gyms nicht, daher versuche ich immer ein lokales Gym zu finden, egal wo ich auch bin.
 
Welche Erfahrungen haben sie bei Fanbegegnungen gemacht?
Die Begegnungen mit Fans sind immer unterhaltsam und machen mich demütig. Fans kommen zu mir, manchmal zittern sie, können die Kamera gar nicht mehr halten, oder noch nicht einmal sprechen. Das macht mich immer demütig. Ich weiß wo ich her komme und ich bin dankbar dafür, da zu sein, wo ich heute bin.
 
Welche Filme kommen als nächstes?
Ich habe gerade FAST FIVE beendet, der im Vergleich zu FASTER ganz anders ist. Das ist Teil eines erfolgreichen Franchises und ich spiele einen neue Figur, einen sehr eigenwilligen Ermittler, der darauf spezialisiert ist, Leute zu jagen. Außerdem mache ich bald einen weiteren Actionthriller unter dem Titel SNITCH, der auf einer Dokumentation basiert, in der es um einen Vater geht, der sich in den Untergrund begibt, weil sein Sohn fälschlicherweise ins Gefängnis musste.
 
Denken sie daran auch mal selbst Regie zu führen, oder zu schreiben?
Natürlich. Ich würde es sehr gerne einmal probieren, wenn die entsprechende Grundidee großartig ist. Ich würde ich mit wirklich guten Leuten umgeben, und es einfach einmal probieren.

 

   

Spieltipp  

   

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