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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   

Interview: Isaac Florentine, Teil 1 (BGT Exklusiv)

Details

Der Action Regisseur Isaac Florentine wurde durch den Erfolg seines Films „Undisputed 2“ einer breiteren Masse bekannt und gilt mittlerweile als einer der talentiertesten und besten B-Movie Filmemacher. Doch schon vor „Undisputed 2“ setzte Florentine Ausrufezeichen und arbeitete mit Genrestar Gary Daniels bei dem Film „Cold Harvest“ zusammen, der unter Fans einen guten Ruf genießt. Florentine arbeitet hauptsächlich für das Studio Nu Image, wo er unter anderen auch den Dolph Lundgren Streifen „Bridge of Dragons“ inszenierte. Ein weiterer Meilenstein war „The Sheperd“, den er für Sony umsetzte, hier übernahm Jean Claude Van Damme die Hauptrolle. Florentine war in Israel ein populärer Kampfsportexperte und arbeitet auch als Lehrer und Ausbilder. Da es ihm die israelische Filmlandschaft jedoch nicht ermöglichte, die Filme zu machen, die er machen wollte, verließ er das Land und wanderte in die USA aus. Der Rest ist Geschichte. 2010 erscheinen gleich zwei neue Filme von Isaac Florentine: „Ninja“ und der sehnlich erwartete „Undisputed 3“, beide mit Shooting Star Scott Adkins in der Hauptrolle. Grund genug, um sich ausführlich mit dem ungemein freundlichen Filmemacher zu unterhalten. 

Das Gespräch führte bereitsgetestet.de Chefredakteur Tobias Hohmann.

 
Sie waren in Israel sehr populär und erfolgreich. Warum also der riskante Wechsel in die USA? Hatten sie ein konkretes Angebot oder gingen sie auf gut Glück?
Ich war Karatelehrer in Israel, was sowohl leicht, als auch einträglich war, aber ich hatte andere Ambitionen. Schon in jungen Jahren wollte ich Actionfilme inszenieren. Ich wuchs im pulsierenden Tel Aviv auf und ging häufig ins Kino um meine Filmhelden zu sehen: Charles Bronson, Clint Eastwood, Jean Paul Belmondo und natürlich den Größten von allen: Den unnachahmlichen Bruce Lee. Während ich mein Dojo betrieb, schrieb ich mich für den Studiengang Film an der Universität von Tel Aviv ein, obwohl ich wusste, dass mich nur Filme aus dem Actiongenre interessierten. Ich schloss mein Studium erfolgreich ab und inszenierte einen Kurzfilm der, auf einem Filmfestival mit einem Award ausgezeichnet wurde. Danach warf ich einen ehrlichen Blick auf die israelische Filmindustrie und mir wurde klar, dass das nicht die richtige Umgebung für mich war. Es war zu politisch (Mit einer starken Linksneigung), zu abstrakt und zu „künstlerisch“. Zu diesem Zeitpunkt war ich mit einer Frau verheiratet, die aus den USA nach Israel ausgewandert war, weil es ihr Traum war, dort zu leben. Als ich ihr sagte, dass ich in die Staaten will, um dort Filme zu drehen, wollte sie mich umbringen. Wie auch immer: Wie gingen vor mehr als 20 Jahren in die USA. Ein konkretes Angebot hatte ich nicht, aber ich wusste tief in meinem Herzen, dass ich irgendwie in das System rutschen und die B-Movies inszenieren würde, die ich immer machen wollte. Ich hatte Glück eine Frau an meiner Seite zu haben, die es mir ermöglichte, meinen Traum zu leben. Sie selbst ist eine erfolgreiche Ärztin, und wir halten eng zusammen und unterstützen uns, wenn es nötig ist
 
 
Bei einem ihrer ersten Filme „Savate“ kamen sie gleich bei Richard Pepin und Joseph Merhi unter. Wie kam es zu dem Kontakt und wie war die Arbeit mit den beiden Produzenten? Wie war die Zusammenarbeit mit Olivier Gruner, der Dank „Nemesis“ von Albert Pyun zu diesem Zeitpunkt eine gewisse Popularität hatte?
Richard Pepin und Joseph Merhi waren nie in den Film involviert. Es war die Mehrez Familie, insbesondere Diane, die den Film sehr unterstütze. Ich traf Joseph Merhi durch Gary Daniels fünf Jahre später, und er war ein absoluter Gentleman. Bevor Olivier mit mir arbeitete, hatte er drei andere Filme abgedreht, und mein Stil als Regisseur war ihm etwas fremd. Schon als ich auf der High School auf 8 mm Material drehte, brachte ich mir selbst bei, bereits an der Kamera das Material zu „schneiden“. Ich teile die Szene in meinem Kopf auf und drehe sie dann in längeren Segmenten so, wie ich es mir in Gedanken zurecht gelegt habe. Das hat zwei Voreile: Einerseits weiß ich so schon vorher, wie es aussehen soll, andererseits spare ich so Materialkosten. Später fand ich heraus, dass die Kung Fu Filme in Hong Kong genauso gedreht wurden. In Amerika arbeitet man jedoch nach dem Studio System: Man dreht eine Szene und kopiert diese dann. Nach meiner Auffassung klappt das hervorragend bei einem Drama oder einer Komödie, weil es die Leistungen der Schauspieler in den Mittelpunkt stellt, doch in einem Actionfilm ist es kontraproduktiv: Eine Szene zu bearbeiten und zu kopieren bedeutet eben nicht, eine Szene zu inszenieren. Wenn man zudem mit schnellen Darstellern oder Stuntleuten arbeitet, kann es passieren, dass die Kamera nicht da steht wo sie hin gehört, die Schläge daher nicht glaubwürdig eingefangen und der Kampf langsam wirkt. Olivier kam nach drei Filmen, wo nach dem Studio System gearbeitet wurde, zu mir, und mein Stil war ihm fremd. Später sah er dann die Ergebnisse und erkannte die Vorteile, die sich ergeben, wenn man innerhalb dieser Segmente dreht und ihm gefiel es. Er ist ein netter Kerl, es hat mir Spaß gemacht, mit ihm zu arbeiten. Während wir den Film drehten, besuchten seine Eltern Los Angeles und ich hatte die Freude, sie zu treffen. Alles in allem was es ein guter Dreh, wenn man von einigen verregneten Tagen einmal absieht, an denen ich froh war, wenn ich überhaupt etwas drehen konnte, was mich dann doch etwas nervös machte.
 
Eine generelle Anmerkung: Ich sehe viele Regisseure, besonders die, die innerhalb des Studio Systems arbeiten, die sich unwohl fühlen, wenn sie eine Actionszene tatsächlich inszenieren sollen. Es ist ein großer Unterschied, ob ich eine Szene kopiere, oder sie inszeniere. Wenn ich kopieren sage, meine ich damit, dass man die Kamera einfach einfangen lässt, was die Darsteller tun, um dann zu hoffen, dass im Schneideraum alles zueinander findet. Meine Philosophie ist eine andere: Ich will die Techniken sehen und zeigen. Es ist wie in den alten Musical Filmen von Fred Astaire oder Gene Kelly, in denen du sie wirklich gesehen hast. Die Leute wollten sie tanzen sehen. Man wusste, dass es tatsächlich Kelly oder Astaire waren. So ist es sich auch mit den Martial arts Szenen in meinen Filmen. Als erstes will ich die Technik zeigen und als zweites will ich die Kamera so bewegen und nutzen, dass sie ein Teil der Kampfszene ist. Und was ich wirklich vermeiden möchte, sind zu viele Schnitte innerhalb einer Szene. Häufig ist es so, dass die Actionszenen zerhackt wirken und man gar nicht weiß, was da vor sich geht. Die Sound Effekte kreieren eine Illusion, aber prinzipiell wirkt es konfus. Wenn ich so etwas sehe, mag ich den Film nicht mehr. Mein Martial arts Hintergrund hilft mir, da ich genau weiß, wie es aus zu sehen und sich an zu fühlen hat und ganz besonders, wie ich es drehen kann.
 
 
Welche Erfahrungen machten sie mit Gary Daniels am Set von „Cold harvest“?
Mit Gary zu arbeiten war großartig! Gary hat in Hong Kong gearbeitet, wusste exakt, was ich vor hatte und wie er es umsetzen musste. Gary ist sicherlich einer der nettesten Menschen, die ich je getroffen habe. Er ist bescheiden, weiß sehr viel, ist ein richtiger Gentleman, hat ein herz aus Gold und einen großartigen Sinn für Humor. Er ist ein guter Schauspieler und ein Martial arts Meister, dessen Fähigkeiten sich auf einem sehr hohen Niveau bewegen. Ich glaube, er könnte bei weitem populärer sein, auch im Mainstream Bereich.
„Cold Harvest“ war auch der erste Film, den ich für Nu Image machte. Wir drehten in ihrem Studio in Südafrika – ich hätte nie geglaubt, dass Johannesburg im Mai so kalt ist. Ich hatte einen großartigen Produzenten an meiner Seite, Yoram Barzilai, der dort einen anderen Film gedreht hatte, und mir vieles beibrachte . „Cold Harvest“ war eine der positivsten Erfahrungen, die ich je machte.
 
 
Ist es reiner Zufall, dass sie seit „Cold harvest“ hauptsächlich für Nu Image tätig waren, oder genießen sie dort mehr Freiheiten als bei Sony oder anderen Studios?
Ich liebe die Zusammenarbeit mit Nu Image. Zu allererst deswegen, weil es mir die Möglichkeit gibt, mit Boaz Davidson zusammen zu arbeiten, den ich als meinen Sensei des Kinos ansehe. Boaz ist ein guter Geschichtenerzähler, sehr clever und kreativ. Ich weiß, dass man ihn in Deutschland hauptsächlich als Erfinder und Regisseur der „Eis am Stiel“ Filme kennt, doch auch abseits davon ist er ein großartiger Regisseur und ein sehr lustiger Kerl mit einem wundervollen Sinn für Humor. Boaz ist ein Filmemacher durch und durch. Nur Image lässt dich arbeiten und unterstützt dich, wobei es natürlich immer Budgeteinschränkungen gibt. Trotzdem lassen sie einen Regisseur in Ruhe arbeiten. Außerdem kann man immer zu ihnen kommen, wenn es Probleme gibt. Sie haben ein offenes Ohr und man kann viele Dinge sofort klären. Mit Sony machte ich andere Erfahrungen. Es ist ein großes Studio, vieles wird kontrolliert, die Einmischung ist größer. Abber während der Dreharbeiten ließen sie mich das machen, was ich für richtig hielt.
 
 
Bei „Bridge of dragons“ trafen sie auf Dolph Lundgren. Hatten sie Bedenken mit einem Star der Szene zusammen zu arbeiten?
Ich traf Dolph das erste Mal 1980 in Stockholm. Zu dem Zeitpunkt wussten wir beide nicht, dass wir mal in der Filmbranche Karriere machen würden. Ich kam nach Stockholm um in dem Dojo meines Senseis Tamas Weber zu trainieren, der mit Kyokushikai Lehrer Hakan Nygren befreundet war. Nygren wiederum war mit Dolph befreundet. So traf ich also Dolph das erste Mal. Und nun springen wir mal 19 Jahre in die Zukunft. Ich betrat sein Büro in New York und da hängt ein riesiges Bild seines Kyokushin Teams an der Wand. Ich starrte auf das Bild und schaute, wen ich davon noch kannte. Dolph wiederum erinnerte sich an unser erstes Treffen, und ab da war das Eis gebrochen. Dolph ist ein denkender Schauspieler. Was viele nicht wissen ist, dass er ein lustiger Kerl ist.
 
Ich kann mich an einen Tag erinnern, als Carry Tagawa in einen Sprungkkick von Dolph laufen sollte. Carry machte sich etwas Sorgen, doch ich versicherte ihm, dass Dolph alles unter Kontrolle habe. Carry vertraute uns, und beide setzten es perfekt um: Carry lief auf ihn zu und Dolph führte diesen wunderbar kontrollierten Kick aus. Wir setzten Dolph aauch zusammen mit einem Kameramann in einen Helikopter, der mit offenen Türen abhob.
 
 
Völlig aus dem Rahmen fällt die Dokumentation über Bob Wall. War das ein von ihnen initiiertes Projekt? Und warum eine Dokumentation über Bob Wall?
Alles begann nach einem Bankett, welches für Bob Wall abgehalten wurde. Man filmte während der Veranstaltung, doch es gab Probleme mit dem Material, so dass Bob meinen guten Freund Don Warner von Rising Sun Production fragte, ob er ihm helfen könnte. Ich schaute es mir an und sagte Bob, dass wir das in den Griff bekämen. Wir hatten aber noch zuvor gedrehtes Interview Material und ich hielt es für eine gute Idee, diese beiden Elemente miteinander zu verbinden und andere Dinge hinzu zu fügen. Während des Schnitts verliebte ich mich in das Projekt. Es ist aber auch kein Wunder: Bob ist eine großartige Person, ein geschickter Erzähler und ungemein charismatisch. Er hat eine wundervolle Familie und es war eine Freude, bei ihnen sein zu dürfen. Wir kamen auf die nette Idee, Jake la Botz (Der später in Rambo 4 dabei war) einen Folk Song über Bob zu schreiben. Und Jake, der ein großartiger Gitarrenspieler ist, schrieb den großartigen Song „Ballade of Bob“. Das Lied hat einen witzigen Text und ist ein richtiger Ohrwurm.
 
Da gibt es aber noch eine andere Dokumentation, mit der ich zu tun hatte, an der erneut auch Don Warrner arbeitete und der um 1974 herum von Elvis Presley finanziert wurde. George Waite, Präsident von TCB, der Film Gesellschaft Presleys), wollte diesen Film mit dem Titel „New Gladiators“ unbedingt machen. Das Projekt wurde aber nie beendet, nachdem Elvis Presley starb. „New Gladiators“ sollte für Karate  das sein, was Bruce Brown´s Klassiker „Endless summer“ für das Surfen gewesen war: Der definitive Film über den Sport. Presle war als Co Moderator eingeplant und sollte ein paar Moves demonstrieren.
Das Projekt ruhte bis George Waite das Material an Don Warrner weiterreichte, der Karate Schulen in Kanada betrieb. Ich schnitt den Film neu und kürzte ihn auf 93 Minuten. Es ist aber kein Material von Presley mehr im Film zu sehen, da es seine Erben nicht erlaubten. Aber man sieht die goldenen Zeiten des Karate Sports und großartige Kämpfer wie Benny Urquidez, Roy Kuban und viele mehr.
 
 
„Undisputed 2“ gilt unter Fans nicht nur als ihr bislang bester Film, sondern auch als einer der besten Martial Arts Produktionen der letzten Jahre. Waren sie von dem Erfolg des Films überrascht?
„Undisputed 2“ war ein Glücksfall. Es passte alles zusammen, was bei Low Budget Produktionen nicht wirklich häufig passiert. Die Charaktere, die Geschichte, die Action und nicht zuletzt auch das Wetter sorgten dafür, dass es ein guter Film wurde. Manchmal braucht man halt Glück. Natürlich hat das auch mit Planung und harter Arbeit zu tun, aber Glück ist eben auch ein Schlüssel zum Erfolg oder Nichterfolg bei solch einem Projekt. Wir machten Testvorführungen und er bekam Wertungen von 84% beim gemischten Publikum und 89% im Zielgruppen Publikum. Normalerweise liegen diese Ergebnisse bei 55%, wir konnten also sehr gut abschneiden. Ich war daher auch nicht wirklich überrascht, als „Undisputed 2“ sehr gut ankam.
 
Wie stark sind sie an der Ausarbeitung der Film-Choreographien beteiligt?
Wenn ich einmal eine Person für einen Job ausgewählt habe vertraue ich ihm und lasse ihn seine Arbeit tun. Dasselbe gilt für die Kampfchoreographie. Wir diskutieren im Vorfeld die Charaktere, wie viel Zeit wir haben und alles andere, was wichtig für die Szene ist. Danach ziehe ich mich zurück und komme erst wieder zurück, um die einzelnen Shots zu definieren, um die Geschichte des Kampfes zu erzählen. Es kann sein, dass ich eingreifen muss, um de Zeitrahmen einzuhalten, aber das passiert sehr selten. Ich hatte die Ehre mit hervorragenden Choreographen wie Yuji Naguchi, Andy Cheng, JJ Perry und Larnell Stovall zusammen zu arbeiten. Das sind nicht nur exzellente Choreographen, sondern auch hervorragende Filmemacher. Ich lehne mich einfach zurück und habe Spaß dabei, ihnen zuzusehen.
 
 
„The Sheperd“ ist ein eher unschönes Kapitel in Karriere, da sie vor der Fertigstellung des Schnitts gefeuert wurden. Wo lagen die Probleme und Gründe dafür?
Mir wurde immer gesagt, dass die Zusammenarbeit mit einem großen Studio schwierig sein kann. Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Sony wollte einen weiteren Film mit Jean Claude machen und boten ihm daher den Schnitt bei „The Sheperd“ an. Sie gaben ihm also das Material. Ich war in drei verschiedenen Schnittfassungen involviert: Den Rohschnitt, den ich mit meinem Cutter Irit Raz vornahm, dann eine Art „Verbesserung“ von van Dammes Cut und später saß ich noch mal fünf Tage erneut mit Irit Raz in LA an einem Cut, den Sony jedoch nicht genutzt hat. Ich sah den fertigen Film dann vor ein paar Monaten und versuchte, so objektiv wie möglich zu sein. Er ist nicht schlecht, aber aber er hätte viel besser sein können. Ich denke, dass Sony klar war, dass sie auf jeden Fall Geld mit dem Film verdienen, und daher nicht alles taten, um ihn so gut wie möglich zu machen, was im völligen Gegensatz zu dem Prinzip von Nu Image steht und wofür ich mich bei Boaz Davidson bedanken muss, der wie ein Fels in der Brandung ist und alle Filmen, die unter seiner Verantwortung entstehen, hervorragend unterstützt.
 
 
Wie zufrieden sind sie mit ihrem neuen Film „Ninja“, der von den Fans sehnsüchtig erwartet wird? Konnten sie ihre Vorstellungen umsetzen, oder mussten sie Zugeständnisse machen?
Einer meiner Charakterzüge ist es, dass ich sehr kritisch mit meiner eigenen Arbeit umgehe, und nie wirklich zufrieden bin. Ich denke, dass ich wegen des jahrelangen Karate Trainings so bin und stets auf der Suche nach Perfektion bin. „Ninja“ hat gute und schlechte Momente. Zuerst muss ich sagen, dass die Geschichte sehr dünn ist, da wurde ein Fehler bei der Storyentwicklung gemacht. Die Originalidee war es, das die russische Mafia der Feind war. Doch Nu Image hatte kurz zuvor einen anderen Film mit dem Titel „The Code“ fertig gestellt, in dem ebenfalls die russische Mafia der feind war. Sie wollten das also ändern, was ich für einen Fehler hielt. Wie auch immer: Ich bin ein Auftragsregisseur, daher musste ich das hinnehmen. Um ehrlich zu sein: „Ninja“ hat ein paar großartige Szenen, doch die Story und die Charaktere sind äußerst dürftig. Es ist wie ein Videospiel. Sieht man den Film mit dieser Erwartungshaltung, ist er sehr aufregend.
 

>>Zum zweiten Teil des Interviews mit Isaac Florentine<<

   

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