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Phantom Racer

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Phantom Racer
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Phantom Racer

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Originaltitel: Phantom Racer
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2009
Genres: Action
Freigabe: FSK-16
Regie: Terry Ingram
Darsteller: Greg Evigan, Adam Battrick, Chad Willett, Nicole Eggert, Brenna O'Brien u.a.
Review: T.Hohmann
Prüfungsmedium: Kauf DVD-DVD
mit freundlicher Unterstützung von
Eurovideo

Inhalt:
Eigentlich sind JJ (Greg Evigan) und Cutter (Adam Battrick) die besten Freunde, doch die Rennbahn hat sie zu erbitterten Rivalen gemacht. Bei einem entscheidenden Rennen kommt es zu einem schweren Unfall, und Cutter verbrennt in seinem Auto. Von Schuldgefühlen geplagt gibt JJ daraufhin den Rennsport auf und verlässt seinen Heimatort.

17 Jahre später kehrt JJ wieder nach Hause zurück und trifft dort auf Cliff (Chad Willett), Cutters Bruder, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Cutters Unfallwagen wieder herzurichten. Als grausame Morde in der beschaulichen Kleinstadt geschehen, gerät JJ in Verdacht, diese begangen zu haben. Doch es stellt sich heraus, dass nicht JJ, sondern Cutters Rennwagen, der von dessen Geist gelenkt wird, für die Gräueltaten verantwortlich ist. Cutters Geist will Rache üben an denjenigen, die für seinen Tod verantwortlich sind ...


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Kritik:
Der B-Movie-Trash-Freund kann sich auf zwei Konstanten verlassen: Einerseits wären da die Jungs vom Mockbuster Studio Asylum, andererseits der SyFy Channel, der auch gerne mal Produktionen von Asylum ausstrahlt. Der vorliegende Phantom Racer ist jedoch eine reinrassige Eigenproduktion und lässt bereits bei einem ersten Blick auf die Cast- und Crewliste erkennen, dass man es wie erwartet mit reinrassigem TV-Trash zu tun hat: Drehbuchautor Keith Shaw war sich auch für Malibu Shark Attack nicht zu schade, Regisseur Terry Ingram inszenierte Paparazzi Princess: The Paris Hilton Story, Hauptdarstellerin Nicole Eggert ist wohl nur durch ihre Auftritte in Baywatch ein Begriff und der Leading man Greg Evigan steht auch gerne mal für Asylum vor der Kamera, z.B. in 100 Million BC. Wer da also feine Filmkunst erwartet – gerade bei der Story – ist nicht ganz bei Trost. Und tatsächlich handelt es sich bei Phantom Racer um eine billige Trashvariante des Stephen King Klassikers Christine, ohne je natürlich die Klasse der Carpenter Adaption zu erreichen. Trotzdem kann die SyFy Channel Produktion dem anspruchslosen B-Movie-Freund mit Abstrichen durchaus empfohlen werden.

Schon in den ersten Filmminuten wird klar, dass das Budget – freundlich ausgedrückt – bescheiden ausfiel. Der Look ist billig, die Rennszenen haben in etwa die Dynamik eines Seifenwagenkistenrennens in Bad Berleburg. Doch wenn man diesen holprigen Beginn überstanden hat, entwickelt der Streifen durchaus einen gewisse Charme und eine routinierte Professionalität, die ihn von vergleichbaren Produktionen abhebt. Die Geschichte ist in sich unlogisch und vorhersehbar, wird aber recht straff erzählt und von den sympathischen – wenn auch nicht überragenden - Darstellern zusammen gehalten. Zudem hat man sich einiges einfallen lassen, und ein paar durchaus blutige Szenen eingebaut, die einmal mehr den Kopf über die Maßstäbe der FSK schütteln lassen – eine FSK 16 Freigabe ist im Vergleich schon ziemlich gewagt.
 
So ergibt sich ein leidlich unterhaltsamer, ansehbarer B-Horror-Actioner aus der zweiten Reihe, der nicht mehr sein will, als er ist und dem geneigten Fan einen annehmbaren DVD Abend beschert. Aber, und das ist die Kehrseite der Medaille, auch nur dieser Klientel. Gelegenheitszuschauer werden mit dem Streifen nur bedingt warm werden, Mainstreampublikum vermutlich gar nicht. So wird die Erwartungshaltung über das jeweilige „Wohl und Wehe“ von Phantom Racer entscheiden, obwohl nicht zu übersehen ist, dass man auf ein wesentlich routinierteres Team zurück greifen konnte, als andere Produktionen dieser Art.


Fazit:
B-Action-Horror aus der zweiten Reihe. Ansehbar, teilweise recht erfinderisch, selten langweilig, ziemlich blutig und besser als der Durchschnitt der SyFy Channel Produktionen. Der B-Movie-Fan wird einen unterhaltsamen Abend haben, der Rest wird sich kaum mit Phantom Racer anfreunden können. Erwartungshaltung runter, Hirn aus, dann dürfte man nicht enttäuscht werden.


Wertung: 5|10

 

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Kommentare (2)
  • Silencer880
    Story klingt ein bischen wir Interceptor mit Charlie Sheen
  • toby von bereitsgetestet.de
    Joar, geht so. Richte dicgh lieber auf eine "Christine" Variante ein.
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