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Mär17

Horizon: Zero Dawn

Horizon: Zero Dawn

Originaltitel: Horizon Zero Dawn
Entwickler: Guerrilla Games 
Plattformen: PlayStation 4
Genre: Third-Person, Adventure, Action, Rollenspiel

Freigabe: USK-12
Mehrspieler: 
Nicht vorhanden
Spielzeit: 39 Stunden 34 Minuten (21 Kapitel)

Preis zum Test:
EUR 64,99 
 


 

Inhalt: Die Geschichte spielt in der Zukunft, etwa 1000 Jahre nach dem Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation. Die Überlebenden einer nicht näher beschriebenen Katastrophe haben sich zu primitiven Stämmen von Jägern und Sammlern zusammengeschlossen und leben ähnlich den Völkern der Steinzeit. Der eklatante Unterschied: Die Spielwelt wird von Maschinenwesen bevölkert, die urzeitlichen Wildtieren und Dinosauriern in einer Cyberpunk-Optik nachempfunden sind. Menschen und Maschinen lebten lange Zeit in einer friedlichen Koexistenz, bis eine Infektion mit der Bezeichnung „Corruption“ die Roboter befällt und diese zu einer tödlichen Bedrohung für die Stämme werden. Der Spieler übernimmt die Rolle der jungen Jägerin Aloy, die sich auf die Suche nach dem Ursprung der Infektion macht, um die Reste der Menschheit vor der Vernichtung zu bewahren.

 


 

 


 

- Kritik -  

Als die Entwicklerschmiede Guerilla Games im Jahr 2004 den First-Person Shooter "Killzone" für die PlayStation 2 bzw. Playstation 3 veröffentlichte, konnte niemand ahnen, welch langlebige Videospiel-Reihe die Entwicklerschmiede Guerilla Games letztendlich damit erschuf. Wer in den 2000er Jahren mit der Videospielbranche - Schwerpunkt PS2 und PS3 - in Berührung gekommen ist, ist auch automatisch mit dem First-Person Shooter "Killzone" in Berührung gekommen, da der Shooter in den 2000er ein ganzes Genre prägte und das Shooter-Genre neu definiert hat. Die "Killzone"-Reihe überzeugte vor allem mit ihrer hohen, technischen Qualität und stach durch ihr etwas langsameres Gameplay aus der First-Person Shooter Masse heraus. Nach vier Hauptspielen und einer Umsetzung für die PSP, stößt man nun aber in anderes Gewässer vor. Neben einer eigenen Engine - der Decima - die u.a. auch bei Hideo Kojimas "Death Stranding" eingesetzt wird, entwickelte man mit "Horizon: Zero Dawn" erstmals ein Open-World-Szenario. Auch die Kulisse könnte nicht frischer sein, denn das Game spielt in einer postapokalyptischen Welt mit Maschinenwesen. Doch der Titel soll nicht nur spielerisch überzeugen, sondern auch deutlich machen, was die PlayStation 4 leisten kann. So ist "Horizon: Zero Dawn" mittlerweile zum Referenz Titel geworden, wenn es um die Grafikpower der PlayStation 4 geht. Ob "Horizon: Zero Dawn" jedoch die Erwartungen erfüllt und sein potential auch bis zum Ende entfalten kann, steht auf einem anderen Blatt und wird im laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

Kommen wir aber zuerst zum Inhalt von "Horizon: Zero Dawn", der sich wie folgt beschreibt: In einer üppigen, pulsierenden, postapokalyptischen, offenen Welt streifen gewaltige mechanische Kreaturen durch eine Landschaft, die sie der Menschheit abgerungen haben. Die Menschen haben sich im Lauf der Zeit zu Jägern und Sammlern zurückentwickelt, die inmitten gigantischer Wälder, imposanter Gebirgszüge und der stimmungsvollen Ruinen einer längst vergangenen Zivilisation ums Überleben kämpfen – während die barbarischen Maschinen allmächtig geworden sind. Du bist Aloy, eine geschickte Jägerin, die auf Geschwindigkeit, Cleverness und Flinkheit setzt, um zu überleben und ihren Stamm gegen die Stärke, Größe und rohe Kraft der Maschinen zu beschützen. Angesichts einer überwältigenden Übermacht begibst du dich auf eine fesselnde, emotionale Reise, um die Geheimnisse einer vergessenen Zivilisation und deren Artefakte aufzudecken und mehr über die fortschrittlichen Technologien zu erfahren, die über das Schicksal des Planeten entscheiden werden – und über das Überleben der Menschen.

Wie oben schon geschrieben handelt es sich bei "Horizon: Zero Dawn" um Guerilla Games erstes Open-World-Szenario, welches man dem Titel keineswegs anmerken kann. So hat man sich von anderen Spielen des Genres inspirieren lassen und ein kleines Best of zusammengestellt. Die relativ weitläufige Spielkarte präsentiert sich dabei mit allerlei Aufgaben, die es zu erledigen gibt. So erforscht man Ruinen, in denen es seltene Rohstoffe gibt, helft NPCs bei Aufgaben wie dem Auffinden eines vermissten Verwandten oder eines Erbstücks und sammelt auf dem Weg zwischen den Missionen allerlei Beute ein, die man zum Erstellen neuer Items nutzen oder beim nächstbesten Händler verkaufen kann. Um gegen die feindlichen Wesen bzw. später auch Humanoiden wehren zu können, hat Aloy die Wahl aus zwei unterschiedlich starken Nahkampf Attacken (Speer) oder der Fernkampf Attacke z.b. den Bogen samt allerlei Zubehör. Neben verschiedenen Pfeilarten gibt es z.B. auch Stolperfalle, um den Gegner taktisch Außergefecht zu setzen.

"Horizon: Zero Dawn" ist dabei allerdings kein stumpfer Action-Titel, sondern verlangt einiges an Köpfchen ab. Die Feinde reagieren meist sehr aggressiv sobald man in deren Blickfeld bewegt, daher ist das Anschleichen und vorsichtige Vorgehen bei der Jagd und bei Missionen sehr empfehlenswert. Unterstützung bekommt man dabei durch die Fokus-Funktion, die durch Druck auf R3-Taste aktiviert wird. Der dafür verantwortliche "Knopf im Ohr" zeigt euch dann nicht nur die jeweilige Art des Gegners und seine Schwachpunkte an, sondern kann auch für die Routenanzeige mancher Gegner-Typen genutzt werden. Durch die zahlreichen Nebenmissionen oder in diversen Ruinen läßt sich damit auch mehrere Audio- oder Videosequenzen finden und abspielen und Spuren von Personen sichtbar machen. Natürlich muss Aloy auch viel Klettern in der endzeitlichen Welt, die voller Ruinen und anderer Hindernisse voll gepackt ist. Hier bedient man sich aber an einer recht simplen Mechanik, die das Klettern sehr leicht von der Hand gleiten läßt. So sieht man durch gelbe Markierungen wo man klettern kann und steuert dies dann durch simples Drücken in die Richtung des nächsten Halts oder Vorsprungs. Frustrierendes daneben Springen gehört demnach der Vergangenheit an. Jedoch stellt das Klettern keine großartige Herausforderung mehr da und wirkt dadurch zu einfallslos.

Da das Anschleichen und lautlose Töten der Feinde in den meisten Fällen ratsamer ist als in Rambo-Manier vorzugehen, hat sich Guerilla Games hierfür eine wirklich gute Mechanik überlegt. So sieht man am oberen Bildschirmrand ein Auge, das den Status der Sichtbarkeit anzeigt. Ist dieses geschlossen, können die Gegner einem nicht sehen. Weiterhin kommt es aber auch auf die Geräusche an, die man macht. Man sollte also auch darauf achten, dass man möglichst leise vorgeht. Deckung findet man in hohen Gräsern aus denen man bei entsprechender Nähe zum Gegner einen Überaschungskill ausüben kann. Sollten die Feinde einem doch mal entdecken, sollte man schnell das Weite suchen. Glücklicherweise stoppen die Gegner die Verfolgung, wenn man aus einem gewissen Radius heraus geflüchtet ist. In laufe der Kampagne bekommt man noch die Möglichkeit, drei Maschinenwesen soweit zu zähmen, dass man diese als Reittier nutzen kann. Für eine erfolgreiche Umprogrammierung muss man sich an dem Gegner heranschleichen um diese dann anschließlich manipulieren zu können. Leider lassen sich nicht alle Maschinenwesen, die man manipulieren kann auch Reiten, da hätte die Entwicklerschmiede etwas mehr Auswahl geben können, gerade weil es so viel unterschiedliche Maschinenwesen mit unterschiedlichen Funktionen in der großen Spielwelt von "Horizon: Zero Dawn" vor sich her gedeien. Mit dem absolvieren der zahlreichen Brutstätten, lassen sich auch alle anderen Maschinenwesen manupulieren, so das diese an der Seite unserer Protagonistin Zeitweise mit kämpfen.

Ähnlich wie in aktuellen Spielen wie "Rise of the Tomb Raider" oder "The Witcher 3" findet man bei erledigten Feinden Beute oder in der Spielwelt herumliegende bzw. wachsende Rohstoffe. Diese lassen sich im Craftingmenü entweder zur Herstellung von neuen Pfeilsorten und Heiltränken oder zu erweiterung Tragefähigkeit nutzen. Solltet man ein bestimmtes Material benötigen, lassen sich die Rohstoffe auch zum lokalen Händler gehen, der meist eine ordentliche Auswahl an Rohstoffen anzubieten hat. Dort gibt es dann auch Spezialwaffen oder Heiltränke zu kaufen. Auch "Horizon: Zero Dawn" unterscheidet hierbei in einem Seltenheitsgrad des Loots. So findet man bei größern, hartnäckigeren Gegnern oder auf einem Schwierigen Schwierigkeitsgrad natürlich auch mehr und wertvolle Beute. Diese kann dann entweder für teures Steinscherben (Währung) verkauft oder zum verbessern der Waffen genutzt werden.

Durch gemeisterte Kämpfe bzw. erfolgreich absolvierte Missionen erhält unsere Protagonistin Erfahrungspunkte, wodurch der Charakter von Level 0 bis Level 50 aufsteigen kann. Für jeden Levelaufstieg bekommt man einen Fähigkeitspunkte, den man in eine von drei Kategorien im Skillbaum investieren kann um die Fähigkeiten von unsere Protagonistin nach und nach stetig verbessert. In den Kategorien Jäger, Krieger und Sammler erlernt man so neue Kampfaktionen und verbessert den Kampfstill oder erhöht die Menge an gefundenen Rohstoffen. Weiterhin gibt es neue Fähigkeiten beim Schleichen oder den Angriffen aus der Deckung. Der Skillbaum ist dabei sehr ausgewogen, es sind kaum Fertigkeiten dabei, die unnötig oder uninteressant erscheinen. Weiterhin haben verschiedene Outfits auch Auswirkungen auf der Spielweise. So gibt es Kleidung, die vor Nahkampf-Attacken schützen oder einem schwieriger sichtbar für Feinde macht. Die Outfits bekommt man bei Händlern und könnt auch mit Materialien weiter modifizieren werden. Ein "Special" Outfit der im Spiel für das Sammeln von Energiezellen zu bekommen ist, ist im Spiel ebenfalls versteckt und sorgt durch sein Schutzschild dafür, dass man mehr Schaden einstecken kann. Dieser Outfit kommt ein God-Mod nahe, da man fast unsterblich durch die postapokalyptischen Welt sein Ziel näher kommen kann.

Die Entwicklerschmiede Guerilla Games verstand es schon immer, wie man aus Sonys Hardware möglichst einen großen Wow-Effekte herausholen kann. Zwar waren sie technisch nie so perfekt wie es z.B. die Werke von der Entwicklerschmiede Naughty Dogs, brauchen sie sich vor der Konkurrenz jedoch nicht zu verstecken. Und mit "Horizon: Zero Dawn" gelingt ihnen wohl eines der schönsten und perfektesten Spiele für die PlayStation 4 seit "Uncharted 4". Die Spielwelt ist so wunderschön modelliert und detailliert dargestellt, dass es ab und an einem die Sprache verschlägt beim durchstreifen der postapokalyptischen Welt von "Horizon: Zero Dawn". Hinzu kommt die abwechslungsreiche Kulisse vom verschneiten Bergpass über die verwinkelten Städte bis hin zu Wüstenlandschaften, die ein wahrer Hingucker sind und eine grandiose Weitsicht bieten. Dabei wirkt die Welt immer lebendig durch die Vielfalt an Tieren wie z.B. Wildschweine, Hasen, Ratten, Waschbären, Fuchse, Lachs, Forellen, Truthahn oder Insekten und wirkt auch nie künstlich oder unwirklich. Der heimliche Star ist aber die verfallene Zivilisation und deren Ruinen, die sich oft erst auf den zweiten Blick als solche offenbaren. Hier wurde einiges an Arbeit investiert und keine Levels per Zufallsprinzip oder total wahllos gestaltet. So will man am liebsten jeden Quadratzentimeter der verfallenen Städte inspizieren und herausfinden welche Gebäude dies früher einmal waren und wie die Menschen dort lebten. Auch die Gestik und Mimik der Hauptfiguren in den Zwischensequenzen ist auf einem hohen Niveau. Leider kann man dies von den Nebenfiguren und der deutschen Vertonung nicht sagen. So sind bedeutungslose NPCs sehr detailarm gestaltet und bleiben ziemlich blass. Die Synchronisierung ist gut, allerdings sehr häufig asynchron was definitiv nicht zu solch einem Triple A-Spiel passt.

 

- Fazit -

Wer dachte, dass "Uncharted 4" die Spitzenposition in Sachen Grafik auf der PlayStation 4 behält, der hat sich geirrt. Denn "Horizon: Zero Dawn" ist mindestens gleichwertig, wenn nicht in einigen Momenten sogar besser als Nathan Drake’s "Uncharted 4". Doch nicht nur optisch ist das Action-Adventure mit RPG-Elementen einen Blick wert. So kann man das Spiel bereits für die sympathische Hauptfigur Aloy loben, die weit entfernt von glatten Blockbuster-Heldinnen ist. Sie ist weder übersexualisiert dargestellt noch ist sie die dauerglückliche Sprücheklopferin. Sie zeigt Emotionen und diese auch sehr glaubwürdig daher kommen. Auch die anderen Hauptfiguren sind teilweise sehr gut geschrieben, auch wenn hier und da einige Klischees zum Vorschein kommen. Letztlich ist aber die Welt und ihre Flora und Fauna wohl der wirkliche Held des Spiels. Gerade bei einem sehr zeitaufwändigem Open-World-Szenario wie bei "Horizon: Zero Dawn" erlebt man es sehr oft, dass man einfach die lebendige Umgebung anschaut. Auch im umfangreichen Fotomodus kann man so die ein oder andere Stunde Spielzeit verbringen. Wenn man etwas an "Horizon: Zero Dawn" kritisieren muss, ist es die geringe Anzahl an Reitbaren Dinos oder der Gameplay-Mechanik, die nur wenig Neues bietet. Hier bediente man sich an allerlei anderen Open-World-Spielen, so dass man z.B. für das Freischalten von Kartenteilen wie bei "Assassins Creed" oder "Far Cry 3" gewisse Punkte besteigen muss, um die Umgebung aufzudecken. Auch die ein oder andere technische Schludrigkeit wie die asynchronen Lippenbewegungen hätte man doch noch ausmerzen müssen. Das Kampfgeschehen hingegen gefällt mit seinem taktischen Kniffen sehr gut. So kommt man mit bloßem Tastengehämmer nicht weit und muss die Umgebung und die Feinde vorher gut studieren oder selbst hergestellte Fallen zu seinem Vorteil auslegen. Alles in allem überzeugt bei "Horizon: Zero Dawn" also nicht nur von der technischen Seite, sondern auch vom Gameplay. Und so schuf die Entwicklerschmiede Guerilla Games eines der bisher besten und atemberaubenden PlayStation 4 Spiele für die Next-Gen-Konsolen. 

Bewertung: 9.5| 10
 

Grafik:             (10/10)
Sound:            (10/10)
Einzelspieler:  (9/10)
Steuerung:      (9/10)
Mehrspieler:    (x/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

10.0/10 rating 1 vote

 


 

- FACTS UND EXTRAS -

 

Verleihstart: 01. März 2017
Verkaufstart: 01. März 2017

Publisher: Sony Interactive Entertainment
Entwickler: 
Guerrilla Games
Verpackung: Keep Case
Wendecover: Nein

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: Decima

Ton: 
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Französisch (Dolby Digital 5.1)
4. Italienisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch
- Französisch
- Italienisch
- Norwegisch
- Finnisch
- Schwedisch
- Dänisch
- Niederländisch

Spielzeit: 39 Stunden 34 Minuten (21 Kapitel)
Mehrspieler: Nein
PlayStation Plus notwenig: Nein
Installation/Größe:
Ja / 43000 MByte
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Normal
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 56
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Sehr Leicht
Wiederspielwert: Mittel
In-Game-Käufe: Nein

Pro

 Gelungene Mischung aus Steinzeit & Hightech

 Herausragende Kulisse und technische Brillanz

 Faire Speicherpunkte

 Ausgezeichnet designte Maschinenwesen

 Ordentlicher Umfang (ca. 40-50 Stunden)

 Klassische und übersichtliche Kartenansicht

 Gute deutsche Lokalisierung mit professionellen Sprechern

 Zahlreiche Waffen und Herstellungskomponente

 Enorme landschaftliche Vielfalt, tolle Wettereffekte

 Abwechslungsreiches Jagd- & Kampfsystem

 Trefferzonen mit unterschiedlichen Auswirkungen 

 Interessante Geschichte mit Wendungen

 Viel abseits der Hauptquest zu entdecken

 Dungeon-ähnliche Brutstätten mit Bosskämpfen

 Einige Entscheidungen mit Konsequenzen

 Waffen und Rüstungen modifizieren

 Auf Maschinenwesen reiten

 Angenehmes Rollenspielflair

 Informative Statistiken

 Gutes Speicher- und Schnellreisesystem

 Vier Schwierigkeitsgrade

Contra

 Sehr schwache KI in Banditenlagern

 Nur drei Maschinenwesen reitbar

 Klettern ohne Absturzgefahr

 Asynchronen Lippenbewegungen

 Endboss Kampf zu Schlicht und Simple

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Neben der Hauptstory (21 Kapitel) und zahlreiche Nebenmissionen umfasst "Horizon: Zero Dawn" keine nennenswerten Zusatzinhalte. Einen Season-Pass ist nicht zu erweben und demnach auch keine künftige DLC's, die einem auf langer Sicht zu Verfügung gestellt werden. Unser Test bezieht sich auf die Standard Edition, die ohne Extras erschienen ist.  
"Horizon: Zero Dawn" verfügt über automatische Speicherpunkte, die im Spielverlauf erfolgen. Manuelles Speichern ist jeder Zeit am Lagerfeuer möglich. Die automatischen Speicherpunkt liegen je nach dem günstig bis schlecht, scheitert man z.B. im Kampf oder bei einer Kletterpassage, so wird man am letzten Lagerfeuer oder am automatischen Speicherpunkt gespawnt und man kann sein Abenteuer fortsetzen. Die Hauptstory von "Horizon: Zero Dawn" lässt sich auf insgesamt vier Schwierigkeitsgraden spielen - Leicht, Mittel, Schwer, sehr Schwer. Der unterschied beim Schwierigkeitsgrad liegt in erste Linie bei der Beute, die die Gegner fallen lassen. Auf dem leichten Schwierigkeitsgrad bekommt man eine schlechtere Beute, als z.B. auf Schwer. In unserem Testen haben wir die komplette Hauptstory auf den Schwierigkeitsgrad Mittel gespielt, was für uns keine großartige Herausforderung darstellte und recht leicht von der Hand ging. Die Trophäen sind sehr leicht ausbalanciert und komplett Offline und in einem Spieldurchlauf zu erhalten. Die Spielzeit für die Hauptstory auf dem Schwierigkeitsgrad Mittel liegt im sehr guten Mittelfeld. Wir haben für die komplette Hauptstory 39 Stunden 34 Minuten gebraucht und haben neben den 21 Kapitel noch 10-15 Nebenmissionen absolviert. Nachdem die Hauptstory mit seinen 21 Kapitel erfolgreich abgeschlossen wurde, läßt sich das Spiel in form von Nebenmissionen, Jagdaufträge, Banditenlager vernichten usw weiter Fortsetzen. Immerhin kommt man so weiter in den Genus der atemberaubenden und sehr schönen Spielwelt von "Horizon: Zero Dawn".

Bewertung: 3| 10

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Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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