Die Horrormeister von einst haben es heute nicht leicht. Während John Carpenter sich eine fast 10-jährige Auszeit nahm und nun mit The Ward ein kleines Comeback versucht, war Wes Craven, der nicht nur durch A Nightmare on Elm Street seine Spuren im Genre hinterließ, zwar dauerhaft vor und hinter der kamera aktiv, konnte jedoch als Regisseur nie an alte erfolge anknüpfen. Da überrascht es nicht, dass er diese mit Scream 4 wiederbeleben wollte, damit jedoch - zumindest an den Kassen - eher enttäuschte. Kurz vor den Dreharbeiten zur Rückkehr nach Woodsboro drehte er noch My Soul to take, in dem er erstmalig seit Freddy´s New Nightmare (1994) wieder in Personalunion für das Drehbuch und die Regie verantwortlich zeichnete. Und damit einen satten Flop landete, spielte der 25 Millionen Dollar teure Film doch weltweit nur magere 20 Millionen Dollar wieder ein. Konnte das heutige Publikum mit dem Stil des Slasher-Veteranen nichts anfangen, oder kann Craven nicht mehr an seine Klasse früherer Tage heran reichen?
Pascal Müller
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