Wer sich auch nur im Ansatz mit dem klassischen US-Western beschäftigt hat, kommt an einem Namen ganz sicher nicht vorbei: John Ford, fraglos einer der wichtigsten Western-Regisseure überhaupt. Nicht nur, dass er einige der größten Klassiker dieses Genres gedreht hat – er war auch maßgeblich an dem Aufstieg der Ikone John Wayne beteiligt, als er ihn in HÖLLENFAHRT NACH SANTA FE (1939) beeindruckend in Szene setzte. Weitere Ford-Klassiker, der auch abseits der Pferdeoper überzeugen konnte, waren FRÜCHTE DES ZORNS (1940) mit dem jungen Henry Fonda, BIS ZUM LETZTEN MANN (1948), DER SCHWARZE FALKE (1956) oder DER MANN DER LIBERTY VANCE erschoss (1962), um nur einige zu nennen. Ford war seit 1917 im Filmbusiness aktiv, drehte bis zu seinem Tod im Jahr 1973 mehr als 120 Filme wurde vier Mal mit dem Oscar als bester Regisseur ausgezeichnet und hatte auch abseits seiner beruflichen Umtriebigkeit eine interessante Biographie. Das sollte doch genug Stoff für eine interessante, packende und ausführliche Biographie liefern, oder?
Pascal Müller
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